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09. März 2010 /OTZ
Investition in die Brieffabrik
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Den Knopf einer der zwei neuen Sortieranlagen im Briefzentrum
Gera drücken Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm
(links) und der Leiter der Niederlassung Zwickau/Gera,
Bernd Claus, gemeinsam. Damit geht die größte Inves-
tition seit der Eröffnung des Briefzentrums im Jahr
1997 in Dauerbetrieb.
Foto: OTZ/Sylvia Eigenrauch
Deutsche Post AG installiert für 2,2 Millionen Euro zwei neue Sortieranlagen in Gera
Von Sylvia Eigenrauch Gera.
Den Probebetrieb haben die beiden integrierten Lese- und Videocodiermaschinen im Geraer Briefzentrum in der Jakob-A.-Morand-Straße schon hinter sich.
Gestern Abend wurde die 2,2 Millionen Euro-Investition offiziell in Betrieb genommen. Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm (SPD) und Bernd Claus, Leiter der Niederlassung Zwickau, zu der die 150 Beschäftigen im Geraer Betriebsteil gehören, drückten den grünen Knopf der Anlage.
Schichtführerin Jana Reuter hatte schon ungeduldig gewartet. Punkt 18.20 Uhr beginnt sonst das Sortieren und Verteilen der Briefe, die in den Briefkästen und an Postschaltern all der Orte eingehen, deren Postleitzahl mit 07 beginnt. Um 21 Uhr muss das Verteilen auf die bundesweit 82 Briefzentren abgeschlossen sein. Dann stehen die Fahrzeuge parat. "96 Prozent aller Briefsendungen stellt die Deutsche Post am nächsten Tag zu", sagt ihr Sprecher Alexander Böhm.
Die beiden neuen Anlagen sortieren 40 000 Sendungen in der Stunde und damit ein Viertel mehr als die vier Vorgängermaschinen, die seit zwölf Jahren im Geraer Briefzentrum liefen. Wesentlich reduziert ist mit der neuen Technik der Siemens AG der Anteil der nicht zu entziffernden Anschriften. Die verbleibenden etwa zwei bis fünf Prozent müssen aber weiter manuell bearbeitet werden. "Oft ist es nicht nur die schwer lesbare Schrift, manchmal fehlt eine wichtige Angabe", erklärt Frau Reuter.
Dass Postleitzahl, Ort, Straße und Hausnummer erkannt wurden, macht der Strichcode auf jedem Brief deutlich. Nur Standardbriefe für 55 Cent und die gewichtigeren Kompaktbriefe werden nach dem Stempeln in den beiden neuen Anlagen verteilt. Für Großbriefe gibt es eine andere Maschine. Weil auch diese seit der Einweihung am 18. November 1997 läuft und abgeschrieben ist, soll sie im Jahr 2011 durch ein neues Modell ersetzt werden, kündigte Bernd Claus an.
Mit der Investition in die neue Technik sind an den beiden Anlagen jetzt nur noch fünf statt bisher zehn Mitarbeiter in einer Schicht erforderlich. Befristete Arbeitsverträge sind ausgelaufen, hieß es.
Die Post ist ein wichtiges Unternehmen für die Stadt Gera.
OB Dr. Norbert Vornehm (SPD)
Geras Oberbürgermeister versteht die Investition in das Briefzentrum als "ganz wichtiges Signal, dass die Post an ihrem Standort in Gera bleibt".
Nachts ab 2 Uhr laufen die beiden neuen Sortieranlagen erneut auf Hochtouren. Dann werden die Briefe sortiert, die aus dem ganzen Bundesgebiet für die Postleitzahlenregion 07 eintreffen. Maximal 1,5 Millionen Sendungen können so täglich in Gera bearbeitet werden. Damit zählt das Briefzentrum zu jenen der Größe M, wobei die Post hier die Kleidergrößen verwendet.
Kommentar
Vertrauen in Gera
Von Sylvia Eigenrauch
Der Postmarkt stagniert. Die Zahl der Briefe nimmt nicht zu. Dafür aber der Wettbewerb um die beste Post-Dienstleistung. Deshalb investiert der einstige Monopolist bis 2012 bundesweit in 385 neue Briefsortiermaschinen. Der Geraer Standort wurde als einer der ersten mit der neuen Technik ausgestattet. Die Stadt bekommt einen Stempelaufdruck: Investieren lohnt sich hier.
Noch zuverlässiger und schneller sollen die neuen Maschinen im Briefzentrum in Gera-Tinz nach den Anschriften der Empfänger sortieren. Wirtschaftlicher arbeiten sie, weil nicht nur Personalkosten gespart, sondern auch der Stromverbrauch um ein Fünftel gesenkt werden konnte.
Investieren spricht für Vertrauen. In den geografisch günstigen Standort und in die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die die Stadt Gera verheißt. Wirtschaftsförderung ist nicht nur Neuansiedlung, sondern auch Bestandspflege. |
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09. März 2010 /OTZ
Zukunftsrezept selbst kreiert
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Jacqueline Heilsberg (links) und Beate
Degelmann in ihrem neu eröffneten
Restaurant "Tivoli" in Greiz.
Jacqueline Heilsberg und Beate Degelmann eröffnen Restaurant in Greizer Brückenstraße
Von Katja Grieser Greiz.
Ein eigenes Restaurant zu führen - ein lang gehegter Wunsch von Beate Degelmann und Jacqueline Heilsberg, den sie sich nun erfüllt haben. In der Brückenstraße haben die Köchin und die Restaurantfachfrau jetzt das "Tivoli" eröffnet, eine Mischung aus Café, Restaurant und Bar.
Da ihr bisheriger Arbeitgeber in absehbarer Zeit in den Ruhestand geht, haben sich die Frauen entschlossen, ihr Zukunftsrezept selbst zu kreieren. "Wir wollten zuerst die Gastronomie der Vogtlandhalle übernehmen", erzählt Jacqueline Heilsberg. Doch das sei aus finanzieller Hinsicht für die Frauen nicht möglich gewesen. Da kam ihnen das Kaufangebot des Objektes in der Brückenstraße gerade recht. "Die Brückenstraße ist relativ belebt, also für Gastronomie ideal", so Beate Degelmann. Mit Kauf und Umbau der 134 Quadratmeter großen Gasträume investierten die Frauen rund 100 000 Euro in ihren Traum. "Wir haben alles selbst umgebaut und eingerichtet, wochenlang waren wir hier zugange", sagt Degelmann.
Den Namen "Tivoli" haben sie in Anlehnung an das alte Kino in Aubachtal gewählt. Damit wollen die Inhaberinnen zeigen, dass ihnen Traditionen zwar wichtig, sie trotzdem offen für Neues sind. Gutbürgerliche deutsche Küche erwartet die Gäste, zweimal im Monat soll es Sonntagsbrunch geben. Zudem wollen die Frauen mit einem Frühstücksangebot locken. Auch wenn es eine Terrasse mit Blick auf die Elster gibt, können die Gäste dort leider nicht sitzen. Die entsprechende Genehmigung haben die Frauen nicht bekommen. Dafür, betonen sie, können Gäste im Sommer im Innenhof Platz nehmen. |
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09. März 2010 /OTZ
Immer mehr Frauen in Teilzeit beschäftigt
Auch geringfügige Beschäftigung steigt
Greiz (OTZ).
"Frauen werden in Thüringen zunehmend in Teilzeit und Leiharbeit abgedrängt", beklagt Torsten Wolf vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Thüringen.
Laut der Datenbank der Hans-Böckler-Stiftung ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse im Landkreis Greiz seit 2005 in etwa konstant geblieben. Ein Blick in die Tabellen zeige jedoch Unterschiede zwischen Frauen und Männern: Bei Frauen ist eine Abnahme der Vollzeitbeschäftigung von 1089 Stellen bzw. 11,2 Prozent festzustellen. Im gleichen Zeitraum stiegen die Teilzeitstellen bei Frauen um 26,8 Prozent. Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse bei Frauen stiegen um 13,7 Prozent. Erwerbstätige Frauen in Thüringen erhalten laut DGB die niedrigsten Löhne in der Bundesrepublik. Im 3. Quartal 2008 verdienten vollzeitbeschäftigte Frauen im Bundesdurchschnitt brutto 2606 Euro, in Thüringen 2116 Euro.
"Diese Zahlen machen deutlich, dass wir Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen brauchen. Hierzu fordern wir eine Überarbeitung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes und ein Vergabegesetz, in dem festgelegt wird, dass bei der Vergabe öffentlicher Aufträge diejenigen Unternehmen bevorzugt werden, die nach Tarif zahlen und die Frauen fördern", fasst Torsten Wolf die Forderungen des DGB zusammen. |
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09. März 2010 /OTZ
Geld für Scheune Krellenschänke
Landkreis unterstützt Erhaltung von Kulturdenkmalen finanziell
Greiz (OTZ).
Zur Erhaltung von Kulturdenkmalen vergab der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport in seiner jüngsten Sitzung Fördermittel in Höhe von insgesamt 3300 Euro.
Dabei erhielt die evangelisch-lutherische Kirche Caaschwitz einen Zuschuss von 1000 Euro, um die Restaurierung der Kirchenfenster fertig zu stellen.
Diese Kirchenfenster besitzen noch die bauhistorische Verglasung von 1850. Ein Teil der Fenster ist bereits in einem ersten Bauabschnitt saniert worden, in diesem Jahr sollen die verbleibenden neun Fenster aufgearbeitet werden.
1500 Euro bewilligte der Ausschuss für die Sanierung der zum Objekt Krellenschänke in Neumühle gehörenden Scheune.
800 Euro wurden ebenfalls an einen privaten Investor für die denkmalpflegerische Aufarbeitung der Hauseingangstür des Objektes Friedrich-Naumann-Straße 13 in Greiz vergeben.
Die Restaurierung der Hauseingangstür ist Teil der geplanten Komplettsanierung des Gebäudes. |
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09. März 2010 /OTZ
Gelebte Schulpartnerschaft
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Die Schüler aus der Partnerschule Bad Homburg wurden gestern
Nachmittag von den Greizer Lessing-Regelschülern und -Lehrern
am Bahnhof abgeholt.
Foto: OTZ/Katja Grieser
Siebtklässler aus Bad Homburg erkunden in dieser Woche Greiz und Umgebung
Von Katja Grieser Greiz (OTZ).
Herzliche Umarmungen, aber auch ein schüchternes Hallo war gestern Nachmittag auf dem Greizer Bahnhof zu hören, als Siebtklässler aus Bad Homburg in der Park- und Schlossstadt ankamen. Begrüßt wurden die Gäste aus der Partnerschule, der Gesamtschule am Gluckenstein, von Schülern und Lehrern der Greizer Lessing-Regelschule.
Seit 1992 gibt es einen regen Austausch zwischen beiden Schulen, regelmäßige Treffs gehören natürlich dazu. Kilian Sewina beispielsweise war bereits fünf Mal mit in Bad Homburg. "Die große Stadt und die Auftritte dort gefallen mir besonders", berichtet der Greizer von seinen Erfahrungen in der Partnerstadt. Gerade die Auftritte des Chors der Lessingschule sind in Bad Homburg beliebt, weiß Pädagogin Margitta Heßmann. Sie ist stellvertretende Leiterin der Lessingschule und war immer dabei, wenn die Greizer Sänger auf dem Weihnachtsmarkt in Bad Homburg ihr Ständchen gaben.
Auch für Louise Klein, die gestern die Gäste in Empfang nahm, ist der Austausch mit den Bad Homburgern immer etwas Besonderes: "Es ist schön, andere Leute kennen zu lernen", sagt die 13-Jährige, die ein wenig stolz ist, als sie den Gästen ihre Heimatstadt Greiz zeigen kann.
Doch auch die Lehrer beider Schulen haben jedes Mal viel Freude an den gegenseitigen Besuchen. "Über die Jahre sind richtige Freundschaften zwischen den Kollegen aus Greiz und Bad Homburg entstanden", erzählt Margitta Heßmann. So treffe man sich auch privat, stehe regelmäßig in Kontakt.
Die Gäste haben sich in dieser Woche viel vorgenommen. So schauen sie sich das neue Domizil der Lessingschule an und besuchen den Bürgermeister. Auch ein Rundgang durch Schauwerkstatt und Museum steht auf dem Programm, ebenso ist ein Fahrt zur Göltzschtalbrücke geplant. Zudem wollen die Gäste sich in Greiz beim Bowling und im Kino amüsieren. Ins Tropenbad Waikiki nach Zeulenroda-Triebes geht es ebenfalls. Nachdem am Donnerstag in der Jugendherberge Greiz - dort sind die Bad Homburger in dieser Woche untergebracht - das große Abschlussfest gefeiert wurde, reisen die Besucher am Freitag wieder ab. Im Gepäck sicher mit vielen Erlebnissen und dem Versprechen, dass die Greizer bald wieder zu ihnen kommen werden.Auszüge aus der Chronik· 23. bis 25. April 1992: Vier Greizer Lehrer sind erstmalig in Bad Homburg zu Gast. Zwei Monate später sind Greizer Schüler zum ersten Mal in der Partnerschule.
Noch im selben Jahr erfolgt der Gegenbesuch.
- · 1994/1995: Gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen der Lehrer beider Schulen.
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- Der Chor der Lessingschule singt erstmals auf Bad Homburgs Weihnachtsmarkt und unterstützt das Engagement der Gesamtschule am Gluckenstein für die Kinderkrebshilfe.
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- · Juni 2002: Treffen der Greizer und Bad Homburger Lehrer in Klingenthal.
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- · September 2007: Feier zu 15 Jahren Schulpartnerschaft.
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- · April 2009: Lehrkräfte aus Bad Homburg fahren zu den Feierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Greizer Lessingschule.
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09. März 2010 /OTZ
Mit Charme und Können überzeugt
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Die drei Paare überzeugten
das Publikum.
Foto: Groß
220 Zuschauer erleben drei Stunden Musik und Unterhaltung bei der "Show der Paare"
Greiz (OTZ/S. G.).
Drei Stunden voller Musik und bester Unterhaltung mit ihren Lieblingsstars aus dem Fernsehen erlebten live die 220 Besucher im großen Saal des Greizer Theaters am Sonntag. Petra Kusch-Lück, die beliebte Moderatorin der MDR-Fernsehshow "Alles Gute", präsentierte die vor einem Jahr erstmals auf die Bühne gebrachte "Show der Paare". Die musikalischen Gäste waren neben ihrem Partner Roland Neudert das Duo Andrea und Wilfried Peetz sowie Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler.
Die drei Paare überzeugten solistisch, im Duett oder als Chor mit Charme und Können, Musikalität und Perfektion. Das Repertoire aus Schlagern, Evergreens, Filmmusiken und volkstümlichen Melodien begeisterte das Publikum. Da wurde aus Karel Swobodas Komposition zum Märchen- Kultfilm Aschenbrödel von Andrea Peetz der Song "Küss mich, halt mich, lieb mich" interpretiert. Ihr Partner Wilfried Peetz spielte in der legendären Theo-Schumann-Combo, wurde bekannt mit "Guten Abend Carolina" und sang mit ihr "Ganz Paris träumt von der Liebe". Petra Kusch-Lück und Roland Neudert steigen nach 24 Ehejahren in das "Traumboot der Liebe" und schwingen im Tangoschritt zu "Tanze mit mir in den Morgen".
Den Saal in Stimmung brachten Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler mit ihren Country-Song vom "Prinzen auf dem schneeweißen Pferd". Textsicher sangen die Greizer in "Auf die Bäume, ihr Affen, der Wald wird gefegt", oder dem "Meisterschuss" nicht nur Refrain, sondern ganze Textpassagen mit, schunkelten und winkten mit Leuchtstäben.
Zwischen den Blöcken plauderte auf unterhaltsame Weise Petra Kusch-Lück aus ihrer 40-jährigen Bühnenerfahrung und aus den Biografien der Kollegen. Zum Schluss gab es kräftigen Applaus und wer noch nicht genug hatte, konnte noch Fanartikel erwerben. |
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09. März 2010 /OTZ
Melkus und Trabi mit Zelt auf dem Dach
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Eileen Puczek, Enkelin von Bernd
Golle, präsentiert den Trabi mit
Zeltdach und den legendären
Melkus RS 1000.
Zwei neue Modelle aus der Modell-Auto-Galerie Greiz
Greiz (OTZ).
Im Jahr 1966 begann Heinz Melkus in Dresden in seiner Garage, den legendären Melkus RS 1000 zu entwickeln. Damals startete er genau so wie jetzt Bernd Golle, das Fahrzeug aus Karton und Gips zu formen und dem Fahrzeug ein Aussehen zu geben. Das Modell auf dem Foto ist fast so wie das von damals, nur im Maßstab 1:18. Wer sich die Zeit nehmen möchte, kann gerne unter den Tipps des Modellbauers sein Modell selbst herstellen, es besteht nur aus Karton und etwas Kunststoff sowie Spachtelmasse und Farbe.
Wer solch ein Original besitzen wollte, brauchte gute Beziehungen, etwas Geld und musste an Rennen teilnehmen. Um heute solch ein Fahrzeug gefertigt zu bekommen, braucht man einen Wartburg 312 mit 353er Fahrwerk und genügend Geld, jedoch keine Beziehungen mehr.
Das zweite Modell ist der Trabi mit Zelt. Das Zelt war im Original in sechs Minuten aufgebaut und man konnte sich bewegen wie im Wohnmobil. Diese Autos waren im Ostblock unterwegs. Als Modell im Maßstab 1:18 kann man es mit geschlossenem Zelt oder aufgebaut in die Vitrine stellen. Übrigens, die Originalzelte gibt es auch heute noch und kosten um die 6000 Euro. Zeichnungen zum Nachbau kann man in der Modell-Auto-Galerie erhalten. Der Galeriechef würde sich freuen, wenn es für die gezeigten Fahrzeuge Interessenten zum Nachbau geben würde, sagt er.
Im Frühjahr soll es eine etwas andere Ausstellung in der Galerie geben. Diese wird Streichholzmodellen umfassen. Bernd Golle sucht deshalb noch solch hölzerne Fahrzeuge. Er ist in der Modell-Auto-Galerie Greiz unter Tel. (03661) 67 56 27 immer ab 19 Uhr zu erreichen.
Die Modelle werden alle gesichert aufgestellt und es gibt für das beste Modell einen kleinen Preis. |
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09. März 2010 /OTZ
Sich nicht scheuen, um Hilfe zu bitten
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Iris Berben
321 Euro für das Greizer Frauenschutzhaus
Von Ute Flamich Greiz (OTZ).
Nicht nur tosenden Applaus spendeten die Gäste der Veranstaltung "Prominente im Gespräch" am vergangenen Freitag mit Schauspielerin Iris Berben (OTZ berichtete) - sondern auch Geld. Viele der etwa 300 Zuschauer und Zuhörer der Buchlesung zeigten sich spendabel und folgten dem Aufruf, das Greizer Frauenschutzhaus des Diakonievereins Carolinenfeld zu unterstützen.
"Insgesamt sind 321 Euro zusammengekommen", sagt Heidrun Linke, die das Frauenschutzhaus seit seiner Gründung im April 1994 leitet. "Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken: bei den Veranstaltern, bei Iris Berben und natürlich auch bei den Gästen, die gespendet haben."
Das Geld werde für die laufenden Kosten im Haus verwendet, unter anderem für Sachkosten, Ausflüge und Angebote für die Frauen, sagt Heidrun Linke, die auf der Veranstaltung am Freitag selbst ein paar Worte mit Iris Berben wechseln konnte. "Ich fand den Abend sehr interessant. Die beiden Lebensgeschichten, die Iris Berben aus ihrem neuen Buch ´Frauen bewegen die Welt´ vorgelesen hat, haben mich sehr beeindruckt", sagt sie.
Derzeit werden im Frauenschutzhaus zwei Frauen betreut. "Das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es immer noch viel zu viele Frauen gibt, denen männliche Gewalt angetan wird. An diesem Thema hat sich grundlegend nicht viel geändert", sagt die Leiterin des Frauenschutzhauses. Viele aber schämen sich. Es ist ihnen unangenehm, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Heidrun Linke rät daher allen Frauen, die Probleme haben, sich über die Angebote, die es gibt, zu informieren und sich nicht davor zu scheuen, um Hilfe zu bitten. "Das Frauenhaus steht für jede Frau offen, die von Gewalt betroffen oder bedroht ist, unabhängig ihres religiösen Glaubens oder ihrer Nationalität", sagt Heidrun Linke.
Weitere Infos zum Frauenschutzhaus gibt es unter Tel.: (03661) 3168, per E-Mail: fh.diak.grz@t-online.de und im Internet: www.diakonie-greiz.de/arbeitsbereiche-frauenhilfe.htm. |
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09. März 2010 /OTZ
Neue Menschen, neue Kultur, neue Sprache
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Steven Schweiger, Sarah Ritter, Julia
Hager, Patrick Kündiger, Martin
Hegner und Juliane Beyer (von
links) erhielten für ihr Prak-
tikum den Europapass.
Foto: OTZ/Maier
Auszubildende sammeln bei einem dreiwöchigen Praktikum Erfahrungen in Österreich
Von Juliane Maier Zeulenroda (OTZ).
Drei Wochen neue Menschen, neue Kulturen, landestypische Speisen, unterschiedliche Arbeitsweisen und auch die ein oder anderen Eigenheiten lernten kürzlich sechs Auszubildende, davon fünf aus dem Bioseehotel Zeulenroda, in Österreich kennen.
Bei einem Praktikum, das die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostthüringen mit Hilfe ihres Mobilitätsprogramms und dem Bildungs- und Dienstleistungs-Institut (B.D.I.) Gera auf die Beine gestellt hat, schnupperten die sechs jungen Menschen in verschiedenen Hotels den Duft internationaler Arbeitswelt. Gestern erhielten sie dafür ihren Europapass - ein anerkanntes Dokument, das sie bei Bewerbungen vorzeigen können.
"Die Menschen dort haben eine ganz andere Mentalität. In Deutschland gibt es viele Vorurteile gegen eine überbetriebliche Ausbildung. Dort wird geschaut, ob man etwas kann", berichtet Steven Schweiger, der selbst eine überbetriebliche Ausbildung absolviert, von seinen Erfahrungen. Mit der Sprache habe es ein wenig gehapert, meint Martin Hegner, der in der Lustenau gearbeitet hat. Die drei jungen Frauen und drei Männer lernen jeweils den Beruf des Kochs, der Restaurant- und Hotelfachfrau sowie der Sport- und Fitnesskauffrau. Jeder von ihnen konnte auch in Österreich seinen Beruf nachgehen, erweiterte seine Erfahrungen im Wellnessbereich, in der Küche und in der Betreuung von internationalen Gästen. "Wir wurden eingesetzt wie Festangestellte", freute sich Sarah Ritter darüber, dass es von Anfang an keine Berührungsängste zu den Neulingen gab.
Ganz ohne Vorkenntnisse wurden die Sechs nicht nach Österreich geschickt. Carsten Fröhlich, Europa-Coach beim B.D.I, hatte Sarah, Martin, Steven, Patrick, Julia und Juliane im Vorfeld geschult, sie auf die Besonderheiten zwischen den beiden Nachbarländern hingewiesen. "Das Verhältnis zu Österreich ist ja, auch geschichtlich bedingt, nicht immer das Beste und es gab schon Praktikanten, die das zu spüren bekommen haben", erinnert sich Fröhlich. Sprachlich, interkulturell und fachlich ausgebildet stießen die Jugendlichen jedoch nicht an derartige Grenzen. Eher an viel zu kleine Betten, wie Martin Hegner lachend meint.
Seit 1998 schickt das B.D.I. bereits Auszubildende für drei Wochen und für bis zu neun Monate nach Österreich, Ungarn, Frankreich oder Polen. Prinzipiell darf jeder Azubi an diesem Programm teilnehmen. "Je kleiner der Betrieb, desto schwieriger ist es. Diese Unternehmen sind auf ihre Auszubildenden angewiesen", weiß Anja Zipreß, Projektkoordinatorin bei der B.D.I.
Ziel sei es, dass junge Menschen lernen, mobil zu werden, ihr Selbstvertrauen zu stärken und ihre sprachliche Kenntnisse zu erweitern. Und ihnen eben nicht zu zeigen, wie schön es in Österreich und wie schlecht es in Thüringen aussieht. Alle Sechs könnten sich nämlich vorstellen nach ihrer Ausbildung noch einmal dort zu arbeiten. "Wir wollen nicht, dass Thüringen ausblutet", ergänzt Zipreß angesichts der Tatsache, dass Unternehmen hier händeringend Fachkräfte suchen und immer mehr Jugendliche dem Bundesland den Rücken kehren. "Ganz ehrlich? Da unten wird man einfach viel besser bezahlt. Da bekomme ich das Doppelte an Geld, zudem noch Kost und Logis frei", nennt Juliane entscheidende Gründe. Dafür sei der Arbeitsablauf in Deutschland geregelter, jeder Angestellte kennt seine Aufgaben genau und ist nicht für alles zuständig. |
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09. März 2010 /OTZ
Arbeitsgespräch mit Staatssekretären
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Volker Emde
Volker Emde (CDU) zur Talsperren-Zukunft
Zeulenroda (OTZ/St.B.).
Er hat die Landesgartenschau-Bewerbung mit initiiert und will jetzt auch bei der touristischen Entwicklung der Talsperre seinen Beitrag leisten - Volker Emde, CDU-Landtagsabgeordneter.
Für die Freigabe des Zeulenrodaer Meeres gelte es endlich eine positive Grundstimmung zu erzeugen und die anstehenden Aufgaben gezielt in Angriff zu nehmen. "Wer betreibt künftig die Talsperre? Welche Maßnahmen müssen vorbereitet werden? Welche Finanzierungsmöglichkeiten bieten sich?" Im Klärungsprozess zu diesen Fragen will Emde einer der Moderatoren sein und als erstes Arbeitsgespräche mit den entscheidenden Leuten organisieren. In Abstimmung mit Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU) und Roland Richwien (CDU), Staatssekretär des Landwirtschaftsministeriums, möchte er "die Arbeitsebene" der Landesregierung mit der kommunalen Ebene zusammen bringen.
Dazu lädt Emde in Kürze zu einem ersten Gesprächstermin ein. Teilnehmen sollen neben Richwien noch die Staatssekretäre für Wirtschaft und für Soziales, die Fernwasserversorgung, die Landesentwicklungsgesellschaft, die Industrie- und Handelskammer, die Landwirte im Einzugsgebiet der Talsperre sowie Landratsamt, Doppelstadt und die Gemeinden Zadelsdorf und Silberfeld. Ziel der Initiative: "Ein Tourismus, der zu uns passt und der uns auch etwas bringt", so Emde. |
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09. März 2010 /OTZ
Auszubildende gesucht
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Zeulenroda-Triebeser Unternehmen starten Initiative gegen künftigen Fachkräftemangel
Von Heidi Henze Zeulenroda-Triebes (OTZ).
Zum ersten Mal trafen sich auf Initiative von Norbert Hacker, Geschäftsinhaber der Firma Ahlborn im Zeulenrodaer Salzweg, fünf Inhaber oder Vertreter aus in der Doppelstadt ansässigen Firmen.
Grund ist die verbreitete Meinung, dass ortsansässige Handwerksfirmen oder Gewerbetreibende nicht ausreichend Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen würden. "Das stimmt so nicht", wehrte sich in der vergangenen Woche Norbert Hacker dagegen. Seine Firma sucht etwa händeringend für das kommende Ausbildungsjahr einen Werkzeugmacher. Leider bisher ohne Erfolg.
So ergriff er die Initiative, holte gestern verschiedene kompetente Vertreter an einen Tisch, um mit ihnen zu beraten, wie man zukünftig eine auf die Region zugeschnittene Konferenz ins Leben rufen könnte, gemeinsam mit Firmen der Region, Verantwortlichen der Schulen sowie Vertretern der Handwerks-, Industrie und Handelskammern. "Wir müssen den jungen Leuten zeigen, dass es attraktiv und interessant ist, in der Region zu bleiben und hier einen Beruf zu erlernen", so Hacker.
Claudia Lehmann-Uthe, Leiterin der Personalabteilung der Firma Bauerfeind AG, setzt auf Nachhaltigkeit. Nicht nur für das kommende Ausbildungsjahr werden junge Leute für den Beruf Mode-Näherin und Maschinenanlagenführer gesucht, auch zukünftig sind Interessenten für ein Studium an der Berufsakademie oder für eine Ausbildung gefragt.
Neben Ahlborn und Lehmann-Uthe kamen auch Martin Warmuth von Warmuth Mobile in Triebes, Matthias Pönicke von Elektro Pönicke sowie Gerd Wolf vom gleichnamigen Taxi-Unternehmen zum ersten Runden Tisch.
Wir haben in der Region alle Möglichkeiten für unsere jungen Leute.
Norbert Hacker, Firma Ahlborn in Zeulenroda
Das Problem drückt allen Firmen, wenn auch nicht unbedingt für das kommende Ausbildungsjahr. "In den kommenden Jahren gehen viele Arbeitnehmer in den Ruhestand", blickt Hacker voraus und stellt sich vor, Schüler der unteren Klassenstufen für Berufe zeitig zu sensibilisieren und ihnen in Praktika klare Vorstellungen zu vermitteln.
"Wir wollen das Fahrrad nicht neu erfinden", so Hacker. Doch seiner Erfahrung nach seien bisherige Veranstaltungen nicht ausreichend genug auf die Region bezogen. "Unsere Region ist attraktiv und unsere jungen Leute müssen das wissen und hier bleiben wollen", plädieren die anwesenden Firmenvertreter. Sie sind sich sicher, dass mit positiven Effekten aus diesen Treffen eine nachhaltige Wirkung auf die wirtschaftliche Situation erzielt werden könnte. So schlug Lehmann-Uthe vor, Erfahrungen im Personalmanagement weiterzugeben. Am Ende war man sich einig: In vier Woche trifft man sich erneut und hofft noch weitere Vertreter an den Tisch zu bekommen. |
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09. März 2010 /OTZ
Nach Wasserschaden wieder für Gäste da
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Elisabeth Schuer (r.) und Johanna
Luther (2.v.r.) sind Stammgäste bei
Maik und Kerstin Dietz in der gleich-
namigen Speisewirtschaft Hohenleuben.
Foto: OTZ/Beikirch
Speisewirtschaft Dietz in Hohenleuben jetzt zurück in bekannten Räumlichkeiten
Hohenleuben (OTZ/St.B.).
Am Sonntag vor Weihnachten kam die böse Überraschung. Im Speiseraum der alten Schule tropfte das Wasser von der Decke. Sogar die Lampen standen kurz davor, sich in eine Sprinkleranlage zu verwandeln - ohne dass es hier gebrannt hätte.
"Als wir die 20 Grad Minus hatten, ist in der leerstehenden Wohnung darüber eine Wasserleitung geplatzt", klärt Maik Dietz auf. "Hätten wir die Fenster aufgemacht, hätte es bald zum Schlittschuhfahren gereicht." Denn sieben bis acht Zentimeter hoch stand das Wasser. Der Montag erforderte einen Großeinsatz.
Maik und Kerstin Dietz von der gleichnamigen Speisewirtschaft pumpten ab und räumten auf. Schnell erhielten sie vom Vermieter, der Triebeser Wohnungsbaugesellschaft, Hilfe und konnten eine andere Wohnung als Behelfsvariante für den Speiseraum beziehen. Die war allerdings eine Treppe höher. "Da sind viele Leute weggeblieben", erinnert sich Maik Dietz. Jetzt ist er froh, denn der alte Raum ist wie neu.
Bis Ende Januar standen hier drei große Trocknungsgeräte, dann wurde der Fußboden grundhaft neu aufgebaut. Auch die Tapete und die Farbe an den Wänden sind dank Versicherungsleistung frisch. "Die Gäste können wieder zum Frühstück und Mittag zu uns kommen", strahlt das Ehepaar Dietz. Bis zu 50 Leute werden hier versorgt, weitere 120 Mahlzeiten nach Hohenleuben, Lunzig und Weida ausgefahren oder vom DRK-Pflegedienst abgeholt.
Über die ganze Bauzeit zur Stange gehalten hat der Hohenleubener Rentnerstammtisch. Auch gestern Vormittag war schnell eine gesellige Runde mit älteren Damen beisammen. |
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09. März 2010 /OTZ
Umfrage
Was bedeutet der Frauentag für Sie?

Nicole Riedel (38), Greiz, Frieseurmeisterin: Eigentlich bedeutet mir dieser Tag nichts mehr. Das war zu DDR-Zeiten anders. Es ist schade, dass der Gedanke des Frauentages heute immer mehr in den Hintergrund tritt und von neumodischen Anlässen wie dem Valentinstag verdrängt wird. Dennoch freue ich mich natürlich, wenn ich an diesem Tag mal eine Blume geschenkt bekomme. |

Franziska Zelinski (17), Zeulenroda, Floristin: Ich kenne den Frauentag an sich gar nicht. Für mich als Floristin bedeutet er vor allem Arbeit. Echte Gleichberechtigung wäre es allerdings, wenn der Frauentag, wie der Männertag auch, auf einen Feiertag fallen würde. Allgemein finde ich es aber schon wichtig, die Rechte der Frauen an einem solchen Tag nochmals zu unterstreichen. |

Heidrun Linke (57), Greiz, Sozialpädagogin: Mir persönlich ist es wichtig, dass es sich um den Weltfrauentag handelt. Daher sollte immer auch der Blick über den Tellerrand gewagt werden, um zu sehen, wie es Frauen in anderen Ländern geht. Im Frauenhaus haben wir beruflich auch immer mit den Schicksalen von Frauen zu tun. Heute hat von uns jede Frau hier eine rote Rose bekommen. |

Dana Adler (39), Greiz, Mitarbeiterin Theaterherbst: Der Frauentag erinnert mich eigentlich immer nur an alte Zeiten. Damals hatte er, finde ich, auch mehr Bedeutung als heute. Ich finde es heute immer noch enorm wichtig, dass so an die Gleichberechtigung erinnert wird, auch wenn viele Frauen heute schon emanzipiert sind. Der Tag zeigt auch, dass sich diese Bestrebungen lohnen. |

Ingrid Hoffmann (59), Greiz, arbeitslos: Für mich ist der internationale Frauentag der Höhepunkt des alltäglichen Kampfes um Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Auch 100 Jahre, nachdem die Idee dieses Tages entstand, ist es notwendig, für die Rechte der Frauen zu kämpfen. Ich hoffe, dass in Zukunft junge Frauen in Deutschland wieder Erfüllung in ihren Berufen finden, und das bei gleichen Löhnen wie Männer. |

Maren Herpich (35), Greiz-Dölau, Buchhalterin: Ich habe den Frauentag immer noch als Pflichtveranstaltung zu Schulzeiten in Erinnerung. Ich finde, man sollte die Achtung anderer Menschen nicht auf einen Tag beschränken, egal ob Männer oder Frauen. Generell sollten alle Menschen an jedem Tag respektiert werden. Und auch kleine Aufmerksamkeiten für den Partner würde ich nicht an einem Tag festmachen. |
Es fragte: Marcel Hilbert |
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09. März 2010 /OTZ
Rekordverdächtiger Triathlon
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Erlebnis Geraer Power-Triathlon: In der Wechselzone vom
Schwimmen zum Radfahren sind die Zuschauer den Triathleten
ganz nahe. Zur diesjährigen Auflage am 16. Mai werden über
500 Athleten und etwa 1500 Schaulustige zu dem Sport-
Spektakel in Gera erwartet.
Foto: Archiv/Jens Lohse
Veranstalter erwarten am 16. Mai rund 550 Sportler und 1500 Zuschauer
Von Katrin Wiesner Gera.
Der 16. Power-Triathlon am 16. Mai im Geraer Hofwiesenpark scheint schon vor dem Startschuss alle Rekorde zu brechen: Gut 550 Sportler werden schwimmen, radfahren und laufen, 1500 Zuschauer sollen zum Anfeuern an den Banden stehen, und 100 Helfer wird es brauchen, um Zeiten zu stoppen und Strecken zu sichern. Das sind nicht nur so viele wie nie, damit ist auch die Obergrenze in Hofwiesenpark und -bad erreicht. "Die Sportveranstaltung hat an Ausstrahlung und Qualität gewonnen", zollt Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm (SPD) Respekt und hat erstmals die Schirmherrschaft übernommen.
Die Veranstalter sind vom Ehrgeiz nicht weniger gepackt als die Athleten. Der Triathlon, der in den Anfangsjahren 150 und zuletzt 320 Starter zählte, entwickelt sich zu einem wichtigen Ereignis für hart trainierende "Profis" und ambitionierte Laien. "Das Engagement war im Verein nicht unumstritten", sagt Cheforganisator Jens Winter, dessen TSV 1880 Gera-Zwötzen in diesem Jahr erstmals die Fäden in der Hand hält. Doch die 35 Mann starke Triathlon-Abteilung, die erfolgreich bei vielen Wettkämpfen in Thüringen starte, könne laut Winter so dem Sport auch etwas zurückgeben. Zu schaffen ist der Kraftakt nur im Team: Mit dem Schwimmverein Gera und dem RC Gera 92 sitzen die Urheber des Wettstreites mit im Boot. Und gern greift man auf die Unterstützung des 1. SV Gera zurück, der Kampfrichter stellen wird.
Um das Großereignis in den Griff zu kriegen, gibt es Neuerungen. So wird für die Radfahrer eine neue Rundstrecke abgesperrt, die über die Straße am Sommerbad, Straße des Friedens und Beethovenstraße zurück zum Hofwiesenpark führt. Die publikumsfreundlichen Runden lösen die Langstrecke ab, die in den Jahren zuvor die Radler über Klosterlausnitz schickte. Auch die Läufer werden immer wieder in Sichtweite sein. "Das wird für Stimmung unter den Zuschauern sorgen", sagt Winter.
Neu ist auch, dass der Power-Triathlon verstärkt auf Firmen-Teams setzt. Die Unternehmen können so den Teamgeist unter den Mitarbeitern fördern, selbst wenn die mit Kind und Kegel nur zum Anfeuern kommen. Zugleich unterstützen sie den Triathlon finanziell; die Veranstalter haben ein extra Firmenpaket mit Trikots und Fanartikeln entwickelt. "Wir werden nicht einfach unsere zwei Teams schicken, für uns ist das eine Firmenveranstaltung mit Mitarbeitern und Angehörigen", erklärt Hauptgeschäftsführer Uwe Kaiser, warum die Druckhaus Gera GmbH dabei ist. Mit 60 Firmenstaffeln rechnet der Veranstalter, die Werbung läuft auf Hochtouren. Dass es dabei um mehr als sportliche Bestleistung geht, zeigt die Firma Indu-Sol aus Gera. Die Sportler kamen im Vorjahr zwar auf letzte Plätze, erzählt Winter, dafür seien sie jetzt die Ersten gewesen, die sich angemeldet haben.
Während für die Kurzdistanz für jedermann - 700 Meter schwimmen, 20 Kilometer radfahren, 10 Kilometer laufen - die Teilnehmer vor allem aus der Region kommen, hat sich der Power-Triathlon in der olympischen Distanz deutschlandweit einen Namen gemacht. Zudem sind Triathleten aus Partnerstädten eingeladen. Auch eine Prominentenstaffel ist wieder im Gespräch. Eine Vielzahl von Meldungen wird noch erwartet, Anmeldeschluss ist erst der 9. Mai.
Kurz und knapp zum TriathlonStart und Ziel befinden sich vor der Schwimmhalle im Hofwiesenpark. Die ersten Mannschaften und Einzelkämpfer starten ab 8 Uhr. Keine zwei Stunden brauchen die Starter auf der olympischen Distanz. Für Freizeitsportler werden auf der Kurzdistanz anderthalb Stunden veranschlagt.
Dringend gesucht werden noch Helfer, die die Veranstaltung mit absichern.
Helfer und Starter können sich registrieren lassen unter www.powertriathlon.de |
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09. März 2010 /OTZ
Vanessa Wolfram wird Zweite
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Vanessa Wolfram
Foto: Margit Otto
Leichtathletik, Nachwuchs
Erfurt (OTZ/Margit Otto).
Bei den Athletiküberprüfungen der Nachwuchs-Radsportler in der Erfurter Leichtathletikhalle warteten die Aktiven des 1. RSV 1886 Greiz mit erfreulichen Ergebnissen auf.
In der Altersklasse U13 weiblich mit 25 Teilnehmerinnen musste ein Athletiktest mit Adlerschwüngen, Liegestützbeugen, Kastenaufsprüngen, Klimmzügen, Bankübersprüngen sowie Beinanheben an der Sprossenwand bewältigt werden. Die einzelnen Übungen dauerten 20 Sekunden mit 40 Sekunden Pause. Zweimal musste dieser Kraftkreis absolviert werden. Des weiteren gab es zwei Durchgänge im Schlussdreisprung sowie zwei Durchgänge im Gewandtheitslauf und als Abschluss noch einen 60-Meter-Lauf.
Vanessa Wolfram belegte nach guten Leistungenden ausgezeichneten zweiten Platz. Vanessa zeigte in allen Disziplinen beständige Leistungen. Erfreulich der fünfte Platz von Franziska Klatt. Einen sicheren Podestplatz verpasste sie durch eine schwache Leistung bei den Liegestützbeugen. Yaren Meister kam in der Gesamtwertung aller Disziplinen auf den 21. Platz. Zu den gleichen Disziplinen stellten sich die Jungen der U13 bei 47 Teilnehmern. Kilian Friedrich überzeugte mit guter Leistung in allen Disziplinen und wurde in der Gesamtwertung Vierter. Nur neun Punkte fehlten zum dritten Platz.
Fabian Käßmann kam am Ende auf den guten achten Platz, erfreulich sein fünfter Platz im Gewandtheitslauf. |
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09. März 2010 /OTZ
Zuwachs für den Vorstand
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Heiko Scheler
Foto: OTZ/Marcel Hilbert
FSV Mohlsdorf wählt neue Beisitzer
Von Marcel Hilbert Mohlsdorf (OTZ).
Philipp Rohleder und Dennis Dox waren zwar beide nicht da, als sich die Mitglieder des FSV Mohlsdorf am Freitagabend im Hotel Gudd trafen, doch dürfte die frohe Kunde mittlerweile auch bei ihnen angekommen sein. Beide wurden zur Jahreshauptversammlung des Mohlsdorfer Sportvereins einstimmig als neue Beisitzer in den Vorstand gewählt. Da beide Sportfreunde dem wegen eines Umzuges aus dem Vorstand ausgeschiedenen Silvio Bernardowitz im Amt folgen, kann sich der FSV über einen gewachsenen Vorstand freuen.
Auch so sieht die Mitgliederzahl des Vereins noch recht ordentlich aus. Zurzeit sind es 171 Personen, darunter 42 Kinder. Dennoch, so mahnt der Vereinsvorsitzende Bernd Wezel in seinem Rechenschaftsbericht für 2009, sollte man den demographischen Wandel nicht aus den Augen verlieren und weiterhin auch attraktiv für die Jugend bleiben. Besonders spürbar sei dies im Hinblick auf die Übungsleiter und Trainer der einzelnen Vereinssektionen, vor allem, da diese Positionen nur ehrenamtlich angeboten werden könnten.
Ein Posten, der noch nicht besetzt ist, so informierte wenig später Tom Jungk, Abteilungsleiter der Sektion Fußball, sei der des Übungsleiters der ab nächster Saison neu aufgestellten dritten Nachwuchsmannschaft.
Einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsarbeit leisteten im vergangenen Jahr die beiden Fußball-Trainer der D- und F-Junioren des Vereins, Heiko Scheler und Matthias Pätz. Sie holten mit den Junioren den dritten Platz beim Rameder-Nachwuchsförderpreis des Thüringer Fußballverbandes. Als Preis wartet auf die kleinen Kicker nun ein Fußballferienlager in Bad Blankenburg. Für diesen Erfolg wurden beide Übungsleiter von Wezel ausgezeichnet.
Doch nicht nur Fußball wird in Mohlsdorf gespielt. So konnten sich die Kegler über zwei Zugänge freuen. Die Gymnastikgruppe hat mit Kerstin Peter ab kommendem Schuljahr eine neue Übungsleiterin.
Weniger erfreulich sieht es bei den Tischtennis-Spielern aus, was nicht am Verein, sondern am Fehlen eines Staffelleiters für die Kreisliga liegt. So ist der weitere Ligabetrieb ungewiss.
Um dem Sport in Mohlsdorf insgesamt gute Voraussetzungen zu schaffen, wurden 2009 verschiedenen Arbeiten am Sportlerheim ausgeführt. Neben der Anbindung an die Kläranlage, die durch die Gemeinde bezahlt wurde, nahm der Verein selbst rund 10 000 Euro in die Hand, um Kabinen und Dusche des Vereinsheimes auf Vordermann zu bringen. |
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09. März 2010 /OTZ
Alle Staffeln holen Silber
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Susette Gerbert, Philipp Gerbert, Lennart Schmidt
und Linda Reinhold (von links) zeigten bei den
Sächsischen Meisterschaften wieder ihr
ganzes Können.
Foto: K. Müller
Eisschnelllauf, Sächsische Meisterschaften der AK 8 - 10: Schmidt und Reinhold Meister
Von Katrin Müller Crimmitschau (OTZ).
Auf Medaillenkurs waren die acht- bis zehnjährigen Meister der flinken Kufen bei den Sächsischen Meisterschaften am Sonnabend in Crimmitschau.
Acht Medaillenplätze erkämpften sich die erfolgreichen Talente des TSV Mylau. Besonders zu loben sind die neuen Greizer "Sächsischen Meister und Vizemeister" sowie der Bahnrekord vom Sachsenmeister der Jungen der Altersklasse 9, Lennart Schmidt. Mit über drei Punkten Vorsprung holte er sich den Meistertitel und krönte seinen Sieg noch mit einem Bahnrekord über die 133-Meter-Runde. Dieser Rekord war vor fünf Jahren von seinem jetzt 14-jährigen Vereinskameraden Franz Scherf aufgestellt worden.
Ganz oben auf dem Siegerpodest strahlte als neue Meisterin die zehnjährige Linda Reinhold mit Siegen auf allen Strecken. Mit dem Vizemeistertitel kann sich Philipp Gerbert (10) schmücken. Auf den guten Platz fünf lief sich seine Schwester Susette bei den Mädchen der Alterklasse 8. Mit nur 0,3 Punkten Rückstand verpasste Jessy Seifert (10) den Sprung auf das Siegerpodest. In der gleichen Altersklasse landete Maximilian Mothes auf Rang sechs. Die beiden siebenjährigen Talente Manuel Zähringer und Jacob Seifert mussten sich bei den Jungen der Alterklasse 8 durchsetzen. Dies gelang beiden sehr eindrucksvoll. Manuel erkämpfte sich den Vizemeistertitel, und Jacob folgte ihm auf dem Bronzeplatz. Die Mädchen und Jungen auf den Plätzen eins bis drei erhielten Medaillen und Plüschtiere, die auf den Rängen vier bis sechs freuten sich über Urkunden.
Pech hatte Clemens Herrmann. Auf sicherem Medaillenkurs unterwegs, wurde er wegen eines Fehlers beim Rundenlauf disqualifiziert und kam somit nicht in die Mehrkampfwertung.
Bei den Staffelläufen galt es noch einmal, um Edelmetall zu kämpfen, was allen drei gestellten Staffeln des Mylauer Vereines gelang. Die Achtjährigen mit Jacob Seifert, Susette Gerbert, Karl-Oswald Jacob und Manuel Zähringer liefen voll auf Silberkurs.
Ganz knapp mit nur 0,06 Sekunden Rückstand lief die Staffel der Altersklasse 9 mit Clemens Herrmann, Justin Horlbeck, Angelika Pfaffenrot und Lennart Schmidt ebenfalls zu Silber. Um den Silberreigen komplett zu machen, sauste auch die 10er-Staffel mit Linda Reinhold, Jessy Seifert, Maximilian Mothes und Philipp Gerbert mit nur 0,2 Sekunden Rückstand zur Silbermedaille.
Die Übungsleiter Manfred Gründel, Peter Zillmann und Grit Heidemüller konnten zu recht stolz auf ihre Schützlinge sein. Besonders freuten sich die Mylauer Eisschnellläufer über den Besuch des Vereinsvorsitzenden Gerd Stemmler, der seiner erfolgreichsten Abteilung einen Besuch abstattete und mit viel Freude das Geschehen verfolgte.
Ergebnisse: Susette Gerbert (8): Ges. 5.; 133m 23,53 (5.); Gewandh. B1 27,91 (5.); Lennart Schmidt (9): Ges. 1.; 133m 17,79 (1.); Gewandh. B1 22,58 (1.); Linda Reinhold (10): Ges. 1.; 200m 25,94 (1.); Gewandh. BÜ 36,16 (1.); Philipp Gerbert (10): Ges. 2.; 200m 24,79 (3.); Gewandh. BÜ 35,06 (2.). |
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09. März 2010 /OTZ
Bewegtes Wochenende für den FSV Berga
Vereinsversammlung und Wanderung
Berga (OTZ/Heiroth).
Zwei wichtige Daten sind im Terminkalender des FSV Berga am kommenden Wochenende rot unterstrichen. Am Freitag, dem 12. März findet die Mitglieder- und Wahlversammlung im Vereinsheim des Bergaer Sportvereins statt. Beginn der Veranstaltung ist 18 Uhr.
Am Sonntag, 14. März wollen die Vereinsmitglieder endgültig den Frühling einläuten. Wanderfreunde aus der ganzen Region sind zur 17. Auflage der Frühlingswanderung des FSV Berga eingeladen. Die Abteilung Wandern des FSV ist Veranstalter der Wanderung. Start ist 9 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Plus-Markt in Berga. Der Bürgermeister der Stadt, Stephan Büttner, fungiert erneut als Schirmherr der Wanderung. Ab 12 bis etwa 15 Uhr werden die Wanderer im Ziel am Sportplatz mit Verpflegung erwartet. Für Wanderfreunde stehen zwei unterschiedlich lange Strecken zur Verfügung, eine etwa 11 Kilometer lange, die blau gekennzeichnet ist, und eine 19 Kilometer lange Strecke, die rot gekennzeichnet ist. Den Teilnehmern wird festes Schuhwerk empfohlen.
An zwei Kontrollpunkten können sich die Wanderer aus nah und fern für die anstehenden Kilometer stärken. Die Einnahmen aus Startgebühren kommen einem gemeinnützigen Zweck zugute. Als Auszeichnung wartet eine Startkarte mit Sonderstempeln. |
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| 09. März 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
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Tarzan und Jane
Zeichnung: OTZ/Bruns
Firmung für zehn junge Leute aus der Region
Bischof Joachim Reinelt in Greiz
Greiz (OTZ).
Am Sonntag feierte die katholische Gemeinde Greiz in übervoller Kirche die Spendung des Firmsakramentes durch Joachim Reinelt, den Bischof von Dresden-Meißen. Durch die Firmung wurden zehn junge Menschen aus Greiz und Zeulenroda für ihr weiteres Leben „firm", das heißt erwachsen, gesprochen und mit der Gabe des Heiligen Geistes und all seiner Wirkkraft besiegelt.
Der Bischof breitet dabei die Hände über die Firmlinge aus und bittet um das Kommen des Heiligen Geistes. Dieser birgt nach der Heiligen Schrift die Gaben: Weisheit, Einsicht, Rat, Erkenntnis, Stärke, Frömmigkeit
und Gottesfurcht in sich. Diese Gaben sollen die jungen Menschen für ein gelingendes Leben ausstatten.
Danach zeichnet der Bischof mit Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn. Dies ist ein äußeres Zeichen für die feste Zusage Gottes, dass sein Heiliger Geist den Menschen auf allen Wegen des Lebens begleitet. Als Zeichen des Beistandes im Leben legt der Firmpate die rechte Hand auf die Schulter des Firmlings.
Im Anschluss an die Firmungsmesse feierten die jungen Menschen mit ihren Familien un Freunden ihren wichtige Schritt auf dem Weg des Erwach senwerdens.
Kindersachenbasar am Sonnabend in Greiz
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Foto: Archiv/Marsch
Am Sonnabend, 13. März, findet der nächste Kindersachenbasar im Gemeindesaal der Katholischen Kirche in der Nahmmacher-Straße, Ecke Carolinenstraße, statt. Zwischen 9 Uhr und 12 Uhr können Interessierte Baby- und Kinderbekleidung sowie Spielsachen erwerben. Tischreservierungen unter Tel. (03661) 43 54 55.
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