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Greizer kennen sich aus Dreharbeiten für die MDR-Fernsehsendung "Mach dich ran" locken viele vors Rathaus
Von Christian Freund Greiz (OTZ). Dass sich die Greizer auskennen, zumindest wenn es um das in ihrer Heimatstadt gebraute Bier geht, haben etwa 100 Bürger der Vogtlandstadt und aus der Umgebung am Sonnabend im Rathaussaal unter Beweis gestellt.
Fast 70 Prozent lösten die von der Fernsehsendung "Mach dich ran" des MDR gestellte Aufgabe richtig, erkannten unter zwei kredenzten Biersorten den Gerstensaft der hiesigen Vereinsbrauerei.
Greizer sind gut drauf Von Christian Freund Mit solch einem großen Andrang hatte das MDR-Drehteam am Sonnabendnachmittag im Rathaussaal nicht gerechnet, Moderator Mario D. Richardt erklärte, dass er die höchste Beteiligung bei dem Spiel im Rahmen der Sendung "Mach dich ran" überhaupt verzeichnen konnte. |
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Kreisverband der Linken will Image aufpolieren
Greizer Klausur formuliert Positionspapier Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ). Der Kreisverband "Die Linke" will auch im Hinblick auf die Bürgermeisterwahlen in diesem Jahr sowie 2012 sein Image aufpolieren, in etwas ruhigerem Fahrwasser endlich Kurs aufnehmen, "Gemeinsamkeiten künftig stärker in den Vordergrund stellen, sich nicht mehr öffentlich zerfleischen", wie Kreisvorsitzende Diana Skibbe, die bei der jüngsten Landtagswahl ihren Sitz für die Linke in Erfurt verlor, nach der Klausurtagung am Sonnabend gegenüber OTZ resümiert. |
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Sanierter Kirchendachstuhl neu eingeweiht
Reinsdorfer investieren viel Geld und Arbeit in ihre Dreifaltigkeitskirche Von Kathrin Schulz Reinsdorf (OTZ). Der gestrige Sonntag war ein großer Tag für die Reinsdorfer. Der sanierte Dachstuhl der jahrhundertealten Dreifaltigkeitskirche konnte neu eingeweiht werden. Pfarrer Matthias Peters freute sich, dass trotz Schneeregen und Glätte so viele Mitglieder der Kirchgemeinde den Dachstuhl des Gotteshauses erklommen hatten. Ursprünglich war ab Mai 2009 ja eine Innenrenovierung der Kirche vorgesehen, erinnert sich Peters. Die Ursachen für die sichtbaren Schäden hatte man auf den späten Anbau des Kirchturms 1724 an die alte Barockkirche und auf die Erweiterung der Emporen an den Seitenschiffen nach dem Brand 1911 zurück geführt. Doch Sven Langheinrich stieß auf gravierende Schäden am Dachstuhl. Zimmererarbeiten, die Ulf und Rico Horlbeck in fast zweimonatiger Arbeit ausführten, waren dringend erforderlich. Die Deckenbalkenköpfe waren von Schwamm und Braunfäule befallen, sie mussten saniert werden. Ein fehlendes Hängewerk und Tragwerksbalken waren einzubauen, wie Ulf Horlbeck erläuterte. Immerhin zehn bis zwölf Kubikmeter Fichten- und Lärchenholz wurden dazu gebraucht. Bedachungen Taubert reparierte das Dach, die Firma Straßburger erneuerte die Mauerkrone, Herr Eichhorn vom Ingenieurbüro Goglin untersuchte die Verwerfungen und legte statische Berechnungen vor. Besonderen Dank sprach Pfarrer Matthias Peters den ehrenamtlichen Helfern aus, die in mühevoller Kleinarbeit den großen Kirchendachboden vom Geröllschutt der Jahrhunderte befreiten und hob stellvertretend für alle besonders das Engagement der Herren Nahr, Scherf, Rudolph und Arzt hervor. |
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Nachwuchssorgen verzerren die Bilanz
Jahreshauptversammlung mit Auszeichnungen in Mohlsdorfer Jugendfeuerwehr Mohlsdorf (OTZ). Zur Jahreshauptversammlung begrüßte der Mohlsdorfer Jugendfeuerwehrwart Klaus Oelschlegel seine Kameraden und einige Gäste am Freitag. Eine positive Bilanz konnten er und seine Stellvertreter ziehen: Die Zahl der Dienste und der Wechsel zwischen Feuerwehrtätigkeit und allgemeiner Jugendarbeit würden sehr gut angenommen, die Meinungsumfragen unter Jugendlichen und Eltern seien durchweg positiv und die Disziplin habe sich auch stark gebessert. Stark sei man auch in der Öffentlichkeitsarbeit, die nicht nur die Bekanntheit im Umkreis erhöhte, sondern auch für bundesweite Kontakte sorgte. Mit "U18 - Die Wahl für Kinder und Jugendliche" (OTZ berichtete) wurde ein Mammutprojekt auf die Beine gestellt, dessen Wiederholung alle Beteiligten mit großem Wohlwollen entgegen sehen. Doch all dies ist überschattet vom Nachwuchsmangel, der in diesem Jahr noch deutlicher wurde: Zwei Austritten stehen keine Eintritte gegenüber; mit nur acht Jugendlichen startet man ins Jahr 2010. Oelschlegels Stellvertreter Robert Riedel untermalte dies mit statistischen Daten: In den letzten drei Jahren wären sechzehn Jugendliche gern in die Jugendfeuerwehr eingetreten - sie konnten aber nicht aufgrund ihrer Mitgliedschaft in anderen Vereinen. Einziger Hoffnungsschimmer: "Es ist ein Trend erkennbar, dass die Jugendlichen länger in der Jugendfeuerwehr bleiben." Seit Gründung der Jugendfeuerwehr liegt die Durchschnittsdienstzeit bei etwa drei Jahren. Mit einem ganzen Maßnahmenpaket startet deshalb auch dieses Jahr. Die Jugendlichen sollen beispielsweise in die Nachwuchsgewinnung einbezogen und erhalten Auszeichnungen für Vermittlungen. Als zusätzlicher Anreiz für eine längere Mitgliedschaft wird es künftig Dienstgrade geben, die zum Teil durch Dienstjahre, zum Teil auch durch Prüfungen zu erreichen sind. Diese Idee nahmen die Jugendlichen mit Freude auf - Fragen nach dem ersten Prüfungstermin wurden auch schon laut. Auch Mohlsdorfs Bürgermeister Christian Häckert und Wehrführer Bernd Peter brachten Ideen ein, mit denen weitere Anreize zur Mitgliederwerbung aber auch zum Übertritt in die Feuerwehr geschaffen werden. Das größte und wichtigste Projekt muss allerdings vorerst in der Schublade bleiben: Die Gründung einer Bambinifeuerwehr für Kinder im Grundschulalter. Vom Gesetzgeber ist dies 2007 ermöglicht worden - allerdings gibt es in Mohlsdorf bis heute keinen Betreuer für diese Gruppe. Insbesondere in der Bambinifeuerwehr sind Quereinsteiger (ohne Feuerwehrkenntnisse) sehr willkommen. "Die beste Mitgliederwerbung nützt nichts, wenn wir erst kommen, wenn alle schon geworben worden sind", resümierten die Ausbilder. Wie in jedem Jahr gab es auch Auszeichnungen: Lucas und Jonas Scheler sowie Marius Wölfel wurden ausgezeichnet, weil sie nie unentschuldigt fehlten. Den Wanderpokal als "Aktivster Kamerad" bekam in diesem Jahr Lucas Scheler, der bei nur zwei der 35 Dienste gefehlt hat. Damit löst er seinen jüngeren Bruder ab, der den Pokal im letzten Jahr entgegennehmen konnte. Betroffen von der Nachwuchssituation bekräftigte Bürgermeister Christian Häckert, der Jugendfeuerwehr auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und dankte den Jugendlichen und Ausbildern für ihren "unermüdlichen" Einsatz. Am Beispiel der letzten beiden Brandeinsätze der Mohlsdorfer Feuerwehr machte Bernd Peter den Jugendlichen deutlich, wie wichtig der Nachwuchs für die Feuerwehren ist - beim letzten Einsatz war das Mohlsdorfer Fahrzeug gerade halb besetzt. Gerhard Rohleder, Vorstandsmitglied im Feuerwehrverein Gottesgrün, dankte den Jugendlichen für die Schaumvorführung beim Dorffest 2009, ohne Frage ein Höhepunkt des Festes. Mit Stolz auf das Geleistete konnten die Jugendlichen aus dieser Versammlung gehen. Aber auch sie spürten, dass Nachwuchsgewinnung größtes Ziel und zugleich größte Herausforderung des Jahres werden wird. |
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Fasching für Schlafmützen
Viele hundert Gäste feiern zum Nachthemdenball mit dem Carneval Club Clodra Von Marcel Hilbert Wildetaube (OTZ). Karnevalisten stehen ja oft in dem Ruf, gerade in Liebesdingen alles ein wenig lockerer zu nehmen. Der Carneval Club Clodra (CCC) bedient sich bei seinen Nachthemdenbällen ganz offensiv dieses Klischees. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass regelmäßig mehrere hundert Faschingsfans bereits bettfertig zur größten Schlafanzugparty der Region strömen.
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Mittelschule in Elsterberg lebt wieder 130 Besucher beim Tag der offenen Tür Elsterberg (OTZ/j.st.) „Die Schule lebt wieder", stellte eine Besucherin am Sonnabend beim Tag der offenen Tür in der TRIAS-Mittelschule in Elsterberg fest — treffender kann man es nicht sagen.
Seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 wird sie von der Gesellschaft zur ganzheitlichen Bildung gGmbH in Glauchau betrieben. Drei Säulen prägen die Arbeit in der Bildungseinrichtung: Wirtschaft und Technik, Sprachen und Medienbildung. |
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Entscheidung erst im letzten Spiel
Hallenfußball, Schloßpils-Pokal - Reichenbacher FC siegt vor der SG Greiz Greiz (OTZ/F.B.). Die bereits 17. Auflage des traditionsreichsten Greizer Fußballturniers, dem "Schloßpils-Pokal" der Vereinbrauerei Greiz ist Geschichte. Gut 300 begeisterte Zuschauer kamen am Freitag Abend in die ehemalige "Lessingsporthalle" und sollten ihr Kommen nicht bereut haben, da alle teilnehmenden Mannschaften gute Hallenfussballkost zeigten. Mit dem FC Dioss Nyrany gab es wieder eine internationale Beteiligung. Nach der Eröffnung durch den Hallensprecher Aike Poetschlag trotzten diese im ersten Spiel dem Greizer SV ein 1:1 ab und wurden nach Niederlagen gegen den Reichenbacher FC (0:2) und der VSG 1960 Cossengrün (1:2) und dem Sieg gegen die Langenwolschendorfer Kickers (2:0) Gesamtfünfter. Der FSV Zwickau schlug in einem schnellen und einsatzstarken Spiel den Reichenbacher FC mit 2:0 und galt bei vielen Zuschauern bereits als Turnierfavorit. Die drei Unentschieden gegen Nyrany (0:0) , 1.FC/Chemie Greiz (0:0) und gegen die Langenwolschendorfer Kickers (1:1) und zwei Siege gegen den Greizer SV (3:1) und VSG 1960 Cossengrün (3:0) bedeuteten aber nur Rang drei. Die Gastgeber vom 1.FC/Chemie Greiz konnten ihre starke Hallenform erneut unter Beweis stellen. Mit Neuzugang Felix Körner wurde ein weiterer "Youngster" aufgeboten, der eine echte Bereicherung im Greizer Team darstellte.Ungeschlagen und mit Siegen gegen den Greizer SV (2:1), die Langenwolschendorfer Kickers (8:0) und die VSG 1960 Cossengrün (2:0) und drei Unentschieden gegen Nyrany (1:1) , FSV Zwickau (0:0) und dem Reichenbacher FC (0:0) belegte das junge Team (Durchschnittsalter 20 Jahre) wie im Vorjahr den zweiten Rang. Dramatik pur bot das letze Turnierspiel zwischen der SG Greiz und dem Reichenbacher FC. In einem packenden Finale gab es zwar nur ein torloses Unentschieden, aber die Partie war an Spannung nicht zu überbieten. Damit stand der Reichenbacher FC als Sieger fest, der mit einem Punkt Vorsprung vor dem gastgebenden 1.FC/Chemie Greiz und dem FSV Zwickau den Schloßpils-Pokal der Vereinbrauerei Greiz und ein Preisgeld von 250 Euro gewinnen konnte. Im Neunmeterschießen wurde dann noch Alexander Hamann als bester Torschütze ermittelt. Die Siegerehrung nahmen die Gebietsleiterin der Vereinsbrauerei, Petra Selle, und die Vorstände des 1.FC Greiz , Frank Brettfeld und Ralf Kühnert, vor. Besonderer Dank gilt der Vereinsbrauerei Greiz für die Bereitstellung der Pokale und Präsente, dem Schiedsrichtertrio Ronald Patzer, Silvio Höfer und Stefan Prager für die umsichtige Spielleitung dem Hallenpersonal um Udo Zielinski und den vielen Helfern des 1.FC Greiz. |
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18. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Pistengaudi bis zum Abwinken Triebeser Skifasching lockt Groß und Klein zur "Muschel" Von Tina Höch Triebes (OTZ). Laut wummernde Bässe, schrill verkleidete Menschen und Glühweinspuren im Schnee - so manch graziles Reh aus dem umliegenden Wald wird sich schon gefragt haben, was für eine wilde Horde in die sonst eher gemächlichen Gefilde Einzug gehalten hat.
Grund war wie jedes Jahr einmal mehr der Triebeser Skiverein, der zum traditionellen Skifasching Rodelfreunde jeden Alters auf das Gebiet "Muschel" einlud. Sportliche Höchstleistungen standen hierbei freilich nicht im Vordergrund, einzig der Spaß und die Originalität der Kostüme seien entscheidend, so die Veranstalter.
Was Ideenreichtum betrifft, brauchten die Teilnehmer wahrlich keine Nachhilfe. Schon am Eingang von Tabaluga begrüßt, gaben sich wandelnde Fußballfelder, ein aus dem Nahen Osten angereister Ölscheich, Pippi Langstrumpf und Co. die Klinke in die Hand, um in gewohnter Manier die fünfte Jahreszeit zu zelebrieren. Während die Kleinsten als Tiger oder Engel auftauchten, bestach Vereinsvorsitzender Manfred Ehrlich neben seinen Moderationskünsten mit einem aufreizenden, ganz in Rosa gehaltenen Playboy-Bunny-Outfit.
Einen weiten Weg galt es auch für Hexe Babajaga zu bewältigen. So ließ die russische Märchenfigur alias Hubert Müller es sich nicht nehmen, das einbeinige Hühnerhaus aus den osteuropäischen Landen für einen Besenflug zur Triebeser "Muschel" zu verlassen. Verkleidet als buckelige Alte mit Hakennase und einem eher unästhetischem Antlitz sorgte das langjährige aktive Mitglied Müller für karnevalistische Pistengaudi vom Feinsten. Ziemlich kreativ ging es auch bei den Herren vom "Triebser Chaotenteam" zu, die einen ausgedienten Sessel präparierten und somit eines der wohl bequemsten Gefährte an den Start brachten.
So schön der Rodelspaß auch sein mag, kalten Füßen und Händen muss vorgebeugt werden. So befleißigten sich die Veranstalter natürlich auch in der kulinarischen Versorgung: Glühwein sorgte für eine wohlig warme Gedankenwelt und deftiges Grillgut für einen vollen Magen. Was wäre das auch für ein Fasching, bei dem man nicht in gebückter oder kriechender Haltung nach Hause gelangt? |
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18. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Zünftiges im Schieszhaus Sichtlich begeisterte Zuschauer beim Metalkonzert Zeulenroda (OTZ/ Christian Luther). Am Freitag fand im Schieszhaus Zeulenroda ein Metalkonzert statt. Mit von der Partie waren Ophelias Great Day, Welcome Karen und die kurzfristig für die wegen Krankheit verhinderten No Saint eingesprungene Band Grenouille aus Zeulenroda. Im gut gefülltem Haus begannen die sechs Zeulenrodaer Jungs, die einen Mix aus Hardcore-Moshparts, Thrashmetalriffs und jeder Menge Spaß am Abfackeln ihres Sets hatten. Sichtlich begeistert waren die Zuschauer. Diejenigen, die von Beginn an anwesend waren, dankten der Band durch ihre Bewegungsfreude und trugen maßgeblich zur guten Stimmung bei. Die zweite Band des Abends, Ophelias Great Day, mit ihrer eigenständigen Riffkultur, Jazzausreißern und drückenden Beatdownparts setzten auf ihre experimentierfreudige Mischung, die auch prompt angenommen wurde. Mit ihren drei Gitarren wusste die Band eine drückende Soundwand aufzubauen, die Wände und Gehörgänge erschütterte. Last but not least betraten Welcome Karen aus Zwickau die Bühne. Die fünf Musiker begeisterten als Headliner und zelebrierten Moshcore vom Feinsten. Mit ihrer Mischung aus Mosh und Melodien a là Killswitch Engage oder Misery Signals begeisterten sie, sodass auch hier das Parkett brannte. Alles in allem bot sich ein super Konzert, was den drei Bands, den tollen Zuschauern und dem Team vom Schieszhaus alle Erwartungen erfüllte. Für alle, die noch nicht genug bekommen haben, findet das nächste Konzert am 29. Januar mit Building Hell With Lego (Zeulenroda), Dying Humanity (Annaberg-Buchholz) und Ba"al (Erfurt) statt. |
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18. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Zu Gast bei Familie Schopper
Gebrannte Torte als Sahnestück im Museum Von Juliane Maier Zeulenroda (OTZ). Frau Lina hatte gestern Nachmittag ordentlich zu tun. Ein Likörchen hier, ein Lächeln da, ein lockerer Spruch auf den Lippen dort. Mit Tablett und weißer Schürze schlüpfte Museumsleiterin Ute Arnold gestern zur Kaffeestunde im Stadtmuseum Zeulenroda einmal in die Rolle der Hausangestellten Frau Lina.
Der Förderverein des Stadtmuseums hatte zur Kaffeehausmusik geladen und zahlreiche Gäste waren gekommen. So viele, dass die Plätze nicht für alle reichten und deswegen bereits eine zweite Auflage geplant ist. 35 Personen wollten einmal in den Genuss kommen, genauso Kaffee zu trinken wie damals Familie Schopper, die die Villa 1889 gebaut hatte. Auf der Bel´étage, dem ersten Stock des Museums, waren im Damen- und Herrensalon die Kaffeetafeln festlich eingedeckt.
Besonderes Sahnestück des Nachmittags und wahrscheinlich auch der Grund, warum dieses Mal doch so viele Besucher kamen, war die gebrannte Sahnetorte, die Siegfried Klauer gebacken hatte. Der Bäcker absolvierte seine Ausbildung im ehemaligen Café Central in der Schopperstraße und kennt noch heute die genauen Zutaten der feinen, mit Schokoguss überzogenen Sahnetorte, die den Kaffeemusikgästen kredenzt wurde. "Herr Klauer ist mein Nachbar, so ist die Idee entstanden", erklärt Ute Arnold, warum die Torte gestern das erste Mal wieder auf dem Tisch einer Kaffeetafel stand. Mit der Resonanz war sie sehr zufrieden. "Die Leute möchten so etwas Kleines und Feines. Das ist ein Mix aus Historie, Unterhaltung und Wohlfühlen", freute sich Arnold.
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18. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Nein zum Krieg damals und heute Gedenken an Rosa Luxemburg Zeulenroda (OTZ/H.Henze). Die Ortsgruppe der Partei Die Linke in Zeulenroda-Triebes und Sympathisanten trafen sich wie üblich am gestrigen Morgen, um der "kleinen Frau mit scharfen Verstand", so Ortsvorsitzender Sven Weber, mit roten Nelken und Kränzen zu gedenken. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht waren am 15. Januar 1919 von Freikorps-Truppen ermordet worden. Weber sprach vor den rund 20 Anwesenden in Zeulenroda am Gedenkstein auf dem Rosa-Luxemburg-Platz.
Vor 90 Jahren wurden in Berlin die Sozialistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet. Das Vermächtnis, welches die Wortführerin der Linken und damaligen SPD weitergab, sollte auch heute Wegbegleiter sein, forderte Sven Weber die Anwesenden auf. |
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| 18. Januar 2010 /OTZ | ||||
Kurz notiert: |
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Alkohol und Drogen am Steuer Greiz (OTZ). Bei operativen Kontrollen wurden insgesamt drei Fahrzeugführer festgestellt, welche trotz Alkohol oder Betäubungsmitteln am Steuer saßen. Am Freitag gegen 22.30 Uhr führte ein 49-jähriger Fahrzeugführer aus Auma seinen Skoda unter Alkoholeinwirkung. Der gerichtsverwertbare Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,7 Promille. Der Fahrer muss deshalb mit einem Bußgeld und mindestens einem Monat Fahrverbot rechnen. Ebenfalls Alkohol getrunken hatte ein 20-Jähriger, der am selben Tag gegen 20 Uhr in Greiz kontrolliert wurde. Obwohl für ihn die 0,0-Promille-Grenze gilt, stellte die Polizei bei ihm 0,22 Promille Atemalkohol fest. Er muss jetzt mit einem Bußgeld von 250 Euro und zwei Flensburgpunkten rechnen. Karikatur des Tages
Junges Publikum zur Clubnight im Zapfwerk
Zur Clubnight im Zapfwerk amüsierte sich am Sonnabend das überwiegend junge Publikum im Greizer Zapfwerk bis morgens fünf Uhr. Die Scheiben zu Black Floor, Electro und Technic Floor legten die DJ Manual-G und PAT von „Moccatunes" auf. Die seit drei Jahren monatlich stattfindende Veranstaltungsreihe mit wechselnden DJ hat sich hier gut etabliert und wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Schneematsch und Glätte - Krankenwagen kippt am Gommlaer Berg
Gegen 13 Uhr kam am Gommlaer Berg ein Krankenwagen von der Fahrbahn ab und stürzte um. Durch den Unfall wurde ein Rettungssanitäter verletzt. Der Patient des Krankentransports wurde in ein anderes Rettungsfahrzeug umgeladen und in die Greizer Klinik gebracht. Die Polizei forderte den Winterdienst an, um am Gommlaer Berg zu räumen. Die Feuerwehr richtete den Krankenwagen per Hebekissen wieder auf und gewährleistete Brandsicherheit am Unfallort. Flamme der Hoffnung für Enka Elsterberg Unternehmen aus Sachsen hat Interesse Elsterberg „Die Flamme der Hoffnung lodert erneut“, freute sich Betriebsratsvorsitzender Klaus Wirth am Sonntag. Ein namhaftes sächsisches Unternehmen zeige Interesse, die Produktion der Enka Elsterberg fortzuführen.
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