18. Januar 2010 /OTZ

Greizer kennen sich aus

Dreharbeiten für die MDR-Fernsehsendung "Mach dich ran" locken viele vors Rathaus

Von Christian Freund Greiz (OTZ).

Dass sich die Greizer auskennen, zumindest wenn es um das in ihrer Heimatstadt gebraute Bier geht, haben etwa 100 Bürger der Vogtlandstadt und aus der Umgebung am Sonnabend im Rathaussaal unter Beweis gestellt. Fast 70 Prozent lösten die von der Fernsehsendung "Mach dich ran" des MDR gestellte Aufgabe richtig, erkannten unter zwei kredenzten Biersorten den Gerstensaft der hiesigen Vereinsbrauerei.
Bereits am frühen Nachmittag wurden die Interessenten, die gleichzeitig zu Mitwirkenden dieser Sendung wurden, vor dem Greizer Rathaus von Moderator Mario D. Richardt in ihre Aufgabe eingewiesen, konnten tippen, wieviel der Anwesenden das Vereinsbier erkennen werden. Nach dem stimmungsvollen Auftakt, den Kameramann Frank Ebert und Tontechniker Frank Gentzsch für die Aufzeichnung festhielten, die am Montag, den 1. Februar, 19.50 Uhr, ausgestrahlt wird, begaben sich die Akteure ins Rathaus, warteten vor der Tür zum großen Rathaussaal geduldig auf Einlass, während drinnen Redakteur Hendrick Petzold die Becher auf den Tischen nach A und B geordnet mit den beiden Biersorten in großer Eile füllte. "So groß wardie Beteiligung noch nie" freute sich der Moderator. Die Fernsehleute versicherten, dass jede Idee einmalig ist. Nur so könne garantiert werden, dass unvorhergesehene Szenen entstehen und der Moderator sich in derselben Situation befindet, in die er auch seine Zuschauer gebracht hat. Und die ließen sich nicht zweimal bitten - jeweils sechs Personen konnten nacheinander den Saal betreten und hatten großen Spaß beim Verkosten des Bieres. An einer Tafel notierte der Redakteur die Ergebnisse eines jeden Durchganges, Mario D. Richardt errechnete dann die 69,57 Prozent, die das Greizer Bier erkannt haben. Die Noßwitzerin Karina Oertel zog mit zugehaltenen Augen den Gewinner, den 14-jährigen Stefan Hetzheim. "Ich habe einfach richtig geraten", freute er sich mit seinen Eltern. Jetzt wurde es noch einmal so richtig spannend, denn der Jugendliche musste raten, ob das "Mach dich ran"-Team die Tagesaufgabe erfüllen konnte oder nicht. Stimmte der Tipp des Gewinners mit der Realität überein, konnte er 809 Euro (809. Sendung) mit nach Hause nehmen.
Das Drehteam beginnt morgens bei den Aufgabenstellern und hört sich die Problematik des Tages an. Im Anschluss macht sich die Crew auf die Socken und versucht das Problem innerhalb von 24 Stunden zu lösen. Ob das funktioniert hat und ob Stefan Hetzheim mit seinem "Ja" zum glücklichen Gewinner wurde, können die Zuschauer am Bildschirm miterleben.

Greizer sind gut drauf

Von Christian Freund

Mit solch einem großen Andrang hatte das MDR-Drehteam am Sonnabendnachmittag im Rathaussaal nicht gerechnet, Moderator Mario D. Richardt erklärte, dass er die höchste Beteiligung bei dem Spiel im Rahmen der Sendung "Mach dich ran" überhaupt verzeichnen konnte.
Und das soll etwas heißen, denn schließlich wurden die Aufnahmen für die 809. Sendung seit der Erstausstrahlung 1992 gedreht, damit erklärt sich gleichzeitig auch die Höhe des Preisgeldes von 809 Euro.
"Wir sind noch gut im Training, schließlich hatten wir im zurückliegenden Jahr anlässlich unseres 800-jährigen Bestehens der Stadt einiges zu feiern", frotzelte ein Spielteilnehmer auf dem Greizer Markt, der, wie alle anderen auch, gut gelaunt allen Späßen entgegen sah und sogleich seinen Tipp für das Spiel abgab.


18. Januar 2010 /OTZ

Kreisverband der Linken will Image aufpolieren

Diana Skibbe
Diana Skibbe

Greizer Klausur formuliert Positionspapier

Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).

Der Kreisverband "Die Linke" will auch im Hinblick auf die Bürgermeisterwahlen in diesem Jahr sowie 2012 sein Image aufpolieren, in etwas ruhigerem Fahrwasser endlich Kurs aufnehmen, "Gemeinsamkeiten künftig stärker in den Vordergrund stellen, sich nicht mehr öffentlich zerfleischen", wie Kreisvorsitzende Diana Skibbe, die bei der jüngsten Landtagswahl ihren Sitz für die Linke in Erfurt verlor, nach der Klausurtagung am Sonnabend gegenüber OTZ resümiert.
Die ganztägige Beratung, an der neben den Mitgliedern des Kreisvorstandes und der Kreistagsfraktion auch Vertreter verschiedener Basisorganisationen der Linken - darunter der Greizer Stadtratsfraktionschef Holger Steiniger - teilgenommen hatten, verabschiedete "nach konstruktiver, offener Debatte" ein Positionspapier für die Jahre 2010/2011 für eine "Politik mit den Menschen für soziale Gerechtigkeit und Ausbau der Demokratie". Neben der Programmdebatte, die 2010 parteiintern zu führen sei und einer besseren Internetpräsenz wollen die Genossen vor allem in jenen Städten und Gemeinden des Landkreises Greiz als Ansprechpartner präsent sein, in denen es keine aktiven Basisorganisationen der Linken gebe, so Skibbe. Kreisvorstandssitzungen mit Bürgergesprächen soll es demzufolge u.a. in Auma, Harth-Pöllnitz, im Brahmetal oder dem Vogtländischem Oberland geben, kündigt sie an. In Auswertung des zurückliegenden Superwahljahres stellte die Linke fest, dass es trotz großem Wählerpotenzials schwierig sei, Kandidaten für die Partei zu finden. "Hier werden wir unsere Strategie ändern, Wahlkampf mehr personalisieren", so Skibbe. Frank Lux aus Zeulenroda-Triebes wird das eigens dafür gegründete "Linksaktiv"-Team zur Vorbereitung der Wahlen leiten. Skibbe persönlich wird sich für das Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik stark machen. Die Genossin will dazu beitragen, den regionalen Trägerkreis zu aktivieren. 200 000 Unterschriften landesweit, das heißt 10 000 Unterschriften im Landkreis werden dafür gebraucht, die vom 10. Februar bis 9. Juni dieses Jahres gesammelt werden. "Das Volksbegehren", so Skibbe, "soll den für Februar erwarteten Gesetzentwurf für die Verbesserung der Betreuung in Kindertagesstätten inklusive der geforderten 2000 Stellen mehr kritisch und konstruktiv begleiten". Die Elterninitiative wird von Vereinen und Verbänden unterstützt, hier reihe sich auch die Linke ein. Der Startschuss dafür soll auch im Landkreis am 10. Februar fallen. Einige Tage zuvor - am 1. Februar - plant die Linke im Wahlkreisbüro von Frank Tempel am Greizer Markt einen Empfang mit sozial engagierten Vereinen, Verbänden und der Gewerkschaft unter dem Motto: "Fünf Jahre Hartz IV sind genug". Es gelte, den Fokus der inhaltlichen Arbeit auf diese Probleme zu richten, so die Kreischefin der Linken. Eine aktuelle Kampagne der Greizer Linken wird es zur Finanznot der Kommunen geben. Immer mehr freiwillige Aufgaben stehen in Städten und Gemeinden auf dem Prüfstand, wie in der Klausurtagung am Sonnabend erneut betont wurde. Nicht nur für Jugendklubs und Kontaktstellen brauche man dauerhafte Lösungen, so Skibbe. Auch auf Kreistagsebene setze sich die Fraktion "Die Linke" für mehr Transparenz ein, werde auf Ursachen weiter hinweisen. Die Tarifforderungen der Gewerkschaften für den Öffentlichen Dienst (plus 5 Prozent) unterstützt die Linke, wie Skibbe auf OTZ-Nachfrage bestätigt. Dass sich dadurch die Finanznot der Kommunen verstärke, will sie nicht gelten lassen - gerade hier sei eine bessere Finanzausstattung durch Bund und Länder notwendig. Ein hochbezahlter Manager, so Skibbe, frage nicht danach, warum also sollten Mitarbeiter hier zurück stecken?
Die Linke im Landkreis Greiz vereint aktuell in zwölf Basisorganisationen insgesamt 294 Mitglieder.


18. Januar 2010 /OTZ

Sanierter Kirchendachstuhl neu eingeweiht

Matthias Peters und Ulf Horlbeck erläutern die Arbeiten am Kirchendachstuhl des Gotteshauses.
Matthias Peters und Ulf Horlbeck erläutern die Arbeiten
am Kirchendachstuhl des Gotteshauses.
Foto: OTZ/Freund

Reinsdorfer investieren viel Geld und Arbeit in ihre Dreifaltigkeitskirche

Von Kathrin Schulz Reinsdorf (OTZ).

Der gestrige Sonntag war ein großer Tag für die Reinsdorfer. Der sanierte Dachstuhl der jahrhundertealten Dreifaltigkeitskirche konnte neu eingeweiht werden. Pfarrer Matthias Peters freute sich, dass trotz Schneeregen und Glätte so viele Mitglieder der Kirchgemeinde den Dachstuhl des Gotteshauses erklommen hatten. Ursprünglich war ab Mai 2009 ja eine Innenrenovierung der Kirche vorgesehen, erinnert sich Peters. Die Ursachen für die sichtbaren Schäden hatte man auf den späten Anbau des Kirchturms 1724 an die alte Barockkirche und auf die Erweiterung der Emporen an den Seitenschiffen nach dem Brand 1911 zurück geführt. Doch Sven Langheinrich stieß auf gravierende Schäden am Dachstuhl. Zimmererarbeiten, die Ulf und Rico Horlbeck in fast zweimonatiger Arbeit ausführten, waren dringend erforderlich. Die Deckenbalkenköpfe waren von Schwamm und Braunfäule befallen, sie mussten saniert werden. Ein fehlendes Hängewerk und Tragwerksbalken waren einzubauen, wie Ulf Horlbeck erläuterte. Immerhin zehn bis zwölf Kubikmeter Fichten- und Lärchenholz wurden dazu gebraucht. Bedachungen Taubert reparierte das Dach, die Firma Straßburger erneuerte die Mauerkrone, Herr Eichhorn vom Ingenieurbüro Goglin untersuchte die Verwerfungen und legte statische Berechnungen vor. Besonderen Dank sprach Pfarrer Matthias Peters den ehrenamtlichen Helfern aus, die in mühevoller Kleinarbeit den großen Kirchendachboden vom Geröllschutt der Jahrhunderte befreiten und hob stellvertretend für alle besonders das Engagement der Herren Nahr, Scherf, Rudolph und Arzt hervor.


18. Januar 2010 /OTZ

Nachwuchssorgen verzerren die Bilanz

Gemütliche Runde nach dem offiziellen Teil am Kicker und dem Billardtisch.
Gemütliche Runde nach dem offiziellen
Teil am Kicker und dem Billardtisch.
Foto: R. Riedel

Jahreshauptversammlung mit Auszeichnungen in Mohlsdorfer Jugendfeuerwehr

Mohlsdorf (OTZ).

Zur Jahreshauptversammlung begrüßte der Mohlsdorfer Jugendfeuerwehrwart Klaus Oelschlegel seine Kameraden und einige Gäste am Freitag. Eine positive Bilanz konnten er und seine Stellvertreter ziehen: Die Zahl der Dienste und der Wechsel zwischen Feuerwehrtätigkeit und allgemeiner Jugendarbeit würden sehr gut angenommen, die Meinungsumfragen unter Jugendlichen und Eltern seien durchweg positiv und die Disziplin habe sich auch stark gebessert. Stark sei man auch in der Öffentlichkeitsarbeit, die nicht nur die Bekanntheit im Umkreis erhöhte, sondern auch für bundesweite Kontakte sorgte. Mit "U18 - Die Wahl für Kinder und Jugendliche" (OTZ berichtete) wurde ein Mammutprojekt auf die Beine gestellt, dessen Wiederholung alle Beteiligten mit großem Wohlwollen entgegen sehen. Doch all dies ist überschattet vom Nachwuchsmangel, der in diesem Jahr noch deutlicher wurde: Zwei Austritten stehen keine Eintritte gegenüber; mit nur acht Jugendlichen startet man ins Jahr 2010. Oelschlegels Stellvertreter Robert Riedel untermalte dies mit statistischen Daten: In den letzten drei Jahren wären sechzehn Jugendliche gern in die Jugendfeuerwehr eingetreten - sie konnten aber nicht aufgrund ihrer Mitgliedschaft in anderen Vereinen. Einziger Hoffnungsschimmer: "Es ist ein Trend erkennbar, dass die Jugendlichen länger in der Jugendfeuerwehr bleiben." Seit Gründung der Jugendfeuerwehr liegt die Durchschnittsdienstzeit bei etwa drei Jahren. Mit einem ganzen Maßnahmenpaket startet deshalb auch dieses Jahr. Die Jugendlichen sollen beispielsweise in die Nachwuchsgewinnung einbezogen und erhalten Auszeichnungen für Vermittlungen. Als zusätzlicher Anreiz für eine längere Mitgliedschaft wird es künftig Dienstgrade geben, die zum Teil durch Dienstjahre, zum Teil auch durch Prüfungen zu erreichen sind. Diese Idee nahmen die Jugendlichen mit Freude auf - Fragen nach dem ersten Prüfungstermin wurden auch schon laut. Auch Mohlsdorfs Bürgermeister Christian Häckert und Wehrführer Bernd Peter brachten Ideen ein, mit denen weitere Anreize zur Mitgliederwerbung aber auch zum Übertritt in die Feuerwehr geschaffen werden. Das größte und wichtigste Projekt muss allerdings vorerst in der Schublade bleiben: Die Gründung einer Bambinifeuerwehr für Kinder im Grundschulalter. Vom Gesetzgeber ist dies 2007 ermöglicht worden - allerdings gibt es in Mohlsdorf bis heute keinen Betreuer für diese Gruppe. Insbesondere in der Bambinifeuerwehr sind Quereinsteiger (ohne Feuerwehrkenntnisse) sehr willkommen. "Die beste Mitgliederwerbung nützt nichts, wenn wir erst kommen, wenn alle schon geworben worden sind", resümierten die Ausbilder. Wie in jedem Jahr gab es auch Auszeichnungen: Lucas und Jonas Scheler sowie Marius Wölfel wurden ausgezeichnet, weil sie nie unentschuldigt fehlten. Den Wanderpokal als "Aktivster Kamerad" bekam in diesem Jahr Lucas Scheler, der bei nur zwei der 35 Dienste gefehlt hat. Damit löst er seinen jüngeren Bruder ab, der den Pokal im letzten Jahr entgegennehmen konnte. Betroffen von der Nachwuchssituation bekräftigte Bürgermeister Christian Häckert, der Jugendfeuerwehr auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und dankte den Jugendlichen und Ausbildern für ihren "unermüdlichen" Einsatz. Am Beispiel der letzten beiden Brandeinsätze der Mohlsdorfer Feuerwehr machte Bernd Peter den Jugendlichen deutlich, wie wichtig der Nachwuchs für die Feuerwehren ist - beim letzten Einsatz war das Mohlsdorfer Fahrzeug gerade halb besetzt. Gerhard Rohleder, Vorstandsmitglied im Feuerwehrverein Gottesgrün, dankte den Jugendlichen für die Schaumvorführung beim Dorffest 2009, ohne Frage ein Höhepunkt des Festes. Mit Stolz auf das Geleistete konnten die Jugendlichen aus dieser Versammlung gehen. Aber auch sie spürten, dass Nachwuchsgewinnung größtes Ziel und zugleich größte Herausforderung des Jahres werden wird.


18. Januar 2010 /OTZ

Fasching für Schlafmützen

Besonders die Showeinlagen des Carneval Club Clodra zum Nachthemdenball kamen gut bei den vielen Besuchern der Feier an. Wie hier bei der Darbietung zum Disko-Klassiker „YMCA der Band Village People mussten die Gruppen oft noch Zugaben geben.
Besonders die Showeinlagen des Carneval Club Clodra zum Nacht-
hemdenball kamen gut bei den vielen Besuchern der Feier an.
Wie hier bei der Darbietung zum Disko-Klassiker „YMCA" der
Band Village People mussten die Gruppen oft noch
Zugaben geben.
Ob im Nachthemd oder im Schlafanzug, die Stimmung der Faschingsgäste war sehr gut.
Ob im Nachthemd oder im Schlafanzug, die Stimmung der
Faschingsgäste war sehr gut.
Fotos: Marcel Hilbert

Viele hundert Gäste feiern zum Nachthemdenball mit dem Carneval Club Clodra

Von Marcel Hilbert Wildetaube (OTZ).

Karnevalisten stehen ja oft in dem Ruf, gerade in Liebesdingen alles ein wenig lockerer zu nehmen. Der Carneval Club Clodra (CCC) bedient sich bei seinen Nachthemdenbällen ganz offensiv dieses Klischees. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass regelmäßig mehrere hundert Faschingsfans bereits bettfertig zur größten Schlafanzugparty der Region strömen.
So auch am Sonnabend zum ersten der zwei Nachthemdenbälle des CCC im Tanzlokal "Wilde Taube" im gleichnamigen Ort. Bis Mitternacht wechselten sich dabei Showeinlagen des Karnevalsvereins und Tanzrunden ab. Danach tanzten und feierten die Gäste noch bis in die frühen Morgenstunden zur Musik von DJ Bert. Ob mit dem Nachthemd der Oma, dem Schlafanzug aus Kindertagen oder in der gängigen T-Shirt-Boxershorts-Kombination - der Fantasie bei Kostümen waren auch in diesem Rahmen keine Grenzen gesetzt. "Natürlich ist ein Grund für die Beliebtheit dieser Veranstaltung, dass die Leute etwas knapper bekleidet kommen", meint CCC-Chef Christian Kubitz, "Ein anderer ist aber auch, dass hier keine aufwendigen Kostüme gebraucht werden."
Wie beliebt der Abend im Nachtgewand ist, zeigt sich zum einen daran, dass die Karten teilweise schon ein Jahr vorher gekauft werden. Zum anderen gibt es nicht ohne Grund in diesem Jahr zwei Nachthemdenbälle, den nächsten in zwölf Tagen, am 30. Januar, ebenfalls im Gasthof "Wilde Taube". Dort feiert der CCC übrigens die erste Saison. "Die Zusammenarbeit ist gut, Familie Simon hat uns auch mit der Werbung für den Abend gut unter die Arme gegriffen", berichtet Kubitz.
Eine traditionelle Clodraer Einrichtung durfte am Sonnabend aber auch unter neuer Adresse nicht fehlen: Die Hochzeitshütte. Hier durften sich taufrische Faschingspaare beim vereinseigenen Pfarrer das Ja-Wort geben. Für die folgende Hochzeitsnacht waren die Gäste des ersten Clodraer Nachthemdenballs ja ohnehin schon richtig gekleidet.

Fotowettbewerb Karneval 2010
Die Ostthüringer Zeitung sucht Ihr witzigstes Faschingsfoto.
Der amüsanteste Schnappschuss dieser oder kommender Faschingsveranstaltungen wird prämiert: Dem Sieger winken zwei Freikarten für den Kabarettabend "Das Kaffeegespenst" mit Bernd-Lutz Lange, Tom Pauls und Gunter Böhnke am 27. Februar im Greizer Theater.
Wer an dem Fotowettbewerb teilnehmen möchte, sollte sein möglichst hochauflösendes Foto bis zum 18. Februar 2010 an die OTZ Greiz, Burgplatz 10, 07973 Greiz, oder per E-Mail an lr-greiz@otz.de schicken.


18. Januar 2010 /OTZ

Mittelschule in Elsterberg lebt wieder

130 Besucher beim Tag der offenen Tür

Elsterberg (OTZ/j.st.)

„Die Schule lebt wieder", stellte eine Besucherin am Sonnabend beim Tag der offenen Tür in der TRIAS-Mittelschule in Elsterberg fest — treffender kann man es nicht sagen. Seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 wird sie von der Gesellschaft zur ganzheitlichen Bildung gGmbH in Glauchau betrieben. Drei Säulen prägen die Arbeit in der Bildungseinrichtung: Wirtschaft und Technik, Sprachen und Medienbildung.
Gut 130 Besucher erlebten in der Aula der Schule am Wochenende zunächst ein buntes Programm der 14 Schüler, moderiert von Julian Samt aus Elsterberg. Im Programm stellten sich die Kinder aus der 5. Klasse in spanischer Sprache vor, sangen und musizierten auf dem Keyboard. In einer kleinen Modenschau, moderiert von Sophie Roßner aus Pausa, zeigten sie dem begeisterten Publikum ihre Schulkleidung. Auch aus dem Vogtländischen Oberland kamen die Besucher. „Unsere Kinder wollen hierher gehen", fasste es Steffen Grobitzsch aus Ga- blau im Gespräch zusammen. Nicht nur er war begeistert vom Dargebotenen. Bisher gäbe es Interesse von 27 Schülern, in die neue fünfte Klasse aufgenommen zu werden trotz des Schulgeldes.
Das macht Geschäftsführer Rüdiger School stolz. Doch er bremst im Gespräch zugleich, „Wir werden nicht mehr als 22, maximal 23 Kinder aufnehmen. Alles andere sprengt den Rahmen unseres Profiles."


18. Januar 2010 /OTZ

Entscheidung erst im letzten Spiel

Der Reichenbacher FC konnte sich beim diesjährigen Schloßpils-Pokal über die Siegertrophäe und das Preisgeld in Höhe von 250 Euro freuen.
Der Reichenbacher FC konnte sich beim diesjährigen Schloßpils-
Pokal über die Siegertrophäe und das Preisgeld in Höhe
von 250 Euro freuen.
Foto: Zürnstein

Hallenfußball, Schloßpils-Pokal - Reichenbacher FC siegt vor der SG Greiz

Greiz (OTZ/F.B.).

Die bereits 17. Auflage des traditionsreichsten Greizer Fußballturniers, dem "Schloßpils-Pokal" der Vereinbrauerei Greiz ist Geschichte. Gut 300 begeisterte Zuschauer kamen am Freitag Abend in die ehemalige "Lessingsporthalle" und sollten ihr Kommen nicht bereut haben, da alle teilnehmenden Mannschaften gute Hallenfussballkost zeigten. Mit dem FC Dioss Nyrany gab es wieder eine internationale Beteiligung. Nach der Eröffnung durch den Hallensprecher Aike Poetschlag trotzten diese im ersten Spiel dem Greizer SV ein 1:1 ab und wurden nach Niederlagen gegen den Reichenbacher FC (0:2) und der VSG 1960 Cossengrün (1:2) und dem Sieg gegen die Langenwolschendorfer Kickers (2:0) Gesamtfünfter. Der FSV Zwickau schlug in einem schnellen und einsatzstarken Spiel den Reichenbacher FC mit 2:0 und galt bei vielen Zuschauern bereits als Turnierfavorit. Die drei Unentschieden gegen Nyrany (0:0) , 1.FC/Chemie Greiz (0:0) und gegen die Langenwolschendorfer Kickers (1:1) und zwei Siege gegen den Greizer SV (3:1) und VSG 1960 Cossengrün (3:0) bedeuteten aber nur Rang drei. Die Gastgeber vom 1.FC/Chemie Greiz konnten ihre starke Hallenform erneut unter Beweis stellen. Mit Neuzugang Felix Körner wurde ein weiterer "Youngster" aufgeboten, der eine echte Bereicherung im Greizer Team darstellte.Ungeschlagen und mit Siegen gegen den Greizer SV (2:1), die Langenwolschendorfer Kickers (8:0) und die VSG 1960 Cossengrün (2:0) und drei Unentschieden gegen Nyrany (1:1) , FSV Zwickau (0:0) und dem Reichenbacher FC (0:0) belegte das junge Team (Durchschnittsalter 20 Jahre) wie im Vorjahr den zweiten Rang. Dramatik pur bot das letze Turnierspiel zwischen der SG Greiz und dem Reichenbacher FC. In einem packenden Finale gab es zwar nur ein torloses Unentschieden, aber die Partie war an Spannung nicht zu überbieten. Damit stand der Reichenbacher FC als Sieger fest, der mit einem Punkt Vorsprung vor dem gastgebenden 1.FC/Chemie Greiz und dem FSV Zwickau den Schloßpils-Pokal der Vereinbrauerei Greiz und ein Preisgeld von 250 Euro gewinnen konnte. Im Neunmeterschießen wurde dann noch Alexander Hamann als bester Torschütze ermittelt. Die Siegerehrung nahmen die Gebietsleiterin der Vereinsbrauerei, Petra Selle, und die Vorstände des 1.FC Greiz , Frank Brettfeld und Ralf Kühnert, vor. Besonderer Dank gilt der Vereinsbrauerei Greiz für die Bereitstellung der Pokale und Präsente, dem Schiedsrichtertrio Ronald Patzer, Silvio Höfer und Stefan Prager für die umsichtige Spielleitung dem Hallenpersonal um Udo Zielinski und den vielen Helfern des 1.FC Greiz.


18. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes

Pistengaudi bis zum Abwinken

Triebeser Skifasching lockt Groß und Klein zur "Muschel"

Von Tina Höch Triebes (OTZ).

Laut wummernde Bässe, schrill verkleidete Menschen und Glühweinspuren im Schnee - so manch graziles Reh aus dem umliegenden Wald wird sich schon gefragt haben, was für eine wilde Horde in die sonst eher gemächlichen Gefilde Einzug gehalten hat. Grund war wie jedes Jahr einmal mehr der Triebeser Skiverein, der zum traditionellen Skifasching Rodelfreunde jeden Alters auf das Gebiet "Muschel" einlud. Sportliche Höchstleistungen standen hierbei freilich nicht im Vordergrund, einzig der Spaß und die Originalität der Kostüme seien entscheidend, so die Veranstalter. Was Ideenreichtum betrifft, brauchten die Teilnehmer wahrlich keine Nachhilfe. Schon am Eingang von Tabaluga begrüßt, gaben sich wandelnde Fußballfelder, ein aus dem Nahen Osten angereister Ölscheich, Pippi Langstrumpf und Co. die Klinke in die Hand, um in gewohnter Manier die fünfte Jahreszeit zu zelebrieren. Während die Kleinsten als Tiger oder Engel auftauchten, bestach Vereinsvorsitzender Manfred Ehrlich neben seinen Moderationskünsten mit einem aufreizenden, ganz in Rosa gehaltenen Playboy-Bunny-Outfit. Einen weiten Weg galt es auch für Hexe Babajaga zu bewältigen. So ließ die russische Märchenfigur alias Hubert Müller es sich nicht nehmen, das einbeinige Hühnerhaus aus den osteuropäischen Landen für einen Besenflug zur Triebeser "Muschel" zu verlassen. Verkleidet als buckelige Alte mit Hakennase und einem eher unästhetischem Antlitz sorgte das langjährige aktive Mitglied Müller für karnevalistische Pistengaudi vom Feinsten. Ziemlich kreativ ging es auch bei den Herren vom "Triebser Chaotenteam" zu, die einen ausgedienten Sessel präparierten und somit eines der wohl bequemsten Gefährte an den Start brachten. So schön der Rodelspaß auch sein mag, kalten Füßen und Händen muss vorgebeugt werden. So befleißigten sich die Veranstalter natürlich auch in der kulinarischen Versorgung: Glühwein sorgte für eine wohlig warme Gedankenwelt und deftiges Grillgut für einen vollen Magen. Was wäre das auch für ein Fasching, bei dem man nicht in gebückter oder kriechender Haltung nach Hause gelangt?
Trotz lebhafter Après-Ski-Laune hatten die Vereinsmitglieder auch ein Ärgernis zu beklagen. Eine mühevoll angelegte Spur zwischen dem Kranich und Merkendorf wurde zerstört. "Ohne Grund und völlig sinnlos", war Hubert Müller sauer. Der seit Jahren fest etablierten Veranstaltung tat das keinerlei Abbruch. Intensive Vorbereitung und leidenschaftliches Engagement für den Verein und das städtische Leben trugen in jedem Fall Früchte - begeisterte Besucher, die sicher auch 2011 gerne wieder dem jeckischen Skitreiben beiwohnen werden.


18. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes

Zünftiges im Schieszhaus

Sichtlich begeisterte Zuschauer beim Metalkonzert

Zeulenroda (OTZ/ Christian Luther).

Am Freitag fand im Schieszhaus Zeulenroda ein Metalkonzert statt. Mit von der Partie waren Ophelias Great Day, Welcome Karen und die kurzfristig für die wegen Krankheit verhinderten No Saint eingesprungene Band Grenouille aus Zeulenroda. Im gut gefülltem Haus begannen die sechs Zeulenrodaer Jungs, die einen Mix aus Hardcore-Moshparts, Thrashmetalriffs und jeder Menge Spaß am Abfackeln ihres Sets hatten. Sichtlich begeistert waren die Zuschauer. Diejenigen, die von Beginn an anwesend waren, dankten der Band durch ihre Bewegungsfreude und trugen maßgeblich zur guten Stimmung bei. Die zweite Band des Abends, Ophelias Great Day, mit ihrer eigenständigen Riffkultur, Jazzausreißern und drückenden Beatdownparts setzten auf ihre experimentierfreudige Mischung, die auch prompt angenommen wurde. Mit ihren drei Gitarren wusste die Band eine drückende Soundwand aufzubauen, die Wände und Gehörgänge erschütterte. Last but not least betraten Welcome Karen aus Zwickau die Bühne. Die fünf Musiker begeisterten als Headliner und zelebrierten Moshcore vom Feinsten. Mit ihrer Mischung aus Mosh und Melodien a là Killswitch Engage oder Misery Signals begeisterten sie, sodass auch hier das Parkett brannte. Alles in allem bot sich ein super Konzert, was den drei Bands, den tollen Zuschauern und dem Team vom Schieszhaus alle Erwartungen erfüllte. Für alle, die noch nicht genug bekommen haben, findet das nächste Konzert am 29. Januar mit Building Hell With Lego (Zeulenroda), Dying Humanity (Annaberg-Buchholz) und Ba"al (Erfurt) statt.


18. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes

Zu Gast bei Familie Schopper

Ute Arnold als Frau Lina mit der original gebrannten Sahnetorte.
Ute Arnold als Frau Lina mit
der original gebrannten
Sahnetorte.

Gebrannte Torte als Sahnestück im Museum

Von Juliane Maier Zeulenroda (OTZ).

Frau Lina hatte gestern Nachmittag ordentlich zu tun. Ein Likörchen hier, ein Lächeln da, ein lockerer Spruch auf den Lippen dort. Mit Tablett und weißer Schürze schlüpfte Museumsleiterin Ute Arnold gestern zur Kaffeestunde im Stadtmuseum Zeulenroda einmal in die Rolle der Hausangestellten Frau Lina. Der Förderverein des Stadtmuseums hatte zur Kaffeehausmusik geladen und zahlreiche Gäste waren gekommen. So viele, dass die Plätze nicht für alle reichten und deswegen bereits eine zweite Auflage geplant ist. 35 Personen wollten einmal in den Genuss kommen, genauso Kaffee zu trinken wie damals Familie Schopper, die die Villa 1889 gebaut hatte. Auf der Bel´étage, dem ersten Stock des Museums, waren im Damen- und Herrensalon die Kaffeetafeln festlich eingedeckt. Besonderes Sahnestück des Nachmittags und wahrscheinlich auch der Grund, warum dieses Mal doch so viele Besucher kamen, war die gebrannte Sahnetorte, die Siegfried Klauer gebacken hatte. Der Bäcker absolvierte seine Ausbildung im ehemaligen Café Central in der Schopperstraße und kennt noch heute die genauen Zutaten der feinen, mit Schokoguss überzogenen Sahnetorte, die den Kaffeemusikgästen kredenzt wurde. "Herr Klauer ist mein Nachbar, so ist die Idee entstanden", erklärt Ute Arnold, warum die Torte gestern das erste Mal wieder auf dem Tisch einer Kaffeetafel stand. Mit der Resonanz war sie sehr zufrieden. "Die Leute möchten so etwas Kleines und Feines. Das ist ein Mix aus Historie, Unterhaltung und Wohlfühlen", freute sich Arnold.
Die humorvolle Stunde, die von Lothar Danz am Tafelklavier und Steffen Helbing (Gesang) musikalisch und unterhaltsam gestaltet wurde, bildete den Abschluss der Weihnachtsausstellung, die über sechs Wochen lang im Museum zu sehen war. An die 900 Besucher besichtigten die Räume im Erdgeschoss des Museums und tauchten in die Welt der Weihnachtsbäckerei ein. Das Thema "Café Central" habe gelockt, ist die Museumsleiterin überzeugt. Für die Kenner der Salonmusik schenkte sie gestern auch den bereits bekannten Likör von Frau Lina aus.


18. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes

Nein zum Krieg damals und heute

Gedenken an Rosa Luxemburg

Zeulenroda (OTZ/H.Henze).

Die Ortsgruppe der Partei Die Linke in Zeulenroda-Triebes und Sympathisanten trafen sich wie üblich am gestrigen Morgen, um der "kleinen Frau mit scharfen Verstand", so Ortsvorsitzender Sven Weber, mit roten Nelken und Kränzen zu gedenken. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht waren am 15. Januar 1919 von Freikorps-Truppen ermordet worden. Weber sprach vor den rund 20 Anwesenden in Zeulenroda am Gedenkstein auf dem Rosa-Luxemburg-Platz. Vor 90 Jahren wurden in Berlin die Sozialistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet. Das Vermächtnis, welches die Wortführerin der Linken und damaligen SPD weitergab, sollte auch heute Wegbegleiter sein, forderte Sven Weber die Anwesenden auf.
Er unterstrich seine Forderungen mit einem deutlichen "Nein" zum Krieg in Afghanistan und lehnte jegliche Beteiligung deutscher Bundeswehrsoldaten am Kriegsgeschehen in der Welt ab.


18. Januar 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Alkohol und Drogen am Steuer

Greiz (OTZ).

Bei operativen Kontrollen wurden insgesamt drei Fahrzeugführer festgestellt, welche trotz Alkohol oder Betäubungsmitteln am Steuer saßen. Am Freitag gegen 22.30 Uhr führte ein 49-jähriger Fahrzeugführer aus Auma seinen Skoda unter Alkoholeinwirkung. Der gerichtsverwertbare Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,7 Promille. Der Fahrer muss deshalb mit einem Bußgeld und mindestens einem Monat Fahrverbot rechnen. Ebenfalls Alkohol getrunken hatte ein 20-Jähriger, der am selben Tag gegen 20 Uhr in Greiz kontrolliert wurde. Obwohl für ihn die 0,0-Promille-Grenze gilt, stellte die Polizei bei ihm 0,22 Promille Atemalkohol fest. Er muss jetzt mit einem Bußgeld von 250 Euro und zwei Flensburgpunkten rechnen.
Am Sonnabend gegen 20 Uhr wurde außerdem ein 20-jähriger Fahrer in Gräfenbrück kontrolliert und ein Drogentest durchgeführt, welcher positiv auf THC (Wirkstoff von Cannabis) ansprach. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Von deren Ergebnis ist abhängig, ob den jungen Mann Bußgeld und ein Fahrverbot oder gar der Fahrerlaubnisentzug erwarten.


Karikatur des Tages

Zeichnung: OTZ/Bruns
Zeichnung: OTZ/Bruns


Junges Publikum zur Clubnight im Zapfwerk

Zur Clubnight im Zapfwerk amüsierte sich am Sonnabend das überwiegend junge Publikum im Greizer Zapfwerk bis morgens fünf Uhr. Die Scheiben zu Black Floor, Electro und Technic Floor legten die DJ Manual-G und PAT von „Moccatunes auf. Die seit drei Jahren monatlich stattfindende Veranstaltungsreihe mit wechselnden DJ hat sich hier gut etabliert und wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.
Foto: Silke Groß

Zur Clubnight im Zapfwerk amüsierte sich am Sonnabend das überwiegend junge Publikum im Greizer Zapfwerk bis morgens fünf Uhr. Die Scheiben zu Black Floor, Electro und Technic Floor legten die DJ Manual-G und PAT von „Moccatunes" auf. Die seit drei Jahren monatlich stattfindende Veranstaltungsreihe mit wechselnden DJ hat sich hier gut etabliert und wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.


Schneematsch und Glätte - Krankenwagen kippt am Gommlaer Berg

Gegen 13 Uhr kam am Gommlaer Berg ein Krankenwagen von der Fahrbahn ab und stürzte um. Durch den Unfall wurde ein Rettungssanitäter verletzt. Der Patient des Krankentransports wurde in ein anderes Rettungsfahrzeug umgeladen und in die Greizer Klinik gebracht. Die Polizei forderte den Winterdienst an, um am Gommlaer Berg zu räumen. Die Feuerwehr richtete den Krankenwagen per Hebekissen wieder auf und gewährleistete Brandsicherheit am Unfallort.
Foto: OTZ/Christian Freund

Gegen 13 Uhr kam am Gommlaer Berg ein Krankenwagen von der Fahrbahn ab und stürzte um. Durch den Unfall wurde ein Rettungssanitäter verletzt. Der Patient des Krankentransports wurde in ein anderes Rettungsfahrzeug umgeladen und in die Greizer Klinik gebracht. Die Polizei forderte den Winterdienst an, um am Gommlaer Berg zu räumen. Die Feuerwehr richtete den Krankenwagen per Hebekissen wieder auf und gewährleistete Brandsicherheit am Unfallort.


Flamme der Hoffnung für Enka Elsterberg

Unternehmen aus Sachsen hat Interesse

Elsterberg

„Die Flamme der Hoffnung lodert erneut“, freute sich Betriebsratsvorsitzender Klaus Wirth am Sonntag. Ein namhaftes sächsisches Unternehmen zeige Interesse, die Produktion der Enka Elsterberg fortzuführen.
Gespräche mit dem Sächsischen Wirtschaftsministerium in Sachen Fördermöglichkeiten habe es bereits gegeben. In der kommenden Woche solle es zu einem Besichtigungstermin im Elsterberger Werk kommen. „Wir waren noch nie so hoffnungsvoll“, versicherte Wirth.
Vogtland-Anzeiger- mad


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