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05. Januar 2010 /OTZ
Aufregendes Asyl
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Die zwölf Kinder der vierten Klasse an der Cossengrüner Grund-
schule, die nach einem Wasserschaden geschlossen werden musste,
werden von Lehrerin Heike Waltenberg nun in der Schule in
Elsterberg unterrichtet.
Foto: OTZ/Freund
Cossengrüner Grundschüler sind den ersten Tag in Elsterberger Schule
Von Katja Grieser Cossengrün/Elsterberg.
"Für die Kinder ist es aufregend", weiß Peter Heider, Leiter der Grundschule Ferdinand Haußmann in Cossengrün. Nachdem seine Schule aufgrund eines Wasserschadens geschlossen werden musste (OTZ berichtete), hatten die etwa 40 Schüler der Cossengrüner Grundschule gestern den ersten Tag Unterricht in ihrem aktuellen Domizil.
Relativ entspannt wirkte Peter Heider gestern, obwohl ihm der Schock noch in den Gliedern steckt. Fast sei ihm "das Herz stehen geblieben", als er kurz vor Weihnachten einen Kontrollgang in seiner Schule machte und das Gebäudeinnere unter Wasser stand. "Ich habe mir zuerst eine Taschenlampe genommen und bin der Ursache auf den Grund gegangen. Dann habe ich das Wasser abgestellt und die Feuerwehr alarmiert", erzählt der Schulleiter. Zunächst einmal war ihm wichtig, noch größeren Schaden abzuwenden. Nachdem die Feuerwehr das Wasser abgepumpt hatte, begann eine Firma aus Leipzig mit dem Trocknen von Decken, Wänden und Fußböden.
Peter Heider nahm Kontakt zum Landratsamt auf, um gemeinsam weitere Schritte zu beraten. "Ich möchte dem Landratsamt und der Stadt Elsterberg danken für die unkomplizierte Hilfe", sagt der Direktor. Denn schnell stand fest, dass in der Elsterberger Schule genug Platz für die Cossengrüner Klassen ist und von Elsterberg gab es grünes Licht. So hatten die Cossengrüner Schüler pünktlich mit Schulbeginn nach den Weihnachtsferien ein Asyl.
Erleichtert ist Peter Heider, dass gestern alles reibungslos geklappt hat, die Kinder planmäßig mit dem Bus nach Elsterberg gebracht worden sind. "Die Eltern sind froh, dass wir alles für die Kinder organisiert haben", so der Schulleiter. Ihm war wichtig, dass die Eltern trotz der vorübergehenden Schulschließung so wenig wie möglich belastet werden. Deshalb wird auch der Hortbetrieb in der Cossengrüner Grundschule aufrecht erhalten. Denn zwei Räume sind weiterhin nutzbar - in einem wurden die Arbeitsmaterialien und -geräte untergebracht, der andere soll für den Hort weiter genutzt werden.
Am ersten Tag waren die Kinder nur mit dem Entdecken beschäftigt.
Schulleiter Peter Heider
Dass für die Cossengrüner Grundschüler gestern erstmal das Entdecken ihres neuen Domizils das Wichtigste war, ist logisch. Peter Heider ist beruhigt, dass der Schulstart so reibungslos über die Bühne ging. Denn die letzten Tage seien für ihn alles andere als entspannend gewesen: "Ruhige Weihnachten habe ich nicht gehabt", gesteht er. Die Sorgen um seine Schule seien immer wieder hochgekommen. Wann genau seine Schüler wieder zurück können, steht derzeit aber noch nicht fest.
Kommentar
Schule wird bleiben
Von Katja Grieser
"Am häufigsten bin ich von den Eltern gefragt worden, ob es in der Cossengrüner Schule weiter gehen wird", sagt Direktor Peter Heider. Die Eltern sind besorgt, dass der Wasserschaden in dem Gebäude zugleich das Ende des Schulstandortes bedeutet. Doch Heider kann beruhigen. "Es wird in Cossengrün weiter gehen", versichert er. Allerdings weiß derzeit noch keiner, wann.
Die Frage wird wohl noch eine Weile unbeantwortet bleiben müssen. Denn die Firma, die die Trocknung vornimmt, ist in puncto Wiedereinzug noch zurückhaltend. Schulverwaltungsamtsleiter Ullrich Schlegel rechnet jedoch damit, dass in der Schule in Cossengrün mindestens bis zu den Winterferien kein Unterricht mehr stattfinden wird. Durch die komfortable Übergangslösung in Elsterberg bleibe zum Glück genug Zeit, das Gebäude in Ruhe austrocknen zu lassen. Erst wenn das geschehen ist, sollen die Kinder zurück in ihre Schule. |
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05. Januar 2010 /OTZ
Pokal für besondere Gastfreundlichkeit
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Joachim Elschner, Frau Edith und Tochter Nicole sind stolz
auf ihre Auszeichnung.
Foto: OTZ/Freund
"Hotel am Wald" in Greiz-Untergrochlitz mit Wimafo-Stern in Silber ausgezeichnet
Von Christian Freund Greiz.
Das Sprichwort "Ohne Fleiß kein Preis" ist schon immer das Motto der Untergrochlitzer Familie Elschner, die seit März 1993 das "Hotel am Wald" führt und seitdem täglich für das Wohl ihrer Gäste auf den Beinen ist.
Dafür erhielten sie gestern die Auszeichnung mit dem Wimafo-Stern in Silber, der jährlich an 100 aus den 500 beliebtesten Hotels, Pensionen und Gasthäusern von der unabhängigen Gesellschaft für Wirtschafts- und Marktforschung vergeben wird. Voraussetzung dafür ist, dass sie mindestens drei Jahre unter den 500 Top-Häusern in Deutschland zu finden sind. Das größte Gewicht entfällt dabei auf die vorliegenden Gästebewertungen in verschiedensten Medien. Freundlichkeit, Sauberkeit und Service spielen hier eine entscheidende Rolle. "Wenn der Gast bereits zur Begrüßung das Gefühl hat, dass ich nur aufs Geld aus bin, dann hat das mit Gastfreundlichkeit nichts zu tun, das ist schon immer meine Philosophie", erklärt Inhaber Joachim Elschner, der bereits im Vorjahr den Wimafo-Stern in Bronze erhalten hatte.
Dabei spielen die drei Sterne, die das Haus mit seinen 13 Zimmern und 26 Betten führt, eher eine untergeordnete Rolle. "Freundlichkeit und absoluter Service sind für uns wichtig. Hat ein Gast eine Autopanne, dann kümmern wir uns um alles bis hin zum Mietwagen. Kürzlich hatte einer während der Anreise sein Gebiss zerbrochen, in kurzer Zeit habe ich das reparieren lassen. Geht es einem Gast mal nicht gut, bekommt er kostenlos Tee, auch wenn es nachts ein Uhr ist und ein kostenloses Lunch-Paket gehört ebenso zum täglichen Angebot", erklärt der Hotelchef, der sich selbst gerade mal fünf Tage Urlaub im Jahr gönnt. |
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05. Januar 2010 /OTZ
Göltzschtalradweg auf dem Papier fertig
Machbarkeitsstudie geht ans Greizer Rathaus
Von Kathrin Schulz Greiz.
Vom thüringischen ins sächsische Vogtland radeln - und das durchs romantische Göltzschtal - ein touristisch reizvolles Vorhaben, für das das Regionalmanagement Greiz im eben abgelaufenen Jahr eine Konzeption erarbeitet hat.
Fünf Kilometer der insgesamt etwa 40 Kilometer langen Tour entlang der Göltzsch liegen auf thüringischem Gebiet und genau dieser Abschnitt ist auf dem Papier jetzt fertig. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie werde das Regionalmanagement im ersten Quartal 2010 an das Greizer Rathaus übergeben, wie Regionalmanager Mario Walther gestern gegenüber OTZ bestätigte. "Radtouristik ist zunehmend gefragt, auch und gerade im Vogtland. Wir wollen auf der Thüringer Seite eine attraktive Radroute in Ergänzung schon bestehender sächsischer Radtouristik-Angebote schaffen. Darüber hinaus wissen wir, dass weitere Partner an der Strecke, wie Mylau beispielsweise, dieses Projekt unterstützen und Konzepte für den Göltzschtalradweg auflegen", so Walther. Geländeuntersuchungen, Recherchen zu Eigentums- und Pachtverhältnissen sowie die Erarbeitung einer Vorzugsvariante zur Streckenführung konnten inzwischen abgeschlossen werden.
Die Vorzugsvariante zur Streckenführung leitet den Radler, der von der Göltzschtalbrücke kommt, auf thüringischer Seite über das "Echo" und die Umgehung Schwarzhammermühle in die Göltzschaue zum "Wasserschloss", einem Felsgebilde, für das ein spezieller Steg gebaut werden muss, bis zum Firmengelände der Köhler GmbH und schließlich zur alten Papierfabrik in Greiz.
In diesem Jahr sollen die notwendigen naturschutzrechtlichen Untersuchungen, die Biotopkartierungen, die in der Regel ein Jahr brauchen, gemacht werden, um frühestens ab 2011 mit dem Bau des Radweges beginnen zu können. Vorausgesetzt, die Fördermittel dafür werden entsprechend bewilligt.
Eine Machbarkeitsstudie werden wir im ersten Quartal ans Greizer Rathaus übergeben.
Mario Walther, Regionalmanager Greiz
Der Radweg soll befestigt sein. Gedacht ist in Abstimmung mit der Stadt Greiz an eine Asphaltdecke für die Strecke durch das Göltzschtal.
Die geschätzten Kosten werden vorsichtig mit rund 800 000 Euro kalkuliert, wie Walther aus der Machbarkeitsstudie zitiert. Gegenwärtig laufen abschließende Verhandlungen mit den betreffenden Grundstückseignern entlang der Vorzugsvariante zur Streckenführung. 16 verschiedene Eigner sind im Streckenverlauf dieses 5-Kilometer-Abschnitts zu berücksichtigen.
Ein weiteres Projekt des Regionalmanagements ist der Rundwanderweg zwischen Greiz und Wünschendorf beiderseits der Elster, der als Qualitätswanderweg zertifiziert werden soll. |
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05. Januar 2010 /OTZ
Ein Verfahren für Straße und Hochwasserschutz
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Langfristig soll die
Holzbrücke vom Verkehr
entlastet werden.
Gemeinsame Planung in Wünschendorf
Wünschendorf (OTZ/kas).
Die geplante Entlastung der historischen Holzbrücke wird die Wünschendorfer auch im neuen Jahr beschäftigen.
Wie Bürgermeister Jens Auer (parteilos) jetzt mitteilte, prüfe das Land, ob für die anvisierte Umverlegung der Landesstraße 2330 und den Hochwasserschutz im Ortskern nun ein gemeinsames Planfeststellungsverfahren auf den Weg gebracht werden kann.
Beteiligt wären dann die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie in Jena für den Hochwasserschutz und das Straßenbauamt Ostthüringen in Gera. Voraussichtlich Ende März soll nach Angaben des Bürgermeisters ein Arbeitspapier beider Behörden dem Gemeinderat vorgelegt werden. Nach nicht-öffentlicher Sitzung des Bauausschusses plant Auer, die Bürger in einer Einwohnerversammlung zu beteiligen. Beschließen könnte der Gemeinderat je nach Verfahrensstand Ende April, Anfang Mai.
Schon seit Jahren befassen sich die Wünschendorfer mit der geplanten Entlastung der überdachten Holzbrücke im Ort. Trassenführungen via Cronschwitz oder weitere Umfahrungen in Höhe des Sportplatzes entlang der Elster waren im Gespräch. Jüngst hatte sich sogar ein Einwohnerantrag dem Thema angenommen, entschieden aber hat sich Wünschendorf bisher nicht für eine Variante.
1786 wurde die Brücke in ihrer jetzigen Form errichtet und hält noch heute dem Verkehr stand: jedoch ist ihre Tragfähigkeit auf drei Tonnen eingeschränkt und sie darf nicht schneller als mit Tempo 10 überquert werden. |
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05. Januar 2010 /OTZ
Einwohnerzahl sinkt um 487 binnen eines Jahres
23 602 Einwohner laut Statistik in Greiz
Greiz (OTZ).
Wie aus dem Bericht des Bürgermeisters zur letzten Stadtratssitzung des Jahres 2009 hervor geht, weist die aktuelle Einwohnerstatistik in Greiz 23 602 Einwohner in der Park- und Schlossstadt aus. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 24 089 Bewohner in der Kreisstadt gewesen. Greiz hat demzufolge binnen zwölf Monaten 487 Einwohner verloren. Ihren Hauptwohnsitz in Greiz haben 22 065 Männer, Frauen und Kinder. Bis zum 1. Dezember 2009 waren seit Jahresbeginn im städtischen Einwohnermeldeamt 577 Zuzüge, 647 Wegzüge, 99 Geburten und 307 Sterbefälle registriert worden. Umzüge innerhalb der Stadt sorgen ordentlich für Bewegung: 1018 Mal rollte der Umzugswagen in Greiz für einen Wohnungswechsel an. |
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05. Januar 2010 /OTZ
Online-Ausbildungsportal informiert
Wachsende Zugriffszahlen - Aktuell 175 Ausbildungsplätze aufgelistet
Greiz (OTZ).
Das Online-Ausbildungsportal auf der Internetseite des Landkreises Greiz ist im März 2008 aus der Taufe gehoben worden und hat sich seither bewährt.
Ziel ist es, in einem übersichtlichen und gut handhabbaren Format alle Ausbildungsbetriebe des Landkreises Greiz mit ihren Lehrstellenangeboten aufzuzeigen.
Eine sehr positive Resonanz bei den Schülerinnen und Schülern sowie bei den Unternehmen zeige sich, so das Resümee dazu aus dem Landratsamt zum Jahreswechsel 2009/2010, in den stets steigenden Zugriffzahlen.
Im Jahr 2008 hatte das Ausbildungsportal monatlich durchschnittlich zirka 4700 Zugriffe zu verzeichnen, während im Jahr 2009 monatlich bereits rund 6700 Mal das Portal angeklickt und befragt wurde.
Aktuell bietet die Lehrstellenbörse via Mausklick 92 Lehrstellenangebote mit insgesamt 175 Ausbildungsplätzen an.
Zusätzlich bereits für ein weiteres Ausbildungsjahr 2011 weitere 160 Lehrstellen der Landespolizei Thüringen.
Das Landratsamt Greiz ruft alle Unternehmen auf, die ausbilden und auf Fachkräfte aus dem eigenen Nachwuchs bauen, sich bei der Behörde zu melden.
Angebote zu vorhandenen Lehrstellen, Diplomarbeiten, Praktika oder auch Ferienarbeit sind in der Info-Plattform jederzeit willkommen. |
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05. Januar 2010 /OTZ
Auftakt zum Greizer Laufjahr
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Von Beginn an bestimmen Thomas Drechsler (links) und die
schnellsten Schüler das Tempo beim Neujahrslauf.
Foto: OTZ/ Ralf Peter
Streckensiege beim Neujahrslauf an Oettert, Apitz, Drechsler und Bauer
Von Ralf Peter Greiz.
Der Auftakt zum Greizer Laufjahr 2010 wurde am vergangenen Sonntag mit 63 Teilnehmern bereits zum 26. Mal mit dem Greizer Neujahrslauf vollzogen. Die Organisatoren des LV Einheit Greiz gaben damit den Startschuss für die Rangliste Greiz, die auch in diesem Jahr sechs Wertungsläufe unterschiedlicher Laufstrecken umfassen wird.
Der Schneefall in den Tagen davor bescherte den Aktiven zwar eine tolle Winterlandschaft und ein schönes Lauferlebnis, aber auch schwierige Bedingungen. Der rutschige Untergrund auf der Strecke nach Waldhaus und zurück erforderte eine erhöhte Kraftanstrengung und in Anbetracht der noch frühen Saison auch besondere Vorsicht.
Im Lauf über zwei Kilometer dominierten die Nachwuchsathleten Lucas Oettert, Maximilian Kahnt, Vanessa Apitz und Laura Bechmann das Geschehen. Paul Elschner, Sarah Himmer und Lucas Kahnt gehörten mit Zeiten noch unter der 10-Minuten-Marke ebenfalls zu den schnellsten Schülern. Der 81-jährige Günter Riese beendete den ersten Teil der Veranstaltung nach 15:15 Minuten erfolgreich.
Die 8-km-Distanz war eine klare Angelegenheit von Thomas Drechsler, der sich mit 29:48 Minuten deutlich von Sven Thiele (30:48 min) und Erik Krohn (32:27 min) absetzen konnte. Gute Leistungen erzielten auch Uwe Höppner und Andreas Michael als Sieger der Altersklassen 50 bzw. 45. Der 70-jährige Raimund Krauße, bereits nach 35:46 Minuten gemeinsam mit Rainer Meyer (1. M 55) das Ziel an der Turnhalle Pohlitz erreichend, konnte dem Jüngeren sicher einige Tipps für eine lange Fitness mit auf den Weg geben.
Bei den Frauen wiederholte Katrin Bauer in 38:16 Minuten ihren Vorjahreserfolg vor Angela Müller (W 35) und Gabriele Giegling (W 50), die mit 38:31 bzw. 39:19 Minuten jeweils Altersklassen-Siege verbuchen konnten.
Gut gelaunt und immer einen Spaß im Gepäck lief der gerade 74 Jahre alt gewordene Klaus Gipser nach 50:21 Minuten durchs Ziel und beendete diese Traditionsveranstaltung.
Ergebnisse des 26. Greizer Neujahrslaufes
| 8 Kilometer: Thomas Drechsler 29:48 Minuten/1. M40, Thiele 30:48, Krohn 32:27, Meyer 33:06/1. M30, Wagner 34:18 Höppner 34:25/1. M50, Michael 34:31/1. M45, Bettermann 35:29, Krauße 35:46/1. M70, Meyer 35:47/1. M55, Baldrich 36:12, Voss 36:33, Reinhold 36:37, Bettermann 36:47, Trommer 36:51, Fiedler 37:01/
1. M60, Peters 37:04, Kocian |
37:24, Beiler 37:36, Hetzheim 37:38, Feige 37:47, Bauer 38:16/1. W45, Sangkuhl 38:28, A. Müller 38:31/1. W35, Spengler 38:51, Molder 39:01/1. M35, Schneider 39:13, Giegling 39:19/1. W50, Paulitz 39:28, M. Oettert 41:33, Geist 41:33, Wolfrum 41:48, F. Eitel 43:19, M. Eitel 46:18/1. MJA, Groh 46:33, Schreiber 47:22/1. F, Leonhardt 47:36, Meinhardt 47:44, |
Henkel 48:11, Gipser 50:21.
2 Kilometer: L. Oettert 8:26 Minuten/1. M12/13, M. Kahnt 8:37, Apitz 9:15/ 1. W12/13, Bechmann 9:18/ 1. W14/15, Elschner 9:30/ 1. M10/11, Nimmer 9:35, L. Kahnt 9:44, Geist 10:17, Jasko Talovic 10:28, Goller 10:43, Markus Nitzsche 10:51 min/
4. M12/13, Manja Oettert 11:07 min / 1. W35, Felix Eitel 11:13 min / 1. MJB, Sophia Koller |
11:22 min /2. W14/15, Max Bögel 11:28 min / 5. M12/13, Werner Matthes 11:56 min / 1. M60, Eveline Fiedler 12:18 min / 1. W55, Cassandra Schulz 12:19 min / 1. W10/11, Monique Steinke 12:20 min / 2. W10/11, Kerstin Peter 12:28 min / 1. W50, Martina Forbriger 12:34 min /2. W50, Franziska Matthes 13:49 min / 4. W12/13, Günter Riese 15:15 min/1. M80. |
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05. Januar 2010 /OTZ
Grenzstein nach historischem Vorbild
Weida und Teichwitz ziehen an einem Strang
Teichwitz (OTZ/Kurt Häßner).
Im Rahmen des ländlichen Wegebaues wurde eine neue befestigte Straßenverbindung zwischen Teichwitz und Weida geschaffen. Das gelungene Werk wurde kürzlich gewürdigt, in dem man an dieser relativ neuen Trassenführung einen Grenzstein mit historischem Hintergrund setzte.
Aus diesem Anlass trafen sich der Weidaer Bürgermeister Werner Beyer, die Bürgermeisterin von Teichwitz, Erika Schaller, der Bürgermeister von Hohenölsen, Jürgen Eisner, die Weidaer Stadträte Karl Goldhan und Kurt Häßner sowie Ulrich Golle, Margit Golle, Gudrun Häßner, die Firma Kahnt aus Greiz und Mitarbeiter des Bauhofes Weida.
Der Grenzstein befindet sich am Ende des Lilienthalweges und geht in die Flurbezeichnung "In der Kemnitz" über. Er trägt die Buchstaben "W" (Weida) und "T" (Teichwitz). Die Gestaltung erfolgte nach dem Vorbild der Flurgrenzsteine, die 1899 zwischen Teichwitz und Weida gesetzt wurden. Die Behörden verwendeten damals Kalksteine aus dem Steinbruch Nimritz.
In gemeinsamer Aktion der Stadt Weida und der Gemeinde Teichwitz verwirklichte man diese Großaufgabe mit 382 derartigen Steinen. Die Gemarkungsgrenze an der neuen Straßentrasse war bisher nicht versteint gewesen. Die Firma Kahnt schuf aus Pahrener Kalkstein das neue Werkstück.
Der neue Weg verbindet auf nunmehr bestem Wege beide Orte. Historisch gesehen gibt es schon Jahrhunderte lang nähere Beziehungen zwischen Teichwitz und Weida. Bereits im Jahre 1254 wird Bruno von Thechwiz als Zeuge im Gefolge der Vögte von Weida genannt. 1333 vermachen Heinrich von Lindenberg und seine Frau Margarethe ihr Vorwerk zu Lasan dem Nonnenkloster zu Weida. Das Lindenbergische Vorwerk befand sich unmittelbar am Dorfe und erstreckte sich über die westlichen Flurstücke von Teichwitz über die Weidaer Bocka bis zum Neuhof. Lindenberg hatte dieses als exterritoriales Lehen der Burggrafen von Meißen erhalten. Aus diesem Grunde mussten dieselben auch hierfür ihre Zustimmung geben. Das Nonnenkloster war bis zu dessen Aufhebung im Besitz. Als Rechtsnachfolger des Klosters trat dann das Kurfürstliche Amt Weida auf. Im Verlaufe der folgenden Jahrhunderte verkaufte dasselbe die meisten Grundstücke des ehemaligen Vorwerkes an die Teichwitzer und Neuhofer Bauern.
Als Reminiszenz an die früheren Besitzverhältnisse erstreckt sich die Gemarkung Weida bis kurz vor Teichwitz. Die Gestaltung des Grenzsteins erfolgte nach dem historischen Vorbild der Flurgrenzsteine, die im Jahre 1899 zwischen Teichwitz und Weida gesetzt wurden. |
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05. Januar 2010 /OTZ
Jahresrückblick 2009 Greiz und Umgebung Oktober bis Dezember
Stadthallenbau als Besuchermagnet
Hunderte Neugierige erkunden den Millionen-Bau zum Tag der offenen Baustelle in der Greizer Neustadt

Greiz (OTZ).

Absolut überwältigend fand Frank Böttger, Geschäftsführer der Greizer Freizeit- und Dienstleistungs GmbH & Co. KG, die Besucherresonanz am 31. Oktober zum Tag der offenen Baustelle.
Schätzungsweise 1800 Neugierige fanden den Weg in die Greizer Neustadt, um sich in der im Bau befindlichen Stadthalle umzusehen. „Die Stimmung war positiv", beurteilt Bauherr Frank Böttger die Meinung der Besucher. Und witzelt: „Wir hätten am Sonnabend bereits die ersten Karten verkaufen können." Bis an einen Kartenverkauf zu denken ist, muss er sich allerdings noch gut ein Jahr gedulden. Ende 2010 soll der Bau fertig gestellt sein. Ein Termin, der natürlich witterungsabhängig ist. Fünf Fachplaner führten am Reformationstag parallel Gruppen durch das Gebäude, in dem mit dem Innenausbau begonnen wurde. Einer davon ist Christian Helmert, Fachplaner Sanitär und Brandschutz von der Ingenieurgesellschaft Tempelwald. Zunächst konnte der Besucher das Bühnenhaus betreten, das allein durch seine Dimensionen — der höchste Teil ist gut 19 Meter hoch — beeindruckt. Von der Bühne schaut man in den Zuschauerbereich mit 470 Sitzplätzen, bei der erweiterten Variante kommen 220 Sitzplätze hinzu Auf dem Rang gibt es nochmals 95 Sitzplätze. Der Zuschauerbereich ist abtrennbar, so dass der hintere Teil beispielsweise separat für Empfänge oder Ausstellungen genutzt werden kann. Raffiniert sind die verstellbaren Hubböden im Zuschauerbereich. So kann der Boden etwa für Theateraufführungen hinten angehoben werden, damit die Sicht in den hinteren Reihen ebenso gut ist wie vorn. Für Bälle oder auch Rockkonzerte, bei denen die Gäste nicht sitzen wollen, bleibt der Boden in einer Höhe. Wer künftig in der Veranstaltungspause ein Gläschen Sekt genießt, kann sich zudem über den Blick zum Oberen Schloss freuen. Der ist durch die große Glasfassade in Richtung Altstadt möglich. An dieser Stelle ist auch der Haupteingang der Stadthalle, über dem sich ein freitragendes Dach befindet — eine architektonische Besonderheit, wie Helmert betont. Über weitläufige Treppen erreicht man das Obergeschoss. Hier sind neben einem weiteren kleinen Pausenbereich vier Tagungsräume untergebracht, die auch zusammenlegbar sind. Zwischen 70 und 183 Personen können hier tagen. Ebenfalls in der oberen Etage ist der Ballettsaal zu finden, der sein charakteristisches Aussehen durch Spiegelfronten und große Fensterfläche erhalten soll. Der kleine Saal, die Studiobühne, ermöglicht nicht nur zusätzliche Veranstaltungen in kleinerem Rahmen, sondern zudem auch, dass Aufnahmen gemacht werden können. 150 Besucher sollen dort Platz finden können. An die Künstler ist natürlich ebenfalls gedacht: Vier Garderoben ä 24 Plätze plus zwei Solistengarderoben wird es in der neuen Stadthalle geben. Die Vogtland Philharmonie Greiz/ Reichenbach kann sich über einen separaten Orchesterprobenraum freuen, der wegen der Akustik sehr hoch, ohne Fenster und mit gewissen Wandeinbauten vorgesehen ist. Lkw können künftig direkt an das Gebäude heranfahren und Bühnentechnik oder anderes ausladen. „Das Restaurant befindet sich im Erdgeschoss und soll auch einen Biergarten mit bis zu 70 Plätzen bekommen", erklärt Planer Christian Helmert. Was vom Goethepark übrig bleibt, soll attraktiv gestaltet werden und ohne Zaun auch weiterhin Parkcharakter haben.
Über Parkplätze brauchen sich Besucher künftig keine Sorgen zu machen. Sobald das Theater umgezogen ist, wird das alte Gebäude abgerissen und auf dieser Fläche entstehen Parkplätze.
Nie Verklären oder Verharmlosen

Mehrteilige Wende-Ausstellung im Unteren Schloss eröffnet
Greiz (OTZ).
Zum Tag der Deutschen Einheit werden im Museum Unteres Schloss gleich vier Ausstellungen zum Thema Friedliche Revolution eröffnet.
Die Thüringer Behörde für Stasi-Unterlagen gestaltet eine Exposition, die die Wendezeit im Freistaat ausführlich beleuchtet. Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zeichnet für die Schau „Damals in der DDR" verantwortlich. Einen Blick auf Greiz in der Wendezeit vor 20 Jahren kann man in einem Ausstellungsraum werfen, den die Museumsmitarbeiter mit Fotografien und Utensilien von damals gestalteten. „Verdeckt und getarnt" heißt schließlich der vierte Ausstellungsblock, der die Mittel geheimer Beobachtung von Menschen dokumentiert.
Die ersten Gespräche zur Wendeausstellung hatte Museumsdirektor Rainer Koch noch mit dem im Mai Verstorbenen Greizer Lyriker Günter Ullmann geführt. Anlass für ihn, diese umfassende Arbeit jenen zu widmen, die in 40 Jahren DDR gebrochen sind und keine Stimme mehr haben. Wichtigstes Anliegen sei das Erinnern gegen das Vergessen, gegen das Verklären und Verharmlosen, was der Staat DDR war.
Bürgermeister Grüner lädt die Greizer ein, nicht nur 20 Geschichten aus 40 Jahren DDR kennen zu lernen, sondern auch nachzuvollziehen, was zwischen Oktober 1989 und 1990 geschah. Er dankt nicht nur denen, die mit Exponaten, Fotos und Erinnerungen als Zeitzeugen zum Gelingen der Schau beitrugen, sondern auch allen, die vor 20 Jahren den Mut hatten, zu Friedensgebeten zu gehen, und sich bei Demos in die erste Reihe zu stellen.
Rote Karte für Jürgen Frantz

Greizer Ortsvorsitzender der CDU verliert sein Amt
Greiz (OTZ).
Die Kontroverse über die Koalitionsvereinbarung der CDU mit der im Rathaus regierenden SPD im Stadtrat hat in der Greizer CDU ein Opfer gefordert. Der langjährige Ortsvorsitzende Jürgen Frantz ist bei notwendigen Neuwahlen am 26. November nicht wieder ins Amt gewählt worden.
Nach zwei Wahlgängen ohne die erforderliche Mehrheit trat Frantz nicht wieder an. Den Fraktionsvorsitz der CDU im Stadtrat allerdings wird er weiter führen. Frantz ist überzeugt, dass die Koalitionsvereinbarung mit der SPD der richtige Weg ist, führt ins Feld, dass der Großteil der inhaltlichen Forderungen im CDU- Wahlprogramm auch in der Koalitionsvereinbarung verankert werden konnte. Seine Kritiker allerdings werfen ihm vor, dass er an der Meinung der Mehrheit vorbei regiert habe. Mario Walther tritt die Nachfolge als Vorsitzender an. Die 35 abgegebenen gültigen Stimmen entschieden mit 21:14 eindeutig für ihn.
Als Stellveitreter Walthers im 63 Mitglieder zählenden Ortsverein wurde Ulrich Zschegner gewählt. In der neuen Beisitzerriege versammeln sich mit Holger Wittig, Manuela Jetschke, Jürgen Greiner, Jens-Holger Schmidt, Peter Rahnfeld und Thomas Gerling auch zwei Hauptkritiker der Politik von Jürgen Frantz, die mit ihrem Rücktritt aus dem bisherigen Vorstand die Krise in der Greizer CDU manifestiert und die Neuwahlen ausgelöst hatten. Neben Wittig und Jetschke waren auch Gunda Kästner, Käthe Wittig und Holger Häberlein nach Kommunalwahlen und Koalitionsentscheidung aus dem Vorstand ausgetreten.
Land unter in der Schule

Cossengrüner Grundschüler lernen bis auf weiteres in Elsterberg
Cossengrün (OTZ).
Schockierend muss der Anblick gewesen sein, der sich Peter Heider, Leiter der Grundschule in Cossengrün, am 21. Dezember geboten hat: Nach dem ersten Ferienwochenende wollte er mal nach dem Rechten sehen. Doch das gesamte Innere des Gebäudes war nass, eine Wasserleitung geplatzt.
„Das Wasser muss mindestens mehrere Stunden gelaufen sein, bis der Schulleiter den Schaden bemerkt hat", sagt Steffen Weber, zuständiger Sachgebietsleiter im Landratsamt Greiz. Das Rohr sei zwar isoliert gewesen, doch bei den extremen Bedingungen mit minus 19, 20 Grad hätte selbst das nicht ausgereicht. „Das Wasser ist bis ins Kellergeschoss gelaufen, hat die Elektrik lahm gelegt, die Heizung ist in der Folge ausgefallen", sagt Steffen Weber. Am 23. Dezember hat dann eine Leipziger Firma Entfeuchtungsgeräte aufgestellt. Am 4. Januar
werden weitere Maßnahmen unternommen, um die Feuchtigkeit aus dem Gebäude zu bekommen. Belag und auch etliche Dielen müssen entfernt werden, um die Tiefentrocknung des Fußbodens vornehmen 'zu können.
Es galt, schnell zu handeln, schließlich begann am 4. Januar wieder der Unterricht. So setzte sich Ullrich Schlegel kurzerhand mit Volker Jenennchen, Bürgermeister im benachbarten sächsischen Elsterberg, in Verbindung. Und der konnte ihm vier Räume in der Elsterberger Grundschule anbieten — ausreichend für die zirka 40 Schüler aus Cossengrün.
In puncto Wiedereinzug meinte der Amtsleiter: „Ich gehe davon aus, dass die Schule mindestens bis zu den Winterferien geschlossen bleibt."
Wendemanöver

Verkehrskonzept auf SPD-Antrag in Ausschuss zurück verwiesen
Greiz (OTZ).
Nach dem Antrag von Ines Watzek, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, war die Luft bei der Debatte um das Verkehrskonzept Altstadt in der Stadtratssitzung am 16. Dezember irgendwie raus: „Wir stellen den Antrag, das Konzept in den Ausschuss Bau, Umwelt und Verkehr zurück zu verweisen." Diesem Antrag stimmten alle Stadträte letztlich zu.
Doch die vier anderen Fraktionen wollten das Wendemanöver in Sachen Verkehrskonzept nicht unkommentiert lassen. „Diese Verfahrensweise hätten wir uns von Anfang an gewünscht", brachte es Jens Geißler, Fraktionschef der IWA, auf den Punkt. Jürgen Frantz, Chef der bis dato zum Konzept schweigenden CDU-Fraktion, bemängelte, dass Auswirkungen auf die Umwelt im Konzept überhaupt nicht berücksichtigt worden sind. Holger Steiniger, Fraktionsvorsitzender
der Linken und Kämpfer gegen das Konzept, freut sich, dass bei der SPD ein Umdenken eingesetzt hat. FDP-Fraktionsvorsitzender Wilhelm Wüstner betonte, dass sich verkehrstechnisch in Greiz etwas ändern müsse, aber das vorgelegte Konzept zu viele Schwachstellen habe. Sein Fraktionskollege Michael Kniebel brachte gleich noch das Umleitungskonzept, das durch den Bau der August-Bebel -Straße 2010 notwendig wird, aufs Tapet.
Gerd Grüner forderte dazu auf, beide Konzepte zu trennen. Drei Monate Zeit habe man, sich über das Umleitungskonzept zu einigen. Im Januar soll es dazu Gespräche geben, bei denen u.a. Straßenbauamt und auch die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen dabei sein sollen.
Todesstoß für Enka Elsterberg

Insolvenzverwalter rät zur Schließung
Elsterberg (OTZ).
Der Absprung des letzten Interessenten für die Enka Elsterberg am 4. November dürfte der Todesstoß für das Werk gewesen sein.
Insolvenzverwalter Marcus Winkler teilte der Belegschaft mit, dass er zur Gläubigerversammlung am 17. November den Vorschlag machen wird, das Werk zu schließen. „Rein wirtschaftlich betrachtet, muss die Entscheidung so gefällt werden", sagt er. Damit erstickte er jede Hoffnung auf Weiterbestehen des Elsterberger Standortes im Keim.
„Der Betrieb war meine zweite Heimat", bringt Marion Berger, die seit 35 Jahren im Unternehmen tätig war, das zum Ausdruck, was zahlreiche Enka-Mitarbeiter empfinden. Auch wütende Stimmen gab es zur Genüge: „Ich bin stocksauer auf die, die uns kaputt gemacht haben", schimpft Wolfgang Kahlert, seit 29 Jahren im Unternehmen.
Über 80 potentielle Interessenten habe Marcus Winkler angeschrieben, mit etwa 40 Unternehmen seien dann. Gespräche ge- führt worden. Übrig geblieben sind ein österreichisches Unternehmen, ein türkisches Konsortium sowie ein indischer Konzern. Kurz nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. September haben sich die Österreicher zurückgezogen. Nur wenig später folgten die Interessenten aus der Türkei. Blieb der indische Investor übrig, der aber meinte, dass in Elsterberg nicht kostendeckend produziert werden könnte.
Von einst 380 Mitarbeitern sind derzeit noch 32 beschäftigt. Den Wert des Unternehmens gab Winkler unter derzeitigen Bedingungen mit 5,5 Millionen Euro an.
Freundeskreis für Greizer Park

Neuer Verein für Gartenkunst-Kleinod aus der Taufe gehoben
Greiz (OTZ).
15 Gründungsmitglieder hoben am 6. Oktober im Theaterrestaurant den Freundeskreis Greizer Park e. V. aus der Taufe. Ein Verein, der die Erhaltung, Pflege und Entwicklung des denkmalgeschützten Landschaftsparkes fördern möchte.
„Es geht nicht darum, dass der Verein den Park bewirtschaftet. Wir wollen bürgerschaftliches Engagement für die wunderschöne Anlage, ihren Bekanntheitsgrad auch über die Region hinaus erhöhen", unterstreicht Mario Walther, Initiator des Freundeskreises. Dabei gehe es auch um eigene Projekte des Freundeskreises, für die Spendenmittel und Fördergelder ins Visier genommen werden sollen, um Dinge, für die der Stiftung die Kraft fehlt, zu fördern.
Der Freundeskreis setzt sich das Ziel, die substanzielle Erhaltung, laufende Pflege und gärtnerische Entwicklung des Greizer Parks zu fördern und dessen besondere kulturhistorische, gartenhistorische, stadtbildprägende und ökologische Bedeutung ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken. Ziele sind auch die weitere touristische und öffentlichkeitsbezogene Entwicklung der Parkanlage entsprechend ihrer Bedeutung und Nutzungsmöglichkeiten zur Bewahrung des kulturellen Erbes. Mario Walther wurde als Vorstandsvorsitzender, Peter Orth zum Stellvertreter gewählt. Schatzmeister wurde Christian Stark. Ulrich Zschegner, Wolfgang Mecir und Holger Neupert werden als Beisitzer den Vorstand stärken, Ingo Steinbrecher und Erika Koopmann erhielten als Rechnungsprüfer das Vertrauen. |
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05. Januar 2010 /OTZ
Jahresauftakt mit Bravour
SG Daßlitz/Langenwetzendorf siegt im 1. Fußball-Neujahrsturnier

Die Pokalgewinner auf einen Blick: Sieger SG Daßlitz/Langenwetzendorf (Mitte), der Hohndorfer SV (links) sowie der FC Motor Zeulenroda.
Foto: OTZ/Peter Reichardt
Von Peter Reichardt Greiz (OTZ).
Drei Turniere an einem Tag - die Freunde der SG TSV 1905 Daßlitz/TSV 1872 Langenwetzendorf hatten sich viel vorgenommen und meisterten diese Herausforderung mit Bravour.
Höhepunkt dieses Turniertages war das 1. Neujahrsturnier um den Pokal der Firma Czerwenka Finanz GmbH, der durch ausgelobte Preisgelder der Firma Dörfler Bedachungen GbR ergänzt wurde.
Eine Standortbestimmung für die SG Daßlitz/Langenwetzendorf auf die kommende Endrunde der OTFB-Hallenmeisterschaft, zu der sie als Ausrichter der Veranstaltung gesetzt ist. Die Männer der SG setzten sich beim 1. Neujahrsturnier durch. Sechs Mannschaften von Landesliga über Bezirksliga bis hin zur Kreisliga zeigten Rasse und Klasse.
Das begann schon im ersten Spiel des Turniers zwischen dem FSV Berga (Kreisliga) gegen die SG Daßlitz/Langenwetzendorf. Ramon Czerwenka schoss bereits in der ersten Spielminute die SG in Front. Wenn auch Christian Bergner zum 1:1 ausgleichen konnte, so war es doch Stefan Hofmeister, der zum 2:1-Auftakterfolg für die SG Daßlitz/Langenwetzendorf einschoss.
Erstaunlich, dass der FC Motor Zeulenroda (Landesliga) etwas schwächelte und sich dem Hohndorfer SV (Kreisliga) sowie der SG Daßlitz/Langenwetzendorf (Bezirksliga) geschlagen geben musste. Anders die SG Daßlitz/Langenwetzendorf, die mit einer Siegesserie durch dieses Turnier zog, alle Spiele gewann, 15 Punkte bei einem Torverhältnis von 9:2 erkämpfte und den Turniererfolg an das Daßlitzer Kreuz holte. Der Höhepunkt dieses Turniers war das Spiel Hohndorfer SV gegen die SG Daßlitz/Langenwetzendorf. Da ging es um den Turniersieg. Die Daßlitz/Langenwetzendorf ging durch Daniel Gärtig in Führung, Michael Strauß glich postwendend aus. Dann wogte das Spiel hin und her, doch erst kurz vor Schluss der Begegnung gelang Stefan Hofmeister der entscheidende Treffer zum 2:1 für die SG.
Im Schlussspiel des 1. Neujahrsturniers der SG Daßlitz/Langenwetzendorf standen sich der FC Einheit Rudolstadt und der FC Motor Zeulenroda gegenüber. Diese Begegnung ließen sich die Zeulenrodaer nicht nehmen und gewannen durch Treffer von Christian Thäder und Bastian Kotlinsky mit 2:0.
Auch bei der Ermittlung des erfolgreichsten Torschützen machten es die Männer spannend, da nach Turnierende sechs Spieler mit je drei Treffern zu Buche standen und somit ein Stechen entscheiden musste. In diesem setzte sich Mathias Floß vom Hohndorfer SV durch und nahm die Trophäe für den erfolgreichsten Torschützen in Empfang.
Bester Torwart wurde Jens Brunner vom SV Planitz.
Erfreulich, dass die beiden Schiedsrichter Janine Schulthes und Michael Geiler wenig Grund zum Eingreifen hatten, da alle Mannschaften sehr fair zu Werke gingen.
- Endstand:
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- 1. Daßlitz/Langenw. 9:2 15
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- 2. Hohndorfer SV 8:6 10
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- 3. Motor Zeulenroda 8:5 9
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- 4. SV Planitz 6:9 4
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- 5. FSV Berga 10:10 3
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- 6. Einheit Rudolstadt 2:9 2
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Fotografische Eindrücke von Peter Reichardt - Innerhalb einer Galerie wird durch Klicken auf das Vorschaubild das Bild in einem neuen Fenster in voller Größe angezeigt.
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05. Januar 2010 /OTZ
Ein Hauch von Oberhof
30 Biathlon-Fans nutzen winterliches Bilderbuchwetter für den 1. Daßlitzer Biathlon
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Marcel Männche beim Start zu seiner Siegesfahrt.
Foto: Marcel Hilbert |
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Zehn Hobby-Biathleten gingen beim 1. Daßlitzer Biathlon
in die Loipe.
Foto: Marcel Hilbert |
Von Marcel Hilbert Daßlitz (OTZ).
Eines vorweg: Besucherzahlen wie zum Biathlon-Wochenende in Oberhof konnte er nicht erzielen, der 1. Daßlitzer Biathlon am Sonntag. Von der Stimmung her brauchten sich die knapp dreißig Wintersportbegeisterten nicht hinter dem Großereignis im Thüringer Wald verstecken.
Zehn Hobby-Biathleten nutzten den Winternachmittag, um im Garten der Daßlitzer Familie Anders in die Loipe zu gehen und am Schießstand ein ruhiges Händchen zu beweisen. Jeweils zwei Starter gingen parallel in die Spur, die im Vorfeld von allen Läufern gemeinsam angelegt worden war. Nach einer Runde entlang der Gartengrenzen mit Anstiegen und Abfahrten sahen die Zuschauer packende Duelle an beiden Schießplätzen. Drei Schüsse hatte jeder zu absolvieren und wie bei den Vorbildern wurde jeder Fehlschuss mit einer Strafrunde geahndet.
Allgemein wurde viel Wert darauf gelegt, um hier im Kleinen möglichst nah am Original zu bleiben. Die Schussanlage beispielsweise war eine optische, das heißt ein Zielsensor gab an, ob mit dem Plastikgewehr gut gezielt und getroffen wurde. Als Strafrunde musste eine Fahrt um den Wäscheplatz absolviert werden.
Auf die Idee waren die Sportfans um Annette Schindler im Sommer gekommen. "Wir veranstalten mit Freunden in den Sommermonaten ein Volleyballturnier", erklärt Annette Schindler, "Eines Tages dachten wir, wir müssten auch im Winter einen sportlichen Nachmittag aufziehen."
So beschloss man, sich im Biathlon zu versuchen. Neben den Sportlern waren Gäste aus Langenwetzendorf, Zeulenroda, Neugernsdorf und Daßlitz sowie Besucher aus Mecklenburg-Vorpommern angereist.
Diese wurden Zeugen der fehlerfreien Fahr- und Schussleistung von Marcel Männche, der in der letzten Paarung gegen Paul Gessinger, mit 13 Jahren der jüngste Teilnehmer, an den Start ging. Männche sicherte sich den Sieg an diesem Nachmittag, konnte zwei Sekunden eher als Annette Schindler, die sich zwei Schießfehler leistete, den Zielstrich überqueren. Mit Rolf Böhm landete der mit 62 Jahren Älteste auf Platz drei.
- Endergebnis in Minuten:
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- 1. Marcel Männche 5:07
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- 2. Annette Schindler 5:09
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- 3. Rolf Böhm 5:55
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- 4. Harald Dietsch 6:14
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- 5. Günter Hocke 6:43
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- 6. Iris Dietsch 7:30
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- 7. Christine Prüfer 7:52
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- 8. Maria Opitz 9:56
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- 9. Kathleen Scheffel 11:59
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- 10.Paul Gessinger 17:00
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05. Januar 2010 /OTZ
Besseres Torverhältnis für den Greizer SV
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Treffsicher: Heiko Lange,
VfB Lengenfeld.
Hallenfußball: Alte Herren bei Neujahrsturnier
Von Peter Reichardt Greiz (OTZ).
Ein sportlicher Auftakt für die Alten Herren im Hallenfußball war das 1. Neujahrsturnier der SG TSV 1905 Daßlitz/TSV 1872 Langenwetzendorf in der Sporthalle der Greizer Neustadt.
FSV Berga, Greizer SV, Hohndorfer SV, VfB Lengenfeld und SG Daßlitz/Langenwetzendorf waren die Teilnehmer. Mit Fußballkämpen wie Johannes Reiher, Frank Reichardt, René Dörfler, Jörg und Volker Wetzel oder Frank Spörl. Die Alten Herren des Greizer SV siegten mit 9 Punkten und 14:3 Treffern. Das Torverhältnis sicherte ihnen den Sieg vor dem VfB Lengenfeld (10:5). Auf Platz 3 kamen die Alten Herren des Hohndorfer SV.
Erst einmal spielte jeder gegen jeden, wobei der Spielplan den VfB Lengenfeld und die SG Daßlitz/Langenwetzendorf im ersten Spiel zusammen führte. Die SG überrumpelte die Gäste aus dem sächsischen Vogtland und gewann mit 3:0.
Der Greizer SV gegen den Hohnsdorfer SV gestaltete sich zu einer interessanten Auseinandersetzung, die die Alten Herren des Greizer SV mit 2:0 entschieden. Die Alten Herren des FSV Berga bezwangen die SG Daßlitz/Langenwetzendorf mit 1:0. Die Alten Herren des VfB Lengenfeld besiegten den Greizer SV nach einer packenden Auseinandersetzung mit 2:1. Damit war im Turnierverlauf und im Kampf um die Führung wieder alles offen.
FSV Berga gegen den Hohndorfer SV lieferten sich ein spannendes Spiel mit tollen Aktionen, doch die Alten Herren des Hohndorfer SV konnten das Spiel mit 2:1 entscheiden. Das war Anlass für die Alten Herren des Greizer SV aufzuhorchen, denn sie mussten sich mit Daßlitz/Langenwetzendorf auseinandersetzen. Mit einer konzentrierten Leistung fegten sie den Gastgeber mit 7:1 vom Hallenparkett. Auch der VfB Lengenfeld hatte noch Siegambitionen und setzte sich gegen den Hohndorfer SV 2:0 durch.
FSV Berga gegen Greizer SV, diese Begegnung musste der Greizer SV gewinnen, wollte er seine Pokalambitionen wahren. Mit 4:0 sicherte sich der Greizer SV die Punkte für seinen Turniersieg. Im abschließenden Spiel zwischen Berga und Lengenfeld drehten die Gäste auf und bezwangen die Alten Herren aus Berga 6:1. Damit Punktgleichstand zwischen Greizer SV und VfB Lengenfeld, doch reichten die Tore nur zu Platz 2 für die sächsischen Gäste. Heiko Lange vom VfB Lengenfeld war mit 5 Treffern bester Torschütze. Zum besten Torwart wurde Knut Damm vom Greizer SV erklärt.
- Abschlussstand:
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- 1. Greizer SV 14:3 9
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- 2. VfB Lengenfeld 10:5 9
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- 3. Hohndorfer SV 4:6 6
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- 4. Daßlitz/Lang 5:10 3
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- 5. FSV Berga 3:13 3
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- Greizer SV: Knut Damm, Jürgen Müller, Heiko Pohle, Jörg Kattler, Svend Grünler, Alexander Hamann, Frank Reichardt.
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- VfB Lengenfeld: Ionn Ionita, Christian Kluge, Steffen Graupner, Matthias Mietzke, Michael Schwarz, Heiko Lange, Bernd Dittmann, Sören Tröger.
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- Hohndorfer SV: Frank Spörl, René Rother, Johannes Reiher, Jürgen Schönfuß, Markus Hampel, Jan-Peer Schmerler, Thomas Müller, Ralf Jesumann, Jens Kuderer.
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05. Januar 2010 /OTZ
Bestzeiten in den neuen Laufanzügen
Eisschnelllauf: New-Year-Race in Erfurt
Erfurt (OTZ).
Neues Jahr, Neujahrs-Rennen, neue Laufanzüge, neue Bestzeiten. Das Jahr begann unter guten Vorzeichen für Marcel Müller und Franz Scherf, die am Sonntag in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle an den Start gingen.
Die beiden 14-Jährigen bildeten zusammen mit einigen Läufern der Altersklassen 12 und 13 die jüngere Liga im internationalen Starterfeld, zu dem auch viele Senioren und Masters angereist waren. Das erste Rennen im neuen Laufanzug beflügelte. Franz verbesserte seine persönliche Bestzeit über 1000 m um 0,2 Sekunden und Marcel auf der gleichen Strecke um zwei Sekunden. Auch auf der 500-m-Distanz liefen beide an ihre Bestzeiten und konnten sehr zufrieden über den Ausgang des Tages sein.
Ergebnisse: Franz Scherf: 500 m: 45,35; 1000 m: 1:33,47; Marcel Müller: 500 m: 44,96; 1000 m: 1:33,77. |
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05. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Führungswechsel in der BIZ-Fraktion
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Bärbel Rentzsch
Bürgerinitiative zieht gute Bilanz für 2009
Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ).
Stadträtin Bärbel Rentzsch (58) hat zum Jahresbeginn den Fraktionsvorsitz der Bürgerinitiative für sozialverträgliche Abgaben und Leistungsgerechtigkeit in Zeulenroda und Umgebung e.V. (BIZ) übernommen. Sie löst damit Siegmund Borek (70) ab. Er soll dadurch entlastet werden und zugleich mehr Zeit für seine Arbeit im Kreistag haben.
Ob es zur turnusgemäßen Vorstandsneuwahl in diesem Jahr ebenfalls Personalveränderungen geben wird, lässt die BIZ-Führung noch offen. Das habe auch mit der Strategie für die nächste Kommunalwahl 2014 zu tun. Man arbeite schon jetzt daran, Kandidaten aufzubauen, erklärt Siegmund Borek als Vorsitzender der knapp 200 Mitglieder starken Organisation.
Für das abgelaufene Jahr zog der BIZ-Vorstand während eines Pressegesprächs eine gute Bilanz. "Wir sind eine Solidargemeinschaft, in der sich viele richtig wohlfühlen", konstatierte Borek. Höhepunkte 2009 seien die Teilnahme an der Großdemo in Erfurt gegen überhöhte Beiträge und Gebühren gewesen. Außerdem, dass die Landtags-CDU ihre Gesetzgebung zu Bürgerbegehren wieder zurücknehmen musste.
Zur Kommunalwahl habe man nicht nur den Einzug in den Kreistag, sondern trotz Verkleinerung des Stadtrates dort auch wieder Fraktionsstärke geschafft sowie im Triebeser Ortsteilrat das zweitbeste Ergebnis eingefahren. Dennoch müsse man sich befleißigen, noch mehr Leute zur Mitarbeit zu gewinnen, meint Bärbel Rentzsch. Hätte man doch im Stadtteil Triebes neben Andreas Senkowski noch mit einem zweiten Kandidaten einziehen können.
Große Freude herrschte über die enorme Resonanz auf die Buchlesung mit dem ehemaligen Spitzen-Banker Edgar Most in Triebes. Solche Veranstaltungen will die BIZ auch in diesem Jahr wieder anbieten. "Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung", begründet Siegmund Borek. Gespräche mit den Menschen sind für ihn weiterhin das A und O. Spätestens zum Start der nächsten Unterschriftensammlung fürs Volksbegehren "Für eine bessere Familienpolitik" ab dem 10. Februar sieht er hier die nächsten Gelegenheiten in verschiedenen Orten. Im Stadtrat Zeulenroda-Triebes legt man Wert auf parteienunabhängige Arbeit ohne Berührungsängste, will dieses Jahr beispielsweise die Idee eines Bürgerhaushaltes weiter mit voranbringen. Und hat sich über die Vorgehensweise der Stadtverwaltung beim Thema Straßenumbenennungen gefreut. "Hier ist etwas ganz Positives passiert", meint Bärbel Rentzsch, wenn sie an die Anhörungen der einzelnen Straßenzüge denkt. Die Bürgernähe, die hier demonstriert wurde, möge auch bei anderen Entscheidungen greifen, wünscht sich Bärbel Rentzsch.
Ihr Stadtratskollege Sieghard Groér hätte gern die Grundrichtung der Politik stärker auf die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung ausgerichtet, bei gleichzeitiger Unabhängigkeit in der Energieversorgung, "statt immer mehr Reichtum, der sich nicht mehr erwirtschaften lässt".
Kommentar
Mit offenem Visier
Von Steffen Beikirch
Das Kreuz durchdrücken und mit offenem Visier in die Arena treten - so stellt sich Siegmund Borek die kommunalpolitische Arbeit mit den Bürgern für die Bürger vor. Dazu gehört auch, dass er keinen Hehl daraus macht, das Parteibuch der Linken zu besitzen. Genau wie Bärbel Rentzsch, die ihm nun das Amt des Fraktionschefs im Stadtrat abgenommen hat.
Die Zugehörigkeit zu dieser Partei sei für die Arbeit in der Bürgerinitiative nicht immer von Vorteil, räumen beide ein. Man stehe den Linken nahe, sehe aber gerade in der Stadtratsarbeit einen deutlichen Unterschied, weshalb es ja zwei getrennte Fraktionen gebe: "Wir tun was", meint Siegmund Borek spitz. "Wir handeln im Parlament und auch außerhalb."
Das Ziel - Abschaffung von Zwangsbeiträgen - will die BIZ weiter im Blick behalten. Mit wem man das erreichen kann, da ist die Führungsriege nach eigenen Angaben völlig offen. Sie will Ansprechpartner für Bürger sein. Und zwar ohne Parteiengehorsam, wie Stadtrat Sieghard Groér über sein Selbstverständnis sagt. Die aktuelle BIZ-Führung hat auch FDP- oder - wie Dr. Groer - CDU-Vergangenheit. Was man nicht sein will, ist ein Sammelbecken für Kritiker, die nur ihre eigenen Probleme delegieren möchten. Stattdessen mag man die Menschen weiter ermutigen, selbst aktiv zu werden und ihre Rechte wahrzunehmen. Was manche Gegenspieler im Stadtrat gern als bloße Stimmungsmache abtun. |
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05. Januar 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes
Neujahrskonzert in der Weihnachtszeit
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Alexander Pfeifer, Trompete, und
Frank Zimpel an der Trampeli-Orgel
musizierten am Sonntagnachmittag in
der Kirche zu Dobia.
Foto: Stefaniak
Musiker-Duo gibt vorzügliches Gastspiel in der Kirche zu Dobia
Dobia (J. Stefaniak).
Orgel- und Trompetenmusik erklang am Sonntagnachmittag in der Dobiaer Kirche. Alexander Pfeifer aus Taucha (Trompete) und der Leipziger Frank Zimpel an der Trampeli-Orgel musizierten gemeinsam.
Ihr gut einstündiges Programm begann mit der Eurovisions-Melodie, einem Werk, das für die Kirchenmusik durch Charpentier im 17. Jahrhundert geschaffen wurde. Was folgte, waren Melodien von Albinoni, Bach oder Rheinberger. "Das Konzert trägt zwar den Titel ´zum Neuen Jahr´, doch noch ist Weihnachten, das geht bis zum 2. Februar", erzählte Frank Zimpel. Er hatte deshalb Rheinberger, einen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert, mit auf dem Programmzettel. Von ihm erklang die Sonate a-Moll. Hier und auch bei Bachs Präludium und Fuge G-Dur musizierte der gebürtige Greifswalder Frank Zimpel als Solist an der Orgel. Zwar als Trompeter, aber vielseitig, weil mal mit der Piccolo-Trompete und später auch mit der B- oder C-Trompete, ergänzte Alexander Pfeifer das Klangerlebnis sehr gut. Den finalen Part boten die Beiden schließlich mit Purcell und dessen D-Dur Suite.
Ihr Auftritt bot ein vorzügliches Neujahrskonzert in der kleinen Kirche. "Die Orgel ist hervorragend, damit kann man gut mit einem Begleitinstrument musizieren", lobte Zimpel das sanierte Instrument.
Wie es zu dem Gastspiel kam, erzählte Frank Zimpel: "Pfarrerin Christina Lang hat uns bei einem Konzert an der Ostsee gehört. Im Vorjahr hat sie in Bad Klosterlausnitz Kontakt zu uns aufgenommen, so sind wir nun hier." |
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| 05. Januar 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
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Chuzpe
Zeichnung: OTZ/Bruns
Rodelspaß in Greiz
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Foto: OTZ/Christian Freund
Dass selbst die kleinste Sprungschanze jede Menge Spaß bereiten kann, bewiesen die jungen Schlittenfahrer auf einer Piste in Greiz-Obergrochlitz.
Bei glatter Fahrbahn auf der B 92 Steilhang hinabgerutscht
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Foto: OTZ/Christian Freund
Ein Fiat fuhr am Sonntag, gegen 16.25 Uhr, auf der B 92 von Greiz in Richtung Zeulenroda. In einer Linkskurve, kurz vor der Einmündung Kurtschau, kam der Fahrer mit dem Auto ins Rutschen. Beim Gegenlenken brach das Fahrzeug aus und fuhr am Kurvenausgang einen acht Meter tiefen Steilhang hinunter. Der Fahrer blieb unverletzt.
Sternsinger im Rathaus und im Landratsamt
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Foto: OTZ/Christian Freund
Jedes Jahr um diese Zeit sind die Sternsinger der Greizer katholischen Herz-Jesu-Gemeinde im Stadtzentrum unterwegs und bitten um Spenden für weltweite Kinder-Hilfsprojekte. Am Donnerstag sind die Sternsinger dieses Jahr im Landratsamt und im Rathaus unterwegs.
LIONSCLUBPRÄSIDENT
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Foto: Gutmann
LIONSCLUBPRÄSIDENT Udo Freier (l.) überreicht Vorgänger Dr. Mathias Stirkat die „Kristallauszeichnung für Clubpräsidenten", welche für einen positiven Nettozuwachs im Geschäftsjahr verliehen wird.
Handreichung zu Bürgerbegehren
Greiz (OTZ).
Mit einer Handreichung zur direkten Demokratie in Thüringer Kommunen stellt das Bündnis für Mehr Demokratie in Thüringen die seit 1. Mai 2009 geltenden neuen Regeln für Bürgerbegehren, Bürgerentscheid und Einwohnerantrag vor. Die 18-seitige Broschüre beschreibt das Verfahren von Bürgerbegehren und Bürgerentscheid. Auch Tipps für die Organisation eines Bürgerbegehrens werden gegeben. Das Heft enthält zudem einen Auszug aus der aktuellen Thüringer sKommunalordnung. Die Handreichung kann gegen Einsendung von 0,85 Euro in Briefmarken (Porto für Büchersendung) bestellt werden beim Bündnis für Mehr Demokratie in Thüringen, Prellerstr. 8, 99817 Eisenach. Sie steht auch auf der Internetseite www.thueringen.mehr-demokratie.de zum Download bereit.
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