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Kulinarische Landkarte
Anmeldungsendspurt für das Gaststättenverzeichnis des Thüringer Vogtlandes Von Susann Grunert Greiz (OTZ). Um das Gastgewerbe im Landkreis Greiz zu fördern und zu unterstützen, erarbeitet das Regionalmanagement der Region Greiz ein Gaststättenverzeichnis für das Vogtland in Thüringen. Die Anmeldung für diese kulinarische Landkarte endet diesen Freitag, am 26. Februar.
Laut Regionalmanagement soll mit diesem Projekt den Bürgern und Gästen der Region eine handliche Übersicht über die Vielfältigkeit der gastronomischen Möglichkeiten gegeben werden. "Hier im Greizer Park ist zum Beispiel keine Werbung erlaubt", erzählt Jürgen du Maire, Inhaber der Greizer Parkgaststätte. "Da wir ziemlich am Ende des Parks gelegen sind, wissen Auswärtige deshalb oft gar nicht von unserer Existenz." Vom Eintrag im Gaststättenführer erhofft sich die Familie du Maire daher mehr Aufmerksamkeit und Besucher für ihren Gastbetrieb.
Um möglichst viele im Landkreis ansässigen Gastronomen für ihr Vorhaben zu gewinnen, hat das Regionalmanagement sämtliche Gaststätten, Gasthäuser oder Cafés im Landkreis angeschrieben. Der Rücklauf sei gut. Trotzdem wird noch einmal auf den Anmeldeschluss hingewiesen. Denn nach Ablauf dieser Frist ist keine Eintragung mehr möglich.
In das Gaststättenverzeichnis können sich alle gastronomischen Einrichtungen und Anbieter landestypischer Spezialitäten gegen ein geringes Entgelt eintragen lassen. Als "landestypisch" sei dabei sowohl einheimische, als auch auswärtige Küche gemeint. Letztere ist laut Regionalmanagement-Leiter Mario Walther momentan noch spärlich vertreten. Internationale Speisen zählten jedoch genauso zu den Angeboten im Landkreis wie vogtländische Küche und gehörten daher mit aufgeführt. Die farbige Broschüre soll pro Seite drei ansässige Gastronomen samt Bild und wichtigen Informationen vorstellen. Sie wird im Sommer präsentiert und ist danach in allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Gaststätten und Beherbergungsbetrieben kostenlos zu erhalten. Kommentar Mut zur Anmeldung Von Susann Grunert Noch zwei Tage läuft die Anmeldefrist für den Gaststättenführer des Landkreises Greiz. Gebündelt soll so die heimische Gastronomie den Bürgern und Touristen des Thüringer Vogtlandes schmackhaft gemacht werden.
Zum Bedauern von Mario Walther, Leiter des Regionalmanagements Greiz, sind jedoch Anmeldungen ausländischer Wirte und von deren Gasthäusern rar. Mitnichten sei der Gaststättenführer nur der einheimischen, bürgerlichen Küche vorbehalten. So funktioniert die Anmeldung· Alle Inhaber von Gaststätten, Gasthäusern, Cafés, Eiscafés oder Häusern mit Erlebnisgastronomie im Landkreis Greiz können sich für das Gaststättenverzeichnis anmelden. Weiterführende Informationen und das Anmeldeformular erhalten Interessierte beim Regionalmanagement Greiz im Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e. V., Zeulenrodaer Straße 42 - 44, Tel.: (03661) 61 14 55 sowie im Internet unter: www.region-greiz.de |
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Ende 2012 soll Greizer Berufsschule saniert sein Neuer Anbau an Hauptgebäude geplant Von Katja Grieser Greiz. Bis Ende 2012 soll die Sanierung des Greizer Standortes des Staatlichen Berufsbildungszentrums Greiz-Zeulenroda abgeschlossen sein. Darüber informierte der zuständige Abteilungsleiter im Landratsamt, Frank Korn, auf OTZ-Nachfrage.
Bis dahin wird sich das Gesicht des Berufsschulgebäudes komplett verändert haben.
Im ersten Abschnitt steht Anfang 2011 zunächst die energetische Sanierung des zweigeschossigen Anbaus an. Insgesamt werden hier 1,3 Millionen Euro investiert, 592 000 Euro wurden dafür als Zuschuss über die Städtebauförderung bewilligt.
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Innenausbau auf Hochtouren
Nach eisigem Winter können die Fußböden der Stadthalle endlich Estrich erhalten Von Christian Freund Greiz (OTZ). Großes Aufatmen bei den Bauarbeitern in der Greizer Stadthalle, denn mit dem Ansteigen der Außentemperaturen konnte endlich damit begonnen werden, den Estrich einzubringen. Schrittweise erhielt bereits in den zurückliegenden Tagen der gesamte Südbereich der oberen Etage mit Ballettsaal, kleiner Bühne und Flur diese spezielle Mischung, die von den Mitarbeitern des Greizer Subunternehmens Brzezinski im Außenbereich der Stadthalle gemischt und mittels Schlauch über beträchtliche Entfernungen in die jeweiligen Räume gepumpt wird.
Und gerade das war auch das Problem, denn bei den eisigen Temperaturen der zurückliegenden Wochen konnte die Masse nicht im Freien produziert werden. Trotz hohen Tempos liegt noch viel Arbeit an, denn eine Fläche von insgesamt 5300 Quadratmetern Estrich will eingebracht sein. "Nicht alle Räume erhalten solchen Estrich, so wird zum Beispiel der Fußboden des Orchester-Proberaumes mit Gussasphalt versehen, eine Maßnahme zur Verbesserung des Schallschutzes", erklärt Bauleiterin Sabine Wessels, für die diese Baustelle bereits zum zweiten Zuhause geworden ist.
Gegenwärtig wird im Fußbodenbereich des Orchesterproberaumes die Dämmung ausgelegt, anschließend beginnen die Heizungsbauer mit dem Einbau der Fußbodenheizung. Zwischenzeitlich laufen Estrich-Arbeiten im Mittelgeschoss, hier sind die Räume und der Flur an der Reihe. Die Feuchträume erhalten Zementestrich. Auch die Maler sind bereits tätig, spachteln in verschiedenen Zimmern in Vorbereitung der eigentlichen Malerarbeiten Decken und Wände.
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Fünf Greizer zur Thüringer Mathematik-Olympiade Klausuren am 26. und 27. Februar in Erfurt Erfurt (OTZ). Fünf Schüler des Staatlichen Gymnasiums Greiz nehmen am Freitag, 26. Februar, und Sonnabend, 27. Februar, an der Mathematik-Olympiade des Freistaats am Königin-Luise-Gymnasium in Erfurt teil.
Insgesamt werden 255 Schüler der Klassenstufen 6 bis 12 aus ganz Thüringen in zwei Klausuren insgesamt sechs Aufgaben lösen. Wer neben einem guten Auge für Lösungsideen und Varianten auch noch die Ausdauer für den langen Weg bis zur guten Formulierung der Lösung hat, der kann sich auf einen der Preise freuen.
www.matheolympiade-thueringen.de |
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"Ostbirne" gewinnt OTZ-Fotowettbewerb
GFG-Närrin Andrea Baldauf schießt lustigstes Karnevalsfoto Greiz (OTZ/KG). Aschermittwoch um 13.29 Uhr - eine Zeit, die echte Faschingsfans wohl noch zum Regenerieren nutzen. Nicht so Andrea Baldauf, in Greiz bekannt als Ostbirne der Greizer Faschingsgesellschaft. Genau zu dieser Zeit ging ihre E-Mail bei uns ein, mit der sie sich am OTZ-Fotowettbewerb beteiligte. Mit fröhlichen "närrischen Aschermittwochsgrüßen" schickte Andrea Baldauf ihre beiden Faschingsbilder, von denen das mit den lustigen Ostbirnen, die sich beim Kinderfasching tummeln, die Konkurrenz stehen ließ.
Nach dem Aufruf in unserer Zeitung, die lustigsten Faschingsfotos für einen Wettbewerb einzureichen, sind zahlreiche Faschingsfotos, aufgenommen bei diversen Karnevalsveranstaltungen in Greiz und Umgebung, bei uns eingegangen. Dafür bedanken wir uns natürlich bei allen Teilnehmern. Doch gewinnen kann nur ein Bild. Da das von Andrea Baldauf, die auch in der Bütt eine gute Figur macht, geschickte Foto so viel gute Laune und Faschingsstimmung versprüht, haben wir uns dafür entschieden. |
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Auszug zum Fürchten lernen
Obergrochlitzer Grundschüler ab heute bei dreitägiger Theaterwerkstatt in Gera Von Katja Grieser Greiz/Gera (OTZ). Die Rollen sind verteilt, am Montagnachmittag wurde mit den Proben begonnen: Die Theatergruppe der Obergrochlitzer Grundschule unter Leitung der Hortnerin Annett Händel bereitet das Stück "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen" vor. Dabei werden die Kinder selbst ausziehen, um das Fürchten, genauer das Theaterspielen zu lernen. Denn heute machen sich die Grundschüler auf den Weg nach Gera zur Miniwerkstatt, die die Theaterfabrik von Theater & Philharmonie Thüringen mit dem Verein Schau+Spiel-Haus veranstaltet. Die Greizer werden dort gemeinsam mit Schülern aus Gera und Weida drei Tage lang Gelegenheit haben, ihr darstellerisches Talent zu schulen. In drei Workshops werden den Kindern Grundlagen zu Stimme, Bewegung und Improvisation vermittelt. "Aber auch für uns Spielleiter gibt es einen Kurs", so Annett Händel, die sich ebenso wie die Kinder auf die Miniwerkstatt freut und gespannt ist, was ihnen dort vermittelt wird. Die Obergrochlitzer Theatergruppe besteht offiziell erst seit diesem Schuljahr, auch wenn Annett Händel bereits im Schuljahr davor begonnen hat, die Gruppe zusammen zu stellen. Vor Weihnachten haben sich die Grundschüler bereits in der Greizer Bibliothek mit "Rotkäppchen und der Fernsehmann" präsentiert und hier vor allem durch die komödiantischen Einlagen geglänzt. Die Kinder freuen sich auf die Miniwerkstatt in Gera. Hortnerin Annett Händel Nun will die Gruppe das neue Stück mit ebenso viel Kreativität auf die Bühne bringen. Aufgeregt sind die Kinder auf jeden Fall. Und gespannt darauf, was sie in Gera alles erleben werden. "Mich interessiert am meisten, wie es so hinter den Kulissen zugeht", verrät die neunjährige Laura-Sophie Palme. Präsentiert werden die Workshopergebnisse dann am Freitag, 26. Februar, um 13.30 Uhr, im Crash-Club in Gera-Lusan. Und bei den Geraer Schülertheatertagen vom 3. bis 7. Mai sind die Obergrochlitzer dann ebenfalls mit dabei. |
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Carolinenschüler spenden für Haiti
300 Euro durch Kuchenbasar und Geldspenden gesammelt Von Susann Grunert Greiz-Obergrochlitz (OTZ). Am 12. Januar wird Haiti von einem verheerenden Erdbeben erschüttert, die Opferzahlen gehen in die Hunderttausende.
Auch die Schüler der Carolinenschule in Obergrochlitz verfolgen das Schicksal des Inselstaates. "Ungefähr eine Woche nach dem Beben wuchs der Wunsch der Schüler, etwas zu tun", erzählt Lehrerin Renate Willer. Schon nach dem Tsunami-Unglück 2004 hatten die Carolinenschüler Spenden für die Opfer gesammelt.
"Wir haben im Unterricht über das Thema gesprochen, die Schüler haben die Auswirkungen des Erdbebens in der Zeitung verfolgt oder als Hausaufgaben die Nachrichten verfolgt", berichtet die Pädagogin weiter. Gemeinsam wurde überlegt, wie man den Opfern am besten helfen könnte. Max Beer, Schüler der Werkstufe, schlugen einen Kuchenbasar vor. Gesagt, getan. Mit Unterstützung aller Klassen wurde der schmackhafte Verkaufsstand organisiert und in der vorigen Woche durchgeführt. |
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Zusätzliche Erzieherin in Naitschau Gemeinderat stimmt überplanmäßiger Ausgabe zu Langenwetzendorf (OTZ/ Henze). Über zu wenig Kinder können sich die Langenwetzendorfer offenbar nicht beklagen. Da nehmen auch die Räte der Gemeinde überplanmäßige Ausgaben für das Jahr 2009 gerne in Kauf und geben ihr Votum dafür. In der Kindereinrichtung in Naitschau musste aufgrund der hohen Belegung eine zusätzliche Erzieherin eingestellt werden. Die Personalkosten waren im Haushaltsplan 2009 noch nicht berücksichtigt worden. So kommt die Summe von 2306 Euro zustande. Gedeckt wird der Betrag durch zusätzliche Steuereinnahmen 2009. „In dieser Position hatten wir schon sehr vorsichtig geplant, sodass wir nun über einen Überschuss verfügen können", erläuterte Langenwetzendorfs Bürgermeister Kai Dittmann (CDU) am Montagabend zur Sitzung des Gemeinderates. Die Gemeinde blickt optimistisch in die Zukunft. Kai Dittmann, Bürgermeister Langenwetzendorf Er konnte diese Ausgabe mit der anvisierten Kinderzahl von 27 Mädchen und Jungen zum 1. Mai und dafür benötigten 4,5 Vollbeschäftigten-Einheiten rechtfertigen.
Waren es Anfang November 2009 noch 24 Kinder unter einem Jahr und bis sieben Jahre, so werden zurzeit 26 Kleinkinder in der Einrichtung betreut.
So investiert die Gemeinde in die Zukunft, erinnert das Gemeindeoberhaupt. Bereits im vergangenen Jahr wurde mit Hilfe von Konjunkturpaketmitteln mit einem Anbau an das Gebäude begonnen, da man in dem Langenwetzendorfer Ortsteil an die Kapazitätsgrenzen stößt. |
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Leserbriefe Entsetzt Zu „Nutrias gegen Absprache getötet", OTZ vom 19. Februar: Seit zwei Jahren verfolge ich das Geschehen um die possierlichen Tiere mit großer Sorge, denn ein jähes Ende habe ich kommen sehen. Leider haben die vielen unvernünftigen Menschen mit ihrem gedankenlosen Füttern einen großen Beitrag dazu geleistet. Leider wurden auch alle Gespräche zu Gunsten der Tiere in den Wind geschlagen. Ingrid Würker, Greiz Skandal Zum gleichen Thema: Es ist ein Skandal, die Nutrias durch Fallen zu töten. Sie würden die Bäume schädigen, dass ich nicht lache. In dem Park ist nichts mehr zu schädigen, denn es ist kein Park mehr, sondern ein schmutziger Regenwald. Wie viele Baumgruppen und gesunde Bäume sind nach der Wende gefällt worden. Darunter auch die schöne gesunde Rotbuche an der Futterstelle. Schwarze Schwäne, Pfauen und Perlhühner mussten raus aus dem Park. Thüringer sind nicht besser als Bayern, die den einzigen Bären, der nach 175 Jahren nach Deutschland kam, grausam umgebracht haben. Leonie Lehmann, Greiz Greiz pleite? Zu „Haushaltssperre für 450 000 Euro", OTZ vom 2. Februar: Der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) ist wohl inzwischen in der Realität angekommen, denn in der OTZ lesen sich die Schlagzeilen so: "Haushaltssperre für 450 000 Euro".
Weil die Stadt voraussichtlich 550 000 Euro weniger Landeszuweisung erhält, will der Rathauschef die Kämmerei anweisen, eine Haushaltssperre über 450 000 Euro zu erlassen. Mit 100 000 Euro aus der Deckungsreserve soll „das Problem gemildert werden". Dabei ist die „Vogtlandhalle" mit ihrem finanziellen Mehrbedarf für den Haushalt noch nicht einmal fertig. Das dicke Ende kommt, wenn das „Jahrhundertbauwerk" steht und die Finanzierung getilgt werden muss. Allein auf (rückläufige) Zuweisungen Dritter (Freistaat) zu bauen, ist wie russisches Roulette. Diejenigen, die auf diesen Kurs hinwiesen, wurden von SPD und CDU regelmäßig als „Schwarzmaler" und „Bedenkenträger" denunziert. Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Rene Kramer, Greiz Vorsicht gefragt Zur Meldung „Fußgängerin angefahren" vom 27. Januar: Die Straßen sind dank Straßenmeisterei im Winter frei. Nur die aufgeschobenen Schneehügel sind kaum überwindbar gewesen. Fußgänger benutzen die trittsichere Straße. Für alle ist deshalb Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme gefragt. Ch. Herbert, Greiz Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften sinnentsprechend zu kürzen oder auszugsweise abzudrucken. Leserbriefe sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. |
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Fehlstart in die Endrunde
Handball, Verbandsliga - Ost, Männer: Reudnitz mit schmeichelhaftem Unentschieden Greiz (OTZ/Kanis). Das war keine Werbung für den Handballsport. Weder die Reudnitzer als Gastgeber noch die Gäste vom TSV Rothenstein konnten am Sonntag in der Sporthalle an der Pohlitzer Regelschule mit guten Leistungen überzeugen. Reudnitz: Th. Schneider; M. Stier; Jens Lüttchen (8/1); Jörg Lüttchen (8); M. Plietsch (6/2); M. Vollstädt (3); U. Bauer (2); A. Beierlein (2); H. Kraus (1); P. Wandersee |
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24. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Unnötiger Ärger in der guten Stube Bürgermeister räumt Patzer bei Ausnahmegenehmigungen für Marktplatz ein Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ). Nach der Kritik an kostenpflichtigen Ausnahmegenehmigungen für die Getränkeanlieferung auf dem Markt räumt Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU) Fehler ein. Formaljuristisch sei hier von der Stadtverwaltung zwar richtig verfahren worden. Das Ergebnis sei aber "mit Sicherheit so nicht gewollt gewesen". Da sei unnötiger Ärger entstanden, erklärte Steinwachs am Montagabend dem Hauptausschuss des Stadtrates. "Das Ding" sei inzwischen aber korrigiert und bereinigt worden. Nach OTZ-Informationen wollte nach dem Beitrag in unserer Lokalausgabe auch ein TV-Team des Mitteldeutschen Rundfunks anrücken. Fast zeitgleich zu einer Terminanfrage des Fernsehens soll der Bürgermeister beim betroffenen Getränkehändler aus Mehltheuer angerufen haben, um die Gebührenforderung zurück zu nehmen. Jens Grüner vom gleichnamigen Getränkefachhandel aus Mehltheuer hatte die Beträge inzwischen vorsichtshalber an die Stadt überwiesen. Nach dem Telefonat mit Frank Steinwachs geht er nun davon aus, dass sie erstattet werden. Dem Hauptausschuss sagte der Bürgermeister, über eine grundsätzliche Regelung zum Befahren des Marktplatzes müsse man sich parlamentarisch verständigen. Die Meinung der Stadtverwaltung sei, dass man die Fußgängerzone ähnlich jener in der Greizer Straße nutzen sollte. Eine Belieferung der Marktanlieger ausschließlich von hinten sei nämlich nicht möglich. Diese Vorstellung habe es aber zunächst auch gegeben. Da ist ein bisschen was vor den Baum gegangen. Bürgermeister Frank Steinwachs Frank Höhn (Linke) schlug als Erster vor, das in der Greizer Straße angebrachte Zusatzschild "Lieferverkehr frei" auch auf dem Markt zu ergänzen und mit einer zeitlichen Begrenzung zu versehen. Dies widerstrebte Klaus Freund (CDU), da beispielsweise Geldtransporter absichtlich zu stets unterschiedlichen Zeiten anrücken oder beispielsweise der Bäcker im City-Center auch tagsüber mal nachliefern muss. "Wir wollten aber einen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität", hakte der Bürgermeister ein und fand eine Lösung ohne zeitliche Begrenzung ungünstig. Nicht so Horst Gerber (FDP). Man könne doch die befahrbaren Bereiche durch geschickte Möblierung oder farbliche Kennzeichnung einschränken. Gerber war es auch, der den entstandenen Imageschaden nochmal kritisierte und ein Gespräch mit den Anliegern anregte. Dies werde man sowieso machen, deutete der Bürgermeister unter Verweis auf die Möblierung an. Für diese habe man ja schon zur Markt-Bemusterung einige Prämissen gesetzt, werde keine Vielfalt aus Gestühl und Brauereischirmen dulden. "Das Aussehen ist mir schon wichtig", meinte Steinwachs und empfahl Exkursionen in die Innenstädte von Dresden oder Erfurt. Schirmgröße und -form sowie Bestuhlung werde man vorschreiben, "denn das ist unsere Stube". Allerdings könne man diese Auflagen nicht ganz ohne finanzielle Beteiligung der Stadt realisieren. Diese Rahmenbedingungen würden zurzeit erarbeitet. "Das erfolgt so, dass wir mit den Betroffenen reden." Was ziemlich schnell geschehen muss, wie Bärbel Rentzsch (BIZ) ergänzte. Weil ja mit dem Frühling bereits die Freiluftsaison naht. |
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24. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Jugendclubleiter soll bleiben Pöllwitzer Jugendliche appellieren an die Arge - Die sieht grundsätzlich keine Einwände Von Juliane Maier und Steffen Beikirch Pöllwitz (OTZ). Joachim Schindler wühlt in seinen Taschen und legt Schokolade und andere Süßigkeiten auf den Tisch. Auch das sei Jugendarbeit, ist sich der Betreuer des Jugendklubs in Pöllwitz sicher. Seit gut einem dreiviertel Jahr hat er die Stelle dort. Ende Mai müsste er gehen. Ebenso seine Kollegen in den Jugendklubs in Bernsgrün, Cossengrün und Hohndorf. Dann kommen die Neuen, mit denen sich die Jugendlichen erneut arrangieren und die zudem erst in ihre Aufgaben hineinwachsen müssen. Schon seit Jahren sucht der Verein Naterger e.V. mit Sitz in Schmölln auf dem zweiten Arbeitsmarkt nach Kräften, die in den Jugendklubs der Gemeinde Vogtländisches Oberland eingesetzt und vom Sozialraumteam Südwest betreut werden. "Unsere Hauptaufgabe ist die Beziehungsarbeit mit Jugendlichen, mit ihnen in Kontakt zu treten und herauszufinden, ob sie Sorgen haben", gibt Oliver Grimm, Streetworker im Zeulenrodaer Jugendverein Römer e.V., einen kurzen Einblick. Mit den Betreuern in den Klubs stehe man in Kontakt, gebe Hinweise und Hilfestellung. Es habe sich gezeigt, dass die Arbeit in den Einrichtungen wichtig und notwendig ist, äußert sich auch Thomas Löffler, Vorstandsvorsitzender des Naterger e.V., positiv. Nun sei es aber so, dass die ausschließlich über die Arge geförderten Maßnahmen in den Klubs nur für ein Jahr gültig sind, am 18. Mai deshalb ein Wechsel der Mitarbeiter in den Einrichtungen ansteht. "Es ist viel Arbeit, die Leute anzulernen, jedes Mal neues Personal einzustellen. Außerdem müssen sich die Jugendlichen immer wieder an einen neuen Betreuer gewöhnen", zählt Löffler die Nachteile solcher Bedingungen auf. Über die Möglichkeit, die Beschäftigten länger als nur für ein Jahr einzustellen, habe der Naterger bereits mit der Arge verhandelt. Bisher nur mit mäßigem Erfolg. Die Beschäftigung von Joachim Schindler ist keine "08/15-Stelle". Jugendliche des Jugendclubs Pöllwitz im Brief an die Arge Bei Joachim Schindler springen auch die Jugendlichen selbst in die Bresche. Seine Beschäftigung sei keine "08/15-Stelle", schrieben sie in einem Brief an die Arge. Man sei sich sicher, mit ihm den richtigen Leiter für den Jugendclub gefunden zu haben. Vor seiner Zeit sei die Einrichtung kein bevorzugtes Ziel der jungen Menschen in dem Dorf gewesen. Heute sei vieles anders. Da treffen sich mehrere Generationen, gebe es täglich frischgebackenes Brot, Pizza und vor allem genügend Zeit, die Schindler jedem Einzelnen widmet. Die Gespräche mit der Arge, den Klubleiter für ein weiteres Jahr einzustellen, laufen, bestätigte Thomas Löffler. Die Chancen für Schindler stünden nicht schlecht. Wie hoch jedoch die Förderung der Arge ausfällt und wie viel die Gemeinde gegebenenfalls mittragen müsste, das sei noch offen. Auch bei den anderen Einrichtungen, die nach einer Prioritätenliste bewertet werden, stehe noch nicht fest, wie viel die Arge mitfinanziert. Genau dazu - Förderquote und Eigenanteil des Trägers - besteht im Falle Pöllwitz noch Klärungsbedarf, wie der Greizer Arge-Chef Dr. Horst Gerber gestern auf OTZ-Anfrage erklärte. Das Anschreiben der Pöllwitzer Jugendlichen hat er bekommen und darauf geantwortet, dass man den Sachverhalt prüfen werde. "Dann haben wir geprüft und festgestellt, dass Herr Schindler die Voraussetzungen erfüllt, dass seine Stelle das zweite und dritte Jahr verlängert werden kann", sagt der Arge-Geschäftsführer. Ein diesbezüglicher Antrag von Naterger liege auch vor, aber darin seien die Konditionen plötzlich einseitig geändert worden, ohne sich mit der Arge abzustimmen. "Wir haben dem Träger zugesagt, wenn der Antag zu denselben Konditionen wie im ersten Jahr gestellt wird, gibt es keine Probleme", so Gerber. Nun müsse man sich jedoch nochmal darüber austauschen. "Fakt ist, wir messen der Jugendarbeit als Arge schon eine hohe Priorität bei." Bei alldem, so Horst Gerber, stimme man sich auch mit dem Greizer Jugendamt und dem Kreissportbund ab. |
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24. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Die Kinderlein kommen in Langenwetzendorf Überplanmäßige Ausgabe für Erzieherin Von Heidi Henze Langenwetzendorf/Naitschau (OTZ). Über mangelnde Kinder können sich die Langenwetzendorfer wahrlich nicht beklagen. Da nehmen auch die Räte der Gemeinde überplanmäßige Ausgaben für das Jahr 2009 gerne in Kauf und geben ihr Votum dafür. In der Kindereinrichtung in Naitschau musste aufgrund der hohen Belegung eine zusätzliche Erzieherin eingestellt werden. Die Personalkosten waren im Haushaltsplan 2009 noch nicht berücksichtigt worden. So kommt die Summe von insgesamt 2306 Euro zustande. Gedeckelt wird die Summe durch zusätzliche Steuereinnahmen im Vorjahr. "In dieser Position hatten wir schon sehr vorsichtig geplant, so dass wir nun über einen Überschuss verfügen können", erläuterte Langenwetzendorfs Bürgermeister Kai Dittmann (parteilos) am Montagabend zur Sitzung des Gemeinderates. Er konnte diese Ausgabe durchaus mit der avisierten Kinderzahl von 27 Mädchen und Jungen zum 1. Mai und die dafür benötigten 4,5 Vollbeschäftigten-Einheiten rechtfertigen. Waren es Anfang November 2009 noch 24 Kinder zwischen unter einem Jahr und sieben Jahre, so werden zurzeit 26 Kleinkinder in der Einrichtung betreut. So investiere die Gemeinde auch kräftig in die Zukunft, erinnert das Gemeindeoberhaupt. Die Gemeinde blickt optimistisch in die Zukunft. Kai Dittmann, Bürgermeister Langenwetzendorf Bereits im vergangenen Jahr wurde innerhalb des Konjunkturpaketes II im Bereich Bildung mit einem Anbau an das Gebäude begonnen, da man in dem Langenwetzendorfer Ortsteil an die Kapazitätsgrenzen stößt. Für 2010 sind im Vermögensplan rund 155 000 Euro geplant, 56 600 Euro kommen aus dem Konjunkturpaket. Wenn auch momentan der Anbau ruht, sobald der Frost aus dem Boden ist, soll das Fundament fertiggestellt werden. "Die Zahl der Geburten ist gegenüber dem Landesdurchschnitt" , freut es den Bürgermeister. 47 Sterbefällen stehen 32 Geburten in der Gemeinde gegenüber. Langenwetzendorf nimmt mit 15 Geburten den absoluten Spitzenplatz ein, gefolgt von Naitschau mit vier und Nitschareuth verzeichnet 2009 fünf Geburten. "So kann die Gemeinde optimistisch in die Zukunft blicken", sagte Dittmann. |
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24. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Bauerfeind-Nachschub für Olympische Spiele Vor allem Rücken- und Knieprodukte gefragt Zeulenroda/Vancouver (OTZ). Knapp eine Woche vor Ende der Olympischen Winterspiele in Vancouver und Whistler wurden bei der Bauerfeind AG in Zeulenroda Bandagen und Orthesen nachbestellt. Vor allem Produkte für Knie und Rücken sind derzeit in den Polikliniken der Olympischen Dörfer besonders gefragt. |
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24. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Großer Geldsegen für die Kleinen Erlös des Triebeser Christkindelsmarktes kommt den örtlichen Kitas zugute Von Kristin Kulow Triebes (OTZ). "Wir wissen noch gar nicht so richtig, wofür wir das Geld ausgeben werden", erzählt Cerstin Riedel. Die Leiterin der Triebeser Kindertagesstätte "Kleine Strolche" freut sich sehr über den Erlös des Triebeser Christkindelsmarktes, der den beiden örtlichen Kitas zugute kommt. 680 Euro sind es für jede in diesem Jahr. "Das ist sogar mehr Geld, als vor zwei Jahren zusammen gekommen ist", so Riedel weiter. "Damals hatten wir uns für das Geld eine Reckstange gekauft." Dieses Mal wird es wohl etwas werden, was im Garten der Kita Anwendung findet. Genaue Pläne für den Geldsegen haben dagegen schon die Erzieherinnen der Kindertagesstätte "Haus Kinderglück". "Wir werden im Garten einen Fußparcours bauen, auf dem die Kinder verschiedene Materialien und Oberflächen ertasten können", erzählt Cornelia Schmeißer, stellvertretende Leiterin vom "Kinderglück". Außerdem, so berichtet Schmeißer weiter, sei das Lichternetz im Zelt im "Raum der Träume" kaputt und mit dem Geld könne nun ein neues gekauft werden. Den Triebeser Christkindelsmarkt gibt es seit 2007. "Verschiedene Gemeindemitglieder und Bürger hatten die Idee dazu. Wir als Kirchgemeinde Triebes haben uns dann den sprichwörtlichen Hut aufgesetzt und die Organisation übernommen", erinnert sich Pfarrer Michel Debus. Die Kirchgemeinde war es auch, die die Idee hatte, dass es noch schöner wäre, wenn außer einem schönen Nachmittag auch noch ein guter Zweck hinter allem stehen würde. Man merkt den Händlern wie den Besuchern an, dass ihnen das am Herzen liegt. Pfarrer Michel Debus Nach Absprache mit den teilnehmenden Händlern werden in jedem Jahr Einrichtungen des Ortes ausgesucht, die mit einer Spende unterstützt werden. "Jeder gibt den Teil von seinem Erlös, den er möchte", erklärt Debus. Dass Vereine, Organisationen und Privatpersonen in diesem Jahr 1360 Euro gesammelt haben, darüber freut sich auch Debus sehr. 2007 ging der Erlös schon einmal an die beiden Triebeser Kindertagesstätten. Im Jahr darauf kam das gesammelte Geld der örtlichen Grund- und Regelschule zugute. "Die Grundschule hat für das Geld ihre Bibliothek renoviert, während die Regelschule damit ihr Unesco-Projekt finanziert hat", erzählt Debus. Er weiß, dass das Projekt Triebeser Christkindelsmarkt vor allem mit seiner Gemeinnützigkeit ein wichtiges Zeichen setzt. "Man merkt den Händlern wie den Besuchern an, dass ihnen das am Herzen liegt", erzählt er. Deshalb hofft der Pfarrer, dass der Markt in diesem Winter in eine vierte Runde startet. "Genaue Pläne gibt es jetzt noch nicht, aber ich gehe davon aus, dass es wieder einen Christkindelsmarkt geben wird", so Pfarrer Michel Debus. |
| 24. Februar 2010 /OTZ |
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Karikatur des Tages
Erst brennt Müllcontainer, dann die Halle Erhebliche Schäden durch Brand der Holzwerkstatt am Papiermühlenweg in Greiz Greiz (OTZ/Frd.). Die Ursache des Brandes am Giebel der TWG-Holzwerkstatthalle am Papiermühlenweg (gegenüber dem abgerissenen Greika-Gebäude in Elsternähe) konnte bislang nicht geklärt werden.
Am Montag, 19.38 Uhr, erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr durch die Rettungsleitstelle. Beim Eintreffen der Greizer Feuerwehr standen bereits der Giebel, das Dach und Holzwerkbänke in der zirka 10 mal 40 Meter großen Halle in Flammen. Ein weiteres Übergreifen des Feuers konnten die Feuerwehrleute verhindern. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Anmeldungs für Programm gegen Rinderkrankheit Greiz (OTZ). Das Verfahren zur Sanierung der Rinderbestände von Bovinen Virusdiarhoe (BVD), einer speziellen Rinderdurchfallerkrankung, wurde in Thüringen kurzfristig geändert und tritt in neuer Form am 1. März in Kraft. Die aktuellen Informationen dazu erhalten Tierhalter vom Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt oder vom Tierarzt. Das Antragsformular für die Teilnahme an dem bis zum Jahresende noch freiwilligen Programm sowie ein Merkblatt zum Sanierungsprogramm finden Interessenten auf der Homepage des Landratsamtes Greiz unter www.landkreis-greiz.de auf der Seite des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes. Meldeschluss ist bereits dieser Freitag. Auf der Internetseite ebenso zu finden sind ein Merkblatt zur Verfahrensweise der elektronischen Kennzeichnung von Pferden in Thüringen und das Formular zur Beantragung der Unterlagen für die Ausstellung des Equidenpasses und der Ausgabe eines Transponders zur Kennzeichnung eines Einhufers. Eis von Lasterdach beschädigt Pkw-Scheibe Polizei sucht Zeugen zu Unfall auf der B 92 Wittchendorf (OTZ). Am Montag gegen 6.45 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 92 zwischen Wittchendorf und Hohenölsen ein Verkehrsunfall. Ein Pkw Toyota fuhr in Richtung Weida, als ein entgegenkommender Lkw auf der Geraden, ungefähr 200 Meter nach der Firma Taurus, Eis vom Fahrzeugdach verlor. Dabei wurde die Windschutzscheibe des Pkw beschädigt. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Der Lkw-Fahrer bemerkte dies vermutlich nicht und setzte seine Fahrt fort. Die Ermittlungen zu dem bekannten amtlichen Kennzeichen wurden jetzt aufgenommen, heißt es im gestrigen Polizeibericht. Der Sachschaden beträgt rund 500 Euro. Bei Anlagen Chancen und Risiken wägen Tipps von Verbraucherzentrale Greiz (OTZ). Verbraucher sollten sich auf Anlagegespräche gründlich vorbereiten und Anlageprotokolle vor Vertragsabschluss sorgfältig lesen, rät die Verbraucherzentrale Thüringen. Für ein Finanzprodukt sollte man sich erst dann entscheiden, wenn man Chancen und Risiken genau erkannt hat.
Seit dem 1. Januar sind Banken gesetzlich verpflichtet, Kunden nach jeder Anlageberatung ein Protokoll auszuhändigen. Für Beratungsgespräche, in denen es nicht um Wertpapiere geht, ist weiterhin kein Beratungsprotokoll vorgeschrieben. Herausgabe von Bauunterlagen absichern Bauherrenschutzbund informiert in Ratgeber Greiz (OTZ). Wer einen Bauvertrag abschließt oder mit einem Bauträger einen notariellen Kaufvertrag beurkundet, meint damit auch einen Anspruch auf Herausgabe der Bauunterlagen erworben zu haben. Müssen doch Bauherren als Auftraggeber die vereinbarte Qualität kontrollieren können. Objektbezogene Planungsunterlagen und technische Nachweise sind dafür unverzichtbare Dokumente. |
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