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08. Januar 2010 /Antje-Gesine Marsch
Polizei zeigt sich karitativ
Scheckübergabe aus Benefizkonzert an Stadtkirche Greiz und Café O.K.
Text & Bild Antje-Gesine Marsch
Dass die Polizei nicht nur eine Behörde der Strafverfolgung ist, sondern auch durchaus karitative Zwecke unterstützt, bewies die Polizeiinspektion Gera bereits des Öfteren. Erst im Dezember vorigen Jahres fand in der Greizer Stadtkirche „St. Marien“ ein Benefizkonzert des Thüringer Polizeimusikkorps statt, dessen Erlös in Höhe von 967,20 Euro am gestrigen Tag je hälftig an das Greizer Café O.K. bzw. die Evangelisch-lutherische Kirchgemeinde übergeben wurde. Es ist bereits das vierte gemeinsam organisierte Konzert und der „krönende Abschluss des Greizer Festjahres“, wie André Röder, Leiter der Polizeidirektion Gera, betonte. Besonders hob Röder den gemeinnützigen Zweck hervor; schließlich unterstütze man so die Sanierung der größten Orgel Ostthüringens und helfe den Kindern, die das Café O.K., das sich erst seit kurzem in den neuen Räumen auf dem Greizer Kirchplatz befindet, besuchen. Der Polizeichef versäumte auch nicht, die gute Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketingverein Greiz, der Kirchgemeinde und der Stadtverwaltung zu loben und kündigte bereits ein weiteres Konzert mit dem Musikkorps an. „Die Musiker werden im Rahmen des Greizer Park-und Schlossfestes im Juni wieder in die Perle des Vogtlands kommen“, wie André Röder schon jetzt versprach. Als „richtige und gute Entscheidung“, das Konzert „spontan“ zu organisieren, definierte Bürgermeister Gerd Grüner die wohltätige Aktion. Auch Pfarrer Andreas Hausfeld schätze die Idee als „kreativ“ ein und sprach eine Einladung für einen weiteren Auftritt aus. Ursula Rudorf vom Café O.K. bedankte sich herzlich für die Spende; so habe man dazu beigetragen, das „Herzstück“ des Cafés, die neue Küche, zu finanzieren. Abschließend bedankte sich Stadtmarketing-Chefin, Ines Wartenberg, noch einmal für die gute Bewirtung des Thüringer Polizeimusikkorps durch das Café: „Das bekommen die Musiker bestimmt nicht überall geboten.“ |
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08. Januar 2010 /OTZ
Vogtland zum Heimtragen
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Sandra Günther und Frank Eitel (beide Vogtlandwerkstätten)
präsentieren gemeinsam mit Landrätin Martina Schweinsburg (r.)
die Beutel, die zur Grünen Woche in Berlin als Präsente
verteilt werden.
Foto: OTZ/Katja Grieser
Landkreis Greiz präsentiert sich wieder auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin
Von Katja Grieser Greiz.
Ein überaus praktisches Souvenir können Besucher der Internationalen Grünen Woche in Berlin aus der Halle 22 a mitnehmen: Dort präsentiert sich der Landkreis Greiz gemeinsam mit Unternehmen aus den Landkreisen Altenburg, Saalfeld-Rudolstadt, dem Eichsfelder Land, Nordhausen und dem Weimarer Land unter dem Motto "Hier ist Thüringen". Mit dabei sind auch die Vogtlandwerkstätten, die mit individuell bedruckten Stofftragetaschen jedem Besucher sein ganz persönliches Souvenir in die Hand geben werden. Sandra Günther, Fachbereichsleiterin Werbung bei der Einrichtung, beschreibt, wie die Beutel aussehen: "Auf der Vorderseite ist ein Thüringer Landschaftsmotiv zu sehen, auf das wir das jeweils gewünschte Foto drucken", erklärt sie. Auf der Rückseite der Tragetasche ist dann beispielsweise der Schriftzug der Vogtlandwerkstätten oder "Willkommen im Thüringer Vogtland" zu lesen.
1000 dieser Tragetaschen werden mit zur Messe genommen, die vom 15. bis 24. Januar stattfindet. Die Landkreise können sich auf über 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren, wie Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) gestern berichtete. Mit Großbannern machen die Kreise auf sich aufmerksam, ein Unterhaltungsprogramm wird täglich geboten. Am 19. Januar sind Unternehmer und Messebeteiligte aus der Region zum Thüringer Abend mit Verkostung von Thüringer Produkten eingeladen. Letztere gibt es aber auch am Stand. So wird die Käserei Salden aus der Clodramühle mit ihren Erzeugnissen bei der Grünen Woche dabei sein. Und auch Töpfermeister Ralf Naundorf ist wieder mit von der Partie. "Er ist inzwischen ein beliebtes Fotomotiv", kann Wirtschaftreferent Steffen Täubert vom letzten Jahr berichten.
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Töpfer Ralf Naundorf ist zur "Grünen
Woche" ein beliebtes Fotomotiv. Kommentar
Größere Resonanz
Von Katja Grieser
Für Wirtschaftsreferent Steffen Täubert ist die Internationale Grüne Woche in Berlin wichtiger als irgendeine andere Tourismusmesse, die ITB eingeschlossen. Denn, so die Erfahrung, bei der Fachmesse ITB werde die Präsentation des Landkreises Greiz im Vergleich zur Grünen Woche nur von einem Bruchteil der Leute wahrgenommen. Durch die Zusammenarbeit mit weiteren Thüringer Landkreisen sei der Messestand auf der Grünen Woche zudem bedeutend preiswerter als etwa eine Präsentation auf der ITB, bei der man noch dazu damit rechnen müsste, dass der Landkreis Greiz direkt neben dem Hawaii-Stand platziert werde.
Die Resonanz im vergangenen Jahr gebe Täubert jedenfalls Recht. Nach der Grünen Woche seien sehr detaillierte Anfragen zum Landkreis und seinen Angeboten bei ihm eingegangen. Das sei nach anderen Messen so nicht der Fall gewesen. |
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08. Januar 2010 /OTZ
Letzter Funke Hoffnung erloschen
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Daniela Kieselbach hat ihr bisheriges
Berufsleben im Werk verbracht, genau-
so wie Ex-Betriebsrat Klaus Wirth.
Kein Feuer mehr an der Enka-Mahnwache
Elsterberg (OTZ/j. st.)
Es ist aus, das Feuer im Metallkorb vor dem Zelt der Mahnwache am Enka-Werkseingang. So ist auch der letzte Funke Hoffnung auf eine weitere Existenz des Viskosewerkes erloschen.
"Gut 75 Prozent der ehemaligen Mitarbeiter sind heute arbeitslos. Nur einige junge Leute haben hier in der Region einen neuen Job gefunden", erzählt Klaus Wirth, der bei Enka Betriebsratsvorsitzender war. "Andere sind weggezogen, haben in den alten Bundesländern was gefunden", bilanziert der 50-jährige Görschnitzer. Dabei hat es ihn auch getroffen, er sei seit dem 1. Januar arbeitslos, erzählt er.
Ein Einigungsstellentermin soll Ende Januar oder Anfang Februar vor dem Arbeitsgericht in München stattfinden. "Da werden drei Leute vom ehemaligen Betriebsrat die Ansprüche der ehemaligen Mitarbeiter gegenüber der Insolvenzverwaltung geltend machen", weiß Wirth. Neben den Arbeitnehmervertretern werden ein Arbeitsrichter und drei Vertreter der Insolvenzverwaltung zusammen sitzen. Danach soll es in Elsterberg ein Treffen der ehemaligen Enka-Werker geben, bei dem das Resultat bekannt gegeben werden soll.
"So ist die Welt 2009/2010", fasst Klaus Wirth die Geschehnisse der vergangenen Monate beim ehemals größten Arbeitgeber der Vogtlandstadt zusammen. Er war 33 Jahre und vier Monate im Enka-Werk beschäftigt. Seit 100 Jahren wird zwischen Scholasberg und dem Elsterbogen Viskose produziert, das sollte im September 2009 gefeiert werden. Noch am 22. Januar vorigen Jahres hatte ein Neujahrsempfang des Bürgermeisters im Werk stattgefunden. Auf den Tag genau vier Wochen später verbreitete sich die Nachricht von der Werksschließung wie ein Lauffeuer in der Region. Später wurden Mitarbeiter entlassen, Insolvenz angemeldet. Das abwenden zu können, hatten die Mitarbeiter bis zuletzt gehofft. Auch deshalb engagierten sie sich in der Mahnwache. "Vom 4. Mai bis zum Silvestertag agierte die Wache", so Wirth. Ein harter Kern von 25 Leuten war hier im täglichen Sechs-Stunden-Rhythmus im Zelt vor dem Betriebstor. Wirth sieht die Geschehnisse als Spiegelbild der Weltwirtschaft und ist enttäuscht vom Verhalten der Bundes- und Landespolitiker, die vor Wahlen die Mahnwache besuchten. Zur aktuellen Lage konnte er nur sagen, dass die Entsorgung der Produktion vorbereitet wird. Einige Ex-Enka-Leute sind in der Entsorgungsfirma beschäftigt. Das Zelt etwa 100 Meter vor dem Werkstor bleibe vorerst stehen. "Es dient als Treffpunkt, um sich über das weitere Geschehen im Betrieb auszutauschen", erklärt er. |
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08. Januar 2010 /OTZ
Zwei Wasserrohrbrüche durch Dauerfrost
Schäden laut Taweg bislang gering
Greiz (OTZ/KG).
Bei zwei Wasserrohrbrüchen musste der Zweckverband Taweg in den letzten Tagen Soforthilfe leisten, wie auf Nachfrage von Geschäftsleiterin Ines Watzek zu erfahren war. Im Pohlitzer Friedhofsweg hatte eine Leitung dem Frost nicht standgehalten, gestern kam noch eine Leitung im Sachswitzer Ökonomenweg hinzu. Bei den Hausanschlusshavarien seien zu den fünf im Dezember noch zwei oder drei hinzu gekommen, so Watzek. Insgesamt, so ihre Einschätzung, seien die durch den Frost entstandenen Schäden bislang jedoch gering.
"Wir rechnen aber damit, dass es weitere Rohrbrüche geben wird, wenn es taut", sagt die Taweg-Chefin. Im vergangenen Jahr sei das nämlich der Fall gewesen. Doch, versichert Ines Watzek, der Zweckverband Taweg sei auf mögliche Havarien gut vorbereitet.
Die Geschäftsleiterin hat aber auch einige Tipps parat, wie Wasserleitungen etwa in Kellern oder ungeheizten Vorräumen bei dem aktuell herrschenden Dauerfrost geschützt werden können. Selbstverständlich sollten in solchen Räumen Türen und Fenster geschlossen bleiben. Gefährdete Leitungen sollten eingepackt werden, alte Decken eignen sich dafür besonders gut. Möglich sei auch das Aufstellen einer Frostschutzheizung, die sich etwa bei einer Temperatur von vier Grad plus automatisch einschaltet und somit ein Einfrieren verhindert. |
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08. Januar 2010 /OTZ
Jugendliche lassen die Finger vom Handwerk
Imagekampagne soll Trend entgegen wirken
Von Katja Grieser Greiz (OTZ).
"Ja, es ist so. Die Jugendlichen wollen sich scheinbar beim Arbeiten die Hände nicht schmutzig machen", bestätigt André Kühne, Pressesprecher der Handwerkskammer für Ostthüringen in Gera, eine Meldung, dass Handwerksbetriebe in Ostthüringen zunehmend über Nachwuchsmangel klagen. Das liege zum einen daran, dass es immer weniger Schulabgänger gibt. Doch das größere Problem scheint zu sein, dass handwerkliche Berufe bei jungen Leuten als unattraktiv gelten. "Die Jugendlichen wollen wohl eher im Büro arbeiten, als einen Handwerksberuf zu erlernen", vermutet Kühne. Paradebeispiel dafür sei der Bäckerberuf: Früh aufzustehen und auch noch teils körperlich anstrengende Arbeiten zu verrichten, schrecke nun mal ab.
Generell sei es für Unternehmen der Nahrungsmittelbranche in Ostthüringen enorm schwierig, geeigneten Nachwuchs zu finden. Das Gleiche gelte für Metall- und Bauberufe, Firmen aus dem Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärbereich müssen sich ebenso mühen, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Anlagenmechaniker und Elektroniker gehören offenbar ebenfalls nicht zu den Traumberufen bei den Schulabgängern. Eine Einschränkung macht André Kühne jedoch bei den Elektronikern: "Gerade hier müssen auch die Voraussetzungen, sprich die schulischen Leistungen, stimmen."
Die Handwerksbetriebe in Ostthüringen, so die Erfahrung der Kammer, haben sich inzwischen jedoch darauf eingestellt, dass die Lehrlingssuche schwieriger ist als noch vor Jahren. Haben die Firmen einst erst im Frühjahr mit der Suche nach einem Azubi für das kommende Ausbildungsjahr angefangen, wurde diesmal bereits 2009 versucht, Lehrlinge für das im August 2010 beginnende Lehrjahr zu finden. Immer mehr würden Handwerker neben dem Service der Arbeitsagentur auch andere Möglichkeiten - etwa die Webseite der Handwerkskammer - nutzen, um ihre Lehrstelle zu besetzen.
Die Jugendlichen wollen sich scheinbar beim Arbeiten die Hände nicht schmutzig machen.
André Kühne, Pressesprecher der Handwerkskammer in Gera
Um das schlechte Image der Handwerksberufe loszuwerden, startet das Handwerk in ganz Deutschland am 16. Januar eine Kampagne. "Bundesweit wird über TV-Spots, Plakat- und Kinowerbung versucht, auf die Schüler zuzugehen und zu zeigen, was das Handwerk eigentlich ist", erklärt André Kühne das Ziel. Zahlreiche Jugendliche würden heute lediglich fünf Handwerksberufe nennen können. Unter dem Motto "Was wäre die Welt ohne das Handwerk?" sollen darum in der auf fünf Jahre angelegten Imagekampagne handwerkliche Berufe vorgestellt werden. Besondere Aktionen in der Region soll es ebenfalls geben, jedoch seien diese noch in Planung. Fest steht jedoch, dass verstärkt Gymnasiasten angesprochen werden sollen, denn, so Kühne, in den kommenden Jahren stehen viele Betriebsnachfolgen an. Und damit werden oftmals eben auch geeignete junge Leute gesucht, die das Unternehmen weiter führen können und wollen.
Am 16. Januar um 20.14 Uhr wird auf allen TV-Privatsendern zeitgleich zum ersten Mal die Handwerkswerbung zu sehen sein. Im Greizer Kino läuft der 63-Sekunden-Spot im Zeitraum vom 21. Januar bis 3. März, während in Zeulenroda auf Großplakaten fürs Handwerk geworben wird. |
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08. Januar 2010 /OTZ
Karitativer Freund und Helfer
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Zur gemeinsamen Scheckübergabe versammeln sich in den neuen
Räumen des Café O.K. Bürgermeister Gerd Grüner (v.l.), Michael
Vetterlein, Leiter der PI Greiz, Ursula Rudorf und Heinzjörg
Nährig vom Café O.K., Ines Wartenberg vom Stadtmarketing-
Verein, André Röder, Leiter der PD Gera sowie Pfarrer
Andreas Hausfeld.
Foto: OTZ/Susann Grunert
Polizei übergibt knapp 1000 Euro von Benefizkonzert an Café O.K. und Stadtkirche
Von Susann Grunert Greiz (OTZ).
Die rund 200 Besucher, die am Abend des 10. Dezember 2009 in der Greizer Stadtkirche St. Marien den Klängen des Polizeimusikkorps Thüringen lauschten, taten nicht nur sich sondern auch karitativ etwas Gutes.
Denn die Einnahmen des Adventskonzertes kommen gleich zwei wohltätigen Zwecken zu Gute. "Die Polizei widmet sich eben nicht nur dem Schutz ihrer Bürger, sondern auch karitativen Zwecken", meinte André Röder, Leiter der Polizeidirektion Gera, zur gestrigen Übergabe des Erlöses an das Café O.K. und die Stadtkirche, die zu gleichen Teilen bedacht wurden. Bei einem Gesamterlös von genau 967,20 Euro durften sich Pfarrer Andreas Hausfeld und Ursula Rudorf vom Café O.K. somit über jeweils 483,60 Euro freuen. Andreas Hausfeld lobte die spontane und kreative Konzert-Idee, die der Sanierung und Unterhaltung der Stadtkirchen-Orgel, der laut Hausfeld größten Orgel Ostthüringens, zugute kommt.
Auch Ursula Rudorf als Leiterin des Kontakttreffs Café O.K. freute sich über den Zuschuss, der in das "Herzstück des Treffs", die neue Küche investiert werden soll. Hier wird für Kinder jeden Sonnabend ein warmes Essen zubereitet. "Aber auch die Freizeitgestaltung und die Pflege der Gemeinschaft stehen bei uns im Mittelpunkt."
Auch im neuen Jahr soll es dank des Kontakttreffes gelingen, soziale Unterschiede abzufedern. "Wir wünschen uns, dass die Kinder ganz selbstverständlich zu uns kommen, das Café O.K. als Anlaufstelle zum Aufwärmen oder zum Schularbeiten machen sehen", erhofft sich Rudorf.
Beziehungswerkstatt und Benefizdinner sind nur einige der vielen Ideen, die die Neu-Ruheständlerin nun am neuen Standort auf dem Kirchplatz umsetzen möchte.
Mit dem Polizeimusikkorps Thüringen wird es übrigens zum Park- und Schlossfest im Juni in Greiz ein Wiedersehen geben. |
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08. Januar 2010 /OTZ
Zwei Jahrzehnte am Taxi-Steuer
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Lutz Seifried führt mit seiner Frau Andrea seit 20 Jahren sein
Greizer Taxi-Unternehmen.
Foto: OTZ/Christian Freund
Lutz und Andrea Seifried führen in Greiz eine Familientradition weiter
Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).
Einmal in den zurückliegenden 20 Jahren haben Andrea und Lutz Seifried in fröhlicher Runde Silvester gefeiert und das Taxi-Steuer über den Jahreswechsel einem Kollegen anvertraut. Das allerdings sei eine ganz große Ausnahme gewesen, weil Andrea Seifrieds Mutti an diesem letzten Tag des Jahres ihren 60. Geburtstag gefeiert hatte. Normalerweise lässt das Taxiunternehmen mit Sitz in der Greizer Kermannstraße nämlich keinen Feiertag und erst recht kein Silvester aus, denn das sind die umsatzstärksten Tage des Jahres für die Selbstständigen in diesem Gewerbe.
In diesen Tagen feiert Lutz Seifried sein 20-jähriges Jubiläum, genau am 1. Januar 1990 konnte er das Geschäft übernehmen, das sein Schwiegervater Andreas Knorr und davor Rudolf Jung geführt und aufgebaut hatten. Ein Taxiunternehmen in dritter Generation, das übrigens seit der Nachkriegszeit unter derselben Telefonnummer - Greiz 2166 - erreichbar ist. Lutz Seifried und seine Frau Andrea, die von Anfang an die Bücher führt und seit fünf Jahren auch selbst am Steuer des Mietwagens sitzt, sind immer präsent und mit Lust und Liebe bei der Sache. "Ich unterhalte mich gern, bin für viele Fahrgäste auch eine Vertrauensperson", sagt Seifried, "besonders die Stammgäste nutzen die Fahrt gern für einen Gedankenaustausch." Denn die Laufkundschaft, die am Puschkinplatz oder in Bahnhofsnähe am Stand der Taxi-Gemeinschaft ins Auto steigt, wird zunehmend weniger, fast 90 Prozent seiner Touren sind Krankenfahrten zu Ärzten oder auch zur Dialyse.
Natürlich ist es wichtig, Diesel- und Reparaturkosten so günstig wie möglich zu halten. Tipp vom Taxifahrer: Am Montagnachmittag tanken. Auch die Mitte der 90-er Jahre gegründete Taxigemeinschaft mit den Firmen Schaub und Wachter habe sich bewährt, schätzen Seifrieds ein.
Das gegenwärtig diskutierte neue Verkehrskonzept für die Greizer Innenstadt hat aus Seifrieds Sicht noch Zeit, obwohl er eine weitere Ausweitung der Fußgängerzone wenig sinnvoll findet. Jetzt sei erst einmal der Ausbau der August-Bebel-Straße über die Bühne zu bringen.
Was sie vom Geschäftsjahr 2010 erwarten? Dass es so weiter gehen möge, wie es Silvester begonnen hat. Von 0.30 bis 5.30 Uhr Fahrgäste ohne Pause... |
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08. Januar 2010 /OTZ
Warten gleich doppelt belohnt
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Bürgermeister Gerd Grüner gratuliert Nicole Schröder mit Jonas
(links) und Bianca Anders mit Fynn-Lian, dahinter Hebamme
Dajana Klein und Fachärztin Galina Simon (v. l.).
Foto: OTZ/Christian Freund
Fynn-Lian und Jonas sind die ersten Greizer Babys im Jahr 2010
Von Susann Grunert Greiz (OTZ).
Ganze fünf Tage mussten die Greizer auf die Ankunft der ersten Babys im Jahr 2010 warten. Doch am Dienstag, 5. Januar, war im Kreißsaal des Greizer Kreiskrankenhauses dann gleich doppelte Betriebsamkeit.
Noch vor dem ersten Hahnenschrei erblickte der kleine Neumühler Fynn-Lian das Licht der Welt. Das erste Kind von Bianca Anders misst 50 Zentimeter und wiegt 2950 Gramm. Einen Zentimeter länger und 9 Gramm schwerer ist der kleine Jonas Schröder geraten. Der Mini-Greizer ließ sich bis 12.25 Uhr Zeit, um Mutti Nicole Schröder kennen zu lernen. "Letztes Jahr konnten wir ein wenig eher gratulieren kommen", erinnert sich Bürgermeister Gerd Grüner, der die frischgebackenen Muttis am Mittwoch mit Blumen und Geschenken beglückwünschte, an Neujahrsbaby Bastian, der am 1. Januar 2009 das erste Baby in Thüringen war. "Sie mögen wachsen und gedeihen", wünschte er den beiden kleinen Stars des Tages, "und natürlich sollen sie nachts schön Krach machen", wandte er sich augenzwinkernd an die jungen Eltern.
Mit den ersten zwei Babys des Jahres 2010 kann sich nun daran gemacht werden, die stolze Geburtenzahl des vergangenen Jahres - 314 Kinder wurden in Greiz geboren - zu knacken. Dabei hatten die Mädchen mit 162 an der Zahl gegenüber 153 geborenen Jungen leicht die Oberhand. Lilly, Sophie und Leonie waren dabei die weiblichen Namensfavoriten, Felix, Elias sowie Tim und Luca hießen die meisten kleinen Jungen im Jahr 2009. |
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08. Januar 2010 /OTZ
Finanzielle Engpässe befürchtet
Soziale Einrichtungen blicken mit gemischten Gefühlen ins neue Jahr

Karl-Otto Rasmuß, VdK Thüringen-Ost Wir haben als Kreisverband die Hoffnung, dass es aufwärts geht für die Mitglieder der Orts- verbände. Leider verbleiben vie- le sozial Benachteiligte in diesem Status. Wir erwarten von politi- scher Seite, dass unser Forde- rungskatalog abgearbeitet wird. Auch die Mitgliederwerbung wird verstärkt, denn je höher de- ren Zahl, desto größer ist der Nachdruck, mit dem wir unsere Forderungen anbringen können. |

Thomas Gerling, Volkssolidarität Greiz
Wir hoffen, dass sich die wirt- schaftliche Situation in unserem Land verbessert, damit der sozia- le Bereich nicht unter zu großen Kürzungen leiden muss. Konkre- te Pläne für das Jahr haben wir noch nicht, da wir dafür auf die Zusage von Fördermitteln ange- wiesen sind. Realität wird aber die erste Thüringer Senioren-Ga- lerie im Nachbarschaftshaus, in der dann regelmäßig Ausstellun- gen zu sehen sein werden. |

Steffen Helm, Stadtjugendring Greiz e. V. Uns steht ein besonderes Jahr bevor, denn wir feiern am 6. No- vember unser 20-jähriges Beste- hen. Wir hoffen, dass wir die ho- he Frequentierung halten kön- nen und dass sich Kinder und Ju- gendliche bei uns weiterhin wohlfühlen. Für die schwierige Personalsituation hoffe ich auf Besserung und für unsere ehren- amtlichen Helfer auf Durchhalte- vermögen. Derzeit befinden sich zwei neue Projekte in der Vorbe- reitung, eines für Spielplätze und eines zu gesunder Ernährung. |

Monika Zirk, Kinder- und Jugendschutzdienst Ein frommer Wunsch von mir ist es, dass die Gewalt an Kindern zurück geht. Hierfür wollen wir auch im 16. Jahr viel Präven- tionsarbeit leisten und Projekte an Schulen weiter voran treiben. Außerdem hoffe ich, dass wir un- ser gutes Netzwerk mit vielen Partnern pflegen. Ich erwarte von der Politik, dass sie denjenigen glaubt, die mit den Problemen hautnah konfrontiert werdeb, dass wir ernst genommen wer- den. Auch hoffe ich auf finanziel- le Absicherung unserer Arbeit. |

Dagmar Pöhland, Verband für Behinderte e. V.
Wir wünschen uns für das neue Jahr, dass wir unsere soziale Arbeit trotz der derzeitigen Nega- tivbilanzen so weiterführen kön- nen wie bisher. So planen wir den Bereich der niedrigschwel- ligen Betreuungsangebote auszu- bauen. Damit sollen Familien un- terstützt werden, die Pflegebe- dürftige im Anfangsstadium be- treuen. Wir wollen helfen und Mut machen. Ein großer Wunsch wäre auch, dass sich mehr junge Leute im Behindertenverband engagieren. |

Sandra Kadelbach, KISS Landkreis Greiz Für die Selbsthilfegruppen im Landkreis hoffe ich, dass neue hinzu kommen und dass die be- stehenden weiterhin gute Arbeit leisten. Zudem werden wir als Kontaktstelle alles tun, dass die Selbsthilfegruppen weiter mit uns zufrieden sind. Hier stehen wieder diverse Veranstaltungen auf dem Programm, etwa unser Aktionstag. Was man aber auch erwarten muss, ist, dass die För- dermittel für Selbsthilfegruppen wohl wieder geringer ausfallen werden als im Vorjahr. |

Heidrun Linke, Frauenschutzhaus Greiz
Auch im neuen Jahr erhoffen wir uns die weitere Unterstützung und Absicherung unserer Arbeit, so dass wir Frauen und Kindern, die häusliche Gewalt erleben, helfen können. Wir sind froh, dass wir dafür höhere För- dermittel vom Landkreis bekom- men, damit ist ein großes Stück Unsicherheit beseitigt. Natürlich arbeiten wir weiter am runden Tisch beziehungsweise dem Netzwerk gegen häusliche Ge- walt. Ein Thema, von dem wir uns wünschen, dass es noch mehr in das Bewusstsein der Öf- fentlichkeit gerückt wird. |

Frank Eitel, Leiter der Vogtlandwerkstätten Ich wünsche mir, dass wir achtsam mit allen Partnern zu- sammen arbeiten und mit Augen- maß Kompromisse finden mö- gen. Das ist in der angespannten Haushaltssituation besonders wichtig. Zudem suchen wir Plät- ze zur Integration von Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Nun hoffen wir, dass wir engagierte Partner aus der Wirtschaft finden werden. Gerd Vogel ist bei uns für die be- rufliche Integration zuständig und somit Ansprechpartner. |
Es fragten: Katja Grieser, Susann Grunert, Marcel Hilbert |
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08. Januar 2010 /OTZ
Weida qualifiziert
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Das Spiel der beiden Siegen ams Thüringen Weida (gelb) und
Niederpöllnitz endete 1:1.
Foto: Marcel Hilbert -
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Trotz des Einsatzes reichte es für Greiz (rot) nur
für Platz fünf.
Foto: Marcel Hilbert -
Hallenfußball: Kreismeisterschaften der F-Junioren im Landkreis Greiz
Von Walter Röbelt Greiz (OTZ).
Viel Spannung und Dramatik bot die Endrunde um die Hallenkreismeisterschaft der F-Junioren, die mit sechs Teams in Greiz stattfand.
Da fast die Hälfte aller Spiele im Turnierverlauf remis endeten, gab es ständige Führungswechsel an der Tabellenspitze. Den Titel sicherte sich am Ende Weida, allerdings nur auf Grund der um zwei Treffer besseren Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen Team vom Blau-Weiß Niederpöllnitz.
Dabei besaß Vizemeister Niederpöllnitz vor seinem letzten Turnierspiel sogar die beste Ausgangsposition im Kampf um die Meisterschaft. Ein Sieg gegen den 1. FC Greiz hätte dazu gereicht, doch durch ein 3:3-Unentschieden wurde diese Möglichkeit vergeben.
Auch die SG Braunichswalde benötigte für den Gewinn der Bronzemedaillen das bessere Torverhältnis gegenüber der SG Kraftsdorf, denn beide Mannschaften hatten bei der Endabrechnung sieben Punkte auf ihrem Konto.
Die Kraftsdorfer, die gemeinsam mit Rüdersdorf eine Spielgemeinschaft bilden, blieben im Turnierverlauf genau wie Weida und Niederpöllnitz ungeschlagen. Nach vier Unentschieden in Folge fehlten dem Team in der abschließenden Begegnung beim 3:1-Erfolg gegen Schlusslicht Hohenölsener SV, zwei Tore für Bronze.
Etwas unter den Erwartungen blieb der 1. FC Greiz, der nach einem Sieg, drei Remis und einer Niederlage, nicht über den fünften Platz hinaus kam. Auf dem letzten Platz landete abgeschlagen der Hohenölsener SV, dem kein Punktgewinn gelang.
Den Pokal des besten Torschützen erhielt Luis Liebetrau von Niederpöllnitz, der fünf Treffer erzielte.
Der FC Thüringen Weida wurde Hallenkreismeister mit Percy Graichen, Andre Völkel, Kurt Zimmer (4 Tore), Pascal Kache (1), Robin Paulick (2), Eric Hein, Maximilian Groh, Joris Graba, Noel Scherzer und Domenic Löscher.
Die Schützlinge der Trainer Kasian Auerbach und Norman Böttcher haben sich für die am 21. Februar ab 10 Uhr in Gera stattfindende OTFB-Meisterschaft qualifiziert.HallenkreismeisterschaftenWeida - BW Niederpöllnitz 1:1, - Kraftsdorf 1:1, - Hohenölsen 3:0, - 1. FC Greiz 1:1, - Braunichswalde 1:0; Niederpöllnitz - Braunichswalde 4:3, - Kraftsdorf 0:0, - Hohenölsen 1:0, - Greiz 3:3; Braunichswalde - Hohenölsen 4:0, - Greiz 2:1, - Kraftsdorf 1:1; Greiz - Kraftsdorf 1:1, - Hohenölsen 2:0; Kraftsdorf - Hohenölsen 3:1 1. Thüringen Weida 7:3 9 2. BW Niederpöllnitz 9:7 9 3. SG Braunichswalde 10:7 7 4. Kraftsdorfer SV 6:4 7 5. 1. FC Greiz 8:7 6 6. Hohenölsener SV 1:13 0 |
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08. Januar 2010 /OTZ
Sebastian Wendel und Joel Greschok im Test
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Sebastian Wendel
DRB-Sichtungsturnier für Nachwuchsringer
Greiz (OTZ/Dietmar Wolf).
Nach Beendigung der Mannschaftskämpfe am 19. Dezember 2009 wird es für die große Greizer Nachwuchshoffnung Sebastian Wendel am kommenden Sonntag erstmals ernst.
Im neuen Nachwuchsbundesleistungszentrum Nürnberg, beim SV Johannes 07 Nürnberg findet das DRB-Sichtungsturnier für die Junioren (Jahrgang 1990/91/92) und Kadetten (Jg. 93/94/95) statt. Beginn ist 10.30 Uhr in der Johannis-Arena, Zeisigweg 70.
Bei den Junioren kämpfen die Sportler in acht Gewichtsklassen und bei den Kadetten in zehn Gewichtsklassen um den Sieg, wobei jeweils zwei Kilogramm Gewichtstoleranz zugelassen ist.
Das Kaderturnier des DRB (Deutscher Ringer Bund) ist eine erste wichtige Standortbestimmung für 2010. Die Turniersieger (Junioren und Kadetten) erhalten eine Einladung zum Konditionslehrgang vom 23. bis 31. Januar nach Bischofswiesen. Die Turniersieger der Kadetten qualifizieren sich für den Länderkampf am 12. März Deutschland gegen Polen in Benningen.
Vom Zweitbundesligisten RSV Rotation Greiz sind der ehemalige Deutsche Meister der B-Jugend (2006), der A-Jugend (2008) und Bronzemedaillengewinner der Deutschen Juniorenmeisterschaften 2009, Sebastian Wendel (Jahrgang 1991), und Joel Greschok (Jahrgang 1992) für dieses Turnier gemeldet. Der größte sportliche Erfolg von Joel Greschok war, neben Landesmeistertitel und Medaillen bei Mitteldeutschen Meisterschaften, der 5. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend 2008. Sebastian Wendel gehört dem C/D-Kader des DRB an. Sebastian wird in der Gewichtsklasse 84 kg auf die Matte gehen. Joel ist für die Gewichtsklasse 74 kg gemeldet.
In den Mannschaftskämpfen in der 2. Bundesliga Nord konnte vor allen Sebastian Wendel einen weiteren Leistungssprung nachweisen. Es werde aber nicht leicht, von den Mannschaftskämpfen auf Einzelkämpfe umzuschalten. Man müsse sehen wie es ihm gelingt, so der Greizer Trainer Falk Schlehahn. Hauptgegner wird sicherlich der Deutsche Juniorenmeister Christoph Pscherer aus Nürnberg sein. In den beiden Kämpfen in der Mannschaftsmeisterschaft unterlag der Greizer mit 1:3 bzw. 0:3 Runden. Er hat aber in diesen beiden Kämpfen gezeigt, dass er nicht weit vom Leistungsniveau des Nürnbergers entfernt ist. Vielleicht gelingt ihm eine Überraschung. Auch Joel Greschok konnte nach seinem einjährigen Aufenthalt in den USA bei seinen Einsätzen in der 2. Mannschaft überzeugen. |
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08. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Führungswechsel im Block
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Haben einen guten Draht zueinander:
Musikschulleiter Albert Thieme und
die neue Vorsitzende des Schulför-
dervereins, Marie-Elisabeth Warmuth.
Beide spielen leidenschaftlich
gern Saxofon.
Foto: OTZ/Steffen Beikirch
Förderverein der Städtischen Musikschule "Fritz Sporn" jetzt unter neuer Leitung
Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ).
Tatkräftige Unterstützung der Musikschule bleibt das Ziel. Wie man es erreicht, bestimmen jetzt aber andere. Noch im alten Jahr gab es zur turnusmäßigen Neuwahl im Förderverein einen kompletten Vorstandswechsel.
Unterschiedliche Auffassungen über das künftige Miteinander von Förderverein und Schule führten zu dieser Entwicklung, die sich schon länger angekündigt haben soll. Schulleiter Albert Thieme macht keinen Hehl daraus, dass es zu Dissonanzen gekommen ist. Betont aber, der alte Vorstand habe acht Jahre sehr engagiert und ambitioniert gearbeitet und ihm auf sachlich-faire Art genug Zeit gelassen, sich auf die Suche nach Nachfolgern zu begeben.
So tritt nun seine eigene Saxofon-Schülerin Marie-Elisabeth Warmuth die Nachfolge von Vereinschefin Gabriele Glock an. Zum Stellvertreter wurde Dieter Weinlich gewählt, Schriftführerin ist Antje Focke, Schatzmeisterin Antje Überschär und Elternvertreterin Bärbel Meißgeier.
"Es geht um die Kinder und um die Musik", darin sind sich Schulleiter und Fördervereinschefin einig. "Ich möchte mehr Mitglieder werben", nennt die 56-jährige Zeulenrodaerin ein erstes Arbeitsziel. Mit einem Brief an die derzeit 100 Vereinsangehörigen - meist Eltern und Großeltern - will sich der neue Vorstand in den nächsten Tagen vorstellen und um Hilfe bei der Akquise von Neumitgliedern bitten. Der Jahresbeitrag von stabil 15 Euro hilft der Einrichtung und dient nicht zuletzt dazu, bei Kindern aus sozial schwachen Familien die Schulgebühren zu bezuschussen. "Hier soll niemand außen vor sein wegen ein paar Euro", verdeutlicht Albert Thieme.
Musik ist für jeden Menschen wichtig.
Marie-Elisabeth Warmuth, Förderverein der Musikschule
Marie-Elisabeth Warmuth möchte, "dass die Musikschule auch weiterhin eine Oase ist, in der Kinder nach dem normalen Schulalltag einen Ausgleich bekommen". Mit welchen Ideen der Verein hier stärkend eingreifen kann - da laufe derzeit noch die Findungsphase. Fakt ist jedenfalls: Öffentliche Veranstaltungen der Schule sollen auch weiterhin in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturförderverein der Dreieinigkeitskirche und dem Städtischen Museum durchgeführt werden. "Das gehört für mich einfach zusammen", sagt die neue Vereinschefin.
Albert Thieme kündigt an, man werde dieses Jahr erstmals wieder zwei Kammermusikabende im Rathaussaal anbieten. Die bewährten Termine stehen natürlich ebenfalls im Kalender - das Sommer- und das Weihnachtskonzert, das Hoffest zum Schuljahresende und im Mai der alle zwei Jahre stattfindende Karpfenpfeiferwettbewerb.
Kommentar
Jeki mit Reimanns
Von Steffen Beikirch
Gut möglich, dass mit dem neuen Vorstand des Fördervereins auch neue Ideen Einzug halten, wie man an der Musikschule optimale Unterrichtsbedingungen langfristig sichern kann. Und sich so vielen Kindern wie möglich der Wunsch erfüllen lässt, ein Instrument zu erlernen.
Kommt die Rede darauf, führt einen Schulleiter Albert Thieme ganz stolz in ein Zimmer, in dem "Yamaha"-Kartons gestapelt sind: 30 Instrumente für ein neues Schulprojekt, das nach den Winterferien mit der Zeulenrodaer Friedrich-Reimann-Grundschule starten wird. "Jeki", sagt Thieme und verwendet damit die amtliche Abkürzung für das "Jedem Kind ein Instrument"-Projekt, das nun auch in Zeulenroda angekommen ist.
20 000 Euro bewilligte das Thüringer Kultusministerium, und Albert Thieme kaufte ein. Trompeten, Posaunen, Klarinetten, Saxofone, Querflöten und ein Euphonium wurden beschafft. Auf dass die 3. Klasse bei Reimanns zur Bläserklasse werde.
Wie die Musikorientierung und der anschließende Unterricht vor Ort dieses und nächstes Jahr ablaufen wird, will man noch bei einem Elternabend erklären. "Eine Riesenchance", strahlt Thieme jedenfalls über diese Möglichkeit der Talentesichtung und Nachwuchswerbung. Welche die Zukunft der Musikschule bestimmt noch ein bisschen sicherer macht. |
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08. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
"Tea-Party" für Englisch-Asse
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Gerlind Rudert (vorn 2 v. l.), Fabian
Kühhirt (hinten rechts) und Anna
Rahnfeld (vorn 3 v. l.) erzielten
bei der Englisch-Olympiade im
Schiller-Gymnasium die besten
Ergebnisse.
Gerlind Rudert, Fabian Kühhirt und Anna Rahnfeld vertreten Schiller-Gymnasium in Gera
Von Holger Zaumsegel Zeulenroda (OTZ).
Mit einer kleinen "Tea-Party" hat sich das Zeulenrodaer Friedrich-Schiller-Gymnasium am Mittwoch bei allen Teilnehmern der Englisch-Olympiade bedankt. Zehn Schüler der zehnten Klassen nahmen an dem Wettbewerb teil und stellten unter Beweis, dass sie nicht nur des Deutschen mächtig sind. Gerlind Rudert, die zu ihrer Teilnahme erst überredet werden musste, schnitt mit 85 von 100 möglichen Punkten am besten ab. Ihr folgten Fabian Kühhirt (83 Punkte) und Anna Rahnfeld (81 Punkte) auf den Plätzen. Alle drei bekamen Vokabel-Sammlungen und eine Urkunde ausgehändigt, für alle anderen gab es einen Kugelschreiber, auf dem die Fahne von Großbritannien aufgedruckt war. Die Preise sponserte der Förderverein der Schule.
Natürlich durfte bei der "Tea-Party", die Englisch-Lehrerin Cornelia Ruynat und Constanze Gruhn, Fachschaftsleiterin Englisch, initiiert hatten, kein Deutsch gesprochen werden. Einzige Ausnahme bildete Thomas Müller, stellvertretender Schulleiter. Er bedankte sich im Namen der Schulleitung bei den Teilnehmern und war besonders stolz auf die drei Sieger. Auf Gerlind Rudert, Fabian Kühhirt und Anna Rahnfeld wartet nun am 14. Januar die nächste Runde im Geraer Osterland-Gymnasium. Dort treffen sich die besten Teilnehmer der Englisch-Olympiade aus Ostthüringen.
Und die Erwartungshaltungen sind hoch, schließlich holten Schüler des Schiller-Gymnasiums vor zwei Jahren den dritten und im vergangenem Jahr den zweiten Platz. Vielleicht kommt ja diesmal der Sieger aus Zeulenroda. |
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08. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Bastelarbeiten bringen 1750 Euro für guten Zweck
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Elisabeth Puschmann
Dr.-Irmgard-Fischer-Stiftung hilft
Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ).
"Bei dem Wetter machen sich Schneemänner am besten." Elisabeth Puschmann ist trotz der Neujahrstage schon wieder mit den Weihnachtsbasteleien beschäftigt.
Im Akkord fliegen die Hände der 87-Jährigen in ihrer Zeulenrodaer Wohnung über den kleinen Arbeitstisch am Fenster. Lustige Figuren erhalten ihren letzten Schliff oder schon ein kleines Preisschild und einen Aufhänger für den Weihnachtsbaum 2010. Kisten voller Produkte für die Adventszeit füllen sich. Rund 50 verschiedene Artikel in enormer Stückzahl entstehen unter ihren Fingern. So geht das weiter bis zum März. Dann, betont sie, sei erstmal der Garten dran.
Das Material kauft Frau Puschmann selbst, vom Erlös will sie nichts. Warum das alles? Weil sie als gelernte Krankenschwester auch im Alter gern noch etwas Gutes tun möchte, dadurch gleich noch einen sinnvollen Zeitvertreib hat. "Es bringt was ein und hilft anderen. Das ist das Wichtigste", verweist sie auf die "Dr.-Irmgard-Fischer-Stiftung", die sie im Jahre 2006 einem Wunsch ihrer Schwester entsprechend initiiert hat.
Frau Puschmanns Weihnachtsbasteleien von 2009 brachten stattliche 1750 Euro und wurden bereits aufs Stiftungskonto eingezahlt, damit sie wieder die verschiedensten Projekte und sozialen Maßnahmen in und um Zeulenroda-Triebes unterstützen können. Nicht sie möchte im Vordergrund stehen, betont die Seniorin. Vielmehr müsse man den vielen ehrenamtlichen Helfern ausdrücklich danken, die für den Vertrieb all der Handarbeiten zuständig waren. Bei der Physiotherapie Peim, im Friseursalon Schüler, bei der Fußpflege Jahn und beim Oldtimer-Club Zeulenroda-Triebes (OCZ) wurde vor den Feiertagen fleißig verkauft. Im OCZ rührte zur Weihnachtsfeier mit Sigrun Kanis sogar eine Greizerin die Trommel, die sonst in Greiz hilft, die Sachen mit an den Mann zu bringen. |
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08. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Klassenerhalt geschafft
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Engagiert auf und an der Matte:
Silvio Hoffmann.
Doch die Ringer der WKG Pausa/Plauen waren nicht ganz am Ziel aller Wünsche
Pausa.
Saisonende am 19. Dezember: Jubel beim Aufsteiger WKG Pausa/Plauen über den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Nord. Die beiden Mannschaftsverantwortlichen der WKG, Silvio Hoffmann und Denny Schulz, blickten kurz darauf im Gespräch mit der Ostthüringer Zeitung in Richtung kommende Saison.
Der Klassenerhalt war das oberste Saisonziel, wurden damit alle Hoffnungen, Träume und Ziele erfüllt ?
Silvio Hoffmann: Natürlich sind wir froh, letztendlich den Klassenerhalt geschafft zu haben, doch wir haben einfach zu viele Kämpfe knapp verloren. Der Grund war nicht immer die Stärke der Gegner, sondern oftmals fehlten uns wichtige Punkte, weil wir die Mannschaft nicht vollständig auf die Matte schicken konnten.
Stichpunkt Viktor Glibenko.
Denny Schulz: Der fehlte uns, aber der Zusammenhalt unserer Mannschaft hat uns auch zu neunt zu wichtigen Siegen geführt. In der Rückrunde füllte Gotcha Kirkitadze diese Lücke und schon lief es besser. Doch dafür fehlten uns verletzungsbedingt einige Stammkader wie Werner Schellenberg, Jiri Matysek oder auch Andreas Bering.
Wer waren die Aktivposten der Mannschaft ?
Silvio Hoffmann: Hier muss natürlich unser Kapitän Mike Elschner genannt werden, der viele Punkte sammelte und der Mannschaft bereits in den ersten Begegnungen Rückhalt gab. Zudem machte er fast ein halbes Jahr Gewicht, hatte damit nicht nur den Gegner auf der Matte gegen sich, sondern auch die Waage. Auch der polnische Neuzugang Andrzej Grzelak war ein Beispiel an Kampfgeist. Dieser Ringer hat sich schnell in die Herzen der Fans gekämpft und in seinen Begegnungen immer am oberen Level gekämpft. Ich werde so schnell nicht vergessen, wie er sich nach den wenigen Niederlagen fast schon geschämt hat. Nicht zuletzt Martin und Martin. Der Frankfurter Martin Lehmann überraschte viele Insider mit starken Kämpfen gegen internationale Spitzenklasse. Martin Waldeck zeigte, dass er in der 2. Bundesliga zu den Besten gehört. Zu den besten WKG-Ringern gehören aber auch Werner Schellenberg und Steve Brylla, die immer 100 Prozent gaben und somit die Siege gegen Aue und Burgebrach möglich machten.
Doch auch die beiden Routiniers Silvio Hoffmann und Denny Schulz mussten ran ?
Denny Schulz: Ja, wir haben einige Kämpfe bestreiten müssen um die größten Lücken zu füllen. Dennoch ist es uns gelungen, einige Zähler für unsere Mannschaft zu holen.
Die Mannschaftsleitung hat sich am Ende der letzten Saison, aber auch zum Start der neuen Meisterschaftsrunde verändert, was waren die Hintergründe ?
Silvio Hoffmann: Wir haben keine hauptamtlichen Kräfte zur Verfügung, machen alles nach der Arbeit, in unserer Freizeit. Reiner Klemm zog sich nach vielen Jahren, in denen er als Trainer und Mannschaftsleiter für den Verein und die Mannschaft unterwegs war, zurück, er berät uns jedoch nach wie vor.
Der Zusammenhalt in der Mannschaft war groß. Wie konnte das mit einem neuen Team so schnell erreicht werden ?
Denny Schulz: So ist unser ganzer Verein ausgerichtet, eine große Familie eben. Das wirkte auf viele Neuzugänge, die so etwas bislang kaum kannten. Da riss bei unseren Kämpfen einer den anderen mit. Jeder kämpfte für Jeden und so wurden auch unverhoffte Siege wie der in Aue erkämpft.
Die Zuschauer verwandelten die Schulturnhalle Pausa bei den Heimkämpfen in eine Festung, auch ein Mosaikstein zur Saisonleistung ?
Silvio Hoffmann: Ja, unsere Fans! Wenn die richtig loslegen, dann gibt jeder noch mal 10 bis 15 Prozent mehr. Da war eine Begeisterung, die sich auf die Mannschaft niederschlug, jeder wollte sein Bestes geben, wir mussten mitunter gar nicht mehr motivieren. Es hat auch mir einfach Spaß gemacht, in diesem Hexenkessel noch einmal auf die Matte zu gehen. Es gab auch keinen Auswärtskampf, wo wir ohne Unterstützung unserer Fans antreten mussten.
Ein Blick voraus?
Denny Schulz: Einfacher wird es auf keinen Fall, der KFC Leipzig kommt aus der 1. Bundesliga und für den RSK Gelenau rückt der starke KAV Mansfelder Land aus der Regionalliga in unsere Staffel. Abzuwarten bleibt, ob die KG Frankfurt(Oder)/Eisenhüttenstadt in der Relegationsrunde den Klassenerhalt schafft, oder ebenfalls absteigt. Dann wird es richtig schwer und die Herausforderung für uns, auch im nächsten Jahr wieder mit einer guten Mannschaft in der 2.Bundesliga im Mittelfeld zu landen, ist damit sehr groß.
Nach Adam Ries wären es dann aber 11 Mannschaften ?
Denny Schulz: Unseren Informationen nach wird es dann innerhalb der Zweitligastaffeln Umstrukturierungen geben, so könnte der TSV Burgebrach zurück in die Südstaffel wechseln, so dass die Nordstaffel wie gewohnt mit 10 Mannschaften an den Start gehen wird. Aber da ist noch Vieles offen.
Gespräch: Jörg Richter |
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08. Januar 2010 /Vogtland-Anzeiger
Enka Elsterberg: Schicksale und verlorene Jobs

Elsterberg – Schluss. Aus. Vorbei. Die Hoffnung auf eine Zukunft der Elsterberger Enka ist erloschen – wie das Mahnfeuer am Eingang des Viskoseproduzenten. Vom 4. Mai bis 31. Dezember loderte die Flamme der Hoffnung, genährt von 50 Enka-Werkern, die rund um die Uhr Wache hielten – alle sechs Stunden wurde gewechselt.
380 Vogtländer haben ihre Arbeit verloren – einige wenige dürfen jetzt das Werk „abschalten“: Der Betrieb, in dem 100 Jahre Holz zu Fäden wurde, aus denen hochwertige (Futter-)Stoffe entstanden, darf nicht mehr produzieren. „Wir stellen die weltbeste Viskose her“ – darauf waren die Elsterberger stolz.
Jetzt sind die meisten arbeitslos. „75 Prozent“, schätzt Klaus Wirth, Chef des Betriebsrates; auch ihn hat es getroffen: nach 33 Jahren und vier Monaten: Im September 1976 hatte er als Elektriker-Lehrling in der Enka begonnen. „Ein paar junge Leute haben neue Arbeit in der Region gefunden und die ersten haben die Region verlassen.“ Einer, der sein Glück in der Fremde (ver)sucht, ist Roland Dietzsch, der Technische Leiter und AHL-Stadtrat. Wie aus dem Rathaus bestätigt wird, hat Dietzsch in Essen Arbeit gefunden – und hat deshalb bereits bei mehreren Ratssitzungen gefehlt.
Enka-Betriebsrat Wirth geht noch ein paar Mal in „seinen“ Betrieb: Schreibtisch aufräumen, Unterlagen archivieren. Und er engagiert sich weiter für die Kollegen: Es gibt ein wichtiges Treffen mit dem Insolvenzverwalter in der Einigungsstelle – Stichwort: Sozialplan. „Einen Termin gibt es noch nicht: Ein Richter vom Arbeitsgericht München legt ihn fest“, sagt Wirth. Nach dem Treffen werde man die Belegschaft informieren, jedenfalls jene, die übrig geblieben sind.
Wirth ist sichtlich enttäuscht. Enttäuscht, dass der Kampf verloren wurde, den Betrieb zu retten. Enttäuscht, dass die Geschäftsführer im fernen Wuppertal Enka Elsterberg schließen zugunsten eines Schwesterbetriebes in Bayern. Enttäuscht auch über die Politiker, die „uns im Stich gelassen haben, obwohl sie im Wahlkampf viel versprochen hatten“.
Jetzt bedankt er sich bei seinen Kollegen, die bis zum Schluss Zivilcourage gezeigt hätten – vor allem die 25, die Wirth als harten Kern der Mahnwache bezeichnet. „Alle haben ihr Bestes gegeben und viel gelernt über den Staat, in den wir leben, in den Industriearbeitsplätze in Größenordnungen verschwinden“, sagt Wirth. Hinter ihm, am Zelt der Mahnwache, hängt ein Plakat: „Heute wir – morgen ihr“. j.st./ufa |
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| 08. Januar 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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„Andere Länder, andere Krippen” bis 13. Januar zu sehen
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Foto: Matthias Klinner
Einen Besuch statteten die Mitglieder der Greizer evangelischen Kirchgemeinde dem Daetz-Centrum in Lichtenstein ab, in dem noch bis zum 13. Januar die Sonderausstellung „Andere Länder, andere Krippen" gezeigt wird. Anschließend wurde das Lichtensteiner Planetarium und die Sankt-Laurentius-Kirche besucht.
Karikatur des Tages
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Panda, Zebra und Co.
Zeichnung: OTZ/Bruns
Wanderer und Skifahrer sollten Wälder meiden
Waldbesuchern wird dringlich empfohlen, die Waldgebiete im Vogtland am Samstag, 09.01.2010, und Sonntag, 10.01.2010, aus Sicherheitsgründen nicht zu betreten.
Durch starke Schneefälle und böigen Wind besteht die Gefahr, dass Baumkronen oder einzelne Äste herabstürzen und damit eine lebensgefährliche Situation entsteht, teilt der Sachsenforst mit. mar
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