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11. Februar 2010 /OTZ
Offenes Ohr für Kinderwünsche
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Mit einem zünftigen Fest feiern Greizer Kinder gemeinsam mit
Gästen und den Mitarbeiterinnen Annerose Hennig, Marlies
Schmidt sowie Bürgermeister Gerd Grüner das zehnjährige
Bestehen des Kinderbüros im "Club 2000". Die Kinder der
"Freundschaft" überreichen einen selbst gestalteten Gruß
und erfreuen mit Tänzen.
Foto: OTZ/Christian Freund
Kinderbüro in Greiz feiert zehnjähriges Bestehen - Heute Tag der offenen Tür
Von Katja Grieser Greiz.
Wünsche der Greizer Kinder und Jugendlichen ernst zu nehmen und sie dabei zu unterstützen, diese zu erfüllen - so definiert Renate Jung die Aufgabe des Kinderbüros der Stadt, das im Rathaus untergebracht ist. Sie leitet das Kinderbüro, das gestern mit einer Party im "Club 2000" zehnjähriges Bestehen feierte.
Bereits im Februar 1999 wurde begonnen, das Kinderbüro aufzubauen, Anfang Februar 2000 wurde es schließlich eröffnet. "Ziel ist es, dass die Kinder das Leben in dieser Stadt mitgestalten können. Dabei werden wir sie unterstützen", so Jung. Natürlich müssen die Kinder mitunter auch die Erfahrung machen, dass nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann. "Das gehört eben auch dazu", sagt die Kinderbüro-Chefin. Vielfältig seien die Probleme, bei denen Kinder und Jugendliche Unterstützung brauchen, sie reichen von Spielplatzausstattung bis hin zu Fahrradwegen. Jung und ihre Mitarbeiter - Ein-Euro-Jobber helfen im Kinderbüro - stellen dann den Kontakt zu den Fachämtern her und helfen beispielsweise beim Verfassen von entsprechenden Briefen. "Gefragt sind bei uns aber vor allem die Rathausführungen und die Gespräche mit dem Bürgermeister", erzählt Renate Jung. Rege sei auch der Kontakt zu Greizer Kindergärten und Grundschulen, in denen das Kinderbüro in Veranstaltungen die Stadt vorstellt und in Greiz ablaufende demokratische Prozesse erläutert.
Ziel ist, dass Kinder das Leben in dieser Stadt mitgestalten können.
Renate Jung, Leiterin des Kinderbüros
Auch Parkführungen und Schatzsuche im Park werden vom Kinderbüro organisiert, ebenso die Weltkindertagsfeier im Kino, eine Gemeinschaftsaktion mit dem Kinocenter UT 99.
Wer neugierig geworden ist, kann sich heute im Kinderbüro im Rathaus umsehen. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr erwarten die Mitarbeiter die Gäste zum Tag der offenen Tür. "Ich hoffe, dass wir viele Kinder begrüßen können", so Renate Jung.
Kommentar
Hemmungen abbauen
Von Katja Grieser
Über mangelndes Interesse von Seiten der Kindergärten und Schulen der Stadt kann sich Renate Jung nicht beklagen. Sie leitet das Kinderbüro, das für den Nachwuchs nicht nur diverse Veranstaltungen anbietet, sondern zudem auch ein offenes Ohr für die Sorgen der Jüngsten hat. Die Offenheit, die die Kinderbüro-Mitarbeiter der Jugend entgegen bringen, wünscht sich Jung jedoch auch von den Kindern und Jugendlichen. Denn noch wird das Angebot der Anlaufstelle außerhalb von Schule und Kita kaum genutzt. Schätzungsweise zehn Kinder pro Jahr wenden sich mit ihren Problemen an das Kinderbüro im Rathaus. Viel zu wenig, findet Renate Jung. |
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11. Februar 2010 /OTZ
Ein Schritt gegen die Ausgrenzung
Nach Hartz-IV-Urteil ist Politik gefragt
Von Katja Grieser Greiz.
Als einen Schritt gegen die Ausgrenzung sieht Monika Zirk vom Kinder- und Jugendschutzdienst "Die Insel" in Greiz das Bundesverfassungsgerichtsurteil zu den Hartz-IV-Regelsätzen für Kinder. Die Richter sehen diese als verfassungswidrig an. "Ich finde es gut, dass nun heraus gekommen ist, dass hier etwas geändert werden muss", so Zirk und fügt an: "Wir wissen durch unsere tägliche Arbeit, was Armut bei Kindern heißt, nämlich Ausgrenzung." Das fange bei der Kleidung an, setze sich bei Klassenfahrten fort und höre bei Musikschulunterricht oder sportlichen Aktivitäten auf. "Kinder haben nun mal Ansprüche, wollen mithalten. Das ist in vielen Familien, die von Hartz IV leben, aber nicht möglich", weiß Monika Zirk. So melden sich arme Kinder häufig krank, wenn Klassenfahrten anstehen, weil sich deren Eltern diese nicht leisten können. Zirk erhofft sich von der Politik nun sinnvolle Änderungen, die bei den Kindern auch wirklich ankommen.
Aus der politischen Diskussion will sich Dr. Horst Gerber, Geschäftsführer der Arge Landkreis Greiz, lieber raushalten. Sinnvoll fände er es jedoch, wenn etwa bei schulpflichtigen Kindern berücksichtigt wird, dass hier auch Bildungsausgaben anfallen. "Wenn man den Regelsatz dahingehend ändern würde und solche Kosten durch eine Pauschale abgedeckt würden, wäre das auch für unsere Mitarbeiter eine Erleichterung, ebenso wie für unsere Kunden", so Gerber. Mehr Geld müsse nicht unbedingt die richtige Lösung sein, findet der Arge-Chef. Vielmehr erwartet er sinnvolle Vorschläge. Einer könnte sein, dass die Gemeinden so gestärkt werden, dass sie etwa in Kindertagesstätten ein kostenloses Mittagessen für alle tragen könnten.
Große Erwartungen an die Politik hat auch Torsten Wolf vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). "Was wir jetzt von der handelnden Politik erwarten, ist, dass diese armutsfeste Regelsätze für Kinder und Erwachsene berechnen und diese mit Gewerkschaften, Sozialverbänden und Kirchen vor deren Beschließung ausführlich diskutieren", fordert Wolf. Derzeit leben im Landkreis Greiz 2074 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren von Sozialgeld (Hartz IV für nichterwerbsfähige Hilfebezieher). Das sind 18,7 Prozent aller in dieser Altersgruppe registrierten Kinder. |
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11. Februar 2010 /OTZ
Interessen erfahren und bündeln
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Der Mohlsdorfer Bürgermeister Christian Häckert (2.v.r.) freut
sich, mit Karlheinz Maak, Lisa Geilert, Karin Kolb und Gerd
Richter (v.l.) in der Einheitsgemeinde einen Seniorenbeirat
ins Leben gerufen zu haben.
Am Mittwoch wurde in Mohlsdorf ein Seniorenbeirat gegründet
Text & BildAntje-Gesine Marsch
Ist der traditionelle Rentnertreff noch zeitgemäß oder stehen die Zeichen der Zeit auch bei den Senioren auf Veränderung? "Natürlich hat sich das Freizeitverhalten der älteren Generation deutlich verändert", wie der Mohlsdorfer Bürgermeister, Christian Häckert (CDU), am Dienstagnachmittag im Gemeindehaus ausführte. Nach seiner Meinung seien durchaus genügend Angebote im Seniorenbereich vorhanden, die aber immer weniger genutzt würden. Das konnte Ortschronist Gerd Richter nur bestätigen. Beim Rentnertreff, der jeden letzten Mittwoch im Monat im Jugendclub des Ortes durchgeführt wird, sei die Anzahl der Teilnehmer von über fünfzig bis auf die Hälfte gesunken. Den Wunsch, in der Einheitsgemeinde Mohlsdorf einen Seniorenbeirat ins Leben zu rufen, der in allen Ortsteilen vertreten ist, trägt Bürgermeister Häckert schon seit dem vergangenen Jahr mit sich herum. Mit etwa 800 Menschen - das sind rund 30 Prozent der Einwohnerschaft - stellen die Senioren eine äußerst starke Bevölkerungsgruppe dar. Die besonderen Belange der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger wahrzunehmen und als Bindeglied zwischen den Senioren und den gemeindlichen Gremien zu fungieren, würde der Bürgermeister als Hauptaufgabe des Beirates ansehen. „Interessen erfahren und bündeln“, nennt Häckert das. Gerade infolge der demografischen Entwicklung komme dem Rat eine bedeutende gesellschaftliche Aufgabe zu. Für die Dauer der Wahlperiode des Gemeinderates wurden Gerd Richter als Vorsitzender, Lisa Geilert als Stellvertreterin, sowie Karin Kolb und Karlheinz Maak als Besitzer berufen. "Dann wollen wir den Versuch mal starten", wie Lisa Geilert motiviert erklärte. Die erste Aktivität wird ein Dia-Vortrag von Gerd Richter sein, der die BUGA 2008 in Gera und Ronneburg und die LAGA 2009 im vogtländischen Reichenbach visuell noch einmal in Erinnerung bringen möchte. |
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11. Februar 2010 /OTZ
Rauchmelder können Leben retten
Rauchmelderpflicht seit 2008 in Thüringen
Greiz (OTZ/Frd.).
"Das Haus war verräuchert, in die oberen Geschosse konnte ich gar nicht mehr rauf", sagte der 66-jährige Wetzdorfer Arno Lorenz am 21. Januar gegenüber der OTZ, im Garten stehend, als die Feuerwehrleute nach einer Stunde Arbeit die Schläuche wieder einrollten. Unter den Dachziegeln quoll immer noch Qualm hervor, über dem Fenster zur Heizung sind Rußspuren zu erkennen. Der Mann und seine Frau hatten es dem Rauchmelder zu verdanken, dass sie das Unglück unverletzt überstanden.
"Dieses Beispiel zeigt uns, wie wichtig der Einbau solcher Brandmelder in Häuser, Wohnungen und Gewerberäumen ist", erklärt Kreisbrandmeister Stephan Junghans. Das kann der Greizer Stadtbrandmeisterr Jürgen Heuschkel, der dieses Thema in der Öffentlichkeit immer wieder anspricht, nur unterstreichen. Schließlich gehört Thüringen zu den Ländern, in denen seit Januar 2008 Rauchmelderpflicht besteht. Das betrifft Neu- und Umbauten gleichermaßen wie Bestandsbauten. Nach Möglichkeit sollten die Rauchmelder in allen Räumen angebracht sein, vor allem in Schlaf- und Kinderzimmern sowie Fluren, die als Rettungswege ausgewiesen sind. "Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, wenn Leute glauben, dass, wenn sie im Schlaf durch Rauch überrascht werden, aufwachen. Es genügen nur wenige Atemzüge, solche Situationen können schnell zum Tod führen. In diesem Fall helfen Rauchmelder", erklärt Heuschkel weiter.
Mehr als 200 000 Brände fordern in Deutschland Jahr für Jahr rund 600 Menschenleben und eine vielfach höhere Zahl an Verletzten. Etwa 95 Prozent davon, so die Statistik, fallen aber nicht den Flammen, sondern giftigen Rauchgasen zum Opfer. Das Tragische daran: Knapp 70 Prozent der Opfer werden nachts im Schlaf überrascht. Rauch verbreitet sich lautlos und viel schneller als das Feuer selbst, vernebelt Fluchtwege, versperrt die Sicht und betäubt die Betroffenen in kürzester Zeit.
Rauchmelder kosten nur wenige Euro. Sie arbeiten als batteriebetriebene Geräte unabhängig von der Stromversorgung, erkennen feinste Rauchpartikel und lösen schrillen Alarm aus. Für schwerhörige Menschen werden Modelle angeboten, die über optische Signale warnen. Darüber hinaus empfiehlt sich die Installation einer Funk-Alarmeinheit, die die Bewohner im gesamten Haus warnt. |
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11. Februar 2010 /OTZ
Auch Piraten begehren auf
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Ralph Lenkert, Sprecher des Träger-
kreises, beim Unterzeichnen.
Foto: OTZ/Steffen Beikirch
Volksbegehren offiziell gestartet
Zeulenroda (OTZ/St. B.).
Trotz nächtlicher Stunde bei Eiseskälte herrschte Zuversicht, als in der Nacht zum Mittwoch in Zeulenroda der thüringenweite Startschuss gegeben wurde - zur heißen Phase des Volksbegehrens für eine bessere Familienpolitik. Um 0.01 Uhr unterschrieben am Info-Stand am Stadtbrunnen als Erste der parteilose Bundestagsabgeordnete Ralph Lenkert, Sprecher des Trägerkreises für Thüringen, und Linke-Kreisvorsitzende Diana Skibbe. Die weiteren zehn Anwesenden vertraten ebenso die Partei Die Linke, aber auch die Bürgerinitiative BIZ, den DGB und Verdi, die Grünen sowie die SPD-Jugendorganisation. Die Mutterpartei der Jusos war trotz anderer Ankünd igung nicht zugegen. Dafür hatte sich ein unbekanntes Gesicht aus Weida eingereiht: Christian Benad, Mitglied der Piratenpartei. Warum es für ihn wichtig ist, dass die Piraten zum Volksbegehren dazu gestoßen sind? "Ich bin selbst Pädagoge, sehe die Probleme, die auf uns zukommen, wo Mitarbeitermangel zu Personalausdünnung und Überlastung führt. Es ist wahnsinnig wichtig, den Berufstätigen ein Betreuungsangebot zu bieten, was natürlich auch Qualität haben muss."
Das Volksbegehren will einen deutlich besseren Personalschlüssel in Kindereinrichtungen sowie garantierte Betreuungszeiten. Im Unterschied zum Gesetzentwurf der Landesregierung aber auch noch bessere Integration von Kindern mit Behinderung und mehr Elternmitbestimmung. Bis 9. Juni werden im Freistaat rund 220 000 Unterstützer-Unterschriften benötigt. Im Landkreis sind es zirka 10 000. Man sei optimistisch, so der Sprecher des Regionalen Trägerkreises, Juso-Kreisvorsitzender Thomas Liehr. "Denn beim letzten Volksbegehren hatten wir 12 000, und zwar ohne Zielgruppe. Jetzt haben wir eine: die Eltern und die Erzieherinnen in den Kitas." |
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11. Februar 2010 /OTZ
Auf künftige Auftritte vorbereitet
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In der Grundschule Greiz-Pohlitz führte der Fanfarenzug
sein Trainingslager durch.
Foto: Thomas Keil
Trainingslager des Fanfarenzuges Greiz mit Spiel, Sport und Spaß
Von Thomas Keil Greiz (OTZ).
Auch in diesem Jahr führte der Fanfarenzug Greiz wieder sein alljährliches Trainingslager für die Nachwuchsmusiker in der Grundschule Greiz-Pohlitz durch.
Dabei ging es einerseits um die weitere Ausbildung an den verschiedenen Instrumenten, andererseits um das Erlernen von Stabzeichen und um Ordnungsübungen.
Dabei lernten die jungen Musiker aus Greiz, wie sie auf bestimmte Stabzeichen reagieren müssen, damit zum Beispiel die gemeinsame Instrumentenaufnahme oder das Losmarschieren entsprechend funktionieren können.
Auch Marschübungen waren an der Tagesordnung, denn ein Fanfarenzug tritt oft bei Umzügen auf. Da muss jeder Schritt klappen. Der Greizer Fanfarenzug freut sich darauf, alle jetzt gut vorbereiteten neuen Instrumentalisten in die vielen Auftritte mit einbinden zu können.
Neben diesen für einen Fanfarenzug sehr wichtigen Übungen gab es aber auch wieder die drei großen "S": Spiel, Sport und Spaß. Denn die Kinder sollen sowohl Freude am Musizieren, als auch in der Gruppe haben.
Dank gilt den Übungsleitern und dabei besonders Doreen Steudel, die das Trainingslager wieder organisierte.
Ein weiteres Dankeschön möchte der Fanfarenzug Greiz auch der Schulleitung der Grundschule Greiz-Pohlitz aussprechen. |
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11. Februar 2010 /OTZ
Wegweiser in Sachen Kinderschutz
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Angela Lorenz, Referentin im
Thüringer Sozialministerium.
Weiterbildung für Beratungslehrer
Von Sigrun Broschardt Gera (OTZ).
Kinderschutz ist ein hoch sensibles Thema.
Auch und ganz besonders für Lehrer. Denn laut Paragraph 55 a des Thüringer Schulgesetzes sind sie seit gut einem Jahr verpflichtet, schon ersten Anhaltspunkten für Vernachlässigung, seelischer und körperlicher Misshandlung oder gar sexuellen Missbrauch nachzugehen.
Um den Pädagogen - in der Regel sind es die Beratungslehrer - dazu ein besonderes Fachwissen zu vermitteln, bildet das Landesjugendamt auf Initiative des Thüringer Sozialministeriums sie derzeit zu Fachkräften aus, so Andrea Lorenz, Referentin im Sozialministerium. Sie begleitete am Dienstag im Geraer Osterlandgymnasium die Auftaktveranstaltung für den Landkreis Greiz.
Geplant sind in Kooperation mit Schul- und Jugendämtern bis April thüringenweit vier Weiterbildungstage für Beratungslehrer. Am Dienstag ging es nach einem einführenden Vortrag zunächst um die Kindeswohlgefährdung aus ärztlicher Sicht, um rechtliche Grundlagen und Handlungsempfehlungen für die Lehrer.
Weitere Themen werden Kommunikationstraining als Vorbereitung auf Gespräche mit Eltern sowie die Kooperation mit Jugendamt, Polizei oder Kinderschutzdienst sein.
Das Thema Kinderschutz sei als Thema für die Beratungslehrer natürlich nicht neu, aber jetzt bekämen sie auf der Grundlage des geltenden Gesetzes auch Sicherheit und entsprechende einheitliche Handlungsempfehlungen, so die Sozialministerium-Referentin Angela Lorenz.
Die Empfehlungen sollen sie mit ihren Kollegen an den Schulen erörtern, um wirklich alle Pädagogen für das Thema zu sensibilisieren.
Bereits bei ersten Anzeichen für Vernachlässigung oder Misshandlung von Kindern sind die Lehrer angehalten, den Schulleiter zu informieren, ihre Beobachtungen zu dokumentieren und gegebenenfalls den schulspychologischen Dienst, andere Fachkräfte oder die Eltern einzubeziehen.
Liegen gewichtige Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Kindeswohls vor, wird das Jugendamt informiert, das wiederum seine geplante Hilfe mit der Schule und anderen in das Netzwerk einbezogene Partner abstimmt.
Eine Broschüre zur Kooperation beim Kinderschutz in Thüringen dient den Pädagogen als Hilfestellung. |
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11. Februar 2010 /OTZ
Bald Bürgerzentrum in Mohlsdorf
Einheitsgemeinde plant Bau - Anträge bereits gestellt
Antje-Gesine Marsch
Den Bau eines Bürgerzentrums haben sich die Mohlsdorfer für die nächsten zwei bis drei Jahre ganz oben auf ihre Agenda gesetzt. Das berichtete Bürgermeister Christian Häckert (CDU) am Dienstag im Gemeindehaus. "Es ist vor allem eine wirtschaftliche Erwägung", wie das Gemeindeoberhaupt versicherte. So soll das Haus in der Straße der Einheit 6, in dem sich heute die Gemeindeverwaltung befindet, abgerissen und ein Neubau an die gleiche Stelle gesetzt werden. Wie Ortschronist Gerd Richter weiß, hat das Haus eine wechselvolle Geschichte; diente vor Jahren unter anderem zur Lagerung von Düngemitteln. Im Bauausschuss der Einheitsgemeinde sei das Zukunftsprojekt "schon diskutiert" worden, ebenfalls wäre der Antrag an das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung gestellt. "Der Bau ist vor allem ein Beitrag für unsere Zukunftssicherung, dient dabei auch der Bündelung wirtschaftlicher Angebote", wie Häckert dazu ausführte. So sollen im Bürgerzentrum die Gemeindeverwaltung, der Jugendclub, die Bibliothek, der Kontaktbereichsbeamte und die Senioren ein neues Domizil finden. Außerdem wird das Gebäude einen großen Bürgersaal für diverse Veranstaltungen besitzen. "Das Projekt kommt uns allen zugute", wagt Christian Häckert schon jetzt einen Blick in die nahe Zukunft. |
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11. Februar 2010 /OTZ
Energieberatung in Thüringen ausgeweitet
Neues Beratungstelefon
Greiz (OTZ).
Verantwortungsvoller Umgang mit Energie muss nicht Verzicht auf Komfort bedeuten. Ob Verbraucher eine neue Heizung brauchen, eine Wärmedämmung planen, solare Energie im Haus nutzen möchten oder Mieter ihre Strom- oder Heizkostenabrechnung zu hoch finden: Die Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen helfen bei der Lösung des Problems.
Wenn es um die Wahl des Energieträgers, den Einbau von wärmedämmenden Fenstern, die Nutzung von Förderprogrammen geht oder Schimmel in der Wohnung auftaucht, sind die Fachingenieure und Architekten die richtigen Ansprechpartner.
Die Energieberater helfen darüber hinaus bei der Suche preisgünstiger Energieanbieter und bei der Interpretation von Angeboten.
Eine Beratung ist in allen Stützpunkten und Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Thüringen nach Voranmeldung möglich. In Einzelfällen gehen die Fachleute auch vor Ort. Für Verbraucher, die die Verbraucherzentrale wegen zu weiter Wege oder aus anderen Gründen nicht persönlich aufsuchen können, ist seit Anfang Februar auch eine telefonische Beratung möglich. Über die bundesweit geschaltete Rufnummer (09001) 3 63 74 43 haben sie einen direkten Draht zur anbieterunabhängigen Energieberatung. Die Kosten dafür liegen bei 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, für Mobilfunkteilnehmer gelten abweichende Preise.
Ein persönliches Beratungsgespräch kann ebenfälls unter dieser Rufnummer oder unter (0361) 55 51 40 vereinbart werden. Eine Übersicht über alle Beratungsstellen gibt es im Internet unter www.verbraucher-zentrale-energieberatung.de
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11. Februar 2010 /OTZ
Ausdauernder Winter
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Gedränge auf der Eisbahn in Greiz-Aubachtal: Gerade in der
Ferienzeit - in dieser Woche haben die Ferien in Sachsen
begonnen - ist auf der Eisbahn viel los.
Foto: OTZ/Christian Freund
Schnappschüsse aus Greiz und Umgebung
Von Katja Grieser Greiz (OTZ).
Die dominierenden Themen dieser Tage sind eindeutig Fasching und Winter. Wobei Letzterer die Region mittlerweile schon seit Wochen fest im Griff hat. Je länger uns Kälte und Schnee erhalten bleiben, umso kreativer werden offensichtlich auch die Leute in der Region. Bester Beweis ist Mathias Strauß aus Greiz-Schönfeld, der mit seiner Tochter Jasmin Schneemänner gebaut hat, deren Figur etwas aus dem Rahmen fällt. Die Schüler der „Schule an der Weida" nutzten das Winterwetter ebenfalls und fuhren gemeinsam in ein Skilager, bei dem sie jede Menge Spaß hatten. Um die Wette ging es am Sonntag in Gommla den Berg hinunter. Zum Rodelspaß hatte Pfarrer Hermann Rose eingeladen.
Der Fasching ging auch an der Sportgruppe der Selbsthilfegruppe Herzinfarkt/Herzerkrankung Greiz nicht vorbei, die am Dienstag in der Turnhalle der Goetheschule in lustige Kostüme schlüpfte. Mit einer gehörigen
Portion Spaß hatten sich die Sportfreunde zu Narren verwandelt. Keiner grenzte sich da aus, ob Mitglied, Arzt oder Physiotherapeutin. Es sei noch einmal daran erinnert, dass OTZ Ihr witzigstes Faschingsfoto sucht, das bis 18. Februar an die OTZ Greiz, Burgplatz 10, 07973 Greiz, geschickt werden sollte. Einfacher ist es, das Foto per E-Mail an fotogr@otz.de zu schicken. Dem Gewinner winken zwei Freikarten für den Kabarettabend „Das Kaffeegespenst" im Greizer Theater. |
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11. Februar 2010 /OTZ
Spannung bis zum letzten Spiel
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Stolz sind die Gewinner von Gold, Silber und Bronze
beim Turnier der E-Junioren in Greiz.
Foto: OTZ/Silvia Böhm-Lämmer
Hallenfußball-Turnier des 1. FC Greiz für E-Junioren
Von Andreas Damm Greiz (OTZ).
In die nahe Ferne ziehen lassen musste der 1. FC Greiz den Siegerpokal seines Hallenturniers für E-Junioren: Die Jung-Kicker vom FC Motor Zeulenroda errangen die Trophäe und entführten sie nach einem spannenden Finale gegen den Gastgeber in die Doppelstadt.
Hatten die Vereine wie der 1. FC Gera 03, der Lusaner SC 1980, der SV Schott Jena und der 1. FC Greiz am Vormittag ihre zweiten Vertretungen der E-Junioren ins Rennen geschickt, kam es am Nachmittag in der Turnhalle der Regelschule Pohlitz zum Aufeinandertreffen der ersten Vertretungen, hinzu kam der FC Motor Zeulenroda und der VFC Plauen II, die das Sechser-Feld komplettierten.
Der spätere Turniersieger begann gleich mit einer Niederlage gegen den SV Schott Jena (1:2). Lusan und der zweite Rivale aus Gera trennten sich 1:1, der 1. FC Greiz besiegte den VFC Plauen II klar mit 4:0. Durch weitere Siege gegen den 1. FC Gera 03 und Schott Jena sah der 1. FC Greiz schon wie der Sieger des Turniers aus. Im Spiel gegen den Lusaner SC 1980 hatten die Jungs des 1. FC Greiz jedoch große Mühe, ein 3:3 zu erzielen. Dagegen steigerte sich der FC Motor Zeulenroda im Turnierverlauf.
Mit viel Glück besiegte er die starken Lusaner mit 4:3 und kam mit klaren Siegen gegen den 1. FC Gera 03 (4:0) und den VFC Plauen II (5:0) auf die Siegerstraße zurück.
Beim Turnier Jeder gegen Jeden kam es nach 14 Spielen im letzten Spiel zwischen dem FC Motor Zeulenroda und dem Gastgeber zum Endspiel. Hier trafen alte Bekannte aufeinander. Denn nicht nur aus vielen Spielen und Turnieren sind sie einander gut bekannt, die besten Spieler beider Mannschaften trainieren wöchentlich zweimal im DFB-Stützpunkt Greiz zusammen. Anders als zur OTFB-Meisterschaft ging diesmal der FC Motor Zeulenroda mit 3:1 als verdienter Sieger vom Parkett und gewann somit den Pokal. Das Spiel zeigte aber auch, dass es in beiden Mannschaften große Talente gibt, der eine oder andere wird wohl den Weg auf das Sportgymnasium gehen.
Die Siegerehrung nahmen Peter Jahn und Otto Schlutter vor. Zuerst wurden die Einzelauszeichnungen durchgeführt. bester Tormann wurde Mario Liesenberg vom VFC Plauen II und bester Torschütze wurde mit acht Treffern der Greizer Joram Erbarth.
Der 1. FC Greiz bedankt sich beim Schiedsrichtergespann Ronald Patzer und Silvio Höfer, die das Turnier sicher leiteten, den Muttis der E-Junioren für die Versorgung, dem Hallenwart für die Unterstützung sowie dem Sponsor Jahn Wach- und Sicherheitsdienste, der den 1. FC Greiz seit etlichen Jahren unterstützt.
Ergebnisse:
FC Motor Zeulenroda - SV Schott Jena 1:2, - Lusaner SC 1980 4:3, - 1. FC Gera 03 4:0; - VFC Plauen II 5:0, - 1. FC Greiz 3:1. Schott Jena - Lusan 0:5, - Gera 1:3, - Plauen II 1:1, - Greiz 1:4. Lusaner SC - Gera 1:1, -Plauen II 6:1, - Greiz 3:3. 1. FC Gera 03 - Plauen II 2:1, - Greiz 0:4. VFC Plauen II - Greiz 0:4.
- Abschlusstabelle:
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- 1. FC Motor Zeulenroda 17:6/ 12
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- 2. 1. FC Greiz 16:7/ 10
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- 3. Lusaner SC 1980 18:9/ 8
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- 4. 1. FC Gera 03 6:11/ 7
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- 5. SV Schott Jena 5:14/ 4
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- 6. VFC Plauen II 3:18/ 1
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11. Februar 2010 /OTZ
Ein Hauch von Südafrika
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Schon zur Europameisterschaft 2008 eiferten die kleinen Kicker
ihren Vorbildern nach.
Foto: Archiv
Fußball, Mini-WM für Grundschüler am 3. Juni auf dem Greizer Tempelwald
Von Peter Reichardt Greiz (OTZ).
In vier Monaten Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, in den letzten Tagen die Gruppenauslosung zur Fußballeuropameisterschaft - Ereignisse des Weltfußballs. Doch was hat das mit dem Fußball in Greiz und dem Landkreis Greiz zu tun?
Am 3. Juni, also wenige Tage vor der Eröffnung der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft, wird auf dem Greizer Tempelwald eine "Mini-Fußball-WM" der Grundschüler und -schülerinnen des Landkreises Greiz angepfiffen.
Eine tolle Idee des Kreissportbundes Greiz in Zusammenarbeit mit dem Schulamt Gera/Schmölln und dem 1. FC Greiz, dieses Weltfußballereignis den Kindern spielerisch nahe zu bringen, auch auf territorialer Ebene zu feiern, dabei aktiv dem runden Leder nachzujagen und etwas für die Bewegung der Kinder zu tun. Und nicht nur das, werden doch nach Meldeschluss, der für den 1. März vorgesehen ist, die einzelnen Schulmannschaften den teilnehmenden Nationen der Fußballweltmeisterschaft zugelost, so dass sich die jeweiligen Mannschaften in Vorbereitung auf die Fußball-Mini-WM auf dem Greizer Tempelwald mit diesen Ländern beschäftigen und auseinander setzen können.
Natürlich werden sie auch unter den Farben ihrer zugelosten Nation bei der Eröffnung der Mini-WM auf dem Greizer Tempelwald auflaufen und um Tore, Sieg und Punkte kämpfen.
Ein tolles Spektakel für die kleinen Kicker, das sicher manchen von ihnen schon jetzt ganz aufgeregt werden lässt. Der erste Schritt für diese Fußball-Mini-WM ist mit der Ausschreibung, die allen Grundschulen im Landkreis Greiz zugegangen ist, bereits getan. Jetzt kommt es darauf an, den zweiten Schritt, die Zuordnung der Schulmannschaften zu den teilnehmenden Nationen und die damit verbundene Gruppenauslosung, durch zeitgerechte Meldungen der Schulmannschaften an den Kreissportbund Greiz entsprechend vorzubereiten, wozu alle Sportverantwortlichen in den Grundschulen im Landkreis Greiz aufgerufen sind.
Über die Gruppenauslosung der diesjährigen Fußball-Mini-WM der Grundschüler und -schülerinnen wird noch zu berichten sein.
Denkt man an den Juni des Jahres 2008 zurück, da wurde an gleicher Stelle eine Mini-Europameisterschaft gespielt, so könnte dieser Erfolg sicher wiederholt und weiter ausgebaut werden. Für die kickenden Kinder wäre es sicher ein emotionaler Höhepunkt vor den dann anstehenden Sommerferien. |
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11. Februar 2010 /OTZ
Greizer A-Junioren zahlen Lehrgeld
Hallenfußball, Thüringer Hallenmeisterschaft
Waltershausen (OTZ/M. Gottschalk).
Nach erfolgreichen Auftritten zur Hallenkreismeisterschaft und zum OTFB-Cup konnten die A-Junioren des 1. FC Greiz bei der Thüringer Hallenmeisterschaft am Sonntag in Waltershausen kaum Erfolge verbuchen. Hier waren starke Teams am Start, so unter anderem mit dem 1. FC Gera 03, der JSG Leinefelde gleich zwei Vertreter der Landesliga und mit dem FC Erfurt-Nord, dem FSV Floh-Seligenthal, der SG Steinbach/Herges Hallenberg und dem 1. FC Greiz gleich vier Vertreter der Landesklassen. Als Aufsteiger von der Kreisliga in die Landesklasse verkauften die Greizer sich nicht schlecht, es mangelte jedoch an der Chancenverwertung und durch Unstimmigkeit im Abwehrbereich lud man die Gegner immer wieder zum Toreschießen förmlich ein.
So hätte man das Spiel gegen Gera 03 nicht mit 2:1 verlieren zu brauchen (Torschütze hier für Greiz war Patric Thiel), ebenso gegen Floh-Seligenthal, als am Ende nur ein 2:2 stand (Torschützen hier für Greiz Felix Körner und Martin Brettfeld). Die Begegnung 1. FC Greiz gegen SG Steinbach-Hallenberg entschieden die Greizer durch ein Tor von David Himmer zu ihren Gunsten und konnten die ersten drei Punkte einfahren. Dass dies auch die letzten sein würden, daran dachte zu diesem Zeitpunkt niemand. Im Spiel Nummer zwölf gegen die JSG Leinefelde verlor man unglücklich mit 2:1, aber auch Tino Köhler im Greizer Gehäuse verhinderte so einiges und war über das Turnier ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Dabei sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Greiz war im Abwehrverhalten unkonzentriert und damit hat man verloren.
Jetzt musste gegen Erfurt-Nord ein Dreier her, um wenigstens noch Bronze zu holen. Aber wie so oft in diesem Turnier fehlte hier Konzentration, um einmal ordentlich über die Runden zu kommen. Wenn man dieses Spiel dann auch unglücklich verliert, muss sich das Team eben mit dem letzten Platz begnügen.
Nach einem erfolgreichen Start am Anfang der Hallensaison sieht es gegen Ende nicht so gut aus für die A-Junioren des 1. FC Greiz.
Greiz mit: Tino Köhler, Felix Körner, David Himmer, Eric Schleicher, Martin Brettfeld, Jonas Lauber, Christian Schneider, Eric Nitschke und Patric Thiel. |
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11. Februar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
"Löwen sind langweilige Fotoobjekte"
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Andreas Martius
Andreas Martius zeigt Afrika-Diaschau
Zeulenroda (OTZ/kk).
"Afrika ist nichts für Langschläfer, da muss man bei Sonnenaufgang aufstehen, wenn man etwas sehen will", betont Andreas Martius.
Im September trat er seine achte Reise in den Süden des schwarzen Kontinents an. Mitgebracht hat er beeindruckende Fotos, die er in einen knapp zweistündigen Dia-Vortrag gepackt hat.
480 hat er für die Veranstaltung des Naturschutzbundes am Dienstagabend im Hotel "Goldener Löwe" ausgewählt, zu sehen darauf Tiere jeglicher Größe und atemberaubende Landschaft. "Die Reise trat ich zu einer Zeit an, in der sich in Afrika die Trockenzeit ihrem Höhepunkt nähert", erklärt Martius. "Deswegen sind auf den Dias fast keine Reptilien zu sehen. Es ist aber eine gute Zeit, Vögel und Säugetiere an den Wasserstellen zu beobachten."
Los ging es in Namibias Hauptstadt Windhoek, weiter durch die südliche Kalahari und Botswana sowie den Caprivi-Streifen und wieder zurück. Auf der 23-tägigen Reise lagen vier der tierreichsten Nationalparks im südlichen Afrika. So zeigte Martius den rund 20 Gästen Bilder, etwa von Elefanten, Giraffen, Büffeln und 66 Vogelarten. "Löwen sind recht langweilige Fotoobjekte, weil sie die meiste Zeit nur herumliegen", erzählt er und berichtet von ganz anderen Höhepunkten: Jaguare, die abgelegte Beute verspeisen, Flusspferde beim Liebesspiel und das Treffen von mehreren hundert Elefanten an einer Wasserstelle hielt er fotografisch fest.
Nebenher gibt Martius nützliche Tipps für zukünftige Afrika-Reisende. "Mit Sand ist nicht zu spaßen", erzählt er. "Ganz schnell hat man sich irgendwo festgefahren und muss sich freischaufeln." Außerdem sei es ratsam, seine Reisetaschen in großen Müllsäcken zu verstauen. Auch gibt es Campingplätze, die die Camper nicht mit Zäunen vor wilden Tieren schützen. "Wir haben schon erlebt, dass Hyänen Sandalen verschleppen und Vorräte plündern", erzählt er.
Allerdings, so gesteht er, habe er vor wenigen Tieren so viel Respekt wie vor Flusspferden. "Die sehen zwar schwermütig aus, sind aber ganz schön rabiat und in 1,20 Meter Maulspannweite ist man auch schnell verschwunden."
Afrika übt für Andreas Martius eine schwer zu beschreibende Faszination aus. "Ich denke, um das zu verstehen, muss man selbst dort gewesen sein." Die nächste Reise ist zwar noch nicht geplant, kommt aber mit Sicherheit, denn "solange man die Möglichkeit dafür hat, sollte man die auch nutzen." |
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| 11. Februar 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
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Zeichnung: OTZ/Bruns
Kreistagsinfos ab März online
Greiz (OTZ/KG).
Wie Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) in der jüngsten Kreisausschusssitzung am Dienstagabend mitteilte, gibt es ab 1. März Informationen über Kreistags: und Ausschusssitzungen des Landkreises auch online.
Auf der Landkreis-Internetseite www.landkreis-greiz.de können Interessierte die in öffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse einsehen.
Die Kreistagsmitglieder erhalten zusätzlich einen gesonderten Zugriff auf die Internetseite, der ihnen auch Einsicht in die im nicht öffentlichen Teil verhandelten Beschlussvorlagen ermöglicht.
Das neue Angebot, so Schweinsburg, soll die bisherigen schriftlichen Einladungen nicht ersetzen, sondern nur als zusätzlicher Service eingeführt werden.
Fotografische Reiseeindrücke
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Foto: OTZ/Christian Freund
Eine Auswahl von 38 fotografisch aufgearbeiteten Reiseeindrücken hat die gebürtige Greizerin Katja Linke mit Ludwig Woletz und Mutter Brigitte Trommer für ihre Ausstellung in der Magistrale des Greizer Krankenhauses gerahmt und an den Wänden verteilt. Die Eröffnung, zu der alle Interessenten eingeladen sind, findet heute, 18 Uhr, mit musikalischer Umrahmung statt.
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