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13. Januar 2010 /OTZ
Weit mehr als nur gefeiert
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Über eine Spende von 10 000 Euro aus dem Ertrag der Sparkasse
freuten sich gestern Franziska Butz und Peter Schmidt vom
Greizer Verein "Alte Papierfabrik". Von dem Geld kann die
dringend notwendige Kläranlage im Objekt gebaut werden.
Dr. Norbert Kleinheyer, Verbandsgeschäftsführer des Spar-
kassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (rechts),
Sparkassenvorstand Wolfgang Reichert und Bürgermeister
Gerd Grüner freuen sich mit.
Foto: OTZ/Christian Freund
Jubiläumsjahr macht Greiz attraktiver - Vom Neujahrsempfang des Bürgermeisters
Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).
Als die knapp 500 Gäste des Neujahrsempfanges im Theater bei Häppchen und Sekt zum gemütlichen Teil übergingen, steckten die Einsatzkräfte des Winterdienstes in der Innenstadt noch tüchtig im Schnee-Stress. Grund genug für Bürgermeister Gerd Grüner, in seiner Festrede vor Gästen aus Politik, Wirtschaft, aus Vereinen und Verbänden allen Winterdienstlern ein herzliches Dankeschön auszusprechen, die fast rund um die Uhr mit großem Engagement den Schneemassen zu Leibe rücken.
"Gute Zukunft braucht klare Erinnerung", stellt Grüner seine diesjährige Neujahrsansprache unter eine Feststellung Richard von Weizäckers und ruft damit die Greizer auf, mit dem Schwung des Jubiläumsjahres 2009 gemeinsam und konstruktiv neue Aufgaben 2010 anzugehen. 800 Jahre Greiz und 20 Jahre friedliche Revolution haben der Park- und Schlossstadt über 1300 Veranstaltungen und gut 300 000 Gäste gebracht. Der Thüringentag stand naturgemäß ganz besonders im Fokus. Und dass sich die Greizer als sehr gute Gastgeber erwiesen haben, dafür dankte Grüner gestern Abend nochmals allen Helfern, Sponsoren, Partnern, Unterstützern und besonders dem Team des Stadtmarketing-Vereins für die "perfekte Organisation". Berührend und eindringlich sei auch die Eröffnung der Ausstellung zu 20 Jahren friedliche Revolution gewesen. Doch es sei weit gefehlt, jetzt zu glauben, dass die Greizer das ganze Jahr 2009 nur gefeiert hätten. Die Stadt sei populärer und attraktiver geworden, versichert Grüner. Neben fünf Wahlen, die zu bestreiten waren, habe man trotz enormer Bürokratie über das Konjunkturpaket 1,6 Millionen Euro vor allem in Kitas investieren können; insgesamt sind 15,8 Millionen Euro in Greiz investiert worden, was Arbeitsplätze gesichert habe. Der Schandfleck Massa sei endlich verschwunden und werde voraussichtlich ab Frühjahr 2010 weiter gestaltet. Neben 45 Parkstellflächen sind hier großzügige Grüninseln mit Bänken vorgesehen. Das Areal der Likörfabrik soll neu gestaltet werden. Dem Abriss folgt der Neubau von Wohnungen. Ostern steht die Eröffnung der neuen Museumsräume im Oberen Schloss im Kalender und nicht zuletzt gehört der Ausbau der Hauptverkehrsader August-Bebel-Straße neben dem laufenden Stadthallenneubau zu den Generalvorhaben 2010. Insgesamt 14 Millionen Euro an Investitionen sieht der Haushalt 2010 für die Kreisstadt vor, gibt Grüner einen optimistischen Ausblick, bevor er allen Gästen gute Gespräche und Kontakte am Neujahrsbuffet wünscht und allen Helfern dieses Empfangs herzlich dankt.
Kommentar
Doppelt aufgefrischt
Von Kathrin Schulz
Die Lacher hatte Gerd Grüner gestern Abend beim Neujahrsempfang auf seiner Seite, als er selbst vom wohl "populärsten Problem" in der Stadt sprach. Wahrscheinlich, so räumte er ein, seien mit ihm in der Euphorie des Bauens wohl die Pferde durchgegangen, als er vor Jahresfrist versprochen habe, dass sich seine Gäste zum letzten Mal im alten Theater beim Neujahrsempfang sehen. Ein Versprechen, das Grüner jedoch getrost auffrischt. Mit neuem Namen und tollem Outfit soll der Kulturbau in der Neustadt zum Jahresstart 2011 auch die ärgsten Kritiker überzeugen, wünscht sich der Rathauschef und versichert, dass Bauverzögerungen, falls sie dennoch eintreten sollten, keineswegs der finanziellen Situation, sondern höchstens unwirtlichen Wetterbedingungen geschuldet sein würden. Das große Interesse zum Tag der offenen Baustelle habe bestätigt, dass der Neubau die Greizer nicht kalt lässt. Für frischen Wind im Programm des gestrigen Abends sorgten nicht nur die Tänzerinnen und Sängerinnen der Musikschule, auch Solist Wolfram Huschke entlockte seinem Cello zu den Greizer Impressionen ungewohnte Töne - ein Klangerlebnis.
Fotografische Eindrücke - Innerhalb einer Galerie wird durch Klicken auf das Vorschaubild das Bild in einem neuen Fenster in voller Größe angezeigt.
An den Erfolgen von 2009 orientieren
Was die Neujahrsempfangsgäste der Stadt Greiz in diesem Jahr wünschen

Hans-Georg Czerwenka, Chef Theaterförderverein Ich wünsche mir, dass wir nicht pleite gehen. Und natürlich, dass das neue Theater angenommen wird und wir einen vernünftigen Namen finden. Wir haben uns im Vorstand des Vereins natürlich schon einen Kopf gemacht, wie die Stadthalle künftig heißen soll. Einen weiteren Wunsch habe ich noch: Ich hoffe, dass wir das Verkehrsproblem in der Stadt in den Griff bekommen. |

Sabine Wonitzki, Tierheimleiterin in Greiz Was ich mir wünsche? Dass die Kommunalpolitiker der Stadt ein glückliches Händchen haben in allen Belangen. Und dass die Bürger der Stadt ein bisschen zufriedener sind. Natürlich wäre einer meiner Wünsche, dass das Tierheim der Stadt eine große Erbschaft macht. Im Ernst. Dass die Stadt auch in Zukunft ein Herz für Tiere hat, ist mir wichtig. |

Ursula Rudorf, Leiterin vom Cafe ok. Ich wünsche mir, dass die Stadt so optimistisch bleibt wie sie ist. Greiz hat nämlich eine schöne Ausstrahlung. Weiterhin hoffe ich, dass nicht mehr so viele Menschen abwandern. Für den sozialen Bereich ist mein Wunsch, dass die Stadt Greiz so zuverlässig bleibt, wie sie bislang war. Und gerade nach dem Festjahr mit so vielen Höhepunkten hoffe ich, dass Greiz auch die kleinen Höhepunkte, die noch kommen werden, zu schätzen weiß. |

Wolfgang Reichert, Sparkassen-Chef Ich hätte da viele Ideen. Eine wäre, dass die Stadthalle in diesem Jahr nicht nur eingeweiht wird, sondern dass sie sich auch auf den Weg des Erfolges macht. Wichtig ist natürlich auch, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse in Greiz halbwegs vernünftig bleiben, damit auch die sozialen Aufgaben entsprechend erfüllt werden können. Und dann wünsche ich mir, dass es keine großen Streitigkeiten im Stadtrat gibt. |

Dieter Kießling, Oberbürgermeister Reichenbach Ich wünsche mir, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise Greiz nicht so sehr beutelt. Da kommen in den nächsten Jahren riesige Herausforderungen auf die Kommunen zu. 2010 soll für Greiz so erfolgreich laufen wie 2009. Wir teilen mit Greiz Freud und Leid, hatten beide letztes Jahr große Höhepunkte. Ich hoffe, dass die Greizer weiter so engagiert bei der Sache bleiben, unabhängig von Großereignissen. |

Barbara Jugel, Buchhändlerin Viele Gäste, die Greiz auch in diesem Jahr besuchen und sich in der Stadt umsehen. Und natürlich viele zufriedene Bürger wünsche ich der Stadt Greiz, Bürger, die besser zu schätzen wissen, was Greiz zu bieten hat. Wir Greizer können nämlich froh und vor allem auch stolz sein, was eine so kleine Stadt wie Greiz alles auf die Beine stellt. Das haben wir im letzten Jahr gesehen. |

André Röder, Leiter der Polizeidirektion Gera Ich wünsche mir, dass sich Greiz das, was wir uns im letzten Jahr im Rahmen des Thüringentages vorgenommen haben — nämlich über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu werden — erhält. Greiz soll nach wie vor die Perle des Vogtlandes sein. Die Stadt ist eine Bastion in Ostthüringen, in ganz Thüringen. Das soll sie auch weiterhin sein. |

Volker Jenennchen, Bürgermeister Elsterberg Ich hoffe, dass es für Greiz 2010 genauso weiter geht wie 2009. Das letzte Jahr hatte große Ereignisse für die Stadt parat, die auch gelungen waren — trotz des Regens zum Festumzug. Und ich wünsche mir, dass wir uns 2011 zum Neujahrsempfang im neuen Haus treffen. |
Es fragte: Katja Grieser, Fotos: Christian Freund |
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13. Januar 2010 /OTZ
Gute Seele für zwei Vereine
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Gisela Adler wurde anlässlich des Neujahrsempfangs für ihr
Engagement im Ehrenamt geehrt.
Foto: OTZ/Freund
Gisela Adler auf dem Neujahrsempfang für Engagement im Ehrenamt geehrt
Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).
Sie sei Zirkelleiterin, aber auch Vertraute und gute Freundin - die gute Seele für gleich zwei Greizer Vereine: Gisela Adler wurde gestern beim Neujahrsempfang des Greizer Bürgermeisters vor fast 500 Gästen für ihr außerordentliches Engagement im Ehrenamt geehrt.
1993 ist die engagierte Frau, die gegenwärtig für den Theaterförderverein tätig ist, Gründungsmitglied sowohl im Frauenverein Greiz e. V., als auch bei der Bunten Lade gewesen.
Als Vorsitzende des Greizer Frauenvereins hat sich Gisela Adler besonders für die Interessen alleinerziehender Mütter, aber auch für arbeitslose Frauen sowie für Menschen, die Hilfe brauchten, stark gemacht, führte den Verein seit seiner Gründung durch Höhen und Tiefen, wie Bürgermeister Gerd Grüner in seiner Laudatio betonte. Im Verein "Bunte Lade" engagiert sich die Greizerin besonders für Kinder und Jugendliche, leitet einmal wöchentlich den Keramikzirkel und betreut Ferienfreizeiten im Schullandheim Wellsdorf. Für die Kinder ist sie, wie gesagt, nicht nur Zirkelleiterin, sondern auch Vertraute und Freundin.
Für dieses besondere Engagement möchte er Gisela Adler auch im Namen des Greizer Stadtrates herzlich Dank und Anerkennung aussprechen, betonte Gerd Grüner, und überreichte ihr unter dem Applaus des Publikums eine der limitierten Porzellan-Medaillen "800 Jahre Greiz" und einen Blumenstrauß. Grüner wünschte Frau Adler beste Gesundheit und weiterhin viel Freude am Ehrenamt in beiden Vereinen. |
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13. Januar 2010 /OTZ
Bahnübergang ohne Schienen
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Nutzlose Warneinrichtung irritiert Kraftfahrer
Greiz (OTZ/Frd.).
Andreaskreuz, Halbschranken und Lichtsignale eines Bahnüberganges begegnen den Kraftfahrern, die den Weg in Richtung Irchwitz über den unter den Greizern bekannten "Aufgang Irchwitz" nehmen.
Allerdings wurde hier seit nunmehr zwölf Jahren kein Zug mehr gesichtet. Kann auch nicht, denn nach der Einstellung der Bahnlinie Greiz-Neumark wurden irgendwann die Gleise entfernt, auf dem Gelände wuchert teilweise meterhohes Gras, das in der Nähe befindliche ehemalige Bahnhofsgebäude samt Umfeld gammelt vor sich hin. Viele Bürger fragen sich, wer gegenwärtig der Grundstückseigentümer sowie der Eigentümer der Warneinrichtungen ist. Darüber, dass die kostspielige Technik von Jahr zu Jahr immer mehr vergammelt, wo sie vielleicht noch andernorts gebraucht werden könnte, ärgert sich besonders der langjährige Greizer Fahrlehrer der Fahrschule Arzt und Ropte, Jochen Schildhauer, und stellt die nicht unberechtigte Frage, wer für diese Verschwendung der finanziellen Mittel wohl verantwortlich sei. Und nicht nur das. "Schon in der Fahrschule wird gelernt, dass sich jeder Verkehrsteilnehmer, ob Fußgänger, Radfahrer oder Kraftfahrer beim Überqueren des Bahnüberganges zu überzeugen hat, dass sich kein Schienenfahrzeug nähert, also am Andreaskreuz, wo das eigentliche bahneigene Gelände beginnt, besondere Vorsicht walten lässt", erklärt der Fahrlehrer und sagt weiter, dass selbst eine offene Schranke niemals Garantie dafür ist, dass sich kein Zug nähert.
"Das vorausschauende Verhalten der einheimischen Verkehrtsteilnehmer geht durch diesen sinnlosen Bahnübergang verloren, denn jeder weiß, hier kann kein Zug kommen", befürchtet Schildhauer und gibt allen Kraftfahrern mit auf den Weg, an anderen Bahnübergängen weiterhin wie vorgeschrieben vorsichtig zu agieren. |
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13. Januar 2010 /OTZ
Gratulation für ältesten aktiven Trainer
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Uwe Jahn und Helgard Groß gratulieren
Otto Schlutter.
Der Greizer Sportsmann Otto Schlutter feiert seinen 85. Geburtstag
Von Christian Freund Greiz.
Für den Greizer Fußball ist er so etwas wie eine Institution - Otto Schlutter, der gestern seinen 85. Geburtstag feierte. Kein Wunder also, wenn ihm in der Irchwitzer "Gaststätte Meisel" und am Nachmittag Zuhause zahlreiche Gratulanten, darunter der Vorstand und Sportler des 1. FC, die Hand schüttelten, obwohl er seinen Geburtstag eigentlich nicht an die große Glocke hängen wollte.
Uwe Jahn, der Vorsitzende des Kreissportbundes, dankte dem langjährigen Sportsmann auch im Namen des Vorstandes für sein unermüdliches Engagement. Seit Anfang der 90er Jahre kennt der Sportfunktionär Otto Schlutter. Mit den Worten: "Deine Zielstrebigkeit und Kontinuität haben für viele Vorbildfunktion, du gibst der Jugend Ratschläge, die realistisch sind und in die heutige Zeit passen", gratuliert er dem Jubilar. "Auf ihn passt wie auf keinen anderen der Spruch: In einem gesunden Körper ist ein gesunder Geist´", ergänzt er. Auch für Helgard Groß, ehrenamtliche Geschäftsführerin der Kreissportjugend, ist Otto Schlutter ein großer Sportsmann. "Wenn die Sportler mit 40 Jahren sagen, sie wären für eine Trainerausbildung zu alt, dann zeige ich auf den Sportlatz der Kurt-Rödel-Sportstätte und sage denen, seht euch den Otto an, der ist mit 85 immer noch fit fürs Training, da habt ihr über 40 Jahre Zeit, als Trainer tätig zu sein", erklärte sie verschmitzt. Einmal wöchentlich trainiert der 85-Jährige die Kinder der ersten Klasse und die Bambini. Und auf die Frage, wie es ihm geht, antwortet er: "Wie im Mittelalter, da fühlt man sich gut. So lange es geht, mache ich noch die Trainingsarbeit, allerdings nicht bis ich so alt bin wie der Heesters", scherzte er. Der geborene Irchwitzer schloss sich bereits 1937 dem 1. FC Greiz an, musste aber aufgrund einer Verletzung 1953 seine aktive Laufbahn beenden. Das hielt ihn aber nicht davon ab, sich für den Greizer Fußball zu engagieren und dessen Neuaufbau zusammen mit Hartmut Schulz voranzutreiben. Vor allem die unzähligen Kinder und Jugendlichen, die im Verlaufe der vergangenen Jahrzehnte von ihm trainiert wurden, sind nicht nur dankbar für die Erfahrungen, die er ihnen vermittelt hat, sondern haben teilweise auch selbst Fußballgeschichte geschrieben. Da wären zum Beispiel Konrad Weise mit 86 Länderspielen für die DDR, sein Sohn Rainer als fünffacher DDR-Nationalspieler oder Dieter Scheffel, ehemals Torwart beim SC Einheit Dresden, einer Oberliga-Mannschaft, Jürgen Bähringer, der 17 Jahre beim FC Karl-Marx-Stadt kickte und mit der DDR-Nationalmannschaft Silbergewinner der Olympischen Spiele 1980 wurde. |
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13. Januar 2010 /OTZ
Streusalzvorräte so gut wie aufgebraucht
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Eine Hand voll Streusalz - in
manchen Haushalten wird das
Salz knapp.
Lieferanten vertrösten Baumärkte in Greiz
Von Katja Grieser Greiz.
Das Streusalz in den Greizer Baumärkten ist so gut wie aufgebraucht, wie sich bei einer OTZ-Umfrage heraus stellte. "Reste haben wir noch da, aber große Sprünge können wir damit nicht machen", sagt Hans-Jörg Wels, Geschäftsleiter des Hellweg-Baumarktes in Greiz, beim Blick auf seine Streusalzvorräte. Lieferung ist trotz Bestellung derzeit nicht in Sicht. "Der Lieferant hat uns gesagt, dass erst die Straßenmeistereien dran sind, dann die Kommunen und erst danach der Endverbraucher", so Wels. Die Baumärkte werden wohl noch etwas warten müssen, bis wieder eine Salzlieferung bei ihnen eintrifft. Karl-Heinz Löffler vom gleichnamigen Bauzentrum in Greiz hat ebenfalls große Probleme mit der Nachlieferung. "Wir werden immer vertröstet, das ist aber derzeit deutschlandweit so", sagt er. Ein paar Streusalzreserven gebe es im Bauzentrum Löffler zwar noch, doch große Mengen sind das nicht mehr. "Wir warten auf die Ware", so Löffler. Ein Termin, wann die nächste Salzlieferung zu erwarten sei, habe er von seinem Lieferanten nicht bekommen. Auch Karl-Heinz Löffler bleibt also nichts weiter übrig als zu warten.
"Salz hat seine eigenen Gesetze", lautet der lakonische Kommentar von Gerd Löffler, Geschäftsführer vom Bauzentrum Heidrich, zur Salzsituation. Auch seine Vorräte gehen zur Neige, eine Lieferung ist nicht in Sicht. Sobald es Streusalzengpässe gibt, müssen sich die Baumärkte in der Warteliste ganz hinten anstellen, Winterdienste und Kommunen werden zuerst bedient. Schwierig sei es für die Händler beim Salz ohnehin. Hans-Jörg Wels weist darauf hin, dass sich Salz nicht ewig einlagern lässt, weil es Wasser zieht. In welcher Menge es gebraucht wird, kann jedoch keiner vorhersehen "Man weiß nie, wie der Winter wird", bringt es Gerd Löffler auf den Punkt. Zwar habe er sich bevorratet, dass aber die Nachfrage bereits vor Weihnachten und jetzt wieder so groß ist, führt nun zum Engpass. Hinzu sei gekommen, so Löffler, dass beispielsweise manche Hausmeisterdienste in Anbetracht der Witterung Hamsterkäufe getätigt haben. Alternativen zum Streusalz wie etwa Granulat oder Sand gibt es in den Baumärkten jedoch noch. Doch Ersteres sei enorm teuer und der Sand könne ebenfalls gefrieren, so dass er nur bedingt geeignet ist. |
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13. Januar 2010 /OTZ
Brücken bauen
Bewerbungsfrist für das „Projekt Brückenschlag" läuft bis 15. Februar
Neuensalz (OTZ).
Nachdem die Göltzschtalbrücke im Juni vergangenen Jahres von der Bundesingenieurkammer als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst" geehrt wurde, hat die Vogtland Kultur GmbH als Betreiber des Geländes in diesem Jahr das Projekt „Brückenschlag" ins Leben gerufen.
„Wir möchten den Begriff Brückenschlag als musikalische Brücke zwischen Kunst, Kultur und Völkerverständigung verstehen. Daher möchten wir Jugendliche, Einzelne oder in Gruppen auffordern, sich an unserem Wettbewerb zu beteiligen", teilte die Vogtland Kultur GmbH mit.
Die Teilnehmer sind aufgefordert, aus wetterfestem Holz ein jeweils fünf Meter langes und drei Meter hohes Brückenmodel eigener Wahl zu schaffen, das nach Wettbewerbsende mindestens ein Jahr lang in der Nähe des Festplatzes an der Göltzschtalbrücke zu sehen sein soll. Für die drei Erstplatzierten ist ein Preisgeld von insgesamt 1000 Euro ausgelobt worden.
Die Auszeichnung „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst" wurde erstmals im Jahr 2007 vergeben.
Neben der Göltzschtalbrücke als weltweit größter Ziegelsteinbrücke tragen den Titel bislang auch das Schiffshebewerk Niederfinow und der Stuttgarter Fernsehturm, Die Auszeichnung soll geschichtliche, deutsche Konzepte und Konstruktionen stärker in den Blickpunkt des Interesses lenken.
Bewerbungen für das Projekt „Brückenschlag" können bis zum 15. Februar 2010 eingereicht werden bei der Vogtland Kultur GmbH, über Kapelle Neuensalz, Altensalz Straße 2, 08541 Neuensalz, Tel. (03741) 41 32 90, E-Mail: bruecke
@vogtland-kultunde
www.festgelaendegoeltzschtalbruecke.de |
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13. Januar 2010 /OTZ
Greizer Gedenktage und Jubiläen im Jahre 2010, Teil I
Zusammengestellt von Dr. Werner Querfeld
- 10. Januar: 100. Jahrestag der Reuß-Greizer Bekanntmachung über das Austragen von Fastenbrezeln (1910).
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- 15. Januar: 100. Jahrestag der Gesindeordnung für das Fürstentum Reuß-Greiz
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- (1910).
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- 23. Januar: 140. Todestag des Greizer Regierungspräsidenten Dr. Hugo Moritz Herrmann (1870).
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- 6. Februar: 150. Geburtstag des Greizer Arbeitervertreters Franz Feustel (1860).
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- 6. Februar: 120. Jahrestag der Reuß-Greizer Regierungsbekanntmachung über die Einführung der Genossenschaftsregister (1890).
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- 17. Februar: 110. Jahrestag der Errichtung einer Handwerkskammer in Greiz (1900).
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- 1. März: 310. Jahrestag der Einführung des Gregorianischen Kalenders in Greiz (1700).
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- 16. März: 130. Geburtstag von Landrat Dr. jur. Walter Drahota (1880).
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- 20. April: 110. Geburtstag des Greizer Musikpädagogen und -förderers Arno Jung (1900).
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- 6. Mai: 290. Jahrestag der Reuß-Greizer Verordnung über das Verfahren bei Eheverlöbnissen (1720).
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- 31. Mai: 120. Geburtstag von Oberbürgermeister Amtsgerichtsrat Martin Göller (1890).
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- 9. Juni: 200. Jahrestag des Reuß-Greizer Reskriptes wegen der Einrichtung des Schulwesens (1810).
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- 24. Juni: 310. Jahrestag des Polizeimandates für die Stadt Greiz (1700).
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- 28. Juni: 210. Todestag des Fürsten Heinrich XI. von Reuß-Greiz (1800).
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13. Januar 2010 /OTZ
Flott unterwegs
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Die Starter vom zweiten Wettkampftag: Marcel Müller, Michelle
Reinhold und Franz Schert (von links).
Foto: Katrin Müller
Eisschnelllauf: Greizer Nachwuchs bringt vom Sachsen-Thüringen-Pokal Medaillen mit
Von Katrin Müller Erfurt (OTZ).
Ein langes Wochenende gab es einmal mehr für Trainer Reiner Roth, der für den Sachsen-Thüringen-Pokal seiner Eisschnellläufer die Reise nach Erfurt am Sonnabend und Sonntag antreten musste.
Während die Altersklassen 11 bis 13 am Sonnabend an den Start gingen, waren die 14- bis 17-Jährigen am Sonntag gefordert. Trotz des Schneechaos waren alle Eisschnelllauf-Vereine aus Sachsen und Thüringen mit von der Partie. An beiden Wettkampftagen wurden Läufer wie Trainer mit zahlreichen Erfolgen belohnt.
Bei diesem Pokallauf erfolgte eine Einzelwertung auf jeder gelaufenen Strecke, so dass sich viele der Sportler über eine Medaille (für die Plätze eins bis drei), über eine Urkunde (bis zum sechsten Platz) oder eine Bestzeit freuen konnten. Ihre jeweilige Altersklasse dominierten einmal mehr Alicia Barndt (11) und Michelle Reinhold (14), die auf allen Strecken zu Gold liefen. Mit zwei Bestzeiten und einer Silber- sowie einer Bronzemedaille lieferte auch Lukas Reinhold Ergebnisse, auf die er stolz sein kann. Somit rechtfertigte er seine Nachnominierung in die Landesauswahl für das kommende Wochendende zum DESG-Pokal. Den Nominierungswettkampf dafür im November hatte er wegen Krankheit absagen müssen.
Spannende Rennen lieferten sich Franz Scherf und Marcel Müller in der Altersklasse 14. Während Franz über die 500 Meter mit einer Hundertstelsekunde die Nase vorn hatte und sich so auf den Bronze-Platz schob, war Marcel über 3000 Meter, die er das erste Mal lief, so schnell, dass er nicht nur die Erwartungen des Trainers übertraf, sondern sich auch mit Platz drei belohnte.ErgebnisseTag 1: Alicia Barndt (11): 200 m 22,66 s (1.); 200 m 22,12 (1.); 500 m 49,89 (1.); Lisa Mulack (11): 200 m 23,91 (6.); 200m 23,63 (7.); 500 m 56,08 (10.) Lukas Reinhold (13): 500 m 47,6 (3.); 1500 m 2:23,51 (2.) Tag 2: Michelle Reinhold (14): 500 m 44,75 (1.); 1500 m 2:21,63 (1.); Franz Scherf (14). 500 m 45,20 (3.); 3000 m 5:00,95 min (4.); Marcel Müller (14): 500 m 45,21 (4.); 3000 m 4:57,04 min. (3.) |
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13. Januar 2010 /OTZ
Gelungener Start ins Wettkampfjahr
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Die Greizer Teilnehmer Benita Naumann,
Siegfried Petz und Sabine Penzel
(von links).
Foto: Sabine Penzel
Benita Naumann schwimmt drei Kreis-Altersklassenrekorde
Von Sabine Penzel Chemnitz (OTZ).
17 Vereine aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg beteiligten sich mit 157 Aktiven am 10. Winter-Seniorenschwimmen des TSV Einheit Süd Chemnitz.
Bei 733 Einzel- und 32 Staffelstarts wurde bereits bei diesem ersten Vergleich um gute Zeiten und Platzierungen gekämpft. Der Wettkampf fand in der schon etwas betagten Schwimmhalle an der Bernsdorfer Straße, die über eine 25-m-Bahn verfügt, statt. Die Zeitnahme erfolgte von Hand.
Nach nur drei Trainingseinheiten im neuen Jahr zeigte sich Benita Naumann, Altersklasse 55, schon in sehr guter Form. Mit Kreis-Altersklassenrekorden über 50 Meter Rücken, Schmetterling und Freistil war sie sehr zufrieden. Ihre Siege erkämpfte sie mit jeweils beachtlichem Vorsprung. Wenn es ihr gelingt, ihre Wenden und den Anschlag zu optimieren, zählt sie zu den Medaillenanwärtern in ihrer Altersklasse bei den Deutschen Meisterschaften.
Zweimal stand auch Sabine Penzel, Altersklasse 45, auf dem obersten Treppchen. Auch sie freute sich über ihre guten Zeiten über 50 Meter Brust und Schmetterling. Nach 50 Meter Freistil schlug sie zwar als Zweite an, ärgerte sich jedoch über eine verkorkste Wende, die eine bessere Zeit verhinderte.
Mit 39 Hundertstel-Sekunden Vorsprung vor einem Gegner aus Kamenz rettete Siegfried Petz den Sieg über 50 Meter Brust in der Altersklasse 65. Über 50 Meter Rücken belegte er Platz zwei hinter einem Potsdamer Schwimmer und vor einem Chemnitzer. |
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13. Januar 2010 /OTZ
Greizer A-Junioren gewinnen
Hallenfußball - Kreismeisterschaft
Harpersdorf (OTZ/Georgius).
Die Hallen-Kreismeisterschaft der Fußball-A-Junioren wurde in Harpersdorf ausgetragen.
Turnierchef Helmut Jukiel und die beiden Schiedsrichter Horst Schuster und Peter Krause leiteten das Turnier.
Nur drei Mannschaften waren am Start, deshalb wurde eine Doppelrunde gespielt. Die beiden Landesklasseteams aus Greiz und Weida schlugen Berga je zweimal klar. Im direkten Vergleich ging es sehr spannend zu. Der erste endete 4:4, im zweiten behielten die Greizer denkbar knapp mit 4:3 die Oberhand und holten sich damit den Kreismeistertitel. Da die Greizer laut Festlegung des Ostthüringer Fußballbezirks bereits qualifiziert waren, nimmt auch der Zweite Weida an der am 30. Januar, 13.30 Uhr stattfindenden OTFB-Meisterschaft in Greiz teil.
Den Pokal für den besten Torschützen holte sich der in den Hallenturnieren der 1. Mannschaft bereits hallenerprobte Weidaer Eduard Heier, der acht Treffer erzielte.
Ergebnisse: Greiz - Berga 5:1 und 10:4; Weida - Berga 6:1 und 5:3; Greiz - Weida 4:4 und 4:3.
Endstand 1. 1. FC Greiz 23:1210 2. Thüringen Weida18:127 3. SG FSV Berga 9:260 |
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13. Januar 2010 /OTZ
Bremspunkt vor der Schikane verpasst
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Ralf Eckl und Jens Krajewski geben
mit ihrem Trabi beim Lausitzcup
richtig Gas.
Foto: privat
Rückblick auf den Lausitzcup 2009: Erstmals geht der Langenwetzendorfer Ralf Eckl mit Co-Pilot Jens Krajewski an den Start
Von Ralf Eckl Langenwetzendorf.
Der Lausitzcup 2009 zog erstmals auch drei Topteams aus dem hiesig bekannten nationalen Trabant-Cup an. Zum Lausitzcup (3-Länder-Cup) zählen die 12. Thermica Rally Luzicke Hory (Tschechien), 24. Rajd Karkonoski (Polen) und die 10. Lausitzrallye (Deutschland).
Neben dem zweimaligen Trabicupchampions Martin Christ/Tino Krajewski startete der ebenfalls zweimalige Vizecupsieger Ralf Eckl aus Langenwetzendorf mit Copilot Jens Krajewski. Berufsbedingt fehlte beim ersten Lauf das dritte Team Thomas Grimm/Daniel Ehrhardt.
Am letzten Aprilwochenende nahmen die Teams Christ/T. Krajewski und Eckl/J. Krajewski die erste internationale Herausforderung an und die sehr anspruchsvollen zirka 70 WP-Kilometer unter die Räder. Während es das Team Eckl/J. Krajewski zunächst ruhiger angehen ließ, ging das zweite Team Christ/T. Krajewski auf der ersten WP wesentlich couragierter zu Werke. Als nach rund neun Kilometern das eine Minute vor ihnen gestartete Team "spürbar" war, überspannte Martin Christ den Bogen und die daraus resultierende "Kaltverformung" in Form einer Mehrfachrolle des orangenen Trabis zwang das Team nach wenigen Kilometern zur Aufgabe. Gewarnt vom "Übermut" des Teams Christ/T. Krajewski spulte das zweite Team die teilweise superschnellen WP-km ab. Am Ende des Tages konnte sich das Team Eckl J. Krajewski über einen gelungenen Einstand und den Klassensieg freuen.
Mitte Juli zog die "Trabikarawane" dann zum zweiten Lauf der Rally Rajd Karkonoski nach Polen. Eine chaotische Organisation trübte zunächst das Bild. Nach dem folglich sehr engen Trainingsplan war allen aber klar, welchen Anspruch diese sechs WPs über rund 77 km haben sollten. Bereits auf der ersten Prüfung wurden die Träume des Teams Eckl/J. Krajewski auf dem zweiten Sieg durch einen Plattfuß jäh beendet. Durch den Not gezwungenen Halt und anschließenden Reifenwechsel verlor das Team wertvolle Zeit. Ein Ausritt auf WP 3 in den Graben und ein Aha-Erlebnis durch einen Highspeeddreher in einer der zahlreichen Ortsdurchfahrten, wo ungewollt Bekanntschaft mit der Straßenbreite gemacht wurde, auf WP 5, überstand das Team mit viel Glück ohne Kratzer. Ein Zündungsdefekt nach der letzten Prüfung auf dem Weg ins Ziel legte den Trabi kurzfristig unter Feuer und lahm. Durch die sportliche Fairness der anderen Klassenteilnehmer wurde der Schaden behoben und das Ziel als Tagesdritter erreicht.
Das zweite Team Christ/T. Krajewski - unterwegs mit einem gemieteten Einsatzwagen - hatte noch größeres Pech. Durch eine in den Unterlagen fehlende Schikane verpasste man den Bremspunkt und riss sich durch die Kollision ein Teil der Vergaseraufhängung ab und musste somit eine längere Reparaturpause auf der Prüfung einlegen, konnte diesmal aber die Fahrt fortsetzen. Auf den folgenden Prüfungen zeigte man die ganze Klasse - lehrte die Konkurrenz das Fürchten und ließ eine Reihe von Bestzeiten folgen, was letztlich allerdings durch den immensen Zeitverlust auf WP 1 nicht belohnt wurde. Am Ende konnte der 4. Platz gesichert werden.
Somit war der Weg für das dritte Team mit Thomas Grimm und Daniel Ehrhardt frei - fast frei, denn auch sie rauchten im vollen Speed, weil auch hier der Aufschrieb nicht passte, in selbige Schikane, was aber ohne Folgen blieb. Mit Topzeiten verdiente man sich am Ende der Rallye zu Recht den Sieg in der Klasse. Alle Teams waren sich einig, dass die beiden Rallyes ein absolutes Muss für jeden Liebhaber sein sollten, denn die Ansprüche der Wertungsprüfungen findet man im nationalen Bereich nicht annähernd und der Enthusiasmus der vielen Zuschauer an der Strecke und im Servicebereich war unbeschreiblich.
Der zweite Teil des Rückblickes erscheint in Kürze im Lokalsportteil Greiz der Ostthüringer Zeitung. |
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13. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Warm für Schüler, gut fürs Klima
Handwerkskammer investiert in Bildungsstätte mit neuer Heizungsanlage in die Zukunft
Von Juliane Maier Zeulenroda (OTZ).
Die Zahlen sind schon einmal beeindruckend. 375 000 Euro an Kosten, 23 000 Kilogramm an CO2-Einsparungen, ein 8 000 Liter umfassender Pufferspeicher, zwei Gaskessel, die eine Leistung von 77 bis 232 Kilowatt erbringen. Die neue Heizungsanlage in der Bildungsstätte der Handwerkskammer für Ostthüringen in Zeulenroda, die gestern offiziell eingeweiht wurde, legt ordentlich vor.
Die Schüler und Auszubildenden haben es also warm. Hatten sie es vorher schon, jetzt sparen sie auch noch dabei. Insgesamt 20 000 Euro an Heizkosten pro Jahr gibt die Bildungsstätte mit der neuen Anlage, an deren Errichtung zahlreiche regionale Firmen beteiligt waren, nun weniger aus. Die Kosten von knapp 375 000 Euro hat die Handwerkskammer ohne Fördermittel allein getragen. "Wir haben eine Verpflichtung gegenüber unserer Jugend. Sie ist die beste Investition in die Zukunft", betonte Klaus Nützel, der Präsident der Handwerkskammer für Ostthüringen, gegenüber den zahlreich erschienenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Bildung.
Die neu errichtete Anlage stellt eine Besonderheit dar, werden doch Solarenergie, eine moderne Holzheizung, eine Erdgasanlage sowie eine Wärmespeicherung miteinander verknüpft. Dafür wurde eigens auf dem Dach der Einrichtung eine Solaranlage installiert, der ehemalige Luftschutzbunker zum topmodernen Heizungskeller umgebaut. Doch nicht nur mit ihrer neuen Heizung spart die Bildungsstätte jetzt. Sie verwendet gar ihr eigenes Holz, das in der Ausbildungswerkstatt abfällt und verfeuert es im Biomassekessel. |
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| 13. Januar 2010 /OTZ |
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Auto in der Tiefgarage beschädigt
Greiz (OTZ).
Bereits am Freitag, 8. Januar, zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr stand ein Pkw Skoda in der Tiefgarage des Spectrum Centers in Greiz, informierte die Polizei erst gestern.
Als die Fahrerin vom Einkauf zurück kam, wurde ihr von einem Bürger mitgeteilt, dass ihr Pkw von einem unbekannten Fahrzeug angefahren wurde. Eine Frau hatte versucht, neben dem Pkw einzuparken. Nachdem sie den Einparkvorgang abgebrochen hatte, ist sie ausgestiegen, hat sich den Schaden ange-schaut und zwei Parklücken weiter eingeparkt. Der Schaden wird mit 150 Euro angegeben. Durch die PI Greiz wird der Zeuge, der der Frau den Unfallhergang erzählt hatte, gebeten, sich bei der PI Greiz zu melden unter Tel. (03661) 62 10.
Karikatur des Tages
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Ein Prophet in seinem Stachel-Land
Zeichnung: OTZ/Bruns
Zapfwerk heißt Gäste mit Partynacht im neuen Jahr willkommen
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Foto: Archiv/ M. Hilbert
„Welcome in 2010" heißt es am Sonnabend, 16. Januar, im Greizer Zapfwerk 1/3 zur ersten Partynacht im neuen Jahr. Mit hoffentlich zahlreichen Gästen soll dabei in der Zeulenrodaer Straße in die Nacht gefeiert werden. Auch in diesem Jahr wollen die Veranstalter wieder monatlich eine solche Party organisieren.
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