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Mit geringen Turbulenzen Reisebüros aus Greiz und Umgebung blicken relativ entspannt auf Pilotenstreik Von Katja Grieser Greiz. Die Piloten der Lufthansa streiken, Flüge werden annulliert. Die große Aufregung ist jedoch bei den Reisebüros in Greiz und Umgebung nicht angekommen. Das liegt zum einen daran, dass vorgesorgt wurde. Henrike Garke, Inhaberin des Reisebüros Brückenstraße, die auch weitere Filialen in Schleiz und Zeulenroda führt, hat kurzerhand den Fluganbieter gewechselt. "Wir haben rechtzeitig alle Flüge umgebucht", sagt sie. So konnte Garke vermeiden, dass einer ihrer Kunden am Flughafen nicht weiter kommt. "Wir können auch nicht einfach streiken", ist Garke aber auch ein wenig verärgert, schließlich ist das Umbuchen mit großem Mehraufwand verbunden.
Völlig entspannt blicken die Mitarbeiter von Atlasreisen Greiz auf den Pilotenstreik, denn keiner ihrer Kunden sei davon betroffen, sie fliegen alle mit einer anderen Fluggesellschaft.
Im Reise-Stüb´l Ludwig Greiz musste zumindest gestern kein Kunde unter dem Streik leiden. "Wir wissen aber noch nicht, wie lange der Streik dauert. Deshalb prüfen wir jetzt, wen es auf dem Rückflug aus dem Urlaub treffen könnte", so Inhaberin Christine Ludwig, die auch in Elsterberg und Langenwolschendorf Reisebüros betreibt. Da bisher lediglich Lufthansa-Piloten in den Streik getreten sind, seien die meisten Ferienflüge ohnehin nicht betroffen. "Ferienflieger sind bei uns hauptsächlich Air Berlin und Condor", so Christine Ludwig.
Kommentar Hoffen auf Einlenken Von Katja Grieser Dass offenbar kaum Reisende aus der Region vom Pilotenstreik bei der Lufthansa betroffen sind, ist eine gute Nachricht. Natürlich ist das auch Reisebüros wie dem in der Greizer Brückenstraße zu verdanken. Inhaberin Henrike Garke hat nicht lange gefackelt und die Lufthansa-Flüge aus ihrem Reiseprogramm gestrichen, um keinen Streikkonflikt hervor zu rufen. |
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Nicht extravagant, aber attraktiv
Tschaikowskis "Pathetique" zum 6. Sinfoniekonzert der Vogtland Philharmonie Greiz (OTZ). Besonders ausgefallen oder extravagant mag es vielleicht nicht sein, das Programm zum 6. Sinfoniekonzert der Vogtland-Philharmonie am kommenden Freitag um 19.30 Uhr im Theater Greiz. Dennoch ist es attraktiv, denn große Namen wie Wagner, Beethoven, Tschaikowski und ausgezeichnete Solisten stehen für anspruchsvolle Unterhaltung.
Musikalischer Leckerbissen ist vor allem die Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 von Peter Tschaikowski, die den Beinamen "Pathetique" trägt. Sie stellt den Gipfelpunkt seines Schaffens dar und wurde, wie er selbst öfters während ihrer Entstehung bemerkte, sein bestes Werk.
Musikalisch gänzlich gegensätzlich ist das zum Auftakt erklingende Vorspiel zu "Die Meistersinger von Nürnberg" von Richard Wagner. Er fasst hierin alle Grundgedanken der Oper, die mit viel Humor und Originalität die starren Verhältnisse der deutschen Kunst aufs Korn nimmt, in sogenannten Leitmotiven zusammen.
Das folgende Konzert für Violine, Violoncello und Klavier C-Dur op. 56 ("Tripelkonzert") wird eher zu den weniger bedeutenden Werken von Beethoven gezählt. Trotzdem verzaubert das reizvolle "Nebenwerk" durch das virtuose Spiel gleich dreier Solisten. Den Part der Violine übernimmt Friedemann Eichhorn, am Violoncello Alexander Hülshoff und am Klavier spielt Andreas Frölich.
Am Pult des Klangkörpers wird Stefan Fraas stehen. Das Einführungsgespräch zum Konzert mit Dr. Wolfgang Horlbeck findet wie gewohnt um 18.45 Uhr im Klubraum I des Theaters statt. Der Konzertbus fährt nach dem Konzert über die Stationen Reißberg und Pohlitz nach Elsterberg.
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Nistkästen fast ausgebucht
Neun verschlissene Nisthilfen im Park von Greizer Ornithologen ersetzt Von Josef Lumpe Greiz. Vor elf Jahren wurde das Nistkastenrevier im Greizer Park von Mitgliedern des Vereins Ostthüringer Ornithologen Greiz eingerichtet und wird seither regelmäßig betreut. Bei der diesjährigen Kontrolle mussten neun verschlissene Nisthilfen ersetzt werden. Die jährliche Reinigung ist notwendig, um lästige Mitbewohner wie Wanzen, Milben, Läuse und anderes Kleingetier mit den Nestern zu entfernen. Gleichzeitig kann festgestellt werden, welche Vögel die Kästen zur Brutzeit benutzt haben. Dieser Aufgabe widmeten sich diesmal Wolfgang Frühauf, Torsten Franke, Andreas Kanis, Irene Lumpe, Irmgard Seemann und Sigfrid Schaarschmidt.
Von den 88 künstlichen Nisthöhlen im Greizer Park sind in der vergangenen Brutsaison 80 von Vögeln bewohnt gewesen. Das stellt die bisher höchste Auslastung dar. Dafür wurden erstmalig weder Nahrungsdepots noch Schlafplätze von Mäusen gefunden. Das zeugt von einer starken Dezimierung der Population dieser Kleinsäuger unter anderem im nassen Frühjahr 2009. Das war schon an den geringen Bruterfolgen von Turmfalken und Schleiereulen ablesbar, denen zur Jungenaufzucht die Beutetiere fehlten. Als Mitbewohner konnten dafür in vier Fällen anhand der gefundenen Wabennester Hornissen (1), Wespen (2) und Bienen (1) ermittelt werden.
In fünf Fällen kam es in den Nistkästen zu einer doppelten Belegung durch Meisen und Trauerfliegenschnäpper. In fünf weiteren Kästen wurde der Nestbau abgebrochen. Der Grund könnte am Tod eines Brutpartners gelegen haben, sei es aufgrund seines Alters oder durch einen Vogeljäger wie den Sperber.
Mit 32 Bruten war wiederum die Kohlmeise am stärksten vertreten, gefolgt vom Trauerfliegenschnäpper mit 25, von der Blaumeise mit 14, und vom Kleiber mit vier Bruten. Immer wieder kommt es vor, dass nicht aus allen Eiern Jungvögel schlüpfen und nicht alle geschlüpften Jungvögel überleben. Folglich wurden 24 nicht ausgebrütete Eier und 22 tote Nachkommen gefunden. Das ist angesichts der Vielzahl der Bruten ein durchaus positives Ergebnis und zeugt von einem relativ guten Brutjahr. Durch große Gelege (Meisen bis 13 und Trauerfliegenschnäpper bis 7 Eier) werden die Verluste schnell ausgeglichen. Der Fortbestand der Vogelart wird auf diese Weise nicht gefährdet.
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Naherholungsgebiet für die Greizer
Kleingartenanlage "Hermann Löns" auf dem Reißberg will noch attraktiver werden Greiz (OTZ/P. R.). Unlängst hatte der Vorstand der Kleingartenanlage "Hermann Löns" Greiz aktive Mitglieder der Anlage zu einer Zusammenkunft in das Vereinsheim "Blaue Maus" eingeladen, um ihnen für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit im Umfeld der Anlage und bei den Festivitäten zu danken. Eine Runde, die natürlich nicht nur über das Geleistete sprach, sondern sich auch Gedanken über die weitere Entwicklung der Anlage, nicht nur als Erholungsfaktor für die Mitglieder, sondern auch als Naherholungsgebiet für die Greizer und ihre Gäste machte. So sollen noch intensiver das Umfeld der Kleingartenanlage einschließlich des Außenzaunes gepflegt, die Freiflächen und Wege in der Anlage in Ordnung gehalten und damit das Vereinsheim "Blaue Maus" attraktiver gemacht werden. Natürlich ist auch das alljährliche Sommerfest der Anlage am 10. Juli im Veranstaltungskalender für 2010 fest verankert. Sicher werden die Frauen des Gartenvereins wieder mit ihrem hausgebackenen Kuchen die Gaumen der Besucher kitzeln. Auch die Kinder werden auf ihre Kosten kommen und das Tanzbein kann geschwungen werden. Einen Tag vor dem Sommerfest findet die Mitgliederversammlung der Kleingartenanlage statt. Auch am Frühjahrsputz der Stadt Greiz Ende April werden sich die Mitglieder des Vereins beteiligen und das Umfeld der Anlage unter ihre Obhut nehmen. Genauso wie Ende Oktober wieder der Container für den Abtransport von Baum- und Heckenschnitt bereit gestellt wird. |
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Reisender Missionar in Großkundorf
Frans Schadee am Sonnabend auf der Ranch Großkundorf (OTZ). Zu einem offenen Abend mit Frans Schadee lädt die Werk- und Lebensgemeinschaft "Die Ranch" für den kommenden Sonnabend um 19 Uhr nach Großkundorf ein.
Frans Schadee, Jahrgang 1928, wurde in Vlaardingen in den Niederlanden geboren. Er gründete 1966 die Internationale Bibel-Mission und ist seitdem als reisender Missionar unterwegs. Seine Missionsreisen führten ihn in viele west- und osteuropäische Länder sowie nach Japan, Asien, Nord- und Südamerika. Im großen Saal der Ranch wird der Weitgereiste aus seinem Leben berichten.
Frans Schadee verbringt eine schwierige Jugend in den Niederlanden, wo sein Vater während der Besatzungszeit mit den Deutschen kollaboriert. Früh von seinen Altersgenossen ausgegrenzt, wird Frans als Teenager nach Polen geschickt, wo er für die deutschen Besatzer als Hotelbursche arbeitet.
Durch unglückliche Umstände findet er sich im KZ Majdanek wieder, wo er Furchtbares erlebt und nur um Haaresbreite dem Tod entgeht. Nach der Befreiung kehrt Schadee an seinen Arbeitsplatz zurück, muss aber bald mit vielen anderen nach Westen fliehen.
Nach Wochen erreicht er seine Heimat, ist jedoch durch das Erlebte zutiefst traumatisiert und für sein Leben gezeichnet. Von Freunden zu einer Evangelisation mit Billy Graham eingeladen, findet er schließlich Frieden und eine neue Lebensperspektive im christlichen Glauben. Er beginnt einen Dienst als reisender Evangelist.
Im März 2007 erscheint Frans Schadees aktuelles Buch und seine Lebensgeschichte "Vom Stacheldraht zur Dornenkrone - Mein Leben zwischen KZ und Eisernem Vorhang" im Wittener Verlag R. Brockhaus, ein christliches Medienunternehmen evangelikaler Prägung.
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LESERBRIEFE Das Datum (11.02.2010) rückwärts gelesen, dann sind wir im nächsten Jahr.
Warum denn schon ins nächste Jahr schauen? Na, weil der Volkszorn immer größer wird. Wir leben heute in einer Zeit, wo ein Familienvater mit seinem Einkommen kaum noch Frau und Kinder ernähren kann. Schätzungsweise gibt es noch 30 Prozent (1. Klasse), die das können. 30 Prozent (2. Klasse)sind es, die sich durchkämpfen, 30 Prozent (3. Klasse), die in Armut leben und die restlichen zehn Prozent (4. Klasse), die gar nichts haben.
Dieses Unverhältnis ist schädlich. Die Schuldigen zu suchen, wäre unangebracht. Die einzige Variante - alle arbeitsfähigen Menschen in Lohn und Brot zu bringen. Aus Geld noch mehr zu machen, führte zur Krise. Auch jetzt kann Gold, im Gegensatz zu Papiergeld, nicht beliebig vermehrt werden. Wenn also der Goldwert des Geldes nicht mehr da ist, dann wiederholt sich die Geschichte durch Inflation. |
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Warmes Bier zum Bundeslied
Männerchor Dörtendorf probt dank Aufruf in der OTZ jetzt mit einem neuen Leiter Von Steffen Beikirch Dörtendorf (OTZ). Irgendetwas riecht. Ralf Dietzel steht hinterm Tresen, ist sich aber keiner Schuld bewusst. Vor sich eine gelblich schäumende Flüssigkeit auf dem Herd, deren Dunst sich im Dorfgemeinschaftshaus zum Glück schnell verzieht. Für die Stimmbänder soll´s gut sein, wenn der Gerstensaft etwas überschlagen ist. Deshalb gibt es warmes Bier aus dem Kochtopf, während der Dörtendorfer Männerchor das "Bundeslied" probt. An dem U aus Tischen und Stühlen sitzen Mannsbilder jeden Alters hochkonzentriert. "Ihr wart knapp daneben", sagt der Neue, der zwischen ihnen auf und ab schreitet. Er sucht Blickkontakt und trägt die Hände vorm Körper, damit deren Signale gut sichtbar sind. "Traut euch! Hier hört uns keiner", ermuntert er die Sangesbrüder, auf Kommando auch mal nur zu summen. Die Sänger und ihr neuer Chef fanden durch einen Hilferuf in der OTZ zusammen. Mitte Januar hieß es "Dirigent für Männerchor gesucht". Und binnen kurzer Zeit seien daraufhin drei Anfragen eingegangen, berichtet Chormitglied Andreas Staps. Aus Greiz und aus Gera wurde Interesse bekundet. Die Gerschen zogen aber gleich eine Übernahme durch einen anderen Chor vor. Dann klopfte ein Triebeser an, der sich erst nicht so recht getraut haben soll. Eine Arbeitskollegin, heißt es, habe ihn aber versucht zu überzeugen. Sie wusste von den gesundheitlichen Problemen Anton Daburgers, der im Sommer 2009 aus genau diesen Gründen die Dörtendorfer Männer ziehen lassen musste. Nun bekam nach einem halben Jahr ohne Leiter Christian Großmann seine Chance. Der gelernte Zimmerer, der als Mechatroniker in einem Zeulenrodaer Ingenieurbüro arbeitet, wirkt bereits seit 22 Jahren im Triebeser Fanfarenzug mit, ist dort "Blockführer Fanfaren" und ansonsten Autodidakt. "Es wäre schade gewesen, wenn dieser Chor den Bach runter gegangen wäre", erklärt der 32-jährige Triebeser seine Motivation, sich um die Chorleiterstelle im Nachbarort zu bewerben. Er selbst hat den Drang, etwas Neues dazu zu lernen. Den Sängern machte er gleich klar, was er kann und was nicht. Drohte ihnen an, "dass es ein bisschen Arbeit" mit ihm wird. Dass sie ihn trotzdem wollten, freut ihn natürlich sehr. Gab es zur ersten Singstunde noch Verstärkung durch Hans Wolf Oberreuter aus Zeulenroda, der bis April auch alle vier Wochen nach dem Rechten sieht, so führt Christian Großmann inzwischen schon bei seiner dritten Probe allein Regie. Die Sangesbrüder mögen ihn. "Das passt schon", sagt Marcel Pohl, der seit über 15 Jahren zur Stange hält. "Das ist unser Mann", meint auch Andreas Staps. "Wenn es dabei bleibt, haben wir ein gutes Los getroffen." Die erste gemeinsame Zielstellung lautet: kleinere Jubiläumsauftritte im privaten Kreis meistern. Am 23. März steht die erste Feier bei einem Sangesbruder an. Und dann möchte man sehr gern Ende Juni zum traditionellen Sängertreffen auf der Burgruine Reichenfels mit von der Partie sein, was der erste öffentliche Auftritt unter neuer Leitung wäre. Die Sänger sind ehrgeizig. Verlieren aber nie den Humor, wie Manfred Schreiber spitzbübisch bewies: "Beim Arbeiten und beim Singen, da lässt sich nischt erzwingen." |
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Leserbriefe/Leserdank Lieber umsiedeln Zu „Nutrias gegen Absprache getötet", OTZ vom 19. Februar: Warum muss man diese Tiere töten, qualvoll mit Fallen? Die Tiere haben Nachwuchs und die Besucher des Parks, besonders die Kinder, freuen sich riesig, wenn sie die Tiere sehen. Zumal die Tiere sehr zahm sind und leider nicht weglaufen. Ich bin der Meinung, man sollte sie umsiedeln und nicht töten, oder vielleicht kann man die weiblichen Tiere sterilisieren, um die Vermehrung einzudämmen. Hoffentlich gibt es noch mehr Menschen, die sich für das Leben der Tiere stark machen. R. Reisinger, per E-Mail Brutal Zum gleichen Thema: Wer im Greizer Park die Nutriafamilie sehen will, sollte sich beeilen, denn die Nutrias werden mit Bügelfallen gefangen und mit dem Hammer erschlagen. Kinder und Besucher des Parks können sich von dem brutalen Spektakel überzeugen. Aber bitte Vorsicht, denn die Fallen sind für jeden zugänglich. Robby Petters, Greiz Handeln notwendig Zum gleichen Thema: Die Nutrias sind zwar auf den ersten Blick niedlich. Jedoch gebe ich zu bedenken, dass sie sehr schnell zum Problem werden könnten. Nach einer Tragzeit von 130 Tagen können drei bis sieben, ja sogar bis zu 13 Jungtiere zur Welt kommen. Es können bis zu drei Würfe im Jahr erfolgen. Ich bin mir nicht sicher, wie viele Nutrias der Greizer Park mit seinen Ökosystem verkraften kann. Ich halte es schon seit längerer Zeit für notwendig, dass die Verantwortlichen sich damit beschäftigen, um eine Überzahl zu vermeiden. Gudrun und Holger Dietzel, Greiz Super Stimmung Zum Fasching in Kurtschau: Mit drei Veranstaltungen sorgte auch die Sportgemeinschaft Kurtschau in diesen Jahren für Jubel und Heiterkeit.
Am 6. Februar startete die Faschingszeit in Kurtschau. Nach einem dreifachen „Donner Lippchen" tobte in der Turnhalle der Bär. Ob mit der Nachwuchs- Gruppe, welche sich von den Sieben Zwergen und Schneewittchen inspirieren ließen, oder eine Hexentanz der Frauen-Sportgruppe — jeder Auftritt wurde von den Gästen mit frenetischem Beifall begleitet. Zugabe-Rufe blieben natürlich auch beim Hauptakt nicht aus: Während einer musikalisch und tänzerisch untermalten Weltreise landete der Flieger immer wieder zum Beispiel in den Niederlanden, China, Brasilien oder auch Irland. Sebastian Lange, Greiz Dank an Narren Zum Fasching an der Grundschule Bertolt Brecht: Am Faschingsdienstag stieg unsere diesjährige Faschingsparty von der Grundschule „Bertolt Brecht" und der Carolinenschule wieder gemeinsam.
Nachdem alle Faschingsnarren über einen Hindernisparcours in die geschmückte Turnhalle eingezogen waren, begann eine Polonaise für alle. Bei Diskomusik tanzte die Prinzessin mit dem Teufel, der Räuber mit Pippi Langstrumpf, der Frosch mit dem Cowboy. Schulleiterin Sabine Noack Beliebter Arzt Ende 2009 ist ein Greizer Arzt in den verdienten Ruhestand gegangen, der beliebt und bekannt war. Dr. Frank Thomas war viele Jahrzehnte als Allgemeinarzt tätig und kann als ein wirklicher „Hausarzt" angesehen werden, weil er stets für seine Patienten da war. Vor allem seine menschliche Art und die vertrauensvollen Gespräche mit seinen Kranken haben ihn ausgezeichnet. Gerhard und Gudrun Zaumseil, Greiz Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften sinnentsprechend zu kürzen oder auszugsweise abzudrucken. Leserbriefe sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. |
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Bettina Winkler siegt in Berlin
Fahrsport, Brandenburger Hallencup der Zweispänner: Weitere Höhepunkte in Aussicht Von Peter Reichardt Berlin (OTZ). Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist für viele ein fester Termin im Messekalender und hat damit nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, sondern weit darüber hinaus eine besondere Ausstrahlung.
Deshalb auch war der Landkreis Greiz dort im Januar diesen Jahres präsent und hatte mit dem Töpfermeister Ralf Naundorf aus Waldhaus mit seiner Töpferscheibe einen besonderen Anziehungspunkt. Doch nicht nur Ralf Naundorf, sondern auch Bettina Winkler vom Reit- und Fahrsportverein (RFV) "Gestüt Bretmühle" war für die Region Greiz in Berlin präsent.
Sie startete am 25. Januar beim Brandenburger Hallencup, der anläßlich der Internationalen Grünen Woche auf dem Berliner Messegelände gestartet wurde, mit ihrem Zweispänner in einer kombinierten Hindernisprüfung und konnte sich dort ganz ausgezeichnet in Szene setzen. Sicher waren die äußeren Bedingungen - auf der Abreitfläche herrschten immerhin minus 18 Grad - nicht unbedingt die besten, doch ein sechster Platz von 33 startenden Gespannen bei zwei Umläufen am Vormittag ließ die Pferdesportfreunde beim Brandenburger Hallencup und den Besuchern in der Halle aufhorchen.
Und das sollte sich noch steigern, denn in der zweiten Prüfung, die am Nachmittag dieses Tages gefahren wurde, zeigte sie mit ihren eingespannten Pferden "Amazone" und "Nirvane" in zwei Umläufen eine blitzsaubere sowie fehlerfreie Leistung auf dem Hallenparcours und erkämpfte sich verdient die Siegerschleife beim Brandenburger Hallencup im Zweispännerfahren.
Ein toller Auftakt des Wettkampfjahres 2010 für Bettina Winkler vom RFV Gestüt Bretmühle , die sich schon jetzt mit ihrem Gespann auf den nächsten Höhepunkt vom 26. bis 28. März beim "Großen Preis von Sachsen " - ebenfalls ein kombiniertes Hindernisfahren für Zweispänner - in der Zwickauer Stadthalle vorbereitet.
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Schmidt, Gerbert und Lamb erfolgreich
Eisschnelllauf: Nachwuchs des TSV Mylau eilt von Höhepunkt zu Höhepunkt Von Katrin Müller Chemnitz/Erfurt (OTZ). Von einem Wettkampfhöhepunkt zum anderen laufen besonders die jüngeren der Eisschnellläufer auf ihren flinken Kufen. So fanden sich die Acht- bis Zehnjährigen am Sonnabend in Chemnitz zum Sachsen-Thüringen-Pokal ein.
Wieder gab es einen Wettstreit von sechs Vereinen um Pokalgold: Erfurt, Dresden, Chemnitz, Crimmitschau und Mylau waren gemeldet und angereist. Acht Sportler des TSV Mylau standen wieder mit auf der Startliste und schließlich auch als sehr erfolgreich auf dem Ergebnis-Protokoll. Ausgeschrieben waren für die Altersklassen acht und neun jeweils 100 m und eine Runde (400 m) Massenlauf, für die Altersklasse 10 standen 100 m und zwei Runden Massenlauf auf dem Programm.
Die erfolgreichsten Teilnehmer waren Lennard Schmidt (9) und Philipp Gerbert (10), beide wurden in ihren Altersklassen Pokalgewinner.
Die Bronzemedaillen erkämpften sich Susette Gerbert (8) und Linda Reinhold (10). Clemens Herrmann (9) verfehlte mit nur 0,4 Punkten Rückstand den Podestplatz und wurde Vierter.
Im starken Starterfeld der Altersklasse 10 belegten Jessy Seifert und Maximilian Mothes beide Gesamtrang 7. Maximilian konnte sich zudem noch über eine persönliche Bestzeit über 100 Meter freuen. Nico Wilfert kam in der gleichen Altersklasse auf Platz 16.
Zum Ende stand wieder ein Staffelrennen für die Vereinsmannschaften auf dem Programm. Fast wäre jedoch der Start wegen eines fehlenden Sportlers der Altersklasse acht für Mylau ins Wasser gefallen, aber dann bekam die Staffel-Mannschaft kurzfristig noch Unterstützung vom Chemnitzer Verein und war somit komplett. Für die Staffel wurden Susette Gerbert, Arian Klemendi (ECC), Lennart Schmidt, Clemens Herrmann, Maximilian Mothes und Philipp Gerbert gesetzt, und sie schnappten den beiden Crimmitschauer Vereinen CPV und CEV Gold vor der Nase weg.
Auch eine Deutsche Meisterin gilt es zu vermelden. Doreen Lamb lief bei der Deutschen Meisterschaft der Altersklassen 16/17 in Erfurt allen Konkurrentinnen davon. Mit drei Streckensiegen und einem zweiten Platz ließ sie souverän auch die älteren Teilnehmerinnen hinter sich. Auch Florian Bischof (18) hatte die Nominierung zur "Deutschen" in der Tasche und belegte in der Altersklasse 18/19 ebenfalls in Erfurt den 14. Gesamtrang.
Auch am letzten Februarwochenende folgen wichtige Wettkämpfe. Die 10- und 11-Jährigen starten am Sonnabend in Dresden zur Sachsenmeisterschaft und schon am nächsten Tag geht es nach Erfurt, denn dort findet der letzte Sachsen-Thüringen-Pokal für die jüngeren Jahrgänge statt.
Ergebnisse Sachsen-Thüringen-Pokal: Susette Gerbert (8): Ges. 3.; 100m 17,01 (5.); Massenl. 1 Runde: 1:01,48 (3.); Lennard Schmidt (9): Ges. 1.; 100m 14,37 (2.); Massenl. 1 Runde: 48,81 (1.); Linda Reinhold (10): Ges. 3.; 100m 13,96 (3.); Massenl. 2 Runden: 1:33,80 (3.); Philipp Gerbert (10): Ges. 1.; 100m 13,11 (1.); Massenl. 2 Runden: 1:30,30 (1.). |
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Bald fliegen sie wieder
Für den Luftsportverein Greiz-Obergrochlitz beginnt am 3. April die neue Flugsaison Greiz-Obergrochlitz (OTZ/Peinl). Am 3. April beginnt die neue Flugsaison. In diesem Jahr haben sich die Mitglieder des Luftsportvereins Greiz-Obergrochlitz viel vorgenommen. Das vergangene Halbjahr kümmerten sich die Luftsportler intensiv um die Wartung der Flugtechnik und die vereinsinterne Weiterbildung. Unter anderem wurden neue Flugleiter und Fallschirmwarte ausgebildet. Im Moment beginnt der Theorieunterricht für die Segelflugschüler, die im vergangenen Jahr ihre Ausbildung begonnen haben. Natürlich sucht der Verein auch 2010 wieder viele Fluginteressierte.
Zu den fliegerischen Höhepunkten 2010 zählt einerseits das Landesjugend-Vergleichsfliegen, das im Juni am Flugplatz Gera stattfinden wird. Junge Luftsportler aus ganz Thüringen werden daran teilnehmen. Anschließend findet der Wettbewerb im Streckensegelflug der Euregio Egrensis am Flugplatz Greiz-Obergrochlitz statt. Im selben Rahmen richtet der Luftsportverein Greiz die Thüringer Landesmeisterschaft im Streckensegelflug aus. Auch die Kooperation mit anderen Vereinen kommt nicht zu kurz. Es werden wieder viele Veranstaltungen gemeinsam mit dem Motorsportclub Greiz ausgerichtet, und im September hält der Modellflugverein sein jährliches Flugplatzfest ab.
Für alle Freunde des Drachensteigens ist am 7. November das Drachenfest geplant, das von der Vereinsjugend organisiert wird.
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23. Februar 2010 /Vogtland-Anzeiger Frost lässt Reichenbachs Kämmerer zittern Reichenbach – Erste Frostschäden beseitigt: Im Zeitraum von Dezember 2009 bis Anfang Februar 2010 wurden bereits einige Straßen im Stadtgebiet von Reichenbach repariert. Die gröbsten Straßenschäden wurden laut Stadtsprecherin Heike Keßler auf dem Obermylauer Weg, der Bebel-, Baumgarten-. Buchen-, Eschenstraße sowie im Wasserturmgebiet in Angriff genommen.
Für die Straßenreparatur bei eiskalten Temperaturen wurde ein spezielles Kaltmischgut verwendet. „Kaltmischgut ist ein Spezialprodukt, das bis minus 25 Grad Celsius einsetzbar ist“, so Keßler. Voraussetzung für dessen Einsatz sei ein trockener Untergrund beim Aufbringen. Der Preis pro Tonne Kaltmischgut liegt bei 900 bis 1000 Euro und reicht je nach Größe und Tiefe des Schlaglochs für rund 50 zu reparierende Straßenschäden. Aus Kostengründen werde das Material ausschließlich zur Beseitigung von Gefahrenstellen eingesetzt – also zum punktuellen Verschließen von Schlaglöchern. Großflächige Schadstellen könnten mit diesem Material nicht behandelt werden.
Auf Grund der lang anhaltenden Frostperiode sei bereits jetzt absehbar, dass im Vergleich zum Winter 2008/09 mehr Straßenschäden – vor allem großflächige Aufbrüche – zu verzeichnen sind. Der tatsächliche Schadensumfang könne erst ermittelt werden, wenn der Boden frostfrei ist. |
| 23. Februar 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Mit dem Kran ins Schulgebäude bugsiert
Für die umfangreichen Umbauarbeiten am Gebäude der ehemaligen Lessing-Regelschule in der Greizer Heinrich-Fritz-Straße, in das noch in diesem Jahr das Gymnasium einzieht, rollen ständig Materialtransporte an. Mit Hilfe eines Krans werden Gipsplatten für den Bau von Zwischenwänden in rund zehn Metern Höhe durch ein Fenster bugsiert. Böhme-Biografie wird vorgestellt
Spannend war es für all jene Besucher, die am 9. März 1990 im Greizer Kino „UT-Lichtspiele" bei der Lesung des Schriftstellers Jürgen Fuchs (links) dabei waren. Denn als Ehrengäste wurden der Vorsitzende der SPD der DDR, Ibrahim Böhme (Mitte), und Wolfgang Templin vom „Bündnis 90" begrüßt. Eine Böhme-Biografie wird am kommenden Donnerstag um 19 Uhr im Weißen Saal von Christiane Baumann und Ulrike Poppe vorgestellt. Eröffnungsband für Festival gesucht „Rock für ein buntes Vogtland"-Bandcontest Reichenbach (OTZ/M.Hilbert). Mit einem Bandwettbewerb sucht das Team des Musikfestivals „Rock für ein buntes Vogtland" an der Göltzschtalbrücke die Eröffnungsband für die diesjährige Auflage.
Bis zum 18. März haben Nachwuchsmusiker aus dem Vogtland noch Zeit, sich für den Ausscheid zu bewerben. Aus den Anmeldungen werden fünf Bands gewählt, die dann am 10. April im Reichenbacher Neuberinhaus live gegeneinander antreten. Das Publikum wählt dann per Stimmzettel seinen Favoriten, im Falle eines Unentschiedens wird eine Jury den Sieger küren. Winter reißt Loch in die Stadtkasse der Greizer Greiz (OTZ/-lz). Auch in Greiz wird durch den langanhaltenden Winter ein Loch in die Stadtkasse gerissen, wenngleich momentan noch keine konkreten Summen dazu angegeben werden können, wie Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) auf OTZ-Nachfrage betonte. Lessingturnhalle bald wieder bespielbar KSB-Chef hofft auf schnelle Reparatur Greiz (OTZ/M. Hilbert). Vermutlich bereits am kommenden Wochenende kann der komplette Sportbetrieb in der Turnhalle der Greizer Neustadt, auch „Lessingturnhalle", wieder aufgenommen werden. Uwe Jahn, Vorsitzender des Kreissportbundes Greiz (KSB) zeigt sich dahingehend optimistisch: „Wir konnten das Dach am Freitag begehen und die Stelle, an der es tropft, zunächst vom Schnee zu befreien." Nach näherer Begutachtung sei ein undichtes Dachblech die Ursache für den Wassereintritt. „Wir haben das Problem den zuständigen Personen übergeben und hoffen auf baldige Reparatur", so Jahn
Am vergangenen Wochenende mussten abermals Sportveranstaltungen umziehen, unter anderem die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft. „Das war schon eine Herausforderung, es waren immerhin acht Teams und deren Fans", meint Jahn weiter. |
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