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Salzvorrat schmilzt
Neuschnee fordert erneut verstärkten Einsatz der Winterdienste - Chaos ausgeblieben Von Katja Grieser Greiz (OTZ). "Schon wieder Neuschnee", so mag mancher Autofahrer gestern gedacht haben, als er auf dem Weg zur Arbeit etwa auf der B 92 nur schleichend voran kam. Wobei das nicht einmal unbedingt an den Straßenverhältnissen lag, denn die Winterdienste haben tapfer gegen die Schneemassen gekämpft. "Wir haben immer wieder Probleme mit Autos, die nicht winterlich ausgerüstet sind", so Thomas Peine, Regionalleiter für Ostthüringen bei der Thüringer Straßenwartungs- und -instandhaltungs GmbH (TSI).
Trotz des starken Schneefalls war Michael Schwenzer, Pressesprecher der Polizeidirektion Gera, gestern "positiv überrascht". Wenige Unfälle habe es gegeben, verletzt wurde niemand. Einer passierte in Zeulenroda in der Schopperstraße, als ein Pkw gegen einen Linienbus rutschte. Die Personen- und Reiseverkehrs GmbH (PRG) hat einen anderen Bus eingesetzt, die Fahrgäste mussten deshalb eine halbe Stunde Verspätung in Kauf nehmen. Größere Störungen durch den erneuten Schneefall habe es bei der PRG jedoch nicht gegeben. Zwar sei der Linien- und Schulbusverkehr nicht ganz reibungslos über die Bühne gegangen, aber zehn- bis 15-minütige Verspätungen sind im Winter ja nun nichts Ungewöhnliches. Kommentar Mit Spätfolgen Von Katja Grieser Schnee und Eis machen Autofahrern, Fußgängern und Winterdiensten zu schaffen. Wenn dann die Salzlieferungen noch ins Stocken geraten und Sparsamkeit beim Streuen angesagt ist, gerät des Winters schöne Seite schnell in Vergessenheit. Für die Kommunen, die das Salz bezahlen müssen, bedeutet ein solch strenger Winter natürlich auch, dass das Stadtsäckel schrumpft. Umfrage
Umfrage: Katja Grieser und Christian Freund |
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Futter für Waldhaus-Tiere
Bergaer Kinder machen sich mit Kastanien und Eicheln auf den Weg ins Tiergehege Waldhaus (OTZ/Frd.). Mit Bollerwagen voller Kastanien und Eicheln sowie großem Hallo zogen gestern 66 Mädchen und Jungen der Bergaer Kindertagesstätte Waldspatzen vom Parkplatz des Naherholungsgebietes Waldhaus in Richtung Tiergehege.
Einrichtungsleiter Thomas Hempel und seine Mitarbeiter erwarteten bereits die Kinder. Schnell wurden Behältnisse aus einem Gerätehaus geholt, in die dann die Kinder begeistert ihr Sammelgut schütteten. Die sieben Grad unter Null und der viele Schnee machten den Knirpsen nichts aus. Ganz im Gegenteil, sie hatten ihren Spaß, sich zwischendurch auch einmal in der weißen Pracht zu tummeln. Für die fünfjährige Anne und den gleichaltrigen Shoua ist dieser Einsatz nichts Neues, denn sie waren bereits im Vorjahr dabei. Bereits zum siebenten Mal sammeln die Bergaer Kinder die Eicheln für die Tiere in Waldhaus.
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Sieg für "patriotisches Menü"
Zeulenroda-Triebeser Schüler bei Erdgaspokal auf Platz eins nur knapp vor den Greizern Von Katja Grieser Greiz (OTZ). Schon die Tischdekoration ist ein Hingucker: Ganz in Schwarz-Rot-Gold haben die jungen Köche der Zeulenroda-Triebeser Regelschule "Georg Kresse" die Tafel gehalten. Schließlich stand ihr Menü auch unter dem Motto "60 Jahre Deutschland - Alt trifft Neu". Mit ihren Kochkünsten sowie der Präsentation der Speisen konnten die Kresse-Schüler gestern die Erdgaspokal-Jury, bestehend aus Udo Heinze vom Regionalverband Gera der Köche, und Lehrausbilderin Ute Oettler überzeugen.
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Geschichte und Zukunft der Textilindustrie
Umfangreicher Vortrag des Textil-Fachmannes Karl-Heinz Laube im Museum Greiz (OTZ/Frd.). Um es vorweg zu nehmen - der Vortrag "Textilindustrie - gestern und heute" war vor allem für Insider dieser Branche eine hochinteressante Begegnung mit dem Referenten Karl-Heinz Laube aus Cottbus, der noch vielen Greizer Textilern aus seiner früheren Tätigkeit im Textilveredlungswerk ein Begriff sein dürfte.
Für die restlichen Besucher im vollbesetzten Wintergarten im Museum im Unteren Schloss war es etwas schwieriger, dem mit unzähligen Fachbegriffen gespickten Inhalt zu folgen, die Beispiele zur Geschichte der Textilindustrie bis in unsere Zeit hinein waren aber dennoch hochinteressant.
Vor allem die Statistiken beeindruckten. So konnten die Besucher erfahren, dass zum Beispiel im Jahr 1955 in der Bundesrepublik 4449 Textilbetriebe existierten, in der DDR immerhin 2387 Betriebe mit 347 500 Mitarbeitern.
Beträchtlich geschrumpft ist die Textilindustrie nach der Wende. So sind nur noch ganze 80 000 Mitarbeiter in Textilbetrieben deutschlandweit beschäftigt, hier vor allem in der Produktion technischer Gewebe. Ohne staatliche Subventionen, wie sie zum Beispiel in Italien schon immer gang und gäbe sind, war dem Druck, vor allem aus dem asiatischen Raum, von deutscher Seite nichts entgegenzusetzen. Eine Folge davon ist das traurige Ende der Greizer Textilindustrie.
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Bedarfsplan für Kitas liefert Diskussionsstoff 70 Einrichtungen derzeit im Landkreis Greiz Von Holger Zaumsegel Greiz (OTZ). Vor seiner Verabschiedung sorgte der Bedarfsplan für Kindertagesstätten für die Jahre 2009 und 2010 des Landkreises im Jugendhilfeausschuss für einige Diskussion. Den Plan stellte Marion Illguth, Fachberaterin für Kindertagesstätten, vor.
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Paragrafen-Problem im Vogtländischen Oberland Gemeinderat lehnt neue Satzung ab Hohndorf (OTZ/jane). Einen Beschluss und zähe Diskussionen später blieb in der Gemeinde Vogtländisches Oberland alles beim Alten. Zumindest was die Hauptsatzung betrifft. Die muss die Gemeinde neu beschließen, weil in der jetzt weiterhin aktuellen noch alte Gesetze aufgeführt werden und die Kommunalordnung einige Neuerungen in dem Dokument verankert haben möchte. Dazu zählt auch der Paragraf 17a und b zum Bürgerbegehren und Bürgerentscheid, über den zur Gemeinderatssitzung am Dienstagabend lang und ausgiebig diskutiert wurde. Zu dessen Aufnahme in die Satzung ist die Gemeinde verpflichtet, um eine gesetzeskonforme Hauptsatzung ihr Eigen nennen zu dürfen. Manch einer hatte mit der Formulierung des Paragrafen jedoch Probleme. Laut diesem darf die Gemeindeverwaltung innerhalb von vier Wochen nach Eingang des schriftlichen Antrages über die Zulassung eines Bürgerbegehrens entscheiden. Ist dieses Begehren zulässig, so kann durch die Gemeindeorgane keine dem Begehren entgegenstehende Entscheidung mehr getroffen werden. In dem Paragraf der Kommunalordnung fehlt, inwieweit die Gemeinde nach der Zulassung noch in das Bürgerbegehren eingreifen kann. "Das ist eine Gesetzeslücke", gibt Friedhold Riedel, Hauptamtsleiter der Gemeinde Vogtländisches Oberland, zu, betont aber zugleich, dass da auch die Gemeinde nichts anderes formulieren kann, sondern hier das Land gefragt sei. Einige Gemeinderatsmitglieder sähen es am liebsten, wenn sich die Gemeinde nach der Zulassung eines Begehrens aus diesem heraushalten würde und wollen eine Durchführungssperre beantragen. "Das widerspricht dem Gesetz. Erstens wüssten wir als Gemeinde dann gar nicht, worum es geht und zweitens könnten sämtliche Beschlüsse nicht gefasst werden", erläutert Riedel. Bereits im Dezember bemängelten Ratsmitglieder die "lasche" Formulierung, drängten Bürgermeisterin Sabine Lehmann (WG-PÖ) dazu, nähere Ausführungen in die Satzung neu aufzunehmen. Das war bis Mittwoch nicht geschehen, weswegen die neue Satzung mit sechs Nein-Stimmen sowie zwei Enthaltungen abgelehnt wurde. Noch ist unklar, wie es weitergehen soll. Die Gemeinderatsmitglieder würden ein nochmaliges Treffen mit einem Vertreter des Landratsamtes begrüßen. "Wir sind doch keine Juristen und wollen nur wissen, wie man das richtig formulieren kann, damit es auch gesetzeskonform ist", äußerte sich ein Ratsmitglied. Bei den Bürgern rief die lange Diskussion Unverständnis hervor. Auch sie stellten in Hohndorf Anfragen. So laufe der Winterdienst in Arnsgrün zwar gut, ein Bürger bemängelte aber, dass der dafür Verantwortliche mit Absicht seine Einfahrt und die anderer Einwohner zuschieben würde. Probleme gibt es vereinzelt in Pöllwitz, wo bestimmte Gehwege nicht gestreut wurden und aufgrund der Glätte unbegehbar sind. Ein Einwohner machte auf die schwere Erreichbarkeit der Gemeindeverwaltung per Telefon aufmerksam. Das liege daran, dass, wenn alle Apparate belegt sind, trotzdem ein Freizeichen käme, hieß es. |
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Marienkäfer trifft Nonne und Holzmichel Senioren feiern im Nachbarschaftshaus ausgelassen Fasching Greiz (OTZ/P. R.). Die Greizer Narren haben mit ihrem "Gennerhee" ihren eigenen Schlachtruf für die fünfte Jahreszeit. Und da schließen sich die Senioren, die das Nachbarschaftshaus der Volkssolidarität Greiz auf dem Reißberg besuchen, nicht aus. Sie hatten sich das Motto "Immer lustig und vergnügt, wie jedes Jahr sind unsere Senioren im Nachbarschaftshaus der Volkssolidarität da" gegeben und feierten am Mittwoch ausgiebig und fröhlich. Ob 60- oder 90-Jährige - alle hatten sich in die Kostüme wie Käfer oder Nonne geschmissen und machten Party. Polonaise, Walzer, aber auch Neumodisches wurde getanzt und zelebriert, wobei Stephan Roßbach mit seiner Musik und Moderation der zündende Funke an diesem Nachmittag war. Selbst "der alte Holzmichel" war dabei, was dann natürlich auch musikalisch mehrfach zu hören war.
Inge Siebach aus Greiz-Pohlitz hatte mit ihrem Kostüm eines Marienkäfers die kreativste Idee und wurde mit dem Preis für das beste Kostüm geehrt. Doch eigentlich gab es keine Gewinner und Verlierer bei diesem Seniorenfasching der Greizer Volkssolidarität, denn es hat allen riesigen Spaß gemacht.
Ein nicht zu unterschätzender Faktor, gerade im Alter, dem sich die Greizer Volkssolidarität mit dieser Begegnungsstätte widmet. Ein Treffpunkt, um miteinander zu sprechen, sich auszutauschen, um nicht zu vereinsamen sei das Nachbarschaftshaus, so Leiterin Veronika Linke. Sie sei die gute Seele dieses Hauses und immer bemüht, für die Senioren, die das Haus besuchen, interessante und vergnügliche Stunden zu organisieren, erzählten die Faschingsgäste.
Fotografische Eindrücke von OTZ/Peter Reichardt -
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Deal angeboten im Steuerstreit Zeulenrodas Bürgermeister unterbreitet Weißendorf Vorschlag und kassiert harte Worte Von Steffen Beikirch Weißendorf (OTZ). Im Streit um die Gewerbesteuer der Bauerfeind AG Zeulenroda hat Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU) der Gemeinde Weißendorf am Mittwochabend einen Handel vorgeschlagen. Er legte dem Gemeinderat einen Vertragsentwurf vor, der die Zerlegung der Gewerbesteueranteile zwischen beiden Orten regeln könnte. Ziel ist es, sich gütlich zu einigen und die Weißendorfer Klage vorm Finanzgericht wieder zurück zu ziehen. Der Gemeinderat bat sich Bedenkzeit aus, um die neuen Prozentsätze auf ihre finanzielle Wirkung hin zu überprüfen. Ohne bereits sagen zu wollen, dass man mit diesem Angebot einverstanden sein wird. "Über einen Prozentsatz können wir uns sicher einigen", fasste der stellvertretende Bürgermeister Stephan Pönicke letztlich zwar zusammen. Knackpunkt bleibt aber die Rückwirkung, mit der sich die Gemeinde nicht abzufinden gedenkt. "Diese rückwirkende Riesen-Steuerschuld können wir nicht schultern", sagte Christa Panzer. Aus Sicht des Gemeinderats droht damit Ende 2011 das Aus der kommunalen Eigenständigkeit. Wie bereits mehrfach berichtet, hatte die Stadt Zeulenroda-Triebes eine Neuzerlegung der Bauerfeind-Gewerbesteuern beim Finanzamt Altenburg veranlasst. Aus dem letzten Verteilungsschlüssel 34 Prozent (Weißendorf) zu 66 Prozent (Zeulenroda-Triebes) sollte 12 zu 88 werden - für die Zukunft, aber auch rückwirkend bis ins Jahr 1998. Auf einen Widerspruch Weißendorfs stellte das Finanzamt die Gemeinde noch schlechter, entschied aber nur für 1998, 2000 und 2005. Gegen diese drei Bescheide zog das Dorf nun vors Finanzgericht. Viel zu spät kommt für den Gemeinderat deshalb das Angebot aus der Doppelstadt, bei dem man sich nach Steinwachs´ Auffassung in der Mitte treffen würde: 25 zu 75 Prozent schlägt er in der Vereinbarung vor, die für 1998 bis 2012 gelten soll. Und er gab sich weiter entgegenkommend: Man werde sich gemeinsam um eine Bedarfszuweisung vom Land kümmern, damit die Gemeinde die Schulden auch abgetragen kann. Die Signale dafür, so Steinwachs, stünden in Erfurt auf Grün. Weiterhin könne man aus den strittigen Geldern auch für Weißendorfer Zwecke investieren, zum Beispiel die Eigenmittel für die Straße hinunter zum Tscherlich aufbringen. Solche Maßnahmen müssten aber Bestandteil einer weiteren Vereinbarung werden. Den Fehdehandschuh habt ihr uns hingeworfen. Gemeinderat Lothar Lippold zu Bürgermeister Frank Steinwachs Die Gastgeber reagierten heftig: "Wir sollen den Krieg beenden, den ihr angefangen habt!" ließ Lothar Lippold seinem Unmut freien Lauf. Jetzt, da man merke, dass die Sache für beide Orte zu teuer wird und die Rechtsanwälte schon viel zu viel Geld verdient hätten, versuche man es mit der Kuscheltour und wolle "das Ding wieder umdrehen". Konstruiert worden sei dies alles von der Stadt Zeulenroda, deren Auftreten viele Weißendorfer empöre. Nach Gutsherrenart sei bereits der Teufelsberg per Schild annektiert und auf Teilen Weißendorfer Geländes eine "Bauerfeind-Allee" gewidmet worden. "Das sind Aufreger für die Leute hier", schimpfte Lippold. "Die sind entsetzt von der Art und Weise, wie man Weißendorf anscheinend sturmreif schießen will."
Kommentar Nachhaltig gestört Von Steffen Beikirch Dass Zeulenroda-Triebes ausgerechnet jetzt den Weißendorfern einen Deal im selbst angezettelten Steuerstreit vorschlägt, verleitet zum Grübeln. Ist sich die Doppelstadt vielleicht doch nicht ganz sicher, ob sie mit der Neuzerlegung der Gewerbesteuer durchkommen kann? Der erste Akt vorm Finanzgericht, damals noch in Sachen Grundsteuer, ging bereits für die Gemeinde aus. Will man möglicherweise einer zweiten Niederlage zuvor kommen und schnell noch den bestmöglichen Euro-Betrag gesichert wissen?
Weißendorf schlug die Tür nicht sofort wieder zu, denn auch für die Gemeinde steht viel auf dem Spiel. Auf eine prozentuale Verteilung, das deutete Stephan Pönicke an, werde man sich bestimmt außergerichtlich einigen können. Einen Kompromiss für die Zukunft hätte der Gemeinderat schon lange ertragen. Knackpunkt aber bleibt die Forderung nach einer Rückwirkung bis 1998. |
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Alt, aber nicht unmodern
Neue Ausstellung im Stadtmuseum widmet sich traditionellem Handwerk Klöppeln Zeulenroda (OTZ/jane). Ostereier, Weihnachtsdekoration, filigrane Fensterbilder, Gardinen, Kleidungsstücke, Blumen und Schmuck - was aus dünnem Garn und Klöppeln alles entsteht, davon können sich Besucher des Stadtmuseums in Zeulenroda selbst überzeugen. "Klöppeln im neuen Gewand - altes Handwerk neu belebt", so der Titel der neuen Austellung, die an diesem Sonntag, um 14 Uhr, eröffnet wird.
Drei Klöppelgruppen zeigen in den Räumen der Sonderausstellung, was sie in vielen Stunden am Klöppelsack gezaubert haben. "Ich bin süchtig danach. Klöppeln macht so viel Spaß. Wenn man etwas geschaffen hat, ist man hinterher einfach glücklich", erzählt Ingrid Zipfel, die erst seit zwei Jahren diesem alten, traditionellen, aber keineswegs unmodernen Handwerk nachgeht. |
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Diskussion um Gelder für die Kegelbahn
Langenwolschendorf beschließt Haushalt Von Juliane Maier Langenwolschendorf (OTZ). Ganz so schnell ging der Beschluss über den neuen Haushalt 2010 dann doch nicht in Langenwolschendorf über die Bühne. Nachdem zur Gemeinderatssitzung am Mittwochabend die ersten fünf Tagesordnungspunkte relativ flott abgehandelt worden waren, hatte die CDU-Fraktion zum aktuellen Haushalt noch offene Fragen. Mit einem Volumen von insgesamt 1 192 845 Millionen Euro sowie fünf Ja- und zwei Nein-Stimmen wurde dieser aber letztendlich genehmigt. Gisbert Voigt (CDU) war wenig begeistert davon, dass Langenwolschendorf für Schule, Kegelbahn und Gemeindeamt Fördermittel beantragt hatte. Das würde bedeuten, dass auch die Gemeinde einen entsprechenden Eigenanteil mitfinanzieren muss. "Finanzen sind das A und O. Unsere Rücklagen sind momentan nicht ganz so hoch. Für Schule und Gemeindeamt gibt es aber noch kein konkretes Nutzungskonzept. Außerdem haben wir keine Ahnung davon, was für Folgekosten auf uns zukommen", spielte Voigt auf künftige finanzielle Engpässe an. Der Rat sei sich bereits 2009 darüber einig geworden, dass die Kegelbahn zwar saniert wird, für die Gemeinde aber keine Kosten entstehen. Die Sanierung sollte in Eigenregie und aus Spenden geschultert werden. Bekommt Langenwolschendorf Fördermittel, muss es sich an den Kosten beteiligen. Zudem, so Voigt, würde das Geld für andere Investitionen, wie ein neues Winterdienstfahrzeug, dringender benötigt. Ulrike Förster (CDU) warf dem stellvertretenden Bürgermeister Holger Reinhold (FWL), der seit dem Ausfall von Bürgermeister Siegfried Thrum (CDU) die Geschicke der Gemeinde leitet, indes Unehrlichkeit vor. "Den Beschluss, dass für uns keine Kosten entstehen, wenn die Kegelbahn saniert wird, haben wir im November gefasst, der Fördermittelantrag wurde aber bereits im Oktober gestellt", äußerte Förster ihren Unmut über die zusätzliche Kostenstelle im Haushaltsplan. Zum Zeitablauf konnte Reinhold nichts sagen, im Falle des Fördermittelantrags für die Schule verwies er jedoch auf die jährlich anfallenden Kosten in Höhe von 10 000 Euro. "Wir haben darüber entschieden, dass dort etwas passieren muss. Hätten wir jetzt keine Fördermittel beantragt, würden wir für 2010 kein Geld sehen. Das Gebäude hätte wieder ein Jahr gekostet", erklärte er, warum der Antrag relativ schnell abgeschickt werden musste, ohne dass der Rat darüber im Vorfeld informiert wurde. Auch mache er sich jetzt noch keine Gedanken über ein mögliches Konzept. "Ich bin Geschäftsmann und für mich zählen Fakten und Zahlen. Sind die noch nicht da, brauche ich nicht zu überlegen, für was und wie wir das Geld verwenden", erläuterte er weiter. Die Rücklage der Gemeinde muss dieses Jahr um 120 000 Euro aufgefüllt werden. Der Verwaltungshaushalt (etwa Personalkosten) beträgt 807 645 Euro, der Vermögenshaushalt (etwa Investitionen) liegt bei 385 200 Euro. Zudem beschloss der Gemeinderat den Finanz- und Investitionsplan 2009 bis 2013. Momentan sind in diesem Jahr Investitionen von rund 300 000 Euro geplant. Diese werden, so Reinhold, aber nur getätigt, wenn alle Fördermittel bewilligt werden. Damit rechnet er jedoch nicht. |
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Geschwister Schott räumen ab Schach, 20. Ostthüringer Meisterschaft: Zeulenrodaer Nachwuchs behauptet sich Von Manfred Wolf Dittrichshütte (OTZ). Zu den 20. Ostthüringer Meisterschaften waren auch 18 junge Schachspieler des TSV Zeulenroda in Dittrichshütte vertreten. Am Ende gab es bei den meisten zufriedene Gesichter.
In erster Linie bei den Geschwistern Schott, die ihre Konkurrenten beherrschten und mit drei Pokalen die Heimreise antraten. Aber auch die dritten Plätze von René Lemke, Lucas Prütting, Marie-Luise Schlutter und Anna Neisch sind beachtlich.
Jeder Spieler musste an drei Tagen insgesamt fünf Partien spielen. Das klingt einfach, doch eine Partie kann vier Stunden dauern, und das ist besonders für die jüngeren Spieler ganz schön anstrengend. Wenn möglich, wurden die Partien von Diana Skibbe, Christian Barth und Manfred Wolf mit den Spielern analysiert und ausgewertet. Die Schachmutti Frau Spindler kümmerte sich liebevoll in der knappen Freizeit um die Kids.
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Ökologisches Gleichgewicht gefährdet Nutria-Population bereitet Stiftung Sorgen Greiz (OTZ). Am Greizer Parksee hat sich in den vergangenen beiden Jahren eine stattliche Nutria-Population entwickelt. Von zwei Tieren, die in einem Lebensraum in dieser Größe ohne Beeinträchtigungen leben können, sei die Nutriafamilie inzwischen auf über 20 Tiere angewachsen. Dadurch komme es zu vermehrten Schäden im Park, so die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, der der Park gehört. Begünstigt werde diese Entwicklung, so die Stiftung weiter, durch das Füttern der Tiere. |
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Närrischer Empfang zur Weiberfastnacht Greizer Tanzmariechen Pauline zeigt ihr akrobatisches Können Plauen (OTZ/j. st.). Weiberfastnacht wird am Donnerstag vor dem Faschingswochenende gefeiert. Traditionell der Tag, an dem die heiße Phase der Faschingssaison beginnt. Anlass für den Plauener Verleger Wilfried Hub und Philipp Veigele, Geschäftsführer des Domero-Hotels, einen närrischen Empfang zu geben. Die Gastgeber, als Bischof und Edelmann kostümiert, empfingen am Vormittag neun Vereine aus Plauen, Greiz, Weischlitz und Oelsnitz.
Mit dabei waren auch Mitglieder der Greizer Faschingsgesellschaft, u. a. Ralf Herrmann, Annika Heckel aus der Garde und das Tanzmariechen Pauline. Sie zeigte den gut 150 Narren ihr tänzerisches Können. Sie heißt mit bürgerlichem Namen Pauline Kappert und ist sieben Jahre alt.
Die Greizer luden die Vereine zum Umzug am Rosenmontag nach Greiz ein. Einige, wie die Jocketaer Karnevalisten, besuchten die Greizer Narren zu ihrer Weiberfastnacht. Für die Greizer gab es wie für alle Vereine den Jahresorden, die Zeitungsente Paula Print mit Narrenmütze.
Joachim Kriester, der Vorsitzende des Vereins Vogtländischer Carnevalisten, dem auch die Greizer angehören, blickte schon mal auf den 15. Faschingsumzug am Sonntag in Plauen. Fast 50 Bilder mit 1000 Mitwirkenden werde dieser umfassen, so der Redner. |
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Mittler zwischen Bewohnern der Neustadt Greiz Vorhaben 2010 der IG Neustadt Greiz (OTZ/P. R.). Auf ein erfolgreiches 2009 konnte in der jüngsten Vorstandssitzung die Interessengemeinschaft Greizer Neustadt zurück blicken, konnten doch solch erfolgreiche Aktivitäten wie die erneute Auslobung und Prämierung der „Neustadtperle" gesichert und mit der Kanu-Fun-Regatta sowie dem Bolzplatzturnier erlebnisorientierte Aktivitäten nicht nur organisiert, sondern auch durchgeführt werden. Informationsveranstaltungen und die alljährliche Neustadtbegehung rundeten das Angebot der Interessengemeinschaft Greizer Neustadt ab.
Auch in diesem Jahr werden der Vorstand und die knapp 50 Mitglieder des Vereins das Geschehen in der Greizer Neustadt aufmerksam begleiten, dabei mit eigenen Aktivitäten das gesellschaftliche Leben nicht nur im Stadtteil, sondern auch in der Stadt Greiz bereichern. So wird man in regelmäßigen monatlichen Vorstandssitzungen die anstehenden bzw. aufgefallenen Probleme betrachten und beraten, in Mitgliederversammlungen neue Anregungen entwickeln und Problemstellungen in Informationsveranstaltungen durch kompetente Referenten vermitteln. Auch wird im April die Neustadtbegehung stattfinden. |
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Beschäftigungsdaten am 31. März fällig Agentur für Arbeit informiert Arbeitgeber Greiz (OTZ). Private und öffentliche Arbeitgeber, die im Jahresdurchschnitt über mindestens 20 Arbeitsplätze (beschäftigungspflichtige Arbeitgeber) verfügen, sind gesetzlich (laut SGB IX) verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der bisherigen Beschäftigungsquote, informiert dazu die Arbeitsagentur in Gera.
Zur Überwachung, ob die Beschäftigungspflicht im abgelaufenen Kalenderjahr erfüllt wurde, müssen die beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber bis spätestens 31. März 2010 der für ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen.
Arbeitgeber, die nach Erkenntnis der Behörde über mindestens 20 Arbeitsplätze verfügen und somit beschäftigungspflichtig sind, haben Anfang Januar 2010 die für die Anzeige erforderli
chen Vordrucke sowie das Bearbeitungsprogramm Rehadat-Elan auf CD-Rom erhalten. Die Verwendung anderer Vordrucke ist nicht zugelassen. |
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Arbeitsagenturmitarbeiter spenden für Haiti 1430 Euro an Unicef überreicht Greiz (OTZ). Mit Zunahme der Berichte und dem Sichtbarwerden der Folgen des verheerenden Erdbebens auf Haiti in den Tagen nach dem 12. Januar dieses Jahres wuchs der Wunsch nach Unterstützung der notleidenden Bevölkerung, vor allem natürlich der Kinder. |
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Grünes Licht für Bau der Straße Am Veitsberg Kreisausschuss beschließt Ausgabe Von Katja Grieser Greiz/Wünschendorf (OTZ). Grünes Licht für den Bau der Straße Am Veitsberg in Wünschendorf hat der Kreis- und Finanzausschuss des Landkreises in seiner jüngsten Sitzung gegeben: Einstimmig beschlossen die Mitglieder eine überplanmäßige Ausgabe von 100 000 Euro für die Instandsetzung der Straße. Dass der Landkreis in die eigene Rücklagen greift, um eine Gemeindestraße zu sanieren, hat einen Grund. Das Straßenbauamt Ostthüringen plante im Jahre 2006 den Neubau der Landesstraße. Ziel war es, die Holzbrücke in Wünschendorf für Pkw und Lkw zu untersagen. Lediglich Radfahrer und Fußgänger sollten sie nutzen können. Aus diesem Grund musste die Frage der Straßenbaulast neu geklärt werden. Der Freistaat nahm die damalige Kreisstraße von der B 92 am Abzweig Köckritz/Köfeln bis zur Holzbrücke in seine Baulast. Die ehemalige Landesstraße vom Abzweig der B 175 in Richtung Wünschendorf wurde vom Abzweig B 175 bis Zschorta in die Baulast des Landkreises, von Zschorta bis zur Holzbrücke in die Baulast der Gemeinde Wünschendorf übertragen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde 2007 getroffen, in der zugleich geregelt wurde, dass das Straßenbauamt Instandsetzungsarbeiten an der ehemaligen Kreisstraße und den erforderlichen Brückenneubau über die Weida realisiert. Nach dem Frühjahr wird mit dem Bau begonnen. Abteilungleiter Frank Korn Im Gegenzug verpflichtete sich der Landkreis, die Instandsetzung der bisherigen Landesstra-
ße L 2330 — am Veitsberg — bis kurz vor Abzweig Cronschwitz zu übernehmen. 215 000 Euro sind dazu nach aktuellen Schätzungen erforderlich, so der zuständige Abteilungsleiter im Landratsamt, Frank Korn.
Für diese Straße hatte der Landkreis Mittel aus dem Konjunkturpaket II für Lärmschutzmaßnahmen beantragt. Doch das hat das Landesverwaltungsamt abgelehnt, vor allem deshalb, weil der Landkreis nicht Straßenbaulastträger ist. Der Widerspruch blieb erfolglos, sagt Korn. Bereits 2008 wollte der Landkreis die Straße bauen, hatte 115 000 Euro im Haushalt eingestellt. Da es jedoch keine Fördermittel gab, wurde der Bau zurück gestellt. Das Geld stehe als „Haushaltsrest" aus 2008 jedoch noch zur Verfügung, so dass nun lediglich 100 000 Euro überplanmäßig bereit zu stellen sind. |
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Ostthüringen seismisch aktiv
Erst letzte Woche wieder ein Erdbeben bei Altenburg - Auch Gera oft betroffen Von Dr. Horst Neunhöfer und Albrecht Ziegert Gera/Altenburg. Das große, verheerende Erdbeben in Haiti und ein kleiner Erdbebenschwarm, der am 22. Januar dieses Jahres im sächsischen Bad Elster begann, und am 2. Februar ein schwaches Erdbeben mit der Magnitude 1.4 bei Altenburg haben die Frage wieder einmal aufgeworfen, wie es in der Ostthüringer Region mit dem Auftreten von Erdbeben bestellt ist.
Da ist als erstes auf den 6. März 1872 zu verweisen, als nachmittags gegen 16 Uhr ganz Thüringen von einem für unsere Gegend außergewöhnlich starken Erdbeben erschüttert wurde. Das war wohl das stärkste Erdbeben, das hier sicher nachgewiesenen werden konnte. Es ist deshalb als das mitteldeutsches Erdbeben in die Fachliteratur eingegangen. So entstehen Beben in Thüringen Thüringen liegt innerhalb der eurasischen Platte. Sie erfährt Druck vom Süden her im Bereich des Mittelmeeres von der afrikanischen Platte. |
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Piraten im Duell gegen Fußbälle
Zeulenrodaer Volleyballer geben närrischen Wanderpokal nach Gera ab Von Kristin Kulow Triebes (OTZ). Ein Mönch in Turnschuhen, ein Hippie beim Baggern und Piraten im Netzduell gegen Fußbälle gab es am Wochenende beim 19. Närrischen Volleyballturnier in Triebes zu sehen. Die Volleyballer vom Triebeser SV hatten traditionell zur Faschingszeit zu einem kleinen Turnier in lustigen Verkleidungen eingeladen. Zu spannende Duellen hatten sich Mannschaften aus Zeulenroda, Triebes, Weida und Wildetaube sowie die Teams "Julia" aus Gera und "Kristin" eingefunden. Die letzten beiden waren eingesprungen für zwei Mannschaften, die kurzfristig abgesagt hatten. Sie spielen normalerweise nicht in dieser Konstellation zusammen, was ihren Erfolg aber nicht schmälern sollte. Gespielt wurde in zwei Gruppen, jeweils zwei mal zehn Minuten. "Wir versuchen immer, für dieses Turnier sechs Mannschaften zusammen zu bekommen, um in diesen zwei Gruppen spielen zu können", erklärt Reinhard Seidel, Organisator des Turnieres. "Klappt das mal nicht, dann spielt jeder gegen jeden." Letztendlich traten im Finale die Spieler aus Weida gegen das Team "Kristin" an, um Platz fünf auszuspielen, wobei die Weidaer geschwächt aufgrund einer Verletzung in dieses Spiel gingen. So war es nicht überraschend, dass sie sich nicht behaupten konnten. Um Platz drei kämpften Wildetaube und Triebes. "Wir sind hier mit Abstand die ältesten Spieler. Gegen Wildetaube haben wir keine Chance. Schon über einen vierten Platz können wir uns sehr freuen", erzählte Reinhard Seidel, der für die Triebeser angetreten war, im Vorfeld des Spieles. Wie prognostiziert, trat es dann auch ein. Das Team aus Wildetaube erspielte sich den dritten Platz. Die Spieler vom PSV Zeulenroda wollten den Wanderpokal wie im letzten Jahr wieder mit nach Hause nehmen, doch gegen das Team "Julia" hatten sie es nicht einfach. "Das Team wird von drei höherklassigen Spielern unterstützt", weiß Seidel. So war es keine Überraschung, dass die Geraer den Kasper auf seinem Thron letztlich mit nach Hause nahmen.
"Durch gute Verbindungen zu anderen Volleyballteams in der Region kamen wir auf die Idee mit dem Turnier in der Faschingszeit", erinnert sich Seidel. "Jörg Theilig hat das aufgegriffen und den Stuhl für unseren Narren geschnitzt. Das ist von Anfang an der Pokal, ein echtes Unikat." Zu Beginn der Turniergeschichte hatten alle Mannschaften etwa denselben Altersdurchschnitt, inzwischen hat die Jugend aufgeholt. "Allein drei unserer Spieler sind zusammen 195 Jahre alt, der Altersdurchschnitt der anderen Mannschaften liegt bei etwa Mitte 20", weiß Seidel.
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Schwere Aufgaben für junge Basketballer
Thüringer Landesfinals bei Jugend trainiert für Olympia Greiz (OTZ/P. R.). Die Thüringer Landesfinals im Basketball bei Jugend trainiert für Olympia finden am 18. Februar in der Sporthalle in der Greizer Neustadt und an der Regelschule Greiz-Pohlitz statt. "Favorisiert waren die Jungen vom Angergymnasium Jena, doch die Mannschaft des Greizer Gymnasiums konnte sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und taktischem Geschick den Turniersieg erkämpfen und damit den Einzug in das Thüringer Landesfinale feiern." So konnte man am 16. Januar 2010 in der OTZ lesen. Gemeint war das Regionalfinale Ostthüringen im Basketball bei Jugend trainiert für Olympia in der WK III, dessen Thüringer Landesfinale am Donnerstag, 18. Februar, 10 Uhr in der Sporthalle der Greizer Neustadt angepfiffen wird.
Ein starkes und interessantes Teilnehmerfeld steht den jungen Basketballern vom Greizer Gymnasium da gegenüber. Für das Thüringer Landesfinale in der WK III haben sich, neben der Mannschaft des Greizer Gymnasiums, die Schulmannschaft des Staatlichen Gymnasium Bad Salzungen, die Mannschaft des Tilesiumsgymnasiums Mühlhausen, die Schulmannschaft der Regelschule "Werner Seelenbinder " Apolda und, ein besonders harter Brocken, die Mannschaft des Sportgymnasiums Jena in ihren Regionalfinal?s durchgesetzt und für das Thüringer Landesfinale qualifiziert. Eine anspruchsvolle Aufgabe für die jungen Greizer Basketballer der Jahrgänge 1995 bis 1997, die vor ihnen steht, die sie sicher aber auch beflügeln wird, um Ostthüringen im Thüringer Landesfinale würdig zu vertreten und gegebenenfalls um den Einzug in das Bundesfinale zu kämpfen.
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FSV-Damen erkämpfen Sieg in Altenburg Kegeln, Frauen, 2. Landesklasse Altenburg (OTZ/Rudi Stöhr). Nachdem sie am 13. Spieltag ohne Wettkampf waren - bedingt durch neun Mannschaften in der Staffel und demzufolge einem spielfreien Tag - mussten die Keglerinnen des FSV Mohlsdorf am vergangenen Sonntag nach Altenburg reisen. Sie traten die Fahrt zum SV Motor Altenburg, der sie auf der Vier-Bahnen-Anlage der Kegelbahn Zur Schweiz erwartete, mit gemischten Gefühlen an. Grund ist das Nichtantreten der Gastgeberinnen am fünften Spieltag in Mohlsdorf. Dessen Spiele waren sämtlich für den 25. Oktober 2009 terminiert, lediglich das in Mohlsdorf für den 18. Oktober, dazu mit drei Ausrufezeichen in der Ansetzung versehen. Die FSV-Damen warteten damals die Karrenzzeit von einer Stunde ab und spielten danach eine "Solopartie", in der sie auf 1588 Kegel kamen. Das Versäumnis lag eindeutig bei den Altenburgerinnen, die nach dem 13. Spieltag auf dem sechsten Platz der Tabelle standen, die Mohlsdorferinnen auf dem vierten.
Bekanntschaft machten beide in der vergangenen Saison mit jeweiligen Auswärtsspielen. Am Ende kamen beide auf 10:18 Punkte, die Motor-Damen belegten Platz sechs, die FSV-Damen einen dahinter. Ihr Auswärtsdurchschnitt lag bei 1636 Kegeln, der Heimdurchschnitt der Skatstädterinnen bei 1573. Dennoch sollten die Mohlsdorferinnen gewarnt gewesen sein, kassierte doch der vorjährige Staffelsieger KSV 91 Kleinröda eine 1550:1607-Niederlage in Altenburg.
Ergebnisse im Einzelnen, Mohlsdorf zuerst: |
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12. Februar 2010 /Vogtland-Anzeiger Jahresausstellung auf Burg Mylau eröffnet Mylau – Die Eröffnungen der Jahresausstellungen im Museum Burg Mylau markieren alljährlich besondere Höhepunkte im kulturellen Leben der Stadt – ja des gesamten nördlichen Vogtlandes. Museumsleiter Andreas Raithel und seinem Team versucht dabei immer wieder aufs Neue, ein ganz speziell auf das jeweilige Thema zugeschnittenes Drehbuch einprägsam in Szene zu setzen. Ein musikalischer Rahmen darf dabei gleichfalls nicht fehlen. Nachdem Raithel das Publikum vor wenigen Jahren schon einmal mit der „Wacht am Rhein“ überraschte, kam diesmal eine Komposition von Marc-Antoine Charpentier zu Gehör. Den Franzosen, der im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwig XIV. lebte, mag heute kaum einer mehr kennen. Eines seiner Werke aber, das Präludium aus „De Teum“, ist vielen Millionen Menschen in ganz Europa seit Jahrzehnten als „Eurovisionsfanfare“ aus Rundfunk und Fernsehen bekannt. Raithel ließ es am Samstag zur Eröffnung der neuen Jahresausstellung „Der Fritz-Müller-Fundus“ erklingen. Diese Ausstellung fällt ein wenig aus dem Rahmen. Während es in den vergangenen Jahren in Mylau wiederholt um das Leben und Wirken verschiedener regionaler Adelsgeschlechter ging, steht 2010 ein einfacher Bäcker im Mittelpunkt. Der „Fritz-Müller-Fundus“ ist zu sehen, oder besser gesagt, ein ganz kleiner Teil der umfangreichen Sammlung des 1920 in Obercrinitz geborenen Mannes. Mit einer Verwundung aus dem Zweiten Weltkrieg zurückgekehrt, konnte er seiner erlernten Beruf nicht mehr ausüben. Fritz Müller arbeitete fortan als Verkaufsstellenleiter und als Heizer. Seine Leidenschaft aber galt schon in jener Zeit dem Puppenspiel. „Er ist den wandernden Marionettenbühnen hinterher gereist. Den wenigen, die es damals noch gab“, wusste Andreas Raithel zu berichten. Müller sammelte alles, was in irgendeiner Weise mit dem Puppenspiel zu hatte. Textbücher, Programmzettel und Plakate und sogar die eine oder andere geschenkte Marionette fanden ihren Platz in seinem Haus. Alsbald wurde man auf ihn aufmerksam, bat ihn um seinen fachkundigen Rat. „Er war dann überall anzutreffen, wo es um die Pflege das alten Puppenspiels ging“, so Raithel. 1970 vermacht Müller in Anbetracht gesundheitlicher Probleme, die ihn das Schlimmste befürchten lassen, seinen bis dahin zusammengetragenen Fundus der Puppentheatersammlung Dresden. Doch bald darauf fing er wieder mit dem Sammeln an. Ein kleiner Teil des Zusammengetragenen ist nun als Leihgabe des Puppentheaters Zwickau – dessen ehemaliger und langjähriger Chef Heinrich Schulze am Samstag selbst auf der Burg zugegen war – im Mylauer Museum zu sehen. Gezeigt werden Marionetten verschiedener Bühnen, Plakate, Requisiten und viele andere Utensilien rund um die Faszination Puppenspiel.
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| 12. Februar 2010 /OTZ | |||||||||||||
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Kaum Unfälle aufgrund Wintereinbruch Greiz (OTZ). Die gestrige Wintereinbruch blieb in der Region, laut Polizei ohne große Folgen. Der bereits am Mittwochabend einsetzende Schneefall hat nicht zu wesentlichen Behinderungen im Straßenverkehr gesorgt. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Gera, die für die Stadt Gera, den Landkreis Altenburger Land sowie dem Landkreis Greiz zuständig ist, ereigneten sich von Mittwoch, 20 Uhr, bis Donnerstag, 12 Uhr, 13 Verkehrsunfälle, davon vier im Greizer Landkreis. Personen wurden nicht verletzt. Hoch ist dagegen der Blechschaden ausgefallen. Zu Behinderungen kam es vereinzelt, weil Lkw Probleme an Steigungen hatten. Das traf vor allem auf die Bundesstraße 92 im Bereich Weida und Greiz zu. Die Fahrzeugführer passten ihre Geschwindigkeiten den schneebedeckten Fahrbahnen an. Karikatur des Tages
Kein Angriff auf Sportvereine oder Musikschule Greiz (OTZ/KG). Der in der gestrigen OTZ-Ausgabe erschienene Artikel „Ein Schritt gegen die Ausgrenzung" hat offenbar für Unmut gesorgt. Darin hatte Monika Zirk vom Kinder- und Jugendschutzdienst „Die Insel" in Greiz daran erinnert, dass Bildung nicht nur Schule ist, sondern unter anderem auch sportliche und musikalische Freizeitaktivitäten dazu gehören. Da in den aktuellen Hartz-IV-Sätzen Bildungsausgaben jedoch nicht berücksichtigt werden, sei häufig Ausgrenzung der Kinder die Folge. Das ist die Erfahrung, die Zirk in ihrer täglichen Arbeit machen musste. Vorbereitung auf Fischereischein Greiz (OTZ). Am Sonnabend, 20. Februar, 9 Uhr, beginnt ein Vorbereitungslehrgang auf den Staatlichen Fischereischein in Greiz, Pohlitzer Straße 28, in Günthers Eiscafe. Interessenten melden sich bei Günther Schau, unter Tel. (0173) 9 12 86 46 oder (03661) 43 21 41 bzw. E-Mail zierfische@freenet.de an. Katze „Maui" wird vermisst Greiz (OTZ). Vermisst wird seit Dienstagmittag eine dreijährige Glückskatze (dreifarbig: braun, weiß, schwarz) mit leuchtenden grünen Augen. Sie ist von zarter Statur und hört auf den Namen „Maui . Eine Belohnung wird zugesichert. Der Finder wird gebeten, sich unter Tel. (03661) 45 38 60 zu melden. Leiter gesucht für Deutschkurs Greiz (OTZ). Die Kreisvolkshochschule Greiz sucht für die Durchführung eines Integrationssprachkurses Deutsch als Fremdsprache dringend Deutschlehrer /Kursleiter. Voraussetzung für diese Tätigkeit ist die Zulassung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Der Unterricht erstreckt sich über den Zeitraum eines halben Jahres. Wöchentlich sind 25 Unterrichtsstunden durchzuführen. Weitere Informationen erhalten Interessenten über Tel. (03661) 62 80 16, 62 80 14 oder 6 28 00. Schüler bei Ausflügen im Ausland versichert Greiz (OTZ). Schüler und Studierende stehen bei Auslandsaufenthalten unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Darauf weist die Unfallkasse Thüringen hin.
Der Versicherungsschutz ist für Schüler und Studierende kostenfrei und unabhängig von der Dauer des Ausflugs. Er umfasst die An- und Abreise und bezieht sich auf schulbezogene Aktivitäten während des Aufenthaltes.
Voraussetzung für alle Leistungen: Der Auslandsaufenthalt muss von der Schule oder Universität geplant und durchgeführt oder im Lehrplan enthalten sein. Privat organisierte Reisen sind nicht gesetzlich unfallversichert. Bei einem Unfall oder einer Berufskrankheit übernehmen die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen die Kosten für Heilbehandlung und Rehabilitation. Heiße Faschingsphase eingeläutet
Inzwischen ist die heiße Faschingsphase eingeläutet, heute Abend feiern die Kurtschauer in der Turnhalle der SG Kurt- schau wieder, und auch alle anderen Narren der Region haben ein aufregendes Wochenende vor sich. |
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