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Hemmann bleibt im Amt
Die Fraktionen IWA, FDP und Linke scheitern mit Abberufungsanträgen vor Stadtrat Von Katja Grieser Greiz (OTZ). Der Greizer Ex-Bürgermeister Dr. Andreas Hemmann (SPD) bleibt auch weiter Vorsitzender des Greizer Stadtrats sowie Aufsichtsratsmitglied der Energieversorgung Greiz GmbH. Die Fraktionen von IWA, FDP und Linke scheitern mit entsprechenden Abberufungsanträgen gestern Abend vor dem Stadtrat.
Die Fraktionen werfen Dr. Hemmann Fehlverhalten in Zusammenhang mit der Errichtung eines Ergebnisabführungsvertrages zwischen der Greizer Freizeit- und Dienstleistungs GmbH & Co. KG und der Energieversorgung Greiz GmbH (OTZ berichtete) vor. Unser Vertrauen in Sie ist bei Null angekommen. FDP-Fraktionschef Wilhelm Wüstner "Wir stehen geschlossen hinter Dr. Andreas Hemmann", gibt SPD-Fraktionschef Harald Jatho dem Stadtratsvorsitzenden Rückendeckung. "Geradezu absurd" sei es, einen Mann zu beschuldigen, der die Interessen der Stadt immer über seine eigenen gestellt habe. Jatho sieht hinter der Sache nur ein Ziel: "die Untergrabung der jahrelangen vernünftigen Zusammenarbeit im Stadtrat." Unterstützung bekommt Hemmann auch von der CDU. Gunda Kästner sagt, dass es der Justiz zustehe, über eventuelle Verfehlungen zu urteilen. Zudem gehe es hier um das jetzige Stadtratsmitglied und nicht um sein Tun aus der Vergangenheit. CDU-Fraktionschef Jürgen Frantz beklagt das "schlimme Umgehen miteinander". Beschämend sei, was hier ablaufe, so einen "schwarzen Tag" habe er in fast 20-jähriger Stadtratszugehörigkeit noch nicht erlebt.
Kommentar Ehrlich eigenartigVon Katja Grieser Es war eine äußerst schlechte Wahl der CDU-Fraktion, ausgerechnet Gunda Kästner begründen zu lassen, weshalb die Christdemokraten den Abberufungsanträgen nicht zustimmen. Sie erklärte u. a., dass es ihr als Stadtrat, der 2009 gewählt wurde, nicht zustehe, über die Vergangenheit zu urteilen. Kästner saß jedoch bereits vor 2009 in eben jenem Stadtrat, was sie einräumte. Eigenartig ist es trotzdem, wenn eine langjährige Stadträtin sich darauf zurück zieht, dass die Vergangenheit eines Ratsmitglieds ja nicht zur Disposition stehe. |
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Kommende Woche beginnt die Vorschule Lessinggrundschule bietet auch im Ausweichdomizil einen Kennenlerntag Greiz (OTZ/Frd.). "Das sind die kleinen Vorschulkinder, die sind ja cool", sagte Florian, Lessingschüler der 2 b zu seinen Klassenkameraden Justine und John, zeigte dabei auf die künftigen Erstklässler, die in einer Gruppe im Gang vorbeiliefen. |
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15 Jahre alten Rechtsstreit befriedet Berga erhält vom Landkreis Müll-Geld zurück Von Uwe Müller Weida. Der Kreistag hat nach 15 Jahren einen Rechtsstreit zwischen der Stadt Berga und dem Landkreis Greiz befriedet. Er folgte am Dienstagabend einem Vergleichsvorschlag des Oberverwaltungsgerichtes.
Demnach erhält die Stadt Berga 205 015,27 Euro Müllentsorgungskosten für die Jahre 1992 bis 1995 erstattet. Hinzu kommen rund 61 000 Euro Zinsen bis 31. Dezember 2009 sowie ab 2010 monatlich 569,52 Euro. Die Stadt Berga hatte auf 352 320,44 Euro plus Zinsen geklagt. |
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Bypass durchs Schlüsselloch
Moderne OP-Verfahren am Gefäßzentrum Greiz (OTZ/-lz). Die moderne Gefäßmedizin, das erläutern die Mediziner des anerkannten Gefäßzentrums Greiz bei einem Vor-Ort-Termin, besteht im Wesentlichen aus drei Schwerpunkten: der internistisch ausgerichteten konservativen Behandlung von Gefäßerkrankungen, der Angiologie, der Katheterbehandlung bei verengten Blutadern, also der interventionellen Radiologie, und der Gefäßchirurgie, beispielsweise die Ausschälung einer Blutader oder die Überbrückung mit einem Bypass. Bei der Katheterbehandlung wird die Gefäßverengung mit einem Ballon aufgedehnt und kann durch eine innere Gefäßstütze, einen Stent, offen gehalten werden. Dieser neue Trend wird derzeit nur in einigen Gefäßchirurgischen Zentren angeboten und stellt unter Beweis, dass Greiz neueste OP-Techniken anzubieten versteht." Chefarzt Jürgen Heyne Statt eines großen und schwierigen Bauchschnitts, der bisher für die Operation an der Bauchschlagader notwendig war, setzt der Operateur fünf kleine Schnitte. Der Patient habe deutlich weniger Schmerzen, die Magen-Darm-Passage komme eher wieder in Gang, es gibt keine Narbenbrüche und die Verweildauer in der Klinik sinkt. Allerdings kann die invasive OP-Methode nicht alle klassischen Schnitte ablösen, erläutern die Mediziner am gefäßzentrum. "Nicht jeder Bypass-Patient ist dafür auch geeignet", gibt Grube abschließend zu bedenken. |
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Vogtlandhalle Greiz ist beschlossene Sache Namensgebung für Theaterneubau steht Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ). Mit der Entscheidung am gestrigen Abend im Greizer Stadtrat ist es amtlich: Der Theaterneubau an der Carolinenstraße wird künftig "Vogtlandhalle Greiz" heißen. Mit überwältigender Mehrheit - es gab nur eine Enthaltung - entschieden sich die Stadträte ohne weitere Diskussion für den Vorschlag, der am 10. Dezember einstimmig im Ausschuss für Tourismus, Kultur und Soziales favorisiert worden ist und über den Haupt- und Finanzausschuss als einziger auf den Tisch des Stadtrates kam. Ausschuss-Chef Christian Tischner (CDU) begründete gestern vor dem Stadtrat noch einmal den Vorschlag und würdigte die "historische Entscheidung" als "Namensfindung über den kurzen Draht zum Bürger". Um die 70 Namensvorschläge hätten im Ausschuss dazu vorgelegen, nachdem man dazu angeregt hatte. Von Reußenhalle über Vogtländisches Kulturforum, Carolinenhalle, Stadtpalast bis hin zur Benennung nach Persönlichkeiten der Stadt, wie Stengel, Kunze, Merbold oder Stavenhagen habe die Palette der Vorschläge gereicht. Eine Vogtlandhalle sei am meisten genannt worden, versicherte Tischner. "Ein klares Bekenntnis zu Stadt und Region", warb der CDU-Mann für den Vorschlag, der mit dem notwendigen und sinnvollen Zusatz "Greiz" zu versehen sei. "Ich würde mich freuen, wenn wir uns nicht nur hinter verschlossenen Türen einig sind"; mit diesen Worten schickte der Ausschuss-Vorsitzende den Vorschlag in die Abstimmung: 29 Ja-Stimmen bestätigten seinen Optimismus. Eine Bitte richtete Tischner an Theaterleiterin Undine Hohmuth und ihr Team: "Entwickeln sie die Vogtlandhalle Greiz zu einem Haus für alle Generationen." |
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Der Schnee ist weg, der Dreck bleibt
Viele Hundebesitzer lassen Exkremente ihrer Vierbeiner einfach auf dem Fußweg liegen Von Ute Flamich Zeulenroda-Triebes (OTZ). Den Blick bloß auf den Fußweg richten! Aber wie schön doch die ersten Frühjahrsblüher sind. Da ist es schon geschehen: Der rechte Schuh steckt in einem großen Haufen Hundekot. Igittigitt!
Ein kurzer Spaziergang durch Straßen und Gassen der Stadt genügt und ein Häufchen nach dem anderen wird sichtbar. Eine besonders beliebte Strecke bei Hundehaltern scheint der Weg zur Arbeitsagentur, Untere Höhlerreihe, zu sein. Allein neun Hundehaufen waren gestern auf den ersten Blick auf dem Fußweg kurz vor dem Arbeitsamt sichtbar.
"Das Problem ist uns bekannt", sagte Ordnungsamtsleiter Dietmar Reich gestern auf OTZ-Nachfrage. Nicht nur der Hundekot, sondern auch allerlei anderer Müll wie Flaschen, Plastikverpackungen und Böllerreste seien durch das Abschmelzen des Schnees zum Vorschein gekommen. "Jetzt muss aufgeräumt werden", sagt Reich und fordert die Zeulenrodaer Bürger auf, ihrer Straßenreinigungspflicht nachzukommen. "Wird der Aufforderung nicht Folge geleistet, ist das eine Ordnungswidrigkeit, die geahndet werden kann." Die Stadt ihrerseits werde ebenfalls die in ihrer Verantwortung liegenden Straßen säubern.
Kommentar Vorsicht, Tretminen! Von Ute Flamich Ein Schild mit der Aufschrift "Vorsicht, Tretminen!" sollte für die Fußgänger angebracht werden, die beispielsweise vorhaben, die Untere Höhlerreihe entlangzuspazieren. Denn dort, in direkter Nähe zur Arbeitsagentur, sollte man es nicht wagen, den Blick vom Gehweg abzuwenden.
Tut man es doch, läuft man Gefahr, in einen der zahlreichen Hundehaufen zu treten. Da kommt wahrlich Freude auf - und so mancher Bürger wird sich bestätigt wissen: Ein Tierfreund muss nicht gleich ein Menschenfreund sein. Denn wäre er es, hätte er sicher ein Einsehen.
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Bypass durchs Schlüsselloch Moderne OP-Verfahren am Gefäßzentrum Greiz (OTZ/-lz). Die moderne Gefäßmedizin, das erläutern die Mediziner des anerkannten Gefäßzentrums Greiz bei einem Vor-Ort-Termin, besteht im Wesentlichen aus drei Schwerpunkten: der internistisch ausgerichteten konservativen Behandlung von Gefäßerkrankungen, der Angiologie, der Katheterbehandlung bei verengten Blutadern, also der interventionellen Radiologie, und der Gefäßchirurgie, beispielsweise die Ausschälung einer Blutader oder die Überbrückung mit einem Bypass. Bei der Katheterbehandlung wird die Gefäßverengung mit einem Ballon aufgedehnt und kann durch eine innere Gefäßstütze, einen Stent, offen gehalten werden. Neu im Operations-Kanon des Gefäßzentrums Greiz ist die Bypassrekonstruktion im Becken-/ Beinbereich in Schlüssellochtechnik, die der Leitende Oberarzt der Gefäßchirurgie, Thomas Grube, erstmalig in der vorigen Woche durchgeführt hat. „Dieser neue Trend wird derzeit nur in einigen Gefäßchirurgischen Zentren in Deutschland angeboten und stellt unter Beweis, dass Greiz neueste OP-Techniken anzubieten versteht", unterstreicht Chefarzt Dr. Jürgen Heyne. Dieser neue Trend wird derzeit nur in einigen Gefäßchirurgischen Zentren angeboten und stellt unter Beweis, dass Greiz neueste OP-Techniken anzubieten versteht." Chefarzt Jürgen Heyne Statt eines großen und schwierigen Bauchschnitts, der bisher für die Operation an der Bauchschlagader notwendig war, setzt der Operateur fünf kleine Schnitte. Der Patient habe deutlich weniger Schmerzen, die Magen-Darm-Passage komme eher wieder in Gang, es gibt keine Narbenbrüche und die Verweildauer in der Klinik sinkt. Allerdings kann die invasive OP- Methode nicht alle klassischen Schnitte ablösen, erläutern die Mediziner am gefäßzentrum. „Nicht jeder Bypass-Patient ist dafür auch geeignet", gibt Grube abschließend zu bedenken. |
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Blau-Weiß siegt ungeschlagen
Hallenfußball, 17. Jürgen-Schmude-Gedenkturnier des Greizer SV: Gastgeber Zweiter Von Roland Hilbert Greiz (OTZ). Der SV Blau-Weiß 90 Greiz ging als verdienter Sieger aus dem 17. Jürgen-Schmude-Gedenkturnier hervor. Im Hallenturnier am Sonntag in der Lessingturnhalle triumphierte das Team nach spannendem Turnierverlauf ungeschlagen. Nach dem die SG Daßlitz/Langenwetzendorf III im Halbfinale bezwungen wurde, gewann Blau-Weiß das Finalspiel gegen Gastgeber Greizer SV in der Schlussphase mit 3:1. Die drei erstplatzierten Teams wurden mit Pokalen, alle Teilnehmer mit Präsenten und Urkunden ausgezeichnet. Die Auszeichnung "Bester Torhüter" erhielt Frank Spörl (Hohndorfer SV) mit fünf Stimmen. Bester Torschütze wurde Nico Springer (Blau-Weiß Greiz) mit sechs Treffern. Für die Unterstützung bei der Austragung des Turniers und die Bereitstellung der Pokale und Präsente bedankt sich der Greizer SV bei allen Sponsoren und Gönnern, außerdem bei den Spielerfrauen für die Verpflegung. Spielverlauf, Vorrunde, Staffel I: Greizer SV I - Hainberger SV 3:1; - SG Daßlitz/Lawedo III 3:1; - Cossengrün 2:0. Hainberger SV - Cossengrün 3:0; - SG Daßlitz III 0:3. Cossengrün - SG Daßlitz III 0:2. Vorrunde, Staffel II: Greizer SV II - Hohndorfer SV 0:2; - FSV Mohlsdorf 2:1; - B-W Greiz 0:2. Hohndorf - B-W Greiz 1:4; - Mohlsdorf 2:0. Mohlsdorf - B-W Greiz 0:9.
Bildbeschreibung: Oben: Cossengrün (Grün) unterlag in der Vorrunde dem Hainberger SV mit 0:3. Die Oberländer
wurden Turnierletzter. Unten: Der spätere Turniersieger Blau-Weiß Greiz bezwang den Hohndorfer SV (Gelb) deutlich mit 4:1. |
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Schmitt erneut Gesamtsieger
Eisschnelllauf: Gebert wird Dritter bei Sachsen-Thüringen-Pokal der Altersklasse 8 bis 10 Erfurt (OTZ/K. Müller). Gleich das ganze Wochenende war für die jüngeren Kufensprinter durch ihr Hobby belegt: Waren die Zehn- und Elfjährigen am Sonnabend noch beim Kampf um die Sächsische Meisterschaft in Dresden anzutreffen, reisten die Zehner gemeinsam mit ihren acht- und neunjährigen Vereinskollegen zum Sachsen-Thüringen-Pokal nach Erfurt, während die Elfjährigen zwar ebenfalls zum Sachsen-Thüringen-Pokal, jedoch mit den älteren Jahrgängen in Chemnitz an den Start gingen. Ergebnisse: Susette Gerbert (8): Ges. 5.: 200m 31,69 (5.); 200m 32,20 (6.), Lennart Schmidt (9): Ges. 1: 200m 25,64 (1.); 200m 25,48 (1.), Linda Reinhold (10): Ges. 7.: 300m 35,42 (6.); 300m 36,33 (7.), Philipp Gerbert (10): Ges. 3.: 300m 33,71 (3.); 300m 34,68 (4.). |
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04. März 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Familie Hase bekommt Zuwachs Tagesstätte für psychisch Kranke bastelt seit Oktober für den Osterspaziergang Von Kristin Kulow Zeulenroda (OTZ). Die Hasenfamilie wächst: Das Zeulenrodaer Maskottchen für den Osterspaziergang von mdr1 Radio Thüringen bekam gestern im Freizeitzentrum Besuch von zwei ebenfalls noch namenlose Hasen. Gebastelt aus Jutesäcken und gefüllt mit Folie, damit sie jeder Witterung stand halten, hoppelten sie zusammen mit ihren Schöpfern zur "Sammelstelle" für sämtliche Dekoration zum Osterspaziergang.
15 Besucher der Tagesstätte für psychisch Kranke der Volkssolidarität Zeulenroda bastelten mit ihren vier Betreuerinnen seit Oktober für das Großereignis in der Doppelstadt. "Je zwei Therapiestunden pro Woche haben wir zum Basteln genutzt", erzählt Betreuerin Silvia Wienemann. "So haben wir die kalten Wintermonate mit dem Basteln von Frühlingsmotiven rumgekriegt. Vielleicht fangen wir jetzt an, für Weihnachten zu basteln", lacht Wienemann.
Außer den beiden Mümmelmännern hatten die Besucher und Betreuer aber auch noch andere Osterdeko im Gepäck: Vier Girlanden mit bunten Ostereiern und Blumen, zwei sechs Meter und zwei etwa zwölf Meter lang, hatten sie Lederresten und Bastschnüren gebastelt. "Wir denken, die kann man bestimmt ähnlich wie die Weihnachtsdeko über die Straßen um den Markt spannen", schlägt Betreuerin Heike Butschkau vor.
Außerdem brachten sie dem Freizeitzentrum rund 60 Holzfiguren - von Fröschen über lustige Würmchen, Ostereier bis hin zu farbenfrohen Blumen - auf Stöcken angebracht. Ausgesägt hatte sie Wieland Butschkau, Holzbildhauer in Rente, der die Arbeit ehrenamtlich übernahm. "Die Figuren wollen wir in die Blumenkästen auf dem Marktplatz stecken", erzählt Freizeitzentrumsleiterin Marion Zablowski, die bei der Deko-Organisation den Hut auf hat. Nach dem Osterspaziergang können einige dieser Holzelemente sogar noch in den Töpfen stecken bleiben, denn nicht alle sind reine Ostermotive und können durchaus den Sommer über auf dem Markt bewundert werden.
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04. März 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Wie James Bond, nur ohne Happy EndIm Gerichtssaal notiert Von Juliane Maier Gera (OTZ). Knapp 20 Minuten brauchte die Staatsanwältin, um die Anklageschrift von Joachim Z.* vorzulesen. Das Strafregister des 24-Jährigen ist lang, in nur drei Monaten beging der Mann 19 Straftaten und wurde deswegen gestern im Amtsgericht Gera zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt.
Diebstahl in besonders schweren Fällen, Urkundenfälschung, Einbruch, Fahren ohne Führerschein, einmal unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und ein weiteres Mal mit massiver Gefährdung von Menschenleben und des Straßenverkehrs - teilnahmslos ließ Joachim Z. die Verlesung seiner Taten über sich ergehen. Zwölf Voreintragungen hat der Mann im Register, wurde erst im Juni vergangenen Jahres vom Amtsgericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Die nutzte jedoch der Angeklagte, um kontinuierlich in Zeulenroda sein Unwesen zu treiben.
Darunter auch ein Einbruch in ein Wohnhaus. Dort ließ er nicht nur den LCD-Fernseher und weitere Wertgegenstände mitgehen, auch ein Handy und sogar eine Gleitsichtbrille wanderten in den Kofferraum eines Golfs, den Joachim Z. aus der Garage der Eigentümer entwendete. Die waren erst einen Tag zuvor in den Urlaub aufgebrochen. Auf Rügen angekommen, mussten die Hauseigentümer wegen des Einbruchs wieder die Heimreise antreten. "Sie haben der Familie erheblichen Schaden zugefügt, nicht nur den Sachschaden von 21 000 Euro, sondern haben auch deren Urlaub zunichte gemacht", warf Richter Siegfried Christ dem Angeklagten vor. Der räumte seine volle Schuld ein und gab zu, die 19 Straftaten allein ausgeübt zu haben.
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04. März 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Marktangelegenheiten müssen noch warten Gesprächstermin mit Betroffenen am 10. März Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ). Eine endgültige verkehrsrechtliche Regelung für die Nutzung des neuen Marktplatzes lässt noch auf sich warten. Der Stadtrat vertagte das Thema gestern Abend auf Wunsch des Bürgermeisters.
Frank Steinwachs (CDU) berichtete, dass die angeforderte Stellungnahme der Interessengemeinschaft "Zeulenroda erleben" vorliege, die abgestimmt sei mit dem Gewerbeverband. Beide sehen noch Gesprächsbedarf.
Sylvio Richter, Vorstandsmitglied der IG, sagte am Abend, die bisherige Diskussion verwundere ihn schon sehr, da es seit etwa anderthalb Jahren keinen echten Dienstagsmarkt mehr gebe. Zwei Markttage in Zeulenroda seien von der Auslastung her schwierig zu bewerkstelligen gewesen. Also habe man versucht, Kräfte zu bündeln und den Schwerpunkt auf den Frischemarkt am Donnerstag gelegt sowie während der Bauphase im Zentrum die Themenmärkte in der Greizer Straße auf die Beine gestellt.
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04. März 2010 /Vogtland-Anzeiger Reichenbach bleibt Polizeistandort Reichenbach – Reichenbach bleibt als Polizeistandort auf alle Fälle erhalten. Und auch die Autobahnpolizei behält ihr Domizil im Reichenbacher Revier in der Heinrich-Heine-Straße. Somit entfernt sich die Polizei trotz Personaleinsparungen und Zuständigkeitsveränderungen nicht vom Bürger.
Das ist die Kernaussage von Polizeipräsident Dieter Kroll. Der Leiter der Polizeidirektion Südwestsachsen war einer Einladung zur Stadtratssitzung ins Reichenbacher Rathaus gefolgt und versuchte, die Umstrukturierungen, die in der sächsischen Polizei derzeit laufen, zu erklären.
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04. März 2010 /Vogtland-Anzeiger Erinnerung an Maler und Grafiker Netzschkau/Plauen – Vor 30 Jahren, am 3. März 1980, starb Dr. Fritz Ehrler in Jößnitz. Ehrler war ein bekannter vogtländischer Maler und Grafiker. Zu seinen engsten Wegbegleitern gehörten unter anderen der Grafiker Lothar Rentsch, Bildhauer Hannes Schulze sowie Elke und Peter Wolf.
Letztere pflegen noch heute enge Kontakte mit den drei Söhnen Ehrlers und sorgen für die Unvergesslichkeit des vogtländischen Künstlers. Angeregt vom Jößnitzer Maler Martin Schmidt hat Jößnitz eine Straße nach Dr. Fritz Ehrler benannt. Der sehr umfassende Nachlass Ehrlers befindet sich sowohl im Privatbesitz als auch zu großen Teilen im „Ehrler-Nachlass“ des Vogtlandmuseums. Material über den Künstler findet sich ebenfalls in der Vogtlandbibliothek.
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| 04. März 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Oma ist Spitze und Opa ist okay
André, "dr klaane Blitz", am Freitagabend in Wernesgrüner Musikantenschänke Antje-Gesine Marsch Am Freitagabend, um 21 Uhr, kann man in der "Wernesgrüner Musikantschänke", die im MDR-Fernsehen ausgestrahlt wird, auch "De Lachtaler", eine seit Jahren beliebte Volksmusikgruppe aus Elsterberg erleben. Unter dem Thema "Familienmusik aus dem Vogtland" wird der inzwischen elfjährige André, "dr klaane Blitz", sein Lied "Oma ist Spitze und Opa ist okay" präsentieren. "André begleitet sich dabei zum ersten Mal selbst auf dem Akkordeon", wie Vater und Bandchef Uwe Schädlich verriet. Dabei wird der Fünftklässler neben solchen Volksmusikgrößen wie Vincent & Fernando oder den GeiWaidlern auftreten. Das Lied, das aus der Feder von Vater Uwe stammt, ist bereits auf dem "Vogtlandheimat 9" Album veröffentlicht, das im Jahre 2007 erschien, wird aber auch auf der neuesten Scheibe zu hören sein. Dass die Großeltern Manfred und Christa Grimm aus Reimersgrün besonders aufgeregt vor dem Fernsehgerät sitzen werden, ist für den Musikantenprinzen aus dem Jahre 2005 besonders beflügelnd. "Ich bin in den Ferien oft dort", so André, der sich vor allem für die Landtechnik auf dem Bauernhof interessiert. "Wir freuen uns sehr über das Lied", so die Spitzen-Oma. Schulbus zehn Euro teurer Kreistag beschließt Satzung zur Schülerbeförderung - Kostenübernahme für Praktika Weida (OTZ/-um-). Schüler ab 11. Klasse müssen künftig im Landkreis Greiz monatlich bis zu 25 Euro für den Schulbus zahlen - zehn Euro mehr als bisher. Trotzdem bleibe der Elternanteil im thüringenweiten Vergleich "im unteren Level", erklärte Landrätin Martina Schweinsburg (CDU). Der Kreistag beschloss am Dienstag in Weida auf Empfehlung des Schulausschusses die neue Satzung zur Schülerbeförderung. Sie löst eine zwölf Jahre alte Regelung ab. Die neue Satzung sieht auch eine Kostenübernahme der Busbeförderung bei Schülerpraktika im Rahmen der Projekte Schule - Wirtschaft vor. Die Linke-Fraktion wollte die Satzung in den Fachausschuss zurückverweisen. Uwe Hauptmann nannte die Bestimmung, wonach Schulbuskosten nur für die Strecke zur nächstgelegenen Schule übernommen werden, eine Behinderung der Schulwahl. "Wünschendorfer müssten ihre Kinder nach Berga schicken - was ist, wenn sie einen Schulbesuch in Weida favorisieren", fragte er. Der Vorstoß der Linken stieß auf großes Unverständnis. Denn der Fachausschuss hatte die Satzung bereits einstimmig befürwortet. Landrätin Schweinsburg verwies zudem darauf, dass Hauptmanns Antrag zur Konsequenz habe, den bis 2020 reichenden Schulnetzplan aufzuheben. Karikatur des Tages
Uwe Hauptmann verpflichtet Weida (OTZ/-um-). Uwe Hauptmann (Linke) aus Wünschendorf ist von Landrätin Mar- tina Schweinsburg (CDU) als Kreistagsmitglied verpflichtet worden. Er rückt für die Landtagsabgeordnete Heidrun Sedlacik nach, die ihr Mandat zurückgegeben hatte (wir berichteten). Versicherung zahlt für Brand-Busse Weida (OTZ/-um-). Nach dem Brand von zwei Bussen des kreiseigenen Nahverkehrsunternehmens in Hohenleuben im Schienenersatz- und Steinsdorf im Schulbusverkehr (wir berichteten) erkundigte sich Ines Zipfel (Linke) im Kreistag nach dem Stand der staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen und ob die Busse wieder repariert werden. „Ich lasse für unsere Schüler keine ausgebrannten Wracks reparieren", antwortete Landrätin Martina Schweinsburg (CDU). Die Untersuchungen zu den Ursachen seien weiter im Gange. Die Versicherung habe aber signalisiert, dass die Schadensregulierung übernommen werde. „Es handelt sich um einen ganz normalen Vorgang", so die Landrätin auf die Anfrage. Wirtschaftsprüfer bestellt Weida (OTZ/-um-). Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft dönges + linke aus Gera ist mit dem Jahresabschluss 2009 der Kreisstraßenmeisterei vom Kreistag betraut worden. Sie hatte sich in einer beschränkten Ausschreibung unter vier Angeboten durchgesetzt. Sonder-Kreistag zu Hertz IV möglich Weida (OTZ/-um-). Die Einberufung des Kreistages zu einer Sondersitzung hat Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) signalisiert für den Fall, dass sich die Bundespolitik auf eine Neuregelung zur Sozial- und Arbeitslosenhilfe einigt. |
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