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Potenziale lösen Effekte ab
12. TITV-Konferenz seit gestern unter neuem Namen im Zeulenrodaer Bio-Seehotel Von Steffen Beikirch Zeulenroda/Greiz (OTZ). Mit internationaler Beteiligung aus sieben Ländern findet seit gestern und noch bis heute Nachmittag die inzwischen 12. Konferenz des Greizer Textilforschungsinstitutes Thüringen-Vogtland (TITV) im Bio-Seehotel Zeulenroda statt.
So, wie die Branche einem Wandel unterliegt, haben sich auch die Vorzeichen der Veranstaltung geändert. Seit 1995 als "Effekte"-Symposium durchgeführt und auf klassische Themen der Textil- und Bekleidungsindustrie ausgerichtet, treten die gestalterischen Akzente immer mehr in den Hintergrund. Erstmals trägt die Konferenz deshalb den Titel "Potenziale für HighTech-Textilien" und rückt, wie schon seit 2006, die "Textile Mikrosystemtechnik" weiter in den Fokus.
Fürs Thüringer Wirtschaftsministerium wünschte Referatsleiter Frank Gerhard der Konferenz viel Erfolg. "Innovationen und neue Technologien sind der Schlüssel für mehr Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung", betonte er. Um so wichtiger sei es, aktuelle Entwicklungen im Auge zu behalten und die Umsetzung neuester Forschungsergebnisse in innovative Produkte und Verfahren stetig voranzutreiben. Wie man damit im globalen Wettbewerb bestehen kann, sei entscheidend für die Zukunft unseres Landes. Kommentar Forscher-Frust Von Steffen Beikirch Und was kommt denn nun für die Praxis heraus? Diese Frage trifft bei Forschern einen wunden Punkt. Sie hadern selbst damit, dass die Öffentlichkeit zwar oft von all den neuen, schicken und meist auch nützlichen Sachen erfährt, sie aber erst eine halbe Ewigkeit später - oder manchmal auch nie - auf dem Ladentisch wiederfinden kann. Ein Dilemma, das man am Rande der TITV-Konferenz diskutiert. |
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29 Arbeitslose mehr als im Januar Zahl der Bedarfsgemeinschaften gestiegen Greiz (OTZ). Die Arbeitslosigkeit ist in der Geschäftsstelle Greiz der Agentur für Arbeit Gera von Januar auf Februar um 29 auf 2673 Personen gestiegen. Das waren 212 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Februar 13,8 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 14,7 Prozent. Dabei meldeten sich 501 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 13 mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 472 Personen ihre Arbeitslosigkeit (- 4).
Der Stellenbestand ist im Februar um 29 Stellen auf 147 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 17 Stellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Februar 77 neue Stellen, fünf weniger als vor einem Jahr.
In den drei Arbeitsgemeinschaften (Argen) des Agenturbezirkes Gera gab es im Februar insgesamt einheitliche Entwicklungstendenzen. So wurden im abgelaufenen Monat in allen drei Argen 18 361 Bedarfsgemeinschaften (BGs) mit 31 221 Leistungsempfängern registriert. Im Januar waren es 18 236 BG mit 31 122 Leistungsempfängern. Gestiegen ist auch die Zahl der Arbeitslosen in den Arbeitsgemeinschaften. Aktuell sind in den drei Kreisen 19 925 Männer und Frauen registriert. Im Januar waren es 19 563. Damit fällt die Bilanz in den Argen insgesamt im Vergleich zum Vormonat schlechter aus - mehr Bedarfsgemeinschaften, mehr Leistungsempfänger und mehr Arbeitslose. Als Hauptgrund für diese Entwicklung ist das kalte Winterwetter zu sehen.
Arbeitslosenzahl im Februar: + 29 auf 2673 Vorjahresvergleich: - 212 Arbeitslosenquote im Februar: + 0,2 Prozentpunkte auf 13,8 Prozent |
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Sportlicher Höhepunkt in Langenwetzendorf
Osterburgrallye mit neuer Streckenführung Von Heidi Henze Langenwetzendorf (OTZ). Als ein sportliches Highlight bezeichnete Langenwetzendorfs Bürgermeister Kai Dittmann (parteilos) das Vorhaben, dass in diesem Jahr die 39. Osterburgrallye des Motorsportclubs (MC) Weida mit einem Kurs durch die Gemeinde führen soll. |
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Gespräche gegen die Einsamkeit
Kirchenkreissozialarbeit in Greiz offeriert seit 15 Jahren Besuchsdienst im Ehrenamt Greiz (OTZ/gru). Rege wird sich gestern Vormittag in den Räumen der Kirchenkreissozialarbeit in der Greizer Thomasstraße ausgetauscht.
Die Mitglieder des Besuchsdienstes haben sich zu ihrer vierteljährlichen Beratung zusammen gefunden, beraten über Probleme, berichten über ihre Erfahrungen. Acht ehrenamtliche Mitarbeiter kann Koordinatorin Gabriele Lieberwirth derzeit vermitteln. "Der Bedarf ist da, es gibt sehr viele einsame Menschen", berichtet die Sozialpädagogin.
Seit 15 Jahren können Alte, Kranke, Behinderte oder Alleinstehende den Gesprächsdienst der Kirchenkreissozialarbeit nutzen. Überwiegend würde dieses Angebot von Kirchenmitgliedern genutzt, aber auch Menschen ohne Konfession sind willkommen. "Wir beten oder lesen aus der Bibel, pflegen aber auch ganz normale zwischenmenschliche Kontakte", gibt Lieberwirth Einblick in die Arbeit der "Besuchenden". |
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Kein leichter Abschied
Stadtbrandmeister Jürgen Heuschkel in Ruhestand verabschiedet - Heiko Pohle ernannt Von Christian Freund Greiz. Eigentlich wollte er einen Abschied ohne großen Bahnhof, der langjährige Greizer Stadtbrandmeister Jürgen Heuschkel, der Ende des Monats aus dem aktiven Dienst ausscheidet und in die Freizeitphase der Altersteilzeit eintritt. Doch das hat nicht ganz so funktioniert, denn gestern gaben sich neben der Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) und der stellvertretenden Bürgermeisterin Ines Watzek weitere Mitarbeiter der Greizer Stadtverwaltung sowie des Landratsamtes im Feuerwehrstützpunkt in der Weberstraße die Klinke in die Hand, dankten Jürgen Heuschkel für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit. Vor 40 Jahren trat der 1949 in Greiz geborene Feuerwehrmann den Dienst in der damaligen Greizer Berufsfeuerwehr an. Der gelernte Webereimechaniker qualifizierte sich im Rahmen zahlreicher Weiterbildungsmaßnahmen und schloss als Ingenieur für Brandschutz ab. "Ich habe meinen Dienst wahnsinnig gern gemacht, ich wünsche mir, dass nachrükkende Kameraden den Elan mitbringen und 25 oder 30 Jahre dabei bleiben", sagte der Stadtbrandmeister mit einem sprichwörtlich lachenden und einem weinenden Auge, denn gern wird er an sein gut funktionierendes Team, das vor allem aus ehrenamtlichen Feuerwehrleuten besteht, zurück denken und ohne die, wie er erklärte, die Greizer Feuerwehr nicht so erfolgreich hätte agieren können. "Meine Frau ist, glaube ich, jetzt überglücklich, dass kein Piepser mehr auf meinem Nachttisch steht", scherzte er und versicherte, dass er die Tür nicht zuschlagen, sondern im Vorstand des Feuerwehrvereins weiterhin tätig sein wird. "Ich bin sehr froh darüber, dass über die gesamten Jahre die Kameraden nach Einsätzen immer wieder gesund zurückgekehrt sind", unterstrich Jürgen Heuschkel weiter, der über die unzähligen Einsätze sicherlich ein dickes Buch schreiben könnte und dankte seiner Familie für das große Verständnis. Ich wünsche mir, das nachrückende Kameraden 30 Jahre dabei bleiben Jürgen Heuschkel, Stadtbrandmeister Er bezeichnete es als unheimlich befriedigend, dass Bürgermeister Gerd Grüner den langjährigen, 1971 in Greiz geborenen Feuerwehrmann Heiko Pohle mit Wirkung vom 1. März als neuen Sachgebietsleiter und Stadtbrandmeister ernannt hat. Heiko Pohle begann 1987 in der FFW Obergrochlitz, wurde 1995 im Sachgebiet Brandschutz als Gerätewart angestellt. Martina Schweinsburg überreichte Jürgen Heuschkel im Auftrag der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht das Goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande. "Jürgen Heuschkel hat in den Jahren alle Höhen und Tiefen durchlebt, die Herausforderungen bei den Einsätzen auch als Stützpunktfeuerwehr des Landkreises, gemeistert", erklärte die Landrätin. |
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Ein Verlust für die Kirche Meinungen zum Käßmann-Rücktritt Von Katja Grieser und Susann Grunert Greiz (OTZ). Der Rücktritt von Margot Käßmann von ihren Ämtern als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und als Landesbischöfin von Hannover als Konsequenz ihrer Autofahrt unter Alkoholeinfluss hat natürlich auch die Kirchenvertreter in Greiz und Umgebung bewegt.
"Ich habe erwartet, dass sie zurücktritt. Das passt zu ihrer Geradlinigkeit", sagt etwa Pfarrer Andreas Hausfeld, der diesen Schritt durchaus nachvollziehen kann. Er gibt zudem zu bedenken, dass es für Käßmann schwer geworden wäre, weiter im Amt zu bleiben, denn dieser Vorfall wäre ihr - gerade bei schwierigen Diskussionen - immer wieder vorgehalten worden. Doch Hausfeld sieht diesen Schritt andererseits als "großen Verlust für die Kirche". "Die Kirche verliert dadurch eine ihrer profiliertesten Persönlichkeiten", so der Greizer Pfarrer. Ihre Art, kirchliche mit gesellschaftlichen Themen zu verbinden, sei herausragend gewesen und werde künftig fehlen.
"Ich denke, es war ein richtiger Schritt", sagt Andreas Steinert, evangelischer Jugendwart in Greiz. Käßmann habe sehr hohe moralische Ansprüche an Politik und Wirtschaft. Die habe sie in letzter Zeit sehr betont, zum Beispiel bezüglich der Politik von Guido Westerwelle oder dem Vorgehen in Afghanistan. "Wenn sie solche hohen Ansprüche an andere hat, sollte sie sie auch an sich selbst stellen", so Steinert, der Margot Käßmann und ihrer Entscheidung trotzdem Respekt zollt.
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Greizer Berufsschüler mit pfiffigen Geschäftsideen
Wettstreit um Deutschen Gründerpreis Gera/Greiz (OTZ/Munteanu). Mit pfiffigen Geschäftsideen stellten sich am Mittwoch sieben Schülerteams des Geraer Zabelgymnasiums und eine Gruppe aus der Greizer Berufsschule II vor. Mit der Präsentation wurde im Kundenzentrum der Sparkasse Gera-Greiz für die Region der Wettstreit um den Deutschen Gründerpreis für Schüler eröffnet.
"Acht Gruppen sind eine erstaunliche Zahl", sagte Frank Emrich, Vorstandsmitglied der Sparkasse Gera-Greiz. Doch die Termine seien gesetzt. Nach den ersten Ideen müssen die Schüler nun mit vorgegebenen Spielregeln bis April realistische Geschäftskonzepte entwickeln. Begleitet werden sie von erfahrenen Trainern, den Gymnasiallehrern Sieglinde Teumer und Jörg Schotte und von der Berufsschullehrerin Heidrun Lenz. "Wir brauchen junge Zukunftsgründer, unternehmerisch denkende und handelnde Menschen", begründete Emrich das Engagement des Kreditinstituts für diesen bundesweiten Wettstreit.
Nach der Anmeldung im Internet für den Wettbewerb hatten die Schüler bereits erste Aufgaben zu meistern: sich ihren Coach und einen Paten aus einem Unternehmen zu suchen, sich Regeln für die Teamarbeit aufzustellen und eine erste Markterkundung durchzuführen. Entsprechend alltagstauglich waren die Ideen, die vorgestellt wurden. Mit ihrer "Seniorenbetreuung Evergreen" möchte sich eine Schülergruppe ganz persönlich um alte Menschen sorgen, sich um ihre Einkäufe kümmern, mit ihnen spazieren gehen.
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Flossenschwimmer siegreich
Finswimming, 20. Offenen Meisterschaften in Plauen Plauen (OTZ/Steffi Heise). Am vergangenen Wochenende trafen sich im Plauener Stadtbad 256 Starter aus 22 Vereinen Deutschlands und Tschechiens zu den 20. Offenen Sachsen- und Mitteldeutschen Meisterschaften im Finswimming (Flossenschwimmen und Streckentauchen).
Der gastgebende Tauchclub Nemo Plauen war mit 54 Teilnehmern als zahlenmäßig größter und der 1. Chemnitzer Tauchverein mit nur einer Sportlerin als kleinster Klub angetreten. Eröffnet wurde der Wettkampf am Sonnabend durch das Schalmeienorchester Plauen. Nach ihrem Vereinswechsel zum TC Nemo starteten Sebastian (Jg. 95) und Susann Heise (Jg.00) erstmals für das Sachsen-Team. |
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Kantersieg der Reudnitzer E-Junioren
Handball, Verbandsliga Gemischte D-Jugend und Gemischte E-Jugend Greiz (OTZ/Bölke/Kanis). Im ersten von zwei Wochenendspielen gelang der Reudnitzer D-Jugend ein voller Erfolg. Gut motiviert gingen sie in diese Partie. Die Gäste, eine reine Mädchenmannschaft, reisten ohne neun Stammspielerinnen an und gerieten schon in der Anfangsphase mit 0:8 in Rückstand, ehe sie zum ersten Torerfolg kamen. Die Gastgeber erkämpften sich immer wieder die Bälle bereits an der Mittellinie und erzielten Tor um Tor.
Der Sieg der Reudnitzer hätte bei voller Konzentration und besserer Laufbereitschaft noch höher ausfallen können.
TSG: Moritz Drischel; Tom Bobek (9); Felix Hofmeister; Florian Hofmeister (7); Emelie Glück (1); Sophie Möhring; Claire Ehlich (9); Leon Hupfer; Annabell Kobe; Yannick Beierlein (19) |
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26. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes 15 Arbeitslose weniger als im Januar Zahl der Bedarfsgemeinschaften gestiegen Zeulenroda (OTZ). Die Arbeitslosigkeit hat sich in der Geschäftsstelle Zeulenroda-Triebes der Agentur für Arbeit Gera von Januar auf Februar um 15 auf 1503 Personen verringert. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Februar 12,2 Prozent, vor einem Jahr belief sie sich auf 14,1 Prozent. Dabei meldeten sich 295 Personen neu oder erneut arbeitslos, sechs weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 312 Personen ihre Arbeitslosigkeit (+12). Der Stellenbestand ist im Monat Februar um 21 Stellen auf 81 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden elf Stellen weniger gemeldet. Arbeitgeber meldeten im Februar 47 neue Stellen, sieben mehr als vor einem Jahr. In den drei Arbeitsgemeinschaften (Argen) des Agenturbezirkes Gera gab es im Februar insgesamt einheitliche Entwicklungstendenzen. So wurden im abgelaufenen Monat in allen drei Argen 18 361 Bedarfsgemeinschaften (BGs) mit 31 221 Leistungsempfängern registriert. Im Januar waren es 18 236 BG mit 31 122 Leistungsempfängern. Gestiegen ist auch die Zahl der Arbeitslosen in den Arbeitsgemeinschaften. Aktuell sind in den drei Kreisen 19 925 Männer und Frauen registriert. Im Januar waren es 19 563. Damit fällt die Bilanz in den Argen insgesamt im Vergleich zum Vormonat schlechter aus - mehr Bedarfsgemeinschaften, mehr Leistungsempfänger und mehr Arbeitslose. Ein Grund für die Entwicklung ist das kalte Winterwetter. In der Arge des Landkreises Greiz stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften gegenüber dem Vormonat. So zählte die Arge im Februar 5707 Bedarfsgemeinschaften mit 9862 Leistungsempfängern. Im Januar waren es 5652 BG mit 9795 Empfängern von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Gestiegen ist die Zahl der Arbeitslosen - von 6803 auf aktuell 6910. |
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26. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Kniffliges Weltwissen Philip Huscher vertritt die Solle-Schule beim Geografie-Wettbewerb auf Landesebene Von Kristin Kulow Zeulenroda (OTZ). Zwanzig kniffligen Fragen aus der Geografie stellten sich 16 Schüler der Regelschule "Friedrich Solle" Zeulenroda beim großen Schulwettbewerb "National Geographic Wissen 2010".
Aus den Klassen sieben bis zehn hatten sich die Kinder freiwillig gemeldet, um daran teilzunehmen. "Ein gewisses Interesse für das Fachgebiet ist bei allen Teilnehmern da, aber sie wurden nicht nach Noten ausgesucht, denn der Wettbewerb soll ihnen ja vor allem Spaß machen", so Geografielehrerin Marion Kögler. Dass es die Fragen wirklich in sich haben, muss aber auch sie zugeben: "Ich wusste auch nicht alle Antworten ohne nachzuschauen." Hinzu kommt, dass die Schüler pro Frage nur eine Minute Zeit zum Überlegen haben. "Meist nehmen Gymnasien am Wettbewerb teil, weswegen unsere Chancen auf Landesebene eher gering sind", so Kögler weiter. "Trotzdem beteiligen wir uns jedes Jahr wieder gern daran und die Fragen gehe ich auch oft in Vertretungsstunden mit den Klassen durch, schließlich ist da auch viel Allgemeinwissen dabei."
Beim diesjährigen Schulausscheid an der Solle-Schule schaffte es Martin Müller aus der neunten Klasse mit elf von 33 möglichen Punkten auf Platz drei. Mit nur zwei Punkten mehr konnte sich der Achtklässler Maximilian Breitzke den zweiten Platz sichern. Wiederum nur drei Punkte trennen ihn vom Besten: Philip Huscher aus der neunten Klasse wird in diesem Jahr die Solle-Schule beim Landesausscheid vertreten. "Seine 16 von 33 Punkten sind ein ziemlich gutes Ergebnis", freut sich auch die Geografielehrerin.
Nun bekommt er den Fragebogen für die Bundeslandebene. "Den darf ich aber nicht selbst korrigieren, sondern muss ihn dafür einschicken", erklärt Kögler. Die Landessieger hätten dann am 11. Juni in Hamburg beim Finale die Chance auf den Titel "Bester Geografieschüler Deutschlands". Daneben hat jeder Schüler im Fall einer sehr guten Platzierung auf Bundesebene die Chance, 2011 an einer international veranstalteten Geografie-Olympia teilzunehmen. Sie wird alle zwei Jahre veranstaltet und fand zuletzt 2009 in Mexiko-City statt.
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26. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Triebeser Frühlingsmarkt findet am 25. April statt
Vereine könnten mit ins Boot Von Heidi Henze Triebes (OTZ). Auch wenn es in den vergangenen Wochen unter den Triebesern nicht klar war: Den Frühlingsmarkt wird es 2010 geben und zwar findet er am 25. April im Triebesgrund statt. Noch nicht so klar wie der Termin sind die Organisatoren, diejenigen, die sich um die Ausgestaltung des Marktes kümmern werden und wer sich präsentieren wird oder seine Ware feilbietet. Momentan laufen die Verhandlungen noch mit der Stadtverwaltung Zeulenroda-Triebes. Wobei Doppelstadt-Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU) darauf verwies, dass geplante Veranstaltungen bis August im vorangegangenen Jahr gemeldet werden müssen. Da von Triebes kein Signal gekommen wäre, gab es bis dato Unklarheiten rund um den Frühlingsmarkt, so Hauptamtsleiter Dietmar Reich. Gewerbetreibender Jürgen Sittig vom gleichnamigen Reisebüro im Triebesgrund jedoch vertritt die Meinung, dass solche traditionsreichen Veranstaltungen wie der Frühlingsmarkt auch in Zeulenroda bekannt sein müssten. |
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26. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Die Verfremdung als Stilmittel
Hobbyfotograf Jürgen Heinzig stellt derzeit im Saunabereich des Waikiki aus Zeulenroda (OTZ/kk). "Die Uhr auf diesen Bildern müssten Zeulenrodaer eigentlich kennen", sagt Hobbyfotograf Jürgen Heinzig beim Rundgang durch seine Ausstellung. In zehn großformatigen Rahmen zeigt er noch bis zum Herbst unter dem Motto "Fotografie und CAD-Art" im Saunabereich der Badewelt Waikiki seine Bilder. Stadt- und Landschaftsaufnahmen sowie teilweise mit Computerprogrammen verfremdete Details und Designs sind da zu sehen.
Seit 1999 ist Heinzig Mitglied des Fotoclubs "Auslöser", doch schon seit 30 Jahren ist er der Fotografie verhaftet. "Damals hat mich eigentlich der Neid auf die großen und guten Fotografen zu diesem Hobby gebracht", erzählt er. "Ich habe mir dann alles selbst beigebracht, habe viele Fehler gemacht und daraus gelernt." |
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26. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Teilnehmerrekord bei Schachwettbewerb
Schach-Schulmeisterschaft: Gold für Zeulenroda und Greiz in der Mannschaftswertung Zeulenroda (OTZ/kk). Nicht Rechnen, Schreiben und Lesen, sondern Hochraden, Gabeln und Doppelbauern standen am Dienstag im Mittelpunkt in der Friedrich-Reimann-Schule Zeulenroda, denn die Einrichtung war Austragungsort der Schulschachmeisterschaften des Landkreises Greiz.
Rund 100 Schüler aus Grund- und Regelschulen sowie Gymnasien, unter ihnen allein 72 Grundschüler, waren angetreten. "Das ist absoluter Teilnehmerrekord", weiß Schulsportkoordinatorin Ute Spreda.
Gespielt wurde in zwei Gruppen. Die Grundschüler traten gegeneinander an und die Schüler der Klassen fünf bis zehn. Die Großen hatten für eine Partie 15 Minuten Zeit, bei den Kleinen schätzten die Betreuer nach 20 Minuten ab. "Das heißt, dass gezählt wurde, wie viele Figuren jeder Spieler nach dieser Zeit noch auf dem Brett hat und wer in diesem Moment in der glücklichen Lage war, mehr zu haben, hat die der Partie gewonnen", erklärt Nachwuchs-Schachtrainer Manfred Wolf. Anders sei es bei der Masse - vier Runden wurden gespielt - gar nicht möglich gewesen. "Ich glaube aber", so räumt Wolf ein, "dass, hätte man sie zu Ende spielen lassen, mindestens die Hälfte der Partien anders ausgegangen wäre." |
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26. Februar 2010 /Vogtland-Anzeiger Reichenbacher Internat nimmt Gestalt an Reichenbach – Der Neubau des Internats für das Berufsschulzentrum Reichenbach schreitet voran. Demnächst beginnt die S&P GmbH aus Lengenfeld mit dem Vollwärmeschutz. Der Kreisausschuss Umwelt, Bau und Vergabe erteilte dieser Firma den Auftrag. |
| 26. Februar 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Kita-Bedarfsplan auf der Tagesordnung Nächste Sitzung des Kreistages am Dienstag Weida (OTZ). Der Kreistag Greiz trifft sich zu seiner vierten Sitzung am Dienstag, 2. März, in der Förderschule der Lebenshilfe „Schule an der Weida", Gräfenbrücker Straße 6. Beginn ist 18 Uhr. Im öffentlichen Sitzungsteil werden behandelt: Der Kindertagesstätenbedarfsplan des Landkreises für 2009/2010, die Mitteilung über den Vollzug der Beschlüsse des Kreistages, die Bestellung des Abschlussprüfers für den Jahresabschluss der Kreisstraßenmeisterei für 2009, die außerplanmäßige Ausgabe für die Erstattung der der Stadt Berga entstandenen Müllentsorgungskosten in 1992 bis 1995 zuzüglich Zinsen gemäß dem vom Kreisausschuss beschlossenen Vergleichsvorschlag, der Beschluss der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen des Landkreises zur Förderung des Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfe auf der Grundlage geänderter Rechtsvorschriften, Satzung zur Schülerbeförderung, Satzung über die Benutzung kreiseigener Schulsportstätten einschließlich Entgeltordnung, Fortschreibung des Schulnetzes der berufsbildenden Schulen des Landkreises, Bestätigung der Bewerber zur Aufnahme in die Vorschlagsliste für die Wahl der ehrenamtlichen Richter für das Sozialgericht Altenburg und das Landessozialgericht Erfurt sowie der Antrag der Fraktion Die Linke auf Umbesetzung in den Ausschüssen des Kreistages. |
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