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Der Mythos und das Böse
Christiane Baumann stellt ihr Buch über den schillernden Stasi-Spitzel Böhme vor Von Karsten Schaarschmidt Greiz. Er war beklemmend nah und fast spürbar an diesem Donnerstagabend im Weißen Saal des Unteren Schlosses Greiz, jener Manfred "Ibrahim" Böhme.
Seine Stimme füllte den Raum schneidend blechern, wiedergegeben von einer Tonbandaufnahme aus dem Jahr 1969. Er rezitierte ein Gedicht. Ein Mensch, der zahllose Biografien in unserer Region geprägt hat, wie Harald Seidel, Initiator von "Prominente im Gespräch" und einstiger Freund Böhmes, sagt. Geprägt hat er sie, der spätere Beinahe-Ministerpräsident der untergehenden DDR im März 1990, und er hat zahllose, nicht zuletzt die des im Mai vorigen Jahres gestorbenen Greizer Dichters Günter Ullmann, gebrochen, der Stasi-Spitzel Manfred "Ibrahim" Böhme, alias IM "August Drempker", alias IM "Paul Bongartz". Christiane Baumann: Manfred "Ibrahim" Böhme. Ein rekonstruierter Lebenslauf. Schriftenreihe des Robert-Havemann-Archivs (15), Berlin 2009. |
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Meine Woche Tauwetter Von Kathrin Schulz
Endlich ein Hauch von Frühling! Schnell mal stehen bleiben und die Nase ganz kurz in die strahlende Frühlingssonne halten - am Donnerstag war das drin. Ein kurzes sonniges Intermezzo, doch das Tauwetter hält an und legt im Laufe der Woche nicht nur winterliche Hinterlassenschaften frei, die mahnen, mehr Druck über die Stadtordnung zu machen. Neben normalem Winterdreck sind es vor allem die Hundehaufen, die die Passanten im Schlossgarten und anderswo die Nase rümpfen lassen. Schlagloch für Schlagloch legt das Tauwetter auch die enormen Frostschäden an den Straßen frei. Eine Straßenbefahrung nach der Schneeschmelze, so heißt es dazu aus dem Landratsamt, soll alle Schäden erfassen und Prioritäten setzen. Gravierende Schäden, wie zum Beispiel gefährliche Schlaglöcher, so verspricht die Kreisverwaltung, sollen sofort beseitigt werden. Auch die Stadt Greiz kündigt witterungsbedingt für März eine Zustandsanalyse an. In diesem Sinne - ein schönes Wochenende. |
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Zankapfel Kläranlage
Hitzige Diskussionen zur Bürgerversammlung in Teichwolframsdorf Von Susann Grunert Teichwolframsdorf (OTZ). Enorm war der Andrang am Donnerstagabend zur Bürgerversammlung in Teichwolframsdorf. Der Zweckverband Taweg hatte eingeladen, um über die anstehenden Bauvorhaben zu informieren.
Als Gemeinschaftsprojekt von Taweg, Gemeinde, dem Straßenbauamt Ostthüringen sowie Eon Thüringer Energie soll ab April die grundhafte Erneuerung der Ortsdurchfahrt angepackt werden. Die Vorhaben des ersten Bauabschnittes, der den Bereich von der geplanten Kläranlage bis Höhe Autohaus Linke umfasst, erläuterte Andreas Löffler vom Ingenieurbüro Gansloser. Als Vertreter des Zweckverbandes stellten sich Jörg Meißer, Technischer Leiter, und Oliver Noritzsch, verantwortlich für Investitionen, den Fragen der Bürger. Die vom Zweckverband geplante zentrale Kläranlage, die laut Meißer wahrscheinlich im Jahr 2013 in Betrieb gehen soll, erwies sich dabei als regelrechter Zankapfel.
Größter Kritikpunkt war der Umstand, dass viele mittlerweile eigene Kläranlagen errichtet haben. Mit Inbetriebnahme der zentralen Anlage und herrschendem Anschlusszwang müssten diese doppelt in die Tasche greifen. "Wenn die Anlage jetzt nicht gebaut wird, muss bald jeder das Geld für eine eigene Kläranlage in die Hand nehmen, denn der Krebsbach soll sauber werden", entgegnete Noritzsch. Von der Installation einer zentralen Abwasserbeseitigung profitiere also jeder Einzelne. Wenn die ersten Fördermittel da sind, müssen die Bagger ran. Bürgermeister Wolfgang Herold Trotz dieser stichhaltigen Argumente seitens der Bauprojekt-Verantwortlichen herrschte Skepsis im großen Saal. Vor allem die Frage nach den zu erwartenden Kosten brannte den Teichwolframsdorfern unter den Nägeln. So stand die Frage nach der Notwendigkeit einer Pumpstation an der Krebsbachbrücke im Raum, die der Zweckverband errichten will. Den Vorwurf von unnötigen Zusatzkosten begegnete Oliver Noritzsch jedoch mit dem Argument, dass eine Pumpstation spätestens mit Errichtung der Kläranlage notwendig sei, da dann Höhenunterschiede von bis zu drei Metern zu überwinden sind. "Das Abwasser fließt auch in Teichwolframsdorf nicht bergauf", so Noritzsch.
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Neue Stadthalle als große Chance sehen
Interessengemeinschaft Greizer Neustadt bestätigt dreiköpfigen Vorstand für 2010/11 Von Kathrin Schulz Greiz. Gute Nachrichten aus der Interessengemeinschaft Greizer Neustadt: Das Projekt Wohnen 55plus nimmt jetzt nach langem Marathon durch die Instanzen Gestalt an, wie Vereinsvorsitzender Dr. Gunter Klötzner Donnerstagabend auf der Vorstandswahl im Theater informierte. Nach beinahe zweijährigen Vorbereitungen seien jetzt alle Genehmigungen erteilt, die Finanzierung stehe und der offizielle Startschuss für den Ausbau der zehn individuellen Wohnungen im Bereich Breitscheidstraße/Nahmmacherstraße könne fallen.
Neben dem Wettbewerb zur "Neustadtperle" 2010, dem Neustadtfest mit Bolzplatzturnier, Rundgängen im Stadtteil sowie Informationstreffs zum Ausbau der Lessingschule und dem Neubau der Stadthalle, wo vor allem auch die künftige Nutzung im Fokus stehen soll, gehören zu den Vorhaben des Vereins, der acht Jahre nach seiner Gründung auf 50 Mitglieder angewachsen ist. Was zunächst als Reaktion auf Horrorszenarien begann, die im Zuge des Stadtumbau Ost und des zunehmenden Leerstands im Stadtteil aufkamen, wie beispielsweise "alles hinter dem Goethepark abreißen", hat sich, das konnte Klötzner aktuell feststellen, gut entwickelt. "Die großen Rahmenbedingungen sind nicht besser geworden, aber das Engagement des Vereins trug dazu bei, das Gesicht der Neustadt zu verschönern. Die Einwohnerzahl hat sich stabilisiert, eine Vielzahl von Baumaßnahmen laufen, viele Fassaden und Objekte sind saniert, der Schandfleck in der Bachstraße ist weg. Große Hoffnungen setzen wir auf den Bau der Stadthalle, die wir als große Chance für die Neustadt sehen", so Klötzner. Auch die Schulsanierungen der öffentlichen Hand stärken den Standort, wofür er herzlich dankte. Dauerhafter Bestandteil des Veranstaltungsplanes der Stadt soll die Elsterregatta werden, die im Jubiläumsjahr 800 Jahre Greiz erfolgreich aus der Taufe gehoben wurde. Voraussichtlich am 3. Juli soll das Spektakel wieder stattfinden. Und auch ein Stammtisch für Neustadt-Bewohner und Gewerbetreibende sei geplant, hieß es in der von Jens Watzek geleiteten Versammlung. |
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Wiedereinzug nicht vor April
In Cossengrüner Grundschule laufen nach Wasserschaden derzeit die Bauarbeiten Von Katja Grieser Cossengrün (OTZ). Die Cossengrüner Grundschüler, die ihre Schule nach einem Wasserschaden räumen mussten (OTZ berichtete), werden voraussichtlich nicht vor April zurück in ihre Schule können. Darüber informierte Schulverwaltungsamtsleiter Ullrich Schlegel auf Nachfrage. "Die Schäden werden derzeit behoben, unter anderem muss der Putz ausgebessert werden, die Maler kommen auch", so Schlegel.
Der Schulverwaltungsamtschef sieht die Situation jedoch gelassen, denn die etwa 40 Schüler aus Cossengrün hatten gleich nach den Weihnachtsferien Unterschlupf in der Elsterberger Schule gefunden. "Und das funktioniert relativ gut", betont er. Elsterbergs Bürgermeister Volker Jenennchen habe kein Problem damit, dass die Cossengrüner bis April in seiner Schule unterrichtet werden, denn Platz sei da. Vor April können die Schüler nicht wieder nach Cossengrün. Schulverwaltungsamtschef Ullrich Schlegel Gestern wurde im Cossengrüner Schulgebäude der Fußboden rausgerissen, Anfang nächster Woche sind die Elektriker im Haus zugange, danach die Putzer. In der Woche ab 8. März werden dann neue Fußbodenplatten gelegt, eine Woche später erfolgt die Deckenerneuerung, danach sind die Maler am Zug. Anfang April schließlich wird der neue Fußbodenbelag gelegt, so dass dem Wiedereinzug nichts mehr im Wege steht. Der Schaden wurde natürlich der Versicherung gemeldet, wie Ullrich Schlegel sagt. Ob die Kosten allein von ihr getragen werden, muss sich erst noch zeigen. |
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Tauwetter bringt Schmelzwasser Normale Schneeschmelze erwartet Von Heidi Henze Zeulenroda (OTZ). Wasser, soweit das Auge blickt, bahnt sich seinen Weg am Einlauf zur Talsperre in Läwitz, an der Vorsperre Riedelmühle zwängen sich riesige Wassermengen in das Überlaufbecken und auch die Talsperre Zeulenroda füllt sich stetig. Die Wiesen in Weckersdorf gleichen einer großen Seenlandschaft. Doch alles sei im ganz normalen Bereich, so Sten Schmidt von der Thüringer Fernwasserversorgung in Erfurt. Keine Angst, alles geht seinen ganz normalen Gang, signalisiert auch Jürgen Söllner, Leiter des Meisterbereichs Zeulenroda-Triebes der Thüringer Fernwasserversorgung. Der Mann vor Ort kommt gegen 12 Uhr gerade von einem seiner zahlreichen Kontrollgänge entlang der Talsperren im Tal der Weida. In Läwitz, am Einlauf zur Talsperre, hat er 9,33 Kubikmeter Wasser pro Sekunde gemessen. Das Mittel des Jahres liegt bei 0,726. In der Talsperre Zeulenroda kommen dann 6,4 Kubikmeter Wasser an. 2005 war es schon mal die doppelte Menge, weiß Söllner und auch, dass hier die Wiesenlandschaft einer großen Wasserfläche gleicht, sei nicht außergewöhnlich. Vorsorglich wurde im Zeulenrodaer Meer, das ein Fassungsvermögen von rund 30 Millionen Kubikmeter hat, ein größerer Hochwasserschutzraum angelegt. "Mit rund vier Millionen Kubikmeter Wasser haben da schon noch einige Schubkarren Schnee Platz", ist sich der Erfurter sicher. Laut statistischen Erhebungen sei alle 100 Jahre mit einem kräftigen Hochwasser zurechnen. "Doch dieser Winter war kein Jahrhundert-Winter", betont Schmidt und auch, dass nun ein ganz normaler Frühling Einzug hält mit einer ganz normalen Schneeschmelze. An den meisten Pegeln wurde in den letzten vier Tagen eine kontinuierlich zunehmende Wasserführung gemessen. So auch die Auma. An der Messstation am Eisenhammer, kurz vorm Zufluss zur Weidatalsperre, wurde in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag kurzzeitig die 1,80-Meter-Marke überschritten und die Alarmstufe eins ausgelöst. Peter Fischer, Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Auma ist aber sicher, "solange kein stärkerer Regen hinzukommt, brauchen wir nichts zu befürchten". "Mit vier Millionen Kubikmeter Wasser haben da noch einige Schubkarren Schnee Platz". Sten Schmidt, Erfurt Die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie in Jena aktualisiert stündlich ihre Meldungen der Hochwassernachrichtenzentrale. Neben einem Regengebiet, das Thüringen überquert, wird hier auch anhaltendes Tauwetter in den Bergen vorausgesagt. Bedingt durch Schmelzwasser und Regen wird eine Zunahme der Pegelstände angenommen, auch der Elsterpegel in Greiz steht ebenso unter ständiger Kontrolle wie die Rückhaltebecken des gesamten Talsperrensystems. |
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Lernen, wie man ein Buch umblättert
Auch Greizer Schüler bei Theater-Workshop Gera-Lusan (OTZ/Tobias Schubert). "Es geht in erster Linie darum, den Kindern und Lehrern neue Impulse für das Theaterspiel in der Schule zu geben", sagt die 28-jährige Denise Dröge, Leiterin der Miniwerkstatt, über die Ziele der Veranstaltung, die seit Mittwoch im Jugendclub Crash in Lusan durchgeführt wird.
Das Interesse der Kinder am Theaterspiel ist groß. Mehr als 70 Grundschüler nehmen an den sechs Workshops teil. "Das sind fast doppelt so viele wie in den letzten Jahren", freut sich Dröge. Die Schüler stammen aus Grundschulen in Greiz, Weida und Gera, der Kreativitätsschule Gera und einer Geraer Förderschule.
In den Workshops angeleitet werden sie von Jugendlichen aus der Theaterfabrik Gera. "Die Schulen sind dabei gleichmäßig auf die unterschiedlichen Gruppen verteilt, damit sie sich später gegenseitig zeigen können, was sie gelernt haben", so Dröge.
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27. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Zwischen Trauer und Wut
Gestern letzte Schicht im Armacell-Werk - Nur fünf der gut 50 Leute haben etwas Neues Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ). Im Armacell-Werk Zeulenroda lief gestern die letzte Schicht. Bis 20 Uhr waren noch Kollegen in die Ernst-Thälmann-Allee bestellt. Die Produktion stoppte aber bereits am Nachmittag, weil das vorhandene Rohmaterial endgültig aufgebraucht war. Es ging ans Aufräumen. |
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27. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Meine Woche Von Steffen Beikirch Nur gut, dass die Olympiade zu Ende geht. Ist ja nicht mehr auszuhalten. Jede Nacht die gleichen (Winter-)Spiele: Man fiebert mit bis in die Puppen, ärgert sich über das windbedingte Glücksspiel am Schanzentisch, sehnt Wunder in der Langlauf-Loipe herbei oder bekommt bei Überraschungserfolgen auf dem Eis-Oval eine Gänsehaut. Und dann soll man morgens wieder fit aus der Kiste springen? Da könnten Arbeitgeber aber wirklich mal ein Einsehen haben!
Wussten Sie eigentlich, dass auch Zeulenrodaer in Vancouver ordentlich mitgemischt haben? Nein, die Bauerfeind-Leute meine ich nicht. Die sind ja quasi überall, wo sich gerade was bewegt. Aber Georgia, ja Georgia, die feierte ihre olympische Premiere. "Welche Georgia?" werden Sie jetzt fragen. Der Nachname dürfte vielen älteren Zeulenrodaern noch etwas sagen: Simmerling heißt die talentierte junge Frau, die sich mutig die Abfahrtspiste von Whistler hinunter stürzte und beim Super-G einen beachtlichen 27. Platz einfuhr. Nur dreidreiviertel Sekunden hinter Maria Riesch. Kleiner Trost: Ab Montag lassen sich die Nächte dann auch wieder anders nutzen. |
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27. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Wetterkapriolen oder Klimawandel Temperaturen und Niederschläge im Februar Von Heidi Henze Zeulenroda (OTZ). Kommt nun der Frühling, sind die momentanen Temperaturen im zweistelligen Plusbereich nur ein zartes Frühlingserwachen oder gar wieder eine der Wetterkapriolen? Diese Fragen wollte und konnte trotz vieler Versuche der Hobby-Meteorologe Rudolf Lotthammer einfach nicht beantworten. Dafür aber wiederholte er den bereits befürchteten Satz: Es war ein ganz normaler Winter, vielleicht etwas kälter, als die vorangegangenen, aber deshalb keineswegs zu kalt oder außergewöhnlich schneereich. Einen kleinen, wohl aber nicht allzu ernst gemeinten Hoffnungsschimmer gab es aber dennoch: "Im Februar ist wohl kein Schnee und Frost mehr zu erwarten", so Lotthammer.
Seit 1990 misst der Zeulenrodaer täglich die Wassermenge und liest zweimal pro Tag die Temperaturen ab. Auch die Schneehöhe ist interessant für ihn, die betrug in der ersten Hälfte des Monats 13,5 Zentimeter. Die schneereichsten Tage waren der 11., 12. und 13. Februar. An diesen Tagen fielen rund 13 Zentimeter Schnee. Am 23. Februar hatte der Senior rund 19 Millimeter Niederschlag auf einen Quadratmeter gemessen. Zehn Tage lang waren die Temperaturen im Februar täglich unter null Grad gefallen, was doch recht ungewöhnlich ist. Schließlich zeigen die Aufzeichnungen des Zeulenrodaers für die gesamte Wintersaison 2008/2009 (Dezember, Januar und Februar) lediglich 13 Frosttage. Zusätzlich gab es in der vergangenen Wintersaison fünf so genannte Eistage, an denen die Temperaturen 24 Stunden im Minusbereich lagen.
Der jetzige Februar hatte immerhin drei Eistage, der kälteste war der 10. mit minus 6,9 Grad rund um die Uhr. Im Vergleich bescherte der Winter 1996 der Region insgesamt 46 Eistage.
Sind es nun die Auswirkungen des Klimawandels? Für den Senior ist klar, dass sie für den normalen Bürger kaum spürbar sind. Dennoch lagen die Temperaturen 2008 mit gut 4,9 Grad durchschnittlich über dem Mittelmaß und im vergangenen Jahr waren es 2,9 Grad.
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27. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Noßwitzer Ortsgeschehen im Blick
Anke Oertel erfüllt mit Kamera und Stift Chronistenpflicht Noßwitz (OTZ/Stefaniak). Oft denkt man, junge Leute interessieren sich nicht für Ortsgeschichte oder überhaupt für Geschehnisse in ihrem Heimatort. Dass dies nicht immer so sein muss, das beweist Anke Oertel. Die 30-Jährige wohnt in Noßwitz und arbeitet als Erzieherin für geistig Behinderte in Schleiz. Sie hat es sich zum Hobby gemacht, Geschehnisse in ihrem Wohnort für die Nachwelt festzuhalten.
"Angefangen hat es damit, dass Albrecht Rink mich 2002 gefragt hat, ob ich dies machen würde", erzählt Anke Oertel über den Anfang. Der lag im gleichen Jahr wie die Gründung des Heimat- und Kulturvereins in Noßwitz. Dem gehört die Ortschronistin an und ist im Vorstand. Für das Ehrenamt der Chronistin hat sie sich auch beim Hohndorfer Ortschronisten Fritz Pramann Rat geholt, berichtet sie.
"Über 1000 Fotos sind es schon, die ich archiviert habe" versucht die junge Frau das bisherige Resultat in Zahlen festzuhalten. Und berichtet, dass bisher pro Jahr gut ein bis zwei Alben voller Bilder zusammen gekommen sind. Dazu gestaltet sie die Foto-Ausstellungen bei den Stauseefesten, die alle fünf Jahre im 145-Seelen-Ort, der bereits seit 1972 zu Elsterberg gehört, stattfinden. Oder sie hält die aktuellen Geschehnisse wie vom Verein organisierte Ausfahrten oder die Dorffeste in Wort und Bild fest.
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27. Februar 2010 /Antje-Gesine Marsch Greiz wieder gut psychiatrisch versorgt
Psychiatrische Institutsambulanz in Greizer Brückenstraße 7/9 offiziell eröffnet Text & Bild Antje-Gesine Marsch Seit Anfang des Jahres ist Greiz wieder „gut psychiatrisch versorgt“. Das sagte Oberarzt Thomas Frisch am Mittwochnachmittag zur offiziellen Eröffnung der Psychiatrischen Institutsambulanz in der Greizer Brückenstraße 7/9. Wie Frisch ausführte, der für die drei Thüringer Institutsambulanzen Stadtroda, Pößneck und Greiz verantwortlich ist, stünde die Ambulanz besonders auch den Patienten offen, die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung in den Praxen der niedergelassenen Ärzte nicht ausreichend versorgt werden können und multiprofessionelle Hilfe, bspw. von Psychologen, Krankenschwestern oder Sozialarbeitern benötigen. Das Behandlungsangebot umfasse dabei neben der psychiatrischen Versorgung auch die soziale Beratung, etwa die Begleitung zu Ärzten oder Behörden, soziales Kompetenztraining, sowie Psychotherapie in Einzel-und Gruppengesprächen. 120 Patienten konnten Psychiater Dr. Oliver Grimm, Ärztlicher Leiter der Ambulanz, und sein Team, das aus Psychologin Katrin Gille, Sozialpädagogin Lydia Modl und Schwester Maria Gabel besteht, seit Anfang des Jahres bereits behandeln. „Ein guter Start“, so Dr. Grimm, der einer Behandlung von etwa 250 Patienten im Quartal optimistisch entgegensieht. „Viele Patienten haben schon gewartet, wohnortnah versorgt zu werden“, befand auch Björn Pestinger, Geschäftsführer des Asklepios Fachklinikums Stadtroda. Bislang hätten die Patienten oft die beschwerliche Fahrt in die Fachklinik auf sich nehmen müssen. Komplettiert würde das Angebot Ende 2010, wenn im Roten Haus der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH eine Tagesklinik mit 15 Plätzen eröffnet wird. Erleichtert über die Änderung der Versorgungssituation zeigte sich auch Amtärztin, Dr. Gudrun Böttger, die mit Abteilungsleiterin Berit Dübler zur Eröffnung kam. „Die stationäre Einweisung war oft die einzige Möglichkeit - eine kontinuierliche Behandlung war nicht mehr gewährleistet.“ Bereits seit 2006 sei die Situation im psychiatrischen Bereich vorhersehbar gewesen; ebenso lang habe man nach Lösungen gesucht. Umso glücklicher sei man nun über die Eröffnung der Ambulanz in Greiz. „Für uns ist bei der Patentenbehandlung der Faktor Zeit besonders wichtig“, erklärte Dr. Grimm. Für jeden Patienten stünde mindestens eine halbe Stunde Zeit zur Verfügung. Öffnungszeiten Institutsambulanz Greiz, Brückenstraße 7/9: |
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Nachdenkliches zum Wochenende Schlechte Gewohnheiten
Von Pfarrer Michel Debus, Triebes Ich kann mich an vieles gewöhnen und da ist oft nichts Übles daran. Zum Beispiel kann ich mich daran gewöhnen, dass es so lange kalt war, obwohl ich Wärme mag. Ich kann mich auch daran gewöhnen, dass das Fernsehprogramm zeitweise schlecht ist und irgendwann merke ich es nicht mehr. Ich kann mich daran gewöhnen, dass ich mit Informationen bombardiert werde, die ich nicht brauche und irgendwann kommt es mir so vor, als wären diese Nachrichten wirklich wichtig. Ich kann mich an vieles gewöhnen, aber manchmal sollte ich es eben nicht. Ich kann mich zum Beispiel auch daran gewöhnen, dass 11,5 Millionen Menschen in Deutschland an der Grenze zur Armut leben, ein Drittel mehr als vor zehn Jahren. Ich kann mich an die Nachricht gewöhnen, dass 40 Prozent der alleinerziehenden Mütter und ihre Kinder akut von Armut bedroht sind. |
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Das Doppelleben des Manfred Böhme
Christiane Baumann liest in Greiz aus ihrem Buch Von Karsten Schaarschmidt Mit seiner galanten Art, seinem Charme, seiner Intelligenz verzückte Manfred „Ibrahim" Böhme sein Umfeld. Er schaffte es bis zum Spitzendkandidaten der Ost-SPD bei den ersten freien Volkskammerwahlen 1990. Dann enttarnte ihn der Dichter Reiner Kunze als perfiden Stasi-Spitzel. |
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Goldmedaillen für alle
Olympisches Sportfest beendet Projektwoche der Grundschule Greiz-Pohlitz Von Marcel Hilbert Greiz (OTZ). Magdalena Neuner ist die beliebteste Sportlerin dieser Olympischen Spiele. Das ergab eine nicht ganz repräsentative Umfrage in Klasse 4a der Grundschule Greiz-Pohlitz. Die sportbegeisterten Kinder können das einschätzen, schließlich drehte sich in der gesamten Schule in dieser Woche alles um die Winterspiele in Vancouver.
Seit 1996, genauer seit den Sommerspielen in Atlanta, veranstalten die Grundschüler eine olympische Projektwoche während der Sportwettkämpfe. Gekrönt wurden diese Projekttage auch in diesem Jahr mit einem Olympischen Sportfest.
"Winter-Fünfkampf steht auf dem Plan", erklärt Schulleiterin Antje Schwarzkopf, "Biathlon, Skeleton, Zweierbob, Eisschnelllauf und Skispringen". Sieger, Klasse 1: Elena Talovic, Ben Krahnert; Klasse 2: Joanna Griebenow, Markus Trahe; Klasse 3: Monique Steinke; Klasse 4: Kira Springer, Joram Erbarth.
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Zwischen Trainingseifer und Olympiafieber Aktuelle Sportart: Dauerdaumendrücken Von Katja Grieser Greiz. Aus dem Dauerdaumendrücken kommen Katrin und ihr Sohn Marcel Müller derzeit nicht heraus. Der 14-Jährige fieberte während der Olympischen Spiele natürlich vor allem bei den Eisschnellläufern mit, denn er trainiert selbst auf Schlittschuhen beim TSV Mylau. "Es gab schon etliche Konflikte, weil viele Wettkämpfe erst spätabends laufen und ich nicht erlaubt habe, dass er da noch fernsieht", verrät Katrin Müller. Sie bedauert natürlich, dass es gerade bei den Eisschnellläufern bisher in diesem Jahr nicht so gut gelaufen ist. Parallelen zwischen den Spitzensportlern und den Mylauer Eisschnellläufern haben Katrin und Marcel Müller bereits feststellen können. "Auch Marcel hat bei den Deutschen Meisterschaften eine ähnliche Erfahrung wie Anni Friesinger-Postma gemacht: ein falscher Schritt, ein Wackler, und schon ziehen alle an einem vorbei", erzählt Katrin Müller. Für die TSV-Eisschnellläufer - in Mylau trainieren zahlreiche Greizer - ist die Saison fast vorbei, doch gerade während der Spiele seien die Kinder und Jugendlichen schon besonders motiviert, noch mehr zu trainieren, den Sport ernst zu nehmen. |
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Mylauer knacken eigene Bestzeiten
Eisschnelllauf, Turnier in Chemnitz Chemnitz (OTZ/K. Müller). Wieder mit einem Bahnrekord trumpfte Alicia Barndt (11) zum Überprüfungswettkampf am Donnerstag in Chemnitz auf. Ebenso wie ihr gleichaltriger Vereinskamerad Michael Roth lief sie die 1000 Meter im Chemnitzer Küchwald so schnell wie noch nie ein Mädchen ihres Alters.
Zwar standen die 1000-m-Läufe zu vorgerückter Stunde auf dem Zeitplan, doch hinderte dieser Umstand die Aktiven nicht, dass Rekorde purzelten. Alicia, die im letzten Paar startete, verbesserte ihren eigenen Bahnrekord mit persönlicher Bestzeit von 1:39,16 Minuten.
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In Zucht und Sport erfolgreich
Mitgliederversammlung des Pferdezuchtvereins Greiz-Elstertal Von Peter Reichardt Greiz (OTZ). Fünf Jahre ist der Pferdezuchtverein Greiz-Elstertal erfolgreich tätig, so konstatierte Hanno Strauß, Vorsitzender des Vereins, zu der kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung im Gasthof Zum Taubenschlag in Staitz. Als Gast konnte auch Uwe Mieck, Zuchtleiter des Thüringer Pferdezuchtverbandes, begrüßt werden.
Eine erfolgreiche Entwicklung des regionalen Zuchtvereins, der heute auf 130 Mitglieder verweisen kann. Die Regionalisierung der Pferdezuchtvereine in Thüringen machte sich laut Hanno Strauß erforderlich, um eine effektivere Zuchtarbeit zu erreichen. Der Erfolg dieser Regionalisierung sei in der letzten Zeit besonders deutlich geworden, sei es doch gelungen in der Zucht, in der Pferdeausbildung und bei den pferdesportlichen Aktivitäten Ostthüringen besonders hervorzuheben, und in Thüringen sowie darüber hinaus bekannt zu machen.
Diese Leistungen sind durch selbst gezogene und ausgebildete Pferde erreicht worden. Hier sei nur stellvertretend für viele bei den Springreitern Karina Köber aus Merkendorf und Steffen Jahn aus Wolfersdorf, bei den Fahrern Bettina Winkler vom Gestüt Bretmühle, Hubert Jäsche aus Mohlsdorf und Stefan Feustel aus Greiz-Untergrochlitz sowie bei den Reit- und Fahrponys Martin Ritter aus Pausa genannt, die national sowie international in Erscheinung getreten sind.
Sechs Pferderassen - Deutsches Springpferd, Schweres Warmblut, Kaltblut, Haflinger, Reitponys und Shetlandponys - werden vom regionalen Pferdezuchtverein Greiz-Elstertal züchterisch bearbeitet und haben bei vielen Veranstaltungen im positiven Sinne für Aufsehen gesorgt, so der Vereinsvorsitzende Hanno Stauß.
Ein wesentliches Anliegen des Vereins sei es, neben der züchterischen Arbeit eine wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, die sich neben sportlichen Turnieren in der Region auch in öffentlichen Veranstaltungen ausdrückt.
So sei für den 1. Mai der Tag der Offenen Tür im Gestüt Bretmühle vorgesehen. Das Ponyfest am 26. Juli in Wenigenauma bildet einen Höhepunkt im Hochsommer. Die Hubertusjagden im Herbst sind sicher ein großes Event bei den Pferdesportvereinen sowie den Pferde- und Naturfreunden in der Region. Und nicht zuletzt sei auf die Wolfersdorfer Pferdeshow am 6. und 13. Dezember, dem "Zauber der Pferde" verwiesen.
Doch auch pferdesportlich habe man Ostthüringen und den Pferdezuchtverein Greiz-Elstertal würdig vertreten und bekannt gemacht. Erinnert sei hier nur an die Erfolge aus 2009 bei den Bundeschampionaten der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Bekanntlich konnte sich Bettina Winkler vom Gestüt Bretmühle beim Bundeschampionat Deutsches Fahrpferd in Warendorf durchsetzen und den Sieg erkämpfen, während Marlen Fallak vom RFV Mohlsdorf beim Bundeschampionat Schweres Warmblut im sächsischen Moritzburg erfolgreich war.
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Gute RSV-Ergebnisse bei Meisterschaften Ringen, Mitteldeutsche Meisterschaften Von Dietmar Wolf Greiz (OTZ). Mit den Mitteldeutschen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil im thüringischen Friedrichroda wurde die Serie dieser Meisterschaften vorläufig abgeschlossen. Es folgen am 5. Juni noch die Mitteldeutschen Meisterschaften der C-Jugend (Jahrgänge 1998/ 99) und der E-Jugend (Jahrgänge 2000-2003) im Freistil in Stendal und der C-Jugend im griechisch- römischen Stil am 19. Juni im Land Brandenburg. |
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Schützenkönig ist eine Königin
Adolf Linke zum Ehrenpräsident ernannt Teichwolframsdorf (OTZ/Holger Wagner). Das diesjährige Königsschießen hat einen ungeahnten Verlauf genommen. Nachdem 2008 und 2009 die Königskrone an "Auswärtige" aus Greiz und Trünzig ging, war es diesmal die Teichwolframsdorfer Schützin Petra Borkowski, die die taktierenden Teichwolframsdorfer Schützen in die Schranken wies. |
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Wanderpokal bleibt in Greiz Fußball, Internationales Kinder-Turnier des Triebeser SV
Von Jörn Helmrich Triebes (OTZ). Zum Auftakt der Feierlichkeiten "100 Jahre Fußball in Triebes" führte der gastgebende SV ein gut organisiertes Internationales E-Juniorenturnier durch. Sieben Mannschaften waren der Einladung gefolgt und kämpften um den Turniersieg und den Wanderpokal.
Die Greizer E-Junioren reisten als Pokalverteidiger an und untermauerten ihre Siegambitionen bereits im ersten Turnierspiel mit einem 8:0-Sieg gegen die Mannschaft des Gastgebers. Auch im zweiten Spiel gegen Auma konnte mit einem 5:0 ein Sieg bejubelt werden. Im dritten Turnierspiel traten die Schützlinge von Peter Nahr gegen die tschechischen Gäste vom FC Dioss Nyrany an und siegten mit 4:0. Gegen die zweite Mannschaft des FC Nyrany folgte in der neunminütigen Spielzeit ein weiterer hoher Sieg mit 8:0.
In ihrem vorletzten Turnierspiel gelang den Jungen des 1. FC Greiz dann ein hart umkämpfter 1:0-Sieg gegen den LSV 49 Oettersdorf. Damit war klar, dass es im letzten Spiel gegen den FC Motor Zeulenroda um den Turniersieg ging, da auch die Jungen aus der Karpfenpfeiferstadt bis dahin alle ihre Spiele gewonnen hatten.
Wie erwartet, wurde auch dieses fünfte Aufeinandertreffen in der Hallensaison ein heiß umkämpftes Match. Verbissen, aber stets fair, wurde von beiden Seiten um jeden Ball gekämpft. Da es keiner Mannschaft gelang, sich entscheidend durchzusetzen, trennte man sich leistungsgerecht 0:0. Bei gleicher Punktzahl (16) musste nun das Torverhältnis über den Turniersieg entscheiden.
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| 27. Februar 2010 /OTZ | ||||
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Verlängerte Anmeldung für Gastronomieführer Das Anmeldeformular ist erhältlich beim Regionalmanagement Greiz unter Tel.: (03661) 61 14 55 sowie unter www.region-greiz.deEintragung nun bis 7. März möglich Greiz (OTZ/gru). Wie der Leiter des Greizer Regionalmanagements, Mario Walther, gestern informierte, wurde die Anmeldefrist für den Gastronomieführer des Thüringer Vogtlandes um eine Woche auf Sonntag, 7. März, verlängert. Als Grund nannte er die sehr große Nachfrage.
Alle Betreiber von Gaststätten, Gasthäusern, Cafés oder Eiscafés können sich in diesem Gaststättenverzeichnis eintragen lassen. Ziel des Projektes ist einerseits die Förderung der Gastronomie im Vogtland und vor allem im Landkreis Greiz. Gleichzeitig soll Bürgern und Touristen ein kulinarisches Handbuch der Region präsentiert werden.
Die farbige Broschüre wird im Sommer 2010 vorgestellt und dann kostenlos in allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie Gaststätten erhältlich sein. Pro Seite werden drei gastronomische Betriebe mit Bild und Begleitinformationen beschrieben.
Karikatur des Tages
Polizei sucht Zeugen zu Brand im Lehrbauhof Greiz (OTZ). Gebrannt hatte am Montagabend, gegen 19.45 Uhr die Halle der TWG-Holzwerkstatthalle im Papiermühlen- weg. Aus bisher ungeklärter Ursache standen eine Seitenwand, Teile des Daches und Holzwerkbänke in der zirka 10 mal 40 Meter großen Halle in Flammen. Abberufungs-Anträge und Stadthallen-Name Greizer Stadtrat tagt Mittwoch im Rathaus Greiz (OTZ). Der Stadtrat Greiz tagt am Mittwoch, 3. März, um 18 Uhr im Greizer Rathaus. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils stehen die Anträge der Fraktionen IWA/FDP/Linke auf Abberufung des Vorsitzenden des Stadtrates der Stadt Greiz sowie Abberufung eines Mitgliedes des Aufsichtsrates der Energieversorgung Greiz GmbH. Des Weiteren soll über die Namens- vergebe für die Greizer Stadthalle und den Sozialpass entschieden werden, das Anbringen von Hinweisschildern zum Mahnmal für die Opfer des Faschismus sowie Bürgeranfragen stehen an. Arbeitsstunden erhöht Langenwetzendorf (OTZ). Eine Vollbeschäftigten-Einheit bedeutet nicht gleichzeitig, dass eine zusätzliche Arbeitskraft eingestellt wird, wie es fälschlicherweise im Bericht über den Kinderboom in der Naitschauer Kindereinrichtung stand. Die 4,5 Vollbeschäftigten-Einheit bedeuten, dass die Stundenzahl der zur Kinderbetreuung eingesetzten Erzieherinnen erhöht wurde. Elsterberger Sven Haller gründet Gewerbeverein Elsterberg (Stefaniak) Einzelhändler, Handwerker, aber auch Personen des öffentlichen Lebens wollen, dass in Elsterberg wieder Leben einzieht und streben noch im Frühjahr die Gründung eines Gewerbevereins an. „Derzeit wird die Satzung durch die Industrie- und Handelskammer geprüft", weiß Sven Haller. Der 38-Jährige ist maßgeblich an der Vorbereitung der Vereinsgründung beteiligt. „Das Ziel ist eine bessere Zusammenarbeit untereinander und mit anderen Vereinen im Stadtgebiet", bringt es der Cunsdorfer auf den Punkt. Und schildert, dass die Brunnenweihe im Vorjahr eigentlich der Ausgangspunkt aller Aktivitäten war. Deren erfolgreicher Durchführung folgte erstmals ein zweitägiger Adventsmarkt. |
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