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19. Januar 2010 /OTZ
Sehnsucht nach Frieden tief verwurzelt
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Mit festlichen Klängen des Posaunenchores Greiz-Caselwitz
unter Leitung von Matthias Härtig wurde das
Konzert eingeläutet.
Festliche Musik zum Ausklang der Weihnachtszeit in Caselwitzer Kirche
Von Antje-Gesine Marsch Greiz-Caselwitz.
"Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde." Die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium stellte Pfarrer Ulrich Krause in den Mittelpunkt seiner Gedanken zum "Konzert zum Ausklang der Weihnachtszeit", das am späten Sonntagnachmittag in der Caselwitzer Kirche stattfand und in diesem Jahr unter dem Thema "Und Friede auf Erden" stand.
Für Wirtschaft und Handel sei die Weihnachtszeit nur vor dem Fest interessant, meinte Pfarrer Krause zu Beginn. Während die Schokoladenweihnachtsmänner danach preisreduziert würden, ende das Weihnachtsfest für Christen nicht "im Ausverkauf", sondern die wahre Weihnacht beginne am Heiligabend und dauere bis zum Ende der Epiphaniaszeit.
"Der Friede soll bei uns bleiben", brachte der Geistliche als zentralen Wunsch zum Ausdruck. Schließlich sei die große Sehnsucht nach Frieden in den Menschen tief verwurzelt. Doch er beginne stets "ganz innen in uns selbst". Wenn man Friede mit Gott und sich selbst schließe, hätten "Hass, Neid und Missgunst keine Grundlage mehr", denn "Friede ist der Schlüssel zu unserem Glück".
Ganz im Zeichen des Friedens stand auch die gute Stunde der meditativen Stille, die die Gäste in der Martin-Luther-Kirche neben dem Hören altvertrauter Gesänge erleben durften. Dem festlichen musikalischen Entree, das der Posaunenchor unter Leitung von Matthias Härtig mit "Danke für alles dem, der dich geschaffen hat" von Gottfried Heinrich Stölzel (1690 - 1749) darbot, folgten Lieder, die der Caselwitzer Kirchenchor unter Leitung von Michaela Jalowski stimmschön intonierte. Als Solistinnen agierten dabei neben der Leiterin auch Astrid Böhm-Solleder, Doreen Steudel und Kathleen Steudel. Die Stücke "Freut euch, ihr lieben Christen all" und "Ehre sei Gott in der Höh"" wurden von Luise Fortdran (Flöte) und den Trompetensolisten Beate Knoll, Falko Künzel und Matthias Härtig begleitet; die Pauken schlug Stanley Knoll.
Über Georg Friedrich Händels "Freue dich Welt" erklangen vom Posaunenchor Variationen, die die festliche Stimmung im weihnachtlich geschmückten Altarraum noch einmal zum Strahlen brachten. Erhebend und feierlich zugleich ertönte aus dem Oratorium "Messias" von G.F. Händel das Stück "Er weidet seine Herde", bevor der Posaunenchor zum Abschluss "Friede mit euch" blies und die zahlreichen Gäste dieses Konzerts am Sonntag in den Winterabend entließ.
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19. Januar 2010 /OTZ
Doppelt ausgezeichnet
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Bettina Winkler, Gestüt-Leiter Hanno Strauß und Auszubildende
Steffi Soltau freuen sich über die Auszeichnungen als Geprüf-
ter Thüringer Reiterhof und Erfolgreicher Ausbildungsbetrieb.
Foto: OTZ/Christian Freund
Gestüt Bretmühle als Geprüfter Thüringer Reiterhof und Ausbildungsbetrieb prämiert
Von Susann Grunert Greiz (OTZ).
Über eine doppelte Würdigung ihrer Arbeit können sich Hanno Strauß und seine Mitarbeiter vom Gestüt Bretmühle freuen. Denn zum einen wurde die idyllisch gelegene Reitanlage als einer von fünf Ostthüringer Objekten als Geprüfter Thüringer Reiterhof zertifiziert. Hofschild und Urkunde bürgen für drei Jahre für eine geprüfte Qualität aller Bereiche des Reit- und Kutschbetriebes sowie der Gästebeherbergung.
Auch in puncto Ausbildung arbeitet das Gestüt vorbildlich und wurde dafür vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt als "Erfolgreicher Ausbildungsbetrieb" ausgezeichnet. "1970 habe ich, damals noch im Hauptgestüt in Zöthen, den allerersten Lehrling in unserer Branche ausgebildet", erinnert sich Hanno Strauß. Seit 1992 wird auch in Bretmühle Nachwuchs für den Beruf des Pferdewirtes angelernt. "Wir haben meist zwei eigene Lehrlinge", erzählt der Diplomagraringenieur. Zudem werden noch drei bis vier weitere Auszubildende aus einem gemeinsamen Projekt mit den CJD-Werk Weimar auf dem Hof ausgebildet. "Die jungen Leute sind sozial benachteiligt, erhalten zusätzlich zur Berufsschule noch Stützunterricht", so Strauß. Bei einer Vermittlungsquote nach abgeschlossener Ausbildung von 70 Prozent auf dem ersten Arbeitsmarkt erweist sich auch diese Zusammenarbeit als sehr erfolgreich.
In den nächsten Monaten wird auf dem Gestüt kräftig gewirbelt werden. Die Sanierung der Reithalle auf einer Länge von 90 Metern sowie der Scheune stehen an. Zudem plant Hanno Strauß die Installation einer Solaranlage. "Wenn der Schnee weg ist, legen wir los. Geplant ist, den Hof für die nächsten 20 Jahre instand zu setzen", so der Plan. Die Investitionen für die umfangreiche Sanierung schätzt Strauß auf gut eine halbe Million Euro. Trotz der Baumaßnahmen soll am 1. Mai wieder ein Tag der offenen Tür mit Vorführungen stattfinden. "Letztes Jahr konnten wir 600 Leute begrüßen", erzählt Strauß, und hofft auch diesmal auf guten Zuspruch.
- Kriterien für die Auszeichnungen"Erfolgr
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- . Ausbildungsbetrieb"
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- · Abschlussprüfung der Auszubildenden ist besser als 3,0
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- · Ausbilder arbeitet im Prüfungsausschuss mit oder nimmt an Weiterbildungen teil
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- · korrekte technische Abwicklung der Berufsausbildung
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- · Werbung für Grüne Berufe in irgendeiner Form · Kontinuität in der Ausbildung "Geprüfter Thüringer Reiterhof"
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- · es müssen ausgebildete Pferde zur Verfügung stehen
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- · Pferde müssen artgerecht gehalten werden (genügend Auslauffläche usw.)
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- · zertifizierte Ausbilder · Reitplatz, Reithalle, Ausreitgelände sind vorhanden
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- · Ferienwohnungen oder Gästezimmer auf dem Gelände
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Kommentar
Theorie und Praxis
Von Susann Grunert
Umgeben von Wäldern liegt das Gestüt Bretmühle im Flußtal der Weißen Elster ideal für Pferdefreunde und Reitsportler. Trotzdem wird der Reiterhof von sogenannten Wanderreitern wenig frequentiert, weiß Gestüt-Leiter Hanno Strauß aus Erfahrung. Auch einen Grund für diese Diskrepanz hat er parat. 2006 stellte das Landratsamt den Faltplan "Reiten im Thüringer Vogtland" vor. Darin sind gut 500 Kilometer Reitwege im Landkreis ausgewiesen. Nur sind diese Reitrouten oftmals nicht durchgängig nutzbar, wie Strauß kopfschüttelnd erzählt. Das macht den Reiterhof trotz des Qualitätssiegels für Touristen zu Pferd natürlich unattraktiv. Und wäre der Fremdenverkehr die einzige Einnahmequelle, gestaltet sich der Unterschied zwischen Theorie und Praxis sogar als existenzgefährdend.
Da das Hauptgeschäft von Hanno Strauß jedoch in der Pferdezucht und -ausbildung liegt, muss er sich darüber keine Gedanken machen. |
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19. Januar 2010 /OTZ
Heimatstube und Sportheim auf dem Zettel
Gommlaer Ortsteilrat legt Jahresplan fest
Gommla (OTZ/gru).
Allerlei Planung stand zur jüngsten Sitzung des Gommlaer Ortsteilrates auf der Tagesordnung.
So wurden neben anderen Jahreshöhepunkten auch zwei Aktionstage für einen sauberen, schöneren Ortsteil terminlich festgelegt. In diesem Rahmen soll nun am 24. April und 23. Oktober durch tatkräftige Unterstützung der Gommlaer Bürger auch ohne staatliche Förderung der Ort attraktiver gestaltet werden. Zu den Schwerpunktaufgaben zählt der Anbau am Sportlerheim, der laut Plan bis Jahresende abgeschlossen sein soll.
Auch die kleinsten Gommlaer werden bei den Verschönerungsaktionen bedacht. Die begonnenen Umbauten des Kinderspielplatzes samt Umfriedung werden beendet. Entlang der Sonnenstraße sieht der Aktionstag-Plan vor, als Abgrenzung Zementpoller anzubringen.
Inwieweit das nachträglich im Friedhof geschaffene Denkmal für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges demontiert, und neu, als einheitliches Gedenkensemble auf dem Eichberg gestaltet werden kann, muss eine Bürgerbefragung prüfen. Auch die Verschönerungsarbeiten an den Anlagen "An der Wendeschleife", "An den Teichen", "Auf dem Eichberg", am Ortseingang und am Sportplatz sollen im neuen Jahr in Angriff genommen werden.
Ebenfalls vom Ortsteilrat Gommla in Erwägung gezogen wird die Schaffung einer Heimatstube. Hier könnte den Einwohnern die Möglichkeit geboten werden, sich mit Nachlässen, Dokumenten und Fotos von Gommla vertraut zu machen. Zur Erleichterung der geplanten Arbeiten wurde durch Ortsteilbürgermeister Reiner Vogel ein Antrag auf zwei Ein-Euro-Kräfte an die Greizer Stadtverwaltung gestellt.
- Veranstaltungen 2010
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- 23. Januar: Rückblick 2009 - Ausblick 2010
- 24. April: 11. Aktionstag sauberer schöner Ortsteil
- 30. April: Maibaumstellen 5. Juni: Kinderfest
- 9. Oktober: Kinderdrachenfest
- 23. Oktober: 12. Aktionstag sauberer schöner Ortsteil
- 27. November: Pyramiden-Andrehen
- 15. Dezember: Senioren-Weihnachtsfeier
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19. Januar 2010 /OTZ
Weithase ist neuer Vereinschef
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Ortsteilbürgermeister Jürgen Frantz (2. v. r.) gratuliert dem
neuen Vereinsvorsitzenden der Ortsteilfeuerwehr in Greiz Ober-
grochlitz, Hans-Ullrich Weithase (rechts). Weitere Glück-
wünsche erhielt er von seinem Vorgänger, Günter Künzel
(2. v. l.), Wehrleiter Frank Künzel (5. v. l.), Stellvertre-
ter Jörz Welz (4. v. l.) sowie den Gästen der Partnerfeuer-
wehr aus Thölau mit dem Vereinsvorsitzenden Markus Grimm
und Wehrleiter Gerd Rasp (links).
Foto: OTZ/Christian Freund
Enge Zusammenarbeit mit Obergrochlitzer Ortsteilrat und Partner-Feuerwehr Thölau
Von Christian Freund Greiz.
Hans-Ullrich Weithase ist der neue Vorsitzende des Obergrochlitzer Feuerwehrvereins. Er löst seinen langjährigen Vorgänger Günter Künzel ab, dem der Ortsteilbürgermeister Jürgen Frantz sowie der Wehrleiter Frank Künzel für den unermüdlichen Einsatz im Namen aller Mitglieder herzlich dankte.
Neben den berufenen Mitgliedern Rainer Spehala und Frank Künzel wurden Claudia Proft, Thomas Lippold und Oliver Klose in den Vorstand gewählt.
Günter Künzel hob in seinem Jahresbericht 2009 vor allem die vorbildliche Arbeit der Jugend hervor. Die Liste der Vereinsaktivitäten des zurückliegenden Jahres ist lang. Erst kürzlich wurde spontan ein Rodel-Gaudi bei Pechfackelbeleuchtung und Glühwein durchgeführt. Unter den insgesamt 19 Veranstaltungen waren das Aufstellen des Maibaumes, der Tag der Deutschen Einheit, verbunden mit dem Tag der offenen Tür und dem Weihnachtsambiente die öffentlichkeitswirksamsten Höhepunkte. Unvergessen bleibt der Besuch der Feuerwehr des Leipziger Flughafens. Herzlich begrüßt wurden die Vertreter der Partner-Feuerwehr Thölau. "Vielleicht sind wir die einzige Feuerwehr der Umgebung, die noch solch eine enge Partnerschaft pflegt", erklärte Künzel.
Jürgen Frantz würdigte die Unterstützung des Feuerwehrvereins für die 560-Jahrfeier des Ortsteiles. Er bedauerte, dass zu den Jahreshauptversammlungen des Vereins und der aktiven Feuerwehr kein Vertreter der Greizer Feuerwehr den Weg gefunden hatte. Der Ortsteilrat stellt dem Feuerwehrverein für 2010 einen Betrag in Höhe von 300 Euro zur Verfügung.
Günter Künzel hat sich mit Herzblut für den Verein engagiert.
Jürgen Frantz, Ortsteilbürgermeister
"Zu 30 Einsätzen rückten die 18 Aktiven der Einsatzgruppe 2009 aus, davon waren 26 Fehlalarme, ausgelöst von den Anlagen in den Schwerpunktobjekten wie Krankenhaus, Altstadtgalerie und Seniorenwohnzentrum Fazit", erklärte Wehrleiter Frank Künzel in seinem Jahresbericht.
Im Gedächtnis bleibt vor allem der Einsatz auf dem Greizer Flugplatz, als ein Flugzeug mit zwei Personen verunglückte (OTZ berichtete).
Themen wie Menschenrettung, Ganztagsausbildung mit weiteren Greizer Feuerwehren, Teilnahme am Leistungsvergleich und Atemschutzausbildung stehen 2010 auf dem Programm. |
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19. Januar 2010 /OTZ
Brückenbau bringt Behinderungen im Verkehr
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Mit Vollsperrung für den Er-
satzneubau der Pöltzschbach-
brücke ist bis zum Herbst
zu rechnen.
Foto: OTZ/Freund
Einwohner heute in Rathaussaal eingeladen
Berga (OTZ).
Der Ersatzneubau der Pöltzschbachbrücke im Bereich der Bergaer August-Bebel-Straße soll voraussichtlich im Februar dieses Jahres starten. Der Pöltzschbach fließt unter der Bahnunterführung und der August-Bebel-Straße hindurch, um schließlich ein Stück weiter in die Elster zu münden. Im Ergebnis einer Brückenprüfung wurden Schäden festgestellt, welche die Tragfähigkeit des Bauwerks erheblich beeinträchtigen.
Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit beabsichtigt der Landkreis Greiz daher den Ersatzneubau dieser Brücke in diesem Jahr mit beiderseitigem Straßenanschluss sowie die Erneuerung der oberstrom rechts vor der Bahnbrücke an der Kreisstraße befindlichen Stützwand ausführen zu lassen.
Besonders der Bereich an der Bahnunterführung ist ein Nadelöhr im Verkehr der Stadt als auch für den Hochwasserschutz. In der letzten Stadtratssitzung 2009 hatte der Bergaer Stadtrat einer Verwaltungsvereinbarung mit dem Landkreis zugestimmt, um die Baumaßnahme gemeinsam anzugehen.
Neben der Langwierigkeit der Sache, die geplante Bauzeit ist voraussichtlich bis Ende September vorgesehen, was eine Vollsperrung des Bereiches beinhaltet, gibt es vor allem auch den Pferdefuß, dass die Deutsche Bahn sich nicht beteiligt. Wie OTZ auf Nachfrage aus dem Kreisbauamt erfuhr, hatte es im Juni 2009 nach vielem Schriftverkehr zwischen der Deutschen Bahn und dem Greizer Landratsamt nochmals ein Gespräch mit Verantwortlichen der DB AG vor Ort gegeben, um die Umsetzung eines Gesamtkonzeptes zur nachhaltigen Verbesserung der derzeitigen Situation - das heißt vor allem ein größeres Abflußprofil der Brücken sowie eine optimale Lösung für eine schnellstmögliche Baudurchführung des Brückenbauvorhabens zu erreichen. Doch die Bahn lehnte ab: Am bestehenden Bauwerk der DB AG besteht derzeit kein Handlungsbedarf, so dass die DB AG definitiv in diesem Jahr sowie im nächsten Jahr nicht mit baut. Ein Änderungsverlangen nach Eisenbahnkreuzungsgesetz dauert in der Regel bis zur Umsetzung realistisch betrachtet 5 bis 7 Jahre. Eine gemeinsame Entwurfsplanung wäre möglich, aber so kurzfristig seien keine Mittel dafür da.
Dem Landkreis allerdings ist es aufgrund der vorhandenen Brückenschäden nicht möglich, bis 2017 mit einer Behebung der Mängel zu warten, hieß es gestern. Dies würde unweigerlich zu einer Sperrung der August-Bebel-Straße führen. Diese musste aufgrund von sichtbaren Fahrbahnabsenkungen bereits lastmäßig begrenzt bzw. durch Gleitwände in den Absenkungsbereichen gesichert werden.
Zur geplanten Baumaßnahme findet heute, am 19. Januar 2010, um 18 Uhr im Rathaussaal der Stadtverwaltung Berga, Markt 2, eine Einwohnerversammlung statt, zu der alle interessierten Bürger willkommen sind. |
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19. Januar 2010 /OTZ
Italienischer Charme und tolle Stimme
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Nah am Publikum: Rudy Giovannini nimmt Elsa Seidel in den Arm.
Foto: Silke Groß
Rudy Giovannini begeistert die vorwiegend weiblichen Fans des Greizer Publikums
Von Silke Groß Greiz.
Nicht enden wollender Applaus spendete das Greizer Publikum dem Komponisten, Sänger und Moderator Rudy Giovannini am Wochenende im Greizer Theater. Mit sprichwörtlich italienischem Charme wusste der in Südtirol beheimatete Künstler von Beginn an die 300 Zuhörer im Saal in Stimmung zu bringen, eroberte die Sympathien der überwiegend weiblichen Fans im Flug. Diese kennen ihren „Caruso der Berge", der 2006 mit dem Titel „Salve Regina" den Grand Prix der Volksmusik gewann und haben Blumen und Präsente mitgebracht. Dafür gibt es Küsschen, und Elsa Seidel aus Greiz wagt sogar ein Tänzchen mit dem strahlend lächelnden Schwiegermutterschwarm auf der mit roten Rosen zauberhaft dekorierten Bühne. Um die Königin der Blumen geht es auch in seinem Lied „Schön wie der Rosen Glanz". Seiner Mutti widmete er den Titel „Mama Rosa" und zum Gedenken an seinen 2007 verstorbenen Freund Luciano Pavarotti sang er das „Wolgalied". Obwohl in italienischer Sprache angestimmt, erkannten die Greizer schnell den Andrea-Bocelli-Titel „Time to say goodby". Seine klassische Gesangsausbildung stellte Rudy Giovannini mit dem Lied des Gefangenenchors aus der Oper Nabucco und der a-cappella-Einlage von „Santa Lucia" meisterhaft unter Beweis. Zu „Montanara", dem Lied der Berge, winkten die Fans in den Sitzreihen mit Leuchtstäben. Rhythmisches Klatschen begleitete das Medley der schönsten Operettenmelodien. Erst nach zwei Zugaben ließ das Publikum den nimmermüden Musiker nach fast drei Stunden von der Bühne. |
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19. Januar 2010 /OTZ
Kompetente Freundlichkeit überzeugt
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Matthias Knecht (l.) übergibt Alexander Schulze von der DAK
Greiz die Urkunde.
Foto: OTZ/Christian Freund
DAK Greiz auf Platz eins im Thüringenvergleich - Kundenservice honoriert
Von Katja Grieser Greiz.
Im thüringenweiten Vergleich bietet die DAK Greiz den besten Kundenservice. Das hat eine krankenkasseninterne Befragung der Versicherten ergeben. Gestern überreichte Service-Leiter Matthias Knecht die Urkunde an den Greizer DAK-Chef Alexander Schulze, der die Auszeichnung stellvertretend für sein siebenköpfiges Team in Greiz entgegen nimmt.
„Schnelligkeit, Kompetenz, Freundlichkeit und Partnerschaftlichkeit, das schätzen die Kunden bei uns. Das freut mich besonders", so Schulze, der überzeugt ist, dass auch seine ehrenamtliche Tätigkeit mit zu diesem guten Umfrageergebnis geführt hat. Denn seit Jahren ist er trägerübergreifend als Versichertenberater für die Deutsche Rentenversicherung Bund im Landkreis Greiz tätig, hat so Kontakt zu zahlreichen Leuten, die seinen Rat suchen. Bei der Auswertung der Umfrageergebnisse sei es jedoch nicht so, dass hauptsächlich über 64-Jährige den Service der Greizer Geschäftsstelle für gut befunden haben, sondern auch jüngere Semester.
Auf Platz zwei landete im Thüringenvergleich die DAK Zeulenroda, für die Alexander Schulze — ebenso wie für die Geschäftsstelle in Schleiz — zuständig ist.
Befragt wurde von der Krankenkasse jeder Kunde, der Kontakt zu ihr hatte. Die Kunden bekamen einen Bewertungsbogen zugeschickt, den sie ausfüllen konnten. Im vergangenen Jahr haben sich laut Angaben der Kasse über 70 000 Versicherte bundesweit an der Befragung beteiligt. Die Greizer DAK erhielt von den Kunden die Schulnote 1,85. |
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19. Januar 2010 /OTZ
Leserbriefe
Konzept mit Mängeln
Zum Greizer Verkehrskonzept:
Auf den ersten Blick scheint das vorgestellte Verkehrskonzept relativ ausgewogen. Doch bei genauerer Betrachtung weist es viele Mängel und Ungereimtheiten auf. Warum soll es nicht möglich sein, dass Busse die Thomasstraße in beide Richtungen befahren können? Auch in anderen Städten gibt es für den ÖPNV Sonderlösungen. Entscheidend ist die Durchsetzung.
Die vorgeschlagene Lösung der Umfahrung der Spitzkehre am Puschkinplatz bringt mehrere Probleme. Zum einen ist das nicht für alle Busse der PRG praktizierbar. Für die Fahrer der 15-Meter-Busse ist dies nicht zu bewältigen, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Des Weiteren werden sich die Fahrzeiten der Busse beträchtlich verlängern. Für die Wochenenden wird die PRG für ihre Kunden entscheiden müssen, was wichtiger ist: die Zuganschlüsse von und nach Gera oder die Bedienung des Puschkinplatzes? Egal, wie man sich entscheidet, die Fahrgäste werden darunter leiden. Die Umwelt wird durch zusätzliche CO2-Belastungen und Buskilometer nachhaltig belastet. Wer ersetzt der PRG die zusätzlichen Kosten? Müssen Taxikunden dann auch höhere Kosten befürchten?
Den Initiatoren dieses Konzeptes sei empfohlen, mal anzuregen, dass die Händler ihren Kunden bei einem Einkauf die Kosten für den ÖPNV ersetzen könnten und damit das Stadtzentrum und die Umwelt wirksam entlasten würden.
Gerade die Umwelt kommt bei diesem Konzept viel zu kurz. Häufig wird man „mit der Kirche ums Dorf" fahren müssen, um sein Ziel zu erreichen. Zusätzliche Kosten für Kraftstoff und Umweltverschmutzung inklusive. Und was passiert, wenn ein unvorhersehbares Ereignis wie ein Unfall eine Strecke blockiert? Dann, so ist zu befürchten, wird binnen kürzester Zeit der Verkehr zusammenbrechen und Greiz bekommt eine echte Verkehrsberuhigung. Fazit: Das vorliegende Konzept ist leider keine Lösung, sondern nur ein Ansatz dazu. Nachbesserungen sind dringend angeraten.
René Kramer, Greiz
Die halbe Wahrheit
Zu „Jugendliche lassen die Finger vom Handwerk", OTZ vom 8. Januar:
Mit der Aussage des Herrn Kühne, Pressesprecher der Handwerkshammer für Ostthüringen, dass die Jugendlichen sich die Hände beim Arbeiten nicht schmutzig machen wollen, ist nur die halbe Wahrheit gesagt. Was bedeutet Handwerk in der heutigen Gesellschaft? Die Zeiten, in denen der Herr Doktor vor seinem Klempner den Hut lüftete, sind vorüber. Heute ist Handwerk harte Arbeit, hoher Termindruck, teilweise schmutzige Arbeit. Viele Baustellen sind ohne Waschgelegenheit, geschweige denn WC. Und wo befindet sich der Arbeitsplatz? Nicht mehr im Heimatkreis des Handwerkers, sondern fern der Heimat auf Baustellen. Gewohnt und geschlafen wird oft in Gruppenunterkünften. Viele Arbeitsstunden, welche bei Fahrten zur Baustelle anfallen, werden nicht mehr entlohnt. Über den Lohn in Ostthüringen will ich mich nicht äußern. Handwerk ist ein Beruf für echte Kerle mit Idealismus und handwerklichem Geschick. Dabei muss es nicht immer auf Schulnoten ankommen. Es gibt viele Menschen, welche Begabungen im Beruf entwickeln, obwohl die Leistungen in der Schule eher schlecht waren. Man soll jedem Jugendlichen gerade im Handwerk eine Chance geben.
Wolfgang Gunold, per E-Mail
Winterwanderspaß
Bei dichtem Flockenwirbel starteten am Sonntagnachmittag rund 50 Wanderfreunde zur achten Bernsgrüner Familienwinterwanderung. Neben dem Gastgeber Bernsgrün waren dazu auch Wanderlustige aus Arnsgrün, Hohndorf, Zeulenroda, Planen, Oberpirk, Zollgrün und Rodlera angereist. Vom Treffpunkt Feuerwehr- und Vereinshaus führte die sechs Kilometer lange Überraschungstour — keiner außer dem Organisationsteam kannte den Verlauf — zunächst durch Bernsgrün in Richtung Frotschau, wo links auf den Mühlweg eingebogen wurde. Entland des Mühlweges hatte man eine herrliche Sicht auf Bernsgrün und Später Arnsgrün. Auf verschneiter Flur ging es den Schiefer oder auch Pfarrweg genannt entlang.
Entlang der schneebedeckten Felder und Wälder wanderten alle an einer Waldeskreuzung nach rechts in Richtung Frotschau. Auf diesem Weg genossen die Wanderer wiederum die tolle Aussicht nach Fröbersgrün, Frotschau und Kleinamerika. Von Frotschau schließlich führte die Wanderung wieder auf den Mühlweg zurück nach Berns- grün, wo als Stärkung Thüringer Rostbrätl und Glühwein auf die Wanderfreunde warteten. Obwohl die Wandertour nur sechs Kilometer betrug, war sie doch im Schnee anstrengend zu gehen.
Ein großes Dankeschön geht an Jörg Döscher, der mit seinem Traktor die Route abfuhr und so für begehbare Wanderspuren im sonst tiefen Schnee sorgte. Aber auch Dank den Organisatoren des Feuerwehrvereins Berns- grün, die allen mit dieser Winterwanderung ein Stück schöner sehenswerter Heimat im Vogtländischen Oberland näher brachte.
Gabriele Wetzel, Bernsgrün
Dankeschön
Ein Dankeschön sagt die Frauenselbsthilfe nach Krebs - Gruppe Greiz - an die Mitarbeiter der Deutschen Bank Greiz für die finanzielle Unterstützung unserer Projekte. Leitgedanke der Projekte sind „Beständig und lebendig". Es gilt, Bewährtes zu erhalten und die Zukunft mit ihren medizinischen Herausforderungen mit Lebendigkeit zu gestalten. Dabei steht das ureigenste Anliegen, Betroffene aufzufangen nach dem Schock der Diagnose, zu informieren über Hilfen zur Krankheitsbewältigung und zu begleiten in ein Leben mit oder nach Krebs, im Vordergrund.
Annett Göbel, Greiz
Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften sinnentsprechend zu kürzen oder auszugsweise abzudrucken. Leserbriefe sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Briefe per E-Mail an die Lokalredaktion Greiz bitte an lr-greiz@otz.de. |
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19. Januar 2010 /OTZ
Greizer schlagen sich achtbar
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Das Team der Greizer C-Junioren, die
zur Hallenkreismeisterschaft den
vierten Platz erreichten.
Foto: Watzek
Fußball, OTFB-Hallenmeisterschaften, C-Jugend: Jenaer Junioren siegen in Hermsdorf
Von Jens Watzek Hermsdorf (OTZ).
Nach der gewonnenen Kreismeisterschaft und der damit verbundenen Qualifikation zum OTFB-Pokal reisten die Greizer C-Junioren am Wochenende nach Hermsdorf, um sich mit den besten Mannschaften Ostthüringens zu messen.
Gespielt wurde bei 12 Minuten Spieldauer in zwei Gruppen, wobei sich Platz 1 und 2 jeder Gruppe für das Halbfinale qualifizieren konnten. Greiz erwischte in Gruppe B den Turnierfavoriten FC Carl Zeiss Jena. Außerdem spielten in Gruppe B der SV Hermsdorf und die OTG 1902 Gera. In Gruppe A waren der ZFC Meuselwitz, SG VfB 09 Pößneck-Oppurg, SV Schott Jena und SG FC Rudolstadt gesetzt.
Im ersten Spiel traf Greiz auf den Ausrichter des Turniers, den SV Hermsdorf. Die Teams trennten sich 0:0. Im 2. Spiel ihrer Gruppe setzten sich die Greizer gegen die OTG 1902 Gera klar mit 3:0 durch. Der mit zwei Toren erfolgreiche Marat Gasparjan verletzte sich bei einem Pressschlag allerdings so stark, dass er am Turnier nicht mehr teilnehmen konnte. Im letzten Spiel ihrer Gruppe traf der 1. FC auf den FC Carl Zeiss Jena. Ersatzgeschwächt, aber mit der Aussicht auf den Einzug ins Halbfinale hieß die Devise, gegen die Jenaer zu Null spielen. Greiz von Beginn an defensiv eingestellt, machte geschickt die Räume eng und störte immer wieder die Angriffsbemühungen der Jenaer. Am Ende gewannen die Jenaer verdient mit 0:2, und die Greizer konnten sich mit dem besseren Torverhältnis und dem besten Ergebnis gegen die Auswahl vom Sportgymnasium Jena für das Halbfinale qualifizieren.
Im Halbfinale trafen die C-Junioren auf den Ersten der Gruppe A, die Spielgemeinschaft VfB09 Pößneck und TSV 1860 Oppurg. Leider konnte die Mannschaft um Andreas Damm den Ausfall von Marat Gasparjan nicht kompensieren und man sah bei einigen Spielern mit zunehmender Turnierdauer die Kräfte schwinden. Nach vorn spielten sie zu unkonzentriert und ohne zwingende Aktionen, wobei in der Defensive Greiz weiter seine Stärken zeigte. Pößneck/Oppurg gewann gegen die Greizer mit 2:0. Im kleinen Finale hatte der FC noch die Chance auf die Qualifikation zur Teilnahme am Landespokal, da sich die drei besten Mannschaften des Turniers qualifizieren konnten. Hier musste der ZFC Meuselwitz bezwungen werden, den man aus dem Pokal-Fight auf dem Tempelwald noch gut in Erinnerung hatte. Für das damals im Elfmeterschießen verloren gegangene Spiel wollte man eine Revanche. Beide Mannschaften spielten auf gleichem Niveau und sowohl die Greizer als auch der Gegner hatten ihre Chancen. Gegen Ende der Partie war klar, das erste Tor des Spiels entscheidet. 90 Sekunden vor Schluss war es ein gut eingeleiteter Spielzug der Meuselwitzer, der das Spiel mit 1:0 für den ZFC entschied. In der verbleibenden kurzen Zeit konnte der FC nichts mehr entgegensetzen.
Greiz: Marat Gasparjan, Hendrik Heckel, Georg Kassuhn, Tom Mehlhorn, Paul Rösler, Philipp Seifert, Steven Süß, Jan Watzek.
- Abschlusstabelle
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- 1. Carl Zeiss Jena
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- 2. SG VfB 09 Pößneck-Oppurg
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- 3. ZFC Meuselwitz
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- 4. 1. FC Greiz
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- 5. SV Hermsdorf
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- 6. SV Schott Jena
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- 7. OTG 1902 Gera
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- 8. SG FC Rudolstadt
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19. Januar 2010 /OTZ
TSV-Erfolg in der Ferne
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Nico Hänse
Foto: OTZ/Marcel Hilbert
Kegeln, 1. Landesklasse, Herren: Waltersdorfer holen Punkte in Zöllnitz
KSV Rot-Weiß Zöllnitz II TSV Waltersdorf 5254:5303 Zöllnitz
(OTZ/H.Löffler).
Mit Wunsch und Wirklichkeit ist das manchmal so eine Sache. Aber diesmal können die Waltersdorfer im Brustton der Überzeugung sagen: Der TSV 1890 hat mit diesem, dem dritten Auswärtserfolg der laufenden Saison die richtige Antwort auf die schmerzliche Heimniederlage von vor einer Woche gegen Tabellenführer Pößneck gegeben. Und damit auch ein dort gegebenes und von manchem zum damaligen Zeitpunkt als etwas großspurig angesehenes Versprechen eingelöst: "Das nächste wird unser Spiel."
Ganz so einfach verlief das Match des Tabellenfünften beim Letzten dann aber doch nicht, auch wenn die Gäste zu keinem Zeitpunkt in Rückstand gerieten. Natürlich war da das TSV-Start-Duo, das trotz unterschiedlicher Leistung stolze 71 Kegel heraus holte, der Garant des späteren Waltersdorfer Erfolges. Nicht minder bedeutend gestaltete sich auch der zweite Durchgang, in dem die 1890er den Vorsprng nicht nur verwalten, sondern sogar noch um minimale sechs Kegel ausbauen konnten. Da bangten die TSV-1890-Teamkollegen um ihren Kapitän, den zirka 30 Wurf vor Schluss der von jedem zu spielenden 200 Kugelen verstärkt der Ischias plagte. Er schleppte sich trotzdem noch "ins Ziel", weil die Gäste ohne Wechselspieler anreisten. Deren zweite Mannschaft hatte selbst ein Spiel. Unter normalen Umständen wären beim Teamchef etliche Hölzchen mehr drin gewesen wären.
Trotz des scheinbar beruhigenden Vorsprunges kulminierte die Partie im Schluss-gang noch einmal. Bei den Zwischenständen von insgesamt gerade mal vier beziehungsweise sechs Kegel plus für die Gäste, wo in den ersten jeweils 25 Wurf in die Vollen zuvor bereits 30 Holz eingebüßt wurden, war Spannung geboten. Aber die TSV-Spieler, lautstark angefeuert von ihren Mitspielern, knieten sich regelrecht in ihre Aufgabe hinein, weil auch sie sich den an und für sich sicher geglaubten Erfolg nicht mehr entreißen lassen wollten. Und weil auch sie in dieser spannenden Phase und gegen das gewohnt starke Zöllnitzer Schlusspaar spürten: Hier geht noch etwas. Insbesondere Nico Hänse - unter anderem 497 Holz auf den zweiten 100 Wurf - konnte sich nach leicht verhaltenem Beginn enorm steigern und mit seiner ersten, dann aber auch gleich deutlich übertroffenenen "900" nicht nur seinen starken Kontrahenten in Schach halten, sondern auch den Sieg für die Waltersdorfer sichern. Zur 900 gratulierten die Kollegen danach herzlich gratulierten.
Darüber hinaus gebürt auch Thomas Böhm und Robert Ringel ein extra Lob, die beide schon 100 Wurf in der eben-falls siegreichen zweiten Mannschaft des TSV 1890 vom Vormittag in den Knochen hatten und mit ihrern Ergebnissen entscheidend zum erfolgreichen Mannschaftsresultat beitrugen. Der Rest ging im Jubel der Gäste unter, die sich auf eine lustige Rückfahrt machten und in der heimischen Sportstätte noch ein Gläschen in Ehren genehmigten - wer wollte es ihnen verdenken?
Spielstatistik Zöllnitz II - TSV 1890: 3583:3553 Volle, 1671:1750 Abräumer, 46:28 Fehlwürfe. Einzelergebnisse: 1. Durchgang: Peter Schumann (Zöllnitz) 844 - Thomas Böhm 914/307 Abräumer; Dietmar Wally 838 - Sven Pieper 839. 2. Durchgang: René Ogorsolka 867/619 Volle - Harald Löffler 887/608 Volle, Anton Knaus 878 - Robert Ringel 864. 3. Durchgang: Jens Schönemann 900/610 Volle - Heiko Böhm 863, Christian Voigt 927/313 Abr. - Nico Hänse 936/323 Abräumer. |
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19. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Neues Gesicht auf der Straße
Melanie Keßler aus Greiz seit gestern Streetworker im Sozialraum "Süd-West"
Von Steffen Beikirch Zeulenroda/Hohenleuben (OTZ).
Sie ist erst 24 Jahre jung und kommt direkt vom Studium: Melanie Keßler aus Greiz trat gestern offiziell ihre Arbeit als Streetworker im Sozialraum "Süd-West" an. Sie wirkt fortan an der Seite von Oliver Grimm und übernimmt dank eines Standortbüros im Jugendclub "G 3" nun schwerpunktmäßig auch den Raum Hohenleuben.
Wie es vor ihr bereits Franziska Hof und zuletzt Simone Auerbach taten. Die beiden Geraerinnen hielten es jedoch nicht lange hier aus. So ist der Zeulenrodaer Jugendverein Römer als Arbeitgeber froh, nun eine junge Frau gewonnen zu haben, die nicht ganz so weit entfernt lebt. Ihre Stelle als Straßensozialarbeiterin ist - genau wie alle anderen - entsprechend der Haushaltsplanung des Landkreises vorerst bis Ende 2011 gesichert.
Über die speziellen Hohenleubener Probleme weiß Melanie Keßler noch nicht allzu viel, will jetzt sowieso erstmal "Klinken putzen", um sich überall vorzustellen und bekannt zu machen. An Qualifizierung bringt sie den Magister für Erziehungswissenschaft mit, an Erfahrung ein dreimonatiges Praktikum im Sozialen Dienst der JVA Hohenleuben sowie weitere vier Wochen bei der Jugendgerichtshilfe im Landratsamt Greiz. "Ich bin sehr aufgeschlossen, kommunikativ und arbeite gern mit jungen Menschen", nennt sie ihre Stärken. Ihre ersten Ziele: "Das Vertrauen der Jugendlichen gewinnen und halten. Ihnen Unterstützung gewähren, um ein paar Probleme aus der Welt zu schaffen."
Welche das sind, wissen vor allem ihre Kollegen Oliver Grimm aus Zeulenroda und die beiden Greizer Streetworker Steffi Drese und Stefan Eisermann, die ebenfalls für den Jugendverein Römer arbeiten.
Wir freuen uns, dass unser Team verstärkt wird durch eine junge Frau, die so viel Enthusiasmus mitbringt...
Streetworkerin Steffi Drese ... Und die das Durchschnittsalter drückt.
Römer-Vereinschef Nils Hammerschmidt
15 bis 20 junge Menschen suchen pro Beratungstag das Streetworkbüro im Obergeschoss Markt 8 in Zeulenroda auf. "Wie komme ich von der Droge weg und wie komme ich aus diversen Szenen raus?" umreißt Oliver Grimm das, worum sich das Meiste dreht. Die Anlässe, Kontakt zu einem Streetworker aufzunehmen, seien aber meist andere, wirft Stefan Eisermann ein. Oft gebe es den letzten Ausschlag, wenn das Geld nicht mehr reicht, das Essen zur Neige geht, die Wohnung gekündigt wurde oder behördliche Leistungen auf einmal gestrichen sind.
Da hilft es unheimlich, wenn die Streetworker als Retter in der Not nicht erst auf einen Termin bei Ämtern, Behörden sowie anderen Kontakt- und Hilfestellen warten müssen, sondern gleich unkompliziert zum Berater oder dem zuständigen Fallmanager vorgelassen werden. "Diese Mitarbeiter sind wichtige Partner für uns", möchte sich Oliver Grimm im Namen seiner Kollegen dafür bedanken.
Auch die Zusammenarbeit mit den Schulen habe sich stark verbessert, merkt Steffi Drese vor allem aus Greizer Sicht an. Lehrer und Schulleiter würden sich den Streetworkern immer mehr öffnen, Projektarbeiten oder Einzelfallhilfe anfragen. "In Zeulenroda läuft´s auch gut, ist aber noch ausbaufähig", meint Oliver Grimm, für den die zwei weiteren, beim Landkreis angestellten Jugendsozialarbeiter an Schulen ebenso eine wichtige Ergänzung sind. |
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19. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Die "Römer" werden dieses Jahr zwanzig
Verein feiert im September zum 12. Take Off
Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ).
Die zwanzigjährigen Jubiläen der Neuzeit häufen sich in diesem Jahr. So steht dieser runde Geburtstag auch beim Zeulenrodaer Jugendverein "Römer" an. Mit drei tollen Tagen will er das Ereignis im Herbst groß feiern.
Dazu wird es am 18. September den inzwischen 12. Bandwettbewerb "Take Off" geben, der ein weiteres Mal im Jugendfreizeitpark Zeulenroda stattfindet. Einen Tag später ist ein großes Kinder- und Familienfest angesetzt, kündigt Vereinsvorsitzender Nils Hammerschmidt an.
Der Jugendverein wird zwanzig, während der gleichnamige Klub beinahe doppelt so alt ist, wie der Vereinschef weiß. Mit einem Bauwagen unten in der Rabensleite soll alles angefangen haben. Später wurde der "Römer" vor allem durch seine Diskos im Saal der HO-Gaststätte "Zum Rötlein" bekannt. Der zugehörige Verein gründete sich allerdings erst 1990. Er hätte deshalb liebend gern Unterstützung aus der Bevölkerung, wenn es um die Entstehungsgeschichte und das genaue Gründungsdatum des Jugendklubs geht. Soll doch bis zum Geburtstag im Herbst eine kleine Chronik zusammengestellt werden (www.zeulenroemer.de).
Die diesjährigen Veranstaltungen im 2009 übernommenen Jugendfreizeitpark könnten schon am Freitagabend ihren Auftakt erleben. "Aber nur, wenn es nochmal schneit", sagt Hammerschmidt. Hält die weiße Pracht oder bekommt neuen Nachschub, dann lädt der Römer nämlich am 22. Januar von 19 bis gegen 24 Uhr zum Nachtrodeln an den Berg vor der Rötleinschule ein. Die Piste soll dann mit Fackeln abgesteckt sein. Für alle Teilnehmer und Zuschauer stehen Glühwein und Tee bereit.
Die älteren Herrschaften freuen sich bereits jetzt auf den 3. Tanztee für Junggebliebene, zu dem am 9. Februar wieder in Zusammenarbeit mit dem Mehrgenerationenhaus der Volkssolidarität eingeladen wird.
Rasanten Ska hat die alte Pumpstation dagegen knapp zwei Wochen später anzubieten: Beim Konzert der "Tornados" aus Leipzig erwartet man am 20. Februar ein volles Haus.
Am 4. April wird der Jugendfreizeitpark einer der Verpflegungsstützpunkte beim MDR-Osterspaziergang sein. Und auch im Festzelt im Waldstadion wollen alle drei Jugendvereine aus Zeulenroda und Triebes zu diesem Anlass eine Musikveranstaltung organisieren. Ob am 3. oder 4. April - das klärt sich erst noch.
Das nächste "Römer-Fest" steht dann am 29. Mai ins Haus und am 26./27. November gibt es den nächsten Weihnachtsmarkt. Nicht zu vergessen der zweite runde Geburtstag des Vereins in diesem Jahr: Als Betreiber jener Einrichtung in der Kreisstadt richten die Römer nämlich vom 13. bis 15. August auch das Event "25 Jahre Jugendklub Spektrum" aus.
Mit ihrem Zeulenrodaer Domizil, dem vor genau einem Jahr bezogenen Jugendfreizeitpark, sind sie nach eigenem Bekunden übrigens sehr gut gestartet. "Bis jetzt ist alles, was wir angekurbelt haben, gut angenommen worden", schätzt Vorstandschef Nils Hammerschmidt ein.
Kommentar
Zimmer frei
Von Steffen Beikirch
Einen guten Einstand legten die "Römer" im Jugendfreizeitpark hin. Das erste Jahr bot vielfältige Kultur- und Sporttermine. Dafür ging der Plan nicht auf, das Objekt auch bei der Belegung zu einem echten Jugendzentrum zu machen. Sowohl Sportjugend als auch Bereichsjugendpflege zogen nicht ein. Und das Streetwork-Büro des Jugendvereins bleibt ebenso am Markt 8. Eine Testphase im Jugendpark brachte in einem Quartal nur zwei Kontakte, während in der Stadtmitte je Beratungstag bis zu 20 Leute klopfen. Die Römer entschieden also, Bewährtes zu belassen und richteten stattdessen in der alten Pumpstation ein Spielzimmer für die Jüngsten ein. Das Sportjugend-Büro ist trotzdem noch frei. Interessenten sind willkommen, wirbt Vereinschef Hammerschmidt. |
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19. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Winterwanderspaß im Oberland

Per Pedes auf Überraschungstour rund um Bernsgrün
Bernsgrün (OTZ/G.Wetzel).
Bei dichtem Flockenwirbel starteten am Sonntagnachmittag rund 50 Wanderfreunde zur achten Bernsgrüner Familienwinterwanderung. Neben den Gastgebern waren dazu auch Wanderlustige aus Arnsgrün, Hohndorf, Zeulenroda, Plauen, Oberpirk, Zollgrün und Rodlera angereist. Vom Feuerwehr- und Vereinshaus führte die Überraschungstour zunächst durch Bernsgrün in Richtung Frotschau, wo links auf den Mühlweg eingebogen wurde.
Entland des Mühlweges hatte man eine herrliche Sicht auf Bernsgrün und später Arnsgrün. Auf tief verschneiter Flur ging es den Schiefer oder auch Pfarrweg genannt entlang. Pfarrweg deshalb, weil früher diesen Weg der Pfarrer von Fröbersgrün aus zu Fuß benutzte, um in die Bernsgrüner Kirche zu gelangen.
Entlang der schneebedeckten Felder und Wälder wanderten alle an einer Waldkreuzung nach rechts in Richtung Frotschau. Auf diesem Weg genossen die Wanderer wiederum die tolle Aussicht nach Fröbersgrün, Frotschau und Kleinamerika. Von Frotschau schließlich führte die Wanderung wieder auf den Mühlweg zurück nach Bernsgrün, wo eine Stärkung auf die Wanderfreunde wartete. Obwohl die Tour nur sechs Kilometer betrug, war sie doch im Schnee anstrengend zu gehen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle vor allem an Jörg Döscher, der mit seinem Traktor die Route abfuhr und so für begehbare Wanderspuren im sehr tiefen Schnee sorgte.
Aber auch Dank den Organisatoren des Feuerwehrvereins Bernsgrün, die allen mit dieser Winterwanderung wieder ein Stück schöner sehenswerter Heimat im Vogtländischen Oberland näherbrachten. Dieser Meinung waren auch die Arnsgrüner Ilona und Rolf Thieme. "Uns hat es wieder sehr gut gefallen. Wir waren begeistert", so die "Stammwanderer", die bereits zum achten Mal dabei waren. |
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19. Januar 2010 /Vogtland-Anzeiger
Rekordjahr bei der Vogtland Philharmonie
Erstmals mehr als 100 000 Gäste gezählt
Reichenbach – Es gibt auch Lichtblicke, mag es so manchem in den Sinn gekommen sein, der die erfreuliche Rückschau von Generalmusikdirektor Stefan Fraas, dem Intendanten der Vogtland Philharmonie, auf das zurückliegende, ansonsten doch so krisengeschüttelte Jahr 2009 erlebte.
Erstmalig habe die Vogtland Philharmonie seit ihrem Bestehen mehr als 100 000 Konzertgäste in einer Spielzeit erreicht, genau 103 962 Gäste. „Dabei haben wir als musikalischer Botschafter des Vogtlandes von den 171 sinfonischen Konzerten des vergangenen Jahres 80 Prozent in Sachsen und Thüringen absolviert“, resümierte er mit berechtigtem Stolz, aber auch ein wenig Sorge: „Wir haben damit eigentlich unsere Kapazität voll ausgereizt, es war das arbeitsintensivste Jahr, meine Philharmoniker waren bis an die Schmerzgrenze gefordert.“
Dass sich diese Arbeit auch ökonomisch gut ausmacht, beweist der Zuwachs an eingespielten Geldern: Es sind mehr als 850 000 Euro, damit habe die Philharmonie ihr Ergebnis aus dem Vorjahr um 16 Prozent gesteigert, damit liegt das Orchester weit über der Quote der Eigenerwirtschaftung der Mittel, wie bei vergleichbaren Ensembles. Der Reichenbacher Oberbürgermeister Dieter Kießling richtete nach dieser Rechenschaftslegung Worte des Dankes an die Philharmoniker.
Gleichermaßen stolz sei man aber auch auf den Förderverein der Philharmonie. Er verwies auch auf die gesicherte finanzielle Basis des Orchesters durch die Länder Sachsen und Thüringen, die Landkreise und die beiden Städte Greiz und Reichenbach und auf die bevorstehenden Höhepunkte, insbesondere den Orchesterball der Philharmonie 2011 in der neuen Stadthalle Greiz und die 800-Jahr-Feier der Stadt Reichenbach im Jahre 2012. Damit war der Ausblick auf das kommende Jahr eröffnet, den sogleich GMD Fraas mit interessanten Neuigkeiten bereicherte. Die Top-Nachricht: Jiri Malát, der beliebte Chefdirigent der Philharmonie, hat mit dem Trägerverein eine Vertragsverlängerung bis zum Jahr 2013 vereinbart. „Ich bin glücklich über diese Entscheidung, denn dieses Orchester ist etwas Besonderes – einen derartigen Zusammenhalt der Musiker gibt es selten. Ich habe noch viel vor mit diesem Ensemble“, so Malát.
Ein zweiter Höhepunkt dieses Medientermins war die Unterzeichnung eines auf 25 Jahre befristeten Mietvertrages zwischen der Stadt Reichenbach und der Vogtland Philharmonie: Die Orchesterverwaltung wird ab März in die frei werdenden Büroräume der zweiten und dritten Etage im Hauptgebäude der Landesgartenschau-GmbH in der Wiesenstraße 62 umziehen und damit endlich angemessene Arbeitsbedingungen erhalten. „Unsere Konzertspielstätte wird natürlich auch weiterhin das Neuberinhaus bleiben“, betonte Fraas.
Er gab weiter einen Ausblick auf das bevorstehende Konzertjahr, das sich kaum weniger intensiv gestalten wird und eine Reihe besonderer Herausforderungen beinhaltet: 155 Konzerte sind bereits vertraglich gesichert, darunter Galakonzerte mit dem internationalen Musical-Star Anna-Maria Kaufmann, das Festkonzert zur Einweihung des Wende-Denkmals in Plauen, die ausnehmend gut ankommenden „Classics unter Sternen“ in Chemnitz, die beiden Hauptkonzerte der Internationalen Instrumental-Wettbewerbe in Klingenthal und Markneukirchen, nicht zu vergessen die Abonnementskonzerte in Reichenbach, Greiz, Rodewisch, Schleiz und Apolda.
Den Verweis darauf, dass bereits Vereinbarungen der Philharmonie über das kommende Jahr hinaus – bis 2014 schon – in Sack und Tüten seien, kommentierte OB Dieter Kießling schmunzelnd mit der Bemerkung: „Da müssen wir aber schnell ein paar Termine für unsere 800-Jahr-Feier festmachen!“ veho |
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| 19. Januar 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Baum verhindert Absturz eines Lasters
Greiz (OTZ).
Gestern gegen 1.20 Uhr ereignete sich in Greiz-Silberloch ein Verkehrsunfall mit rund 10 200 Euro Sachschaden.
Ein 22-jähriger Lkw-Fahrer fuhr auf der B 92 aus Richtung Gera kommend und verlor aufgrund unangemessener Geschwindigkeit in einer Linkskurve die Gewalt über sein Fahrzeug. Er fuhr auf die Bankette und rutschte mit der rechten Fahrzeugseite in den dort befindlichen, zirka einen Meter tiefen Graben. Bei dem Versuch, sich aus dem Graben zu befreien, beschädigte er einen Drahtzaun und riss sich die Hinterachse aus den Radaufhängungen. In der Folge brach der Lkw nach links aus, fuhr über die linke Straßenböschung und kollidierte dort mit einem Baum, der verhinderte, dass er auf eine sechs Meter tiefer gelegene Wiese abstürzte. Verletzt wurde niemand. Die Bundesstraßen 92 und 94 mussten zur Unfallaufnahme und zur Bergung des Lkw bis gegen 7 Uhr voll gesperrt werden.
Karikatur des Tages
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...ist ein sanftes Ruhekissen
Zeichnung: OTZ/Bruns
Ausflug ins Tiergehege Waldhaus
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Foto: OTZ/Christian Freund
Über die Begegnung mit den Kaninchen freuen sich vor allem die jüngsten Besucher, die immer wieder gern ins Tiergehege nach Waldhaus kommen.
Gute Heimvorstellung der Waltersdorfer Kegler-Reserve
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Foto: Marcel Hilbert
Neben der Landesklasse-Vertretung, die in Zöllnitz ran siegte, konnte am Sonnabend auch die zweite Mannschaft des TSV 1890 Waltersdorf gewinnen. Mit 2561:2471 besiegten sie die Zweite von Wünschendorf auf der heimischen Anlage. Wie hier Robert Ringel (links), der sein Duell gegen Tobias Reinhold mit 449:409 gewann, musste auch Thomas Böhm (444:416 gegen Reiner Engelbrecht) nach dem Spiel für die Zweite noch im Spiel für die erste Mannschaft ran.
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